Stadtwerke Kiel Umweltpreis 2010
Keine Gentechnik auf Kieler Tellern
Kein Gen-Food auf Kieler Tellern!
Bereits zum 19. Mal verliehen die Landeshauptstadt Kiel und die Stadtwerke Kiel AG am 21. Dezember 2010 den "Stadtwerke Kiel Umweltpreis“, der unter dem Motto "Keine Gentechnik auf Kieler Tellern“ stand. Kiels Stadtpräsidentin Cathy Kietzer, Kiels Bürgermeister Peter Todeskino und Wolfgang Podolske von der Stadtwerke Kiel AG überreichten die Preise während einer Feierstunde im Rathaus.
"Im vergangenen Jahr hatte die Ratsversammlung beschlossen, dass der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen auf städtischen Flächen ausgeschlossen sein soll. Auch beim Wareneinkauf in den städtischen Kantinen soll die Stadtverwaltung auf gentechnisch unveränderte Lebensmittel setzen. Vielfalt und Qualität der eingereichten Bewerbungen zeigen, dass wir damit offenbar den Nerv der Zeit getroffen haben“, freuten sich Stadtpräsidentin Kietzer und Bürgermeister Todeskino bei der Preisverleihung.
Die Preisträger des Stadtwerke Kiel Umweltpreises 2010
Den 1. Preis (jeweils Urkunde und Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro) teilen sich die Initiative "Kiel im Wandel“ und die Bürgerinitiative "Gentechnikfreies Schleswig-Holstein“. Mit dem Projekt "Gute Saat für Kiel“ wirbt die Initiative "Kiel im Wandel“ für den Obst- und Gemüseanbau auf Fensterbank, Balkon oder im Hinterhof. Die Bürgerinitiative "Gentechnikfreies Schleswig-Holstein“ hatte im Kieler Einkaufszentrum "Kleiner Herzog" die Kunstausstellung "GENaue Betrachtung“ organisiert, bei der sich 17 Künstlerinnen und Künstler mit dem Thema Gentechnik auseinandersetzten.
Den 2. Preis (Urkunde und Preisgeld in Höhe 1.000 Euro) erhielt die Kieler BUND-Naturgartengruppe für die Herstellung von gentechnikfreiem Saatgut, den Anbau von Bio-Obst und -Gemüse sowie die Aufzucht und Pflege eigener Bienenvölker im heimischen Garten.
Den 3. Preis (jeweils Urkunde und Preisgeld in Höhe von 500 Euro) teilen sich die Hof Großholz GmbH und der Verein für pädagogische Initiativen und Kommunikation e.V. (Pädiko e.V.). Der Hof Großholz hat sich um den biologischen Anbau und Verkauf von Lebensmitteln auf Kieler Wochenmärkten sowie eine entsprechende Öffentlichkeitsarbeit verdient gemacht. Der Pädiko e.V. wurde dafür ausgezeichnet, dass er in seinen Kindertagesstätten bereits seit Jahren nur Bio-Lebensmittel verwendet.
Anerkennungsurkunden erhielten die Mitglieder der "Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft, Bioland und BUND“. Sie hatten eine viel beachtete Veranstaltung mit dem kanadischen Bauern und alternativen Nobelpreisträger Percy Schmeiser an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) organisiert.
Weitere Fragen zum Umweltpreis beantwortet Nicoline Henkel vom Umweltschutzamt unter der Telefonnummer 901-3765.


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