Kieler Forschung auf allen Weltmeeren
Die Forschungsschiffe des IFM-GEOMAR
Das Leibniz-Institut für Meereswissenschaften an der Christian-Albrechts- Universität zu Kiel (IFM-GEOMAR) entstand im Januar 2004 aus der Fusion des Forschungszentrums für marine Geowissenschaften (GEOMAR) und des Instituts für Meereskunde (IfM). Das Leibniz-Institut für Meereswissenschaften ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft (WGL) und des Konsortiums Deutsche Meeresforschung (KDM).
Meeresforschung vom Meeresboden zur Atmosphäre
Ziel des Instituts ist es, in interdisziplinärer Zusammenarbeit alle wichtigen Bereiche der modernen Meeresforschung von der Geologie des Meeresbodens bis zur maritimen Meteorologie zu bearbeiten.
Die Ergebnisse der Kieler Forscherinnen und Forscher finden weltweit große Beachtung. Die Forschungsschwerpunkte gliedern sich in vier Bereiche:
· Ozeanzirkulation und Klimadynamik
· Marine Biogeochemie
· Marine Ökologie
· Dynamik des Ozeanbodens
Tiefseebohrgerät "Rockdrill 2" im Einsatz
Forschungstauchboot "Jago" im Einsatz
Im Rahmen des Kieler Forschernetzwerks "Ozean der Zukunft“ werden ferner viele gesellschaftlich relevante Fragen der Meereswissenschaften untersucht.
Das IFM-GEOMAR in Kiel-Wellingdorf verfügt über eine leistungsfähige Infrastruktur, zu der unter anderem die vier Forschungsschiffe "Poseidon“, "Alkor“, "Littorina“ und "Polarfuchs“, das einzige bemannte Forschungstauchboot Deutschlands "Jago“, meerestechnische Großgeräte, vielfältige moderne Labore, umfangreiche meereswissenschaftliche Bibliotheken und leistungsfähigen Service für Informationstechnik zählen.
Das Aquarium mit seinen Seehunden an der Kiellinie ist einer der touristischen Anziehungspunkte der Landeshauptstadt Kiel.
Bildmaterial: Archiv IFM-GEOMAR (Bild 1), Ning Zhon (Bild 2), Karen Hissmann, IFM-GEOMAR (Bild 3)
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