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Klimaschutz durch Energiemanagement

Die Landeshauptstadt entwickelt auf Grundlage des Kieler Energie- und Klimaschutzkonzeptes eine einheitliche Strategie zur CO2- und Energieeinsparung. Energiecontrolling und energiesparende Sanierungsmaßnahmen sorgen für einen möglichst geringen Energieverbrauch an Kieler Schulen, Kitas und den sonstigen stadteigenen Gebäuden.

Schema der Aufgaben
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Die dafür wichtigen Stellen der Verwaltung sind seit 2013 neu vernetzt.

Eine eigene Stabsstelle Energiemanament in der Immobilienwirtschaft mit sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern arbeitet eng mit der Bauunterhaltung und der Heizungs- und Elektroabteilung der Immobilienwirtschaft sowie mit dem strategischen Klimaschutzmanagement des Umweltschutzamtes zusammen.

 

Aktuelles im Bereich Energiemanagement

3. Norddeutsche INTERWATT Energiemanagement-Anwendertreffen am 21.09.2015 im Neuen Rathaus

Am Dienstag den 21. September 2015 findet im Neuen Rathaus in Kiel das dritte Interkommunale Anwendertreffen des Energiemanagementtools INTERWATT statt.

Neben Schleswig-Holsteinischen Kommunen wie Bad Oldesloe, Stadt Husum, Stadt Rendsburg nehmen auch mehr und mehr größere Städte wie Hamburg, Hannover und Wuppertal an dem Erfahrungsaustausch statt. Neben aktuellen Themen wie das WEB-basierte Energiecontrolling von städtischen Liegenschaften steht auch ein Best-Practice Portal in Bezug auf gelungene kommunale Energieprojekte auf der Tagesordnung um die Vernetzung im Energiemanagement zu verbessern.

Interessenten und Gäste auch aus der Wirtschaft sind gerne willkommen. Weitere Informationen zu den turnusmäßigen Treffen finden Sie hier

 

Energie-Erzeugung direkt beim Verbraucher

Möglich wird die Energieeinsparung und damit die CO2-Verminderung nicht nur durch die optimale Einstellung der technischen Anlagen in den Gebäuden, sondern auch durch den Einsatz moderner, CO2-freundlicher Energieerzeugungsanlagen. 

Das sind zum Beispiel Pelletheizungen, Blockheizkraftwerke zur Strom- und Wärmeerzeugung und auch Solarstromanlagen. Diese rechnen sich für den Stadthaushalt und vermeiden den energetisch bedingten CO2-Ausstoß dort am besten, wo in den städtischen Gebäuden gerade zur Mittagszeit viel Strom verbraucht wird, zum Beispiel in den Mensen an Schulen und Kitas.

Solarstrom: erste Projekte erfolgreich

Die Stadt hat bereits zwei Solarstromanlagen auf neu gebauten Dächern errichtet. Die Größe der Anlagen orientiert sich am Strombedarf der Gebäude.

Da die Vergütung des eingespeisten Stroms in den letzten Jahren stark gesunken ist, rechnen sich Solarstromanlagen meist nur noch, wenn der selbstproduzierte Strom auch möglichst direkt im eigenen Gebäude, also in einer Mensa in oder an einer Schule, verbraucht wird. 

Vor allem Mensen benötigen um die Mittagszeit sehr viel Strom - gerade dann, wenn die Sonne am meisten Energie kostenlos liefert. Der Bau der Anlagen macht sich auf Neubauten je nach Stromkostenentwicklung bereits zwischen acht und zwölf Jahren bezahlt, wobei die Lebensdauer einer Solarstromanlage durchaus über 25 Jahre liegt.

Auf dem Dach des
Turnhallen-Mensagebäudes der Grundschule am Heidenberger Teich wurde eine Anlage mit 29,4 kWp gebaut. Im Jahr 2014 hat sie bereits 31.679 kWh produziert und übertraf weit die Erwartungen.

Die Anlage fügt sich von unten gesehen sehr unauffällig in das Erscheinungsbild der neuen Sporthalle ein.

Sicht auf die Solaranlage auf dem Dach
Solarstromanlage auf dem Dach
des Turnhallen- und Mensa-Neubaus

Sicht vom Pausenhof
Sicht vom Pausenhof:
Die Anlage fügt sich nahtlos ein.

Im Herbst 2014 wurde die zweite stadteigene Anlage auf dem
Mensadach der Hans-Christian-Andersen Schule in Betrieb genommen. In diesem Fall begrenzte die verhältnismäßig kleine Dachfläche und eine Attika von 80 Zentimetern die Größe der Anlage.

Nach intensiven Planungsarbeiten entstand hier eine Anlage mit der Größe von 9,8 kWp.

Kontakt

Sie haben Fragen oder möchten im Netzwerk mitarbeiten?

Wenden Sie sich gern an die
Landeshauptstadt Kiel
Immobilienwirtschaft - Energiemanagement
Markus Noldin
E-Mail Markus.Noldin@kiel.de
Telefon 0431 / 901-3751

Interne Informationen für die Arbeitsgruppe finden Sie hier.