### Glasfaser – HighSpeed für Kiel

Digitale Vernetzung, hochleistungs­fähige Internet­verbindungen für alle: Das ist für Kiel ein zentrales Thema. Der Bedarf an Bandbreite und Geschwindigkeit steigt - auch ohne Corona. Darum unterstützt die Landeshaupt­stadt den Ausbau zu einem flächen­deckenden Glasfaser­netz.

 
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Ausbaugebiete (Platzhalter, hier stimmen natürlich die Inhalte noch nicht)

Die Karte dient Ihrer Übersicht. Die genauen Grenzen der Ausbaugebiete werden von den Anbieter*innen festgelegt und stimmen nicht unbedingt mit den Markierungen in dieser Karte überein.

Wer bietet in Kiel Glasfaser an?

Deutsche Telekom AG

Die Deutsche Telekom hat bereits einige Gebiete digital erschlossen; dazu zählen Bereiche in Mettenhof, Suchdorf, Holtenau, Wik, Neumühlen, Ellerbek und Elmschenhagen. Im Jahr 2021 folgen Gebiete in den Stadtteilen Südfriedhof, Exerzierplatz und Brunswik. Rund 25.000 weitere Haushalte sollen so Zugang zu HighSpeed-Technologie bekommen. Die Landeshauptstadt wird dabei eine der ersten Großstädte in Deutschland sein, in der die Deutsche Telekom den Ausbau mit Gigabit-Leitungen durchführt. Bislang hat das Unternehmen Ausbauprojekte dieser Art vorwiegend in kleineren Städten und Gemeinden verwirklicht.

Läuft das Projekt erfolgreich, will die Deutsche Telekom in den Folgejahren auch weitere Kieler Stadtteile mit Gigabit-Leitungen ausbauen, darunter Wellingdorf, Ellerbek und Elmschenhagen.

TNG Stadtnetz GmbH

Für die Aktionsgebiete Russee, Hassee, Gaarden-Süd/Kronsburg und Suchsdorf sind kostenlose Hausanschlüsse voraussichtlich bis 30. Juni 2021 buchbar; im Juli 2021 soll der Ausbau beginnen.

Die nachfolgenden Aktionsgebiete, für die man sich ab März 2021 bereits anmelden kann, sind Friedrichsort, Holtenau, Meimersdorf, Moorsee, Oppendorf in Neumühlen-Diedrichsdorf, Pries und Schilksee. Für das Umland sind Ausbauten in  Altenholz, Dänischenhagen, Heikendorf, Kronshagen, Laboe, Mielkendorf, Mönkeberg, Molfsee, Schönkirchen und Schwentinental vorgesehen.

Für alle übrigen Kieler Stadtteile sind Anmeldungen möglich. Bei entsprechender Nachfrage erwägt TNG, auch dort ein Angebot zu machen.

 
Mit weiteren Anbietern laufen Gespräche.

 

Glasfaserkabel auf Erduntergrund

Häufige Fragen

Das können die Anbieter*innen, derzeit die Deutsche Telekom und TNG beantworten.

Der Ausbau des Glasfasernetzes erfolgt ausschließlich durch private Telekommunikations-Anbieter*innen und Investor*innen. Die Landeshauptstadt Kiel beauftragt und plant nicht selbst.

Weitergehende Auskünfte, zum Beispiel über Termin und genaue Orte der Verfügbarkeit von Glasfaser, geben die jeweiligen Anbieter*innen.

Die Stadt unterstützt private Anbieter*innen und schließt Kooperations-Vereinbarungen für zügige und reibungslose Bauarbeiten. Dabei kommt es auf Tiefbaustandards, Genehmigungsverfahren und verlässliche Ansprechpartner*innen für reibungslose Abläufe an.

Sobald eine konkrete Baustelle eingerichtet wird, finden Sie sie auf www.kiel.de/baustellen.


Auf dieser Seite sind die Phasen des Ausbaus und die davon betroffen Stadtgebiete der jeweiligen Anbieter*innen aufgeführt. Eine genaue Aussage zu Adressen und Zeitpunkten können über die gelisteten Hotlines der Anbieter*innen erfragt werden.

Der Ausbau des Glasfasernetzes in Städten ist durch den aufwändigen Tiefbau eine größere Herausforderung als der Ausbau in ländlichen Regionen. Die Stadt unterstützt alle privaten Anbieter*innen gleichermaßen, um möglichst reibungslose und schnelle Tiefbauarbeiten zu ermöglichen.

Gemeinsam mit dem Breitbandkompetenz-Zentrum Schleswig-Holstein (BKZ.SH) vermittelt die Stadt zwischen den Ausbauplänen der Anbieter*innen. Damit will sie für die Menschen in Kiel einen sinnvollen und optimalen Ausbau des Glasfasernetzes im gesamten Stadtgebiet erreichen.

Derzeit verfügbare Anbieter*innen für Internetzugänge über 30 Mbit/s (alle Technologien von VDSL, Internet über Koaxial-Kabel und Glasfaser) sehen Sie auf der Karte www.meernetz.sh des Breitbandkompetenz-Zentrums Schleswig-Holstein (BKZ.SH).

Im November 2019 hatte Kiel gemeinsam mit dem Breitbandkompetenzzentrum Schleswig-Holstein (BKZ.SH) zu einer Investor*innenkonferenz geladen. Diese deutschlandweit erste Investor*innenkonferenz zum Glasfaserausbau einer ganzen Stadt gab elf potenziellen Investor*innen die Möglichkeit, ihre Vorstellungen zum flächendeckenden Glasfaserausbau in Kiel zu präsentieren.

Die Konferenz diente als Auftakt zu Gesprächen zwischen der Landeshauptstadt Kiel, dem BKZ.SH und den Unternehmen mit- und untereinander. Ziel der Gespräche war und ist, den flächendeckenden Ausbau des Glasfasernetzes (FTTH) in Kiel zu realisieren.

 

 

„Unsere intensiven Gespräche mit Investoren tragen nun Früchte. Der Zugang zur digitalen Zukunft wird damit vor die Türen und in die Häuser der Stadt gelegt.“

OB Dr. Ulf Kämpfer

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