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Bürgermeister Todeskino übernimmt deutschen
Vorsitz des Interreg-5A-Ausschusses

Meldung vom 19. Dezember 2016

Kiels Bürgermeister Peter Todeskino ist von Januar 2017 an neuer deutscher Vorsitzender des deutsch-dänischen Interreg-Programmausschusses. Er tritt damit die Nachfolge des Flensburger Oberbürgermeisters Simon Faber an. Von dänischer Seite sitzt Hans Philip Tietje (Regionsrådet der Region Syddanmark) dem Ausschuss vor.

Die Interreg-Programme sind Teil der Struktur- und Investitionspolitik der Europäischen Union. Mit ihnen werden seit mehr als 20 Jahren grenzüberschreitende Kooperationen zwischen Regionen und Städten unterstützt. Das Interreg-5A-Programm „Interreg Deutschland-Danmark“ entstand durch die Zusammenlegung zweier separater Interreg-4A-Programme. Es hat das Ziel, durch gemeinsame Projekte einen positiven Beitrag zum Wachstum und zur Zusammenarbeit in den Bereichen Innovation, Nachhaltige Entwicklung, Arbeitsmarkt, Beschäftigung und Ausbildung zu leisten.

Hinter dem deutsch-dänischen Programm stehen neun Gebietskörperschaften aus Deutschland (die Kreise Nordfriesland, Schleswig-Flensburg, Rendsburg-Eckernförde, Ostholstein und Plön sowie die Städte Kiel, Flensburg,  Neumünster und Lübeck) und zwei auf dänischer Seite (die Region Sjælland und die Region Syddanmark).

Für den Zeitraum 2014-2020 erhält „Interreg Deutschland-Danmark“ einen Zuschuss von 90 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Gefördert werden damit sowohl große strategische Projekte als auch eher kleine regionale Projekte.

„Das Interreg-Programm der Europäischen Union zeigt, wie durch gezielte Investitionen und durch den Transfer von Wissen und Technologie grenzüberschreitende Resultate geschaffen werden können, deren Effekte zur nachhaltigen Stärkung der Wirtschaft in beiden Ländern führen“, erklärt Bürgermeister Peter Todeskino und macht deutlich: „Die bisher genehmigten 34 Projekte beschäftigen sich mit vielversprechenden innovativen Ansätzen in den verschiedensten Themenfeldern. Kiel profitiert insbesondere im Hochschul- und Medizinbereich vom Programm.“

Der Interreg-5A-Ausschuss besteht aus insgesamt 34 Mitgliedern der deutsch-dänischen Programmregion. Neben den Programmpartnern kommen die Mitglieder unter anderem aus den Bereichen Wirtschaft, Forschung und Bildung, Arbeitsmarkt sowie Gleichstellung. Auch Vertreter von Minderheiten und nationale Behörden sind beteiligt. Der Ausschuss entscheidet unter anderem darüber, welche Interreg-Projekte gefördert werden.

Weitere Informationen zum Programm, den Projekten und zum Antragsverfahren sind im Internet unter www.interreg5a.eu abrufbar.
 

Pressemeldung 932/19. Dezember 2016/Kü-ari

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