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Sozialraumplanung

Der Sozialraumbericht ist Teil der „Integrierten Sozialraumplanung“, die seit Januar 2010 im Dezernat für Soziales, Jugend, Gesundheit, Wohnen, Schule und Sport entwickelt wird.

Grundlage für diese Planungen sind unter anderem die Kieler Sozialraumdaten.

Was bedeutet Sozialraumplanung?

Die Aufgabe von Sozialraumplanung ist es, durch Analyse und interdisziplinäre Planung die unterschiedlichen (Lebens-) Bedingungen in den Sozialzentrumsbereichen der Landeshauptstadt Kiel positiv zu beeinflussen und auf die Beseitigung von Missständen nachhaltig hinzuwirken.

Seit mehreren Jahren wurde insbesondere durch die Auswertung von Daten zur sozialen Lage (zum Beispiel zu Arbeitslosigkeit, Kinderarmut und Schulabschlüssen) festgestellt, dass sich die Sozialräume in Kiel unterschiedlich entwickeln, und Menschen, die in bestimmten Stadtteilen leben, besonders von Benachteiligungen betroffen sind. Dies trifft insbesondere auf die Sozialzentrumsbereiche Gaarden, Mettenhof und Ost (Ellerbek/Wellingdorf und Dietrichsdorf) zu.

Der erste Sozialraumbericht wurde 2011 für Gaarden veröffentlicht. Dem folgte 2013 der Sozialraumbericht Kiel Ost. Als nächster Schritt folgt der Sozialraumbericht Mettenhof.

Sozialraumbericht Gaarden

Vinetaplatz

Der 1. Sozialraumbericht befasst sich mit dem Sozialzentrumsbereich Gaarden. Im Sozialraumbericht Gaarden wird eine ausführliche Situationsanalyse vorgenommen. Weiterhin werden Handlungsschwerpunkte und Maßnahmenvorschläge für Gaarden vorgestellt. Ziel des Berichtes und der Planung ist es, die Lebensbedingungen im Stadtteil zu verbessern. Lesen Sie hier mehr zum Sozialraumbericht Gaarden.

Sozialraumbericht Ost

Wasserturm

Der Sozialraumbericht Ost wurde seit 2012 entwickelt und im November 2013 veröffentlicht. Die Stadtverwaltung hat auf der Grundlage einer Stärken und Schwächen-Analyse drei wesentliche wegweisende Bereiche für die Stadtteile Ellerbek, Wellingdorf, Neumühlen-Dietrichsdorf und Oppendorf herausgearbeitet. Für diese Bereiche wurden Ziele und Maßnahmen formuliert. Bei zwei Informations- und Beteiligungsveranstaltungen wurden die Meinungen, Ideen und Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger erfragt. Lesen Sie hier mehr zum Sozialraumbericht Ost.