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Stadtgalerie Kiel


Kalte Rinden - Seltene Erden

Die Landschaft in der Gegenwartskunst


Nächster Termin:
Sonntag, 2. September 2012, 11 Uhr bis 17 Uhr


Auch an folgenden Terminen:

  • Von Samstag, 7. Juli 2012 bis Sonntag, 2. September 2012
  • Dienstag 10 - 17 Uhr
  • Mittwoch - Donnerstag 10 - 20 Uhr
  • Freitag 10 - 17 Uhr
  • Samstag - Sonntag 11 - 17 Uhr


Stadtgalerie Kiel
Andreas-Gayk-Straße 31
24103 Kiel
 Barrierefreier Zugang


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Abbildung: Elger Esser, 65 Honfleur, 2008, © VG Bild-Kunst, Bonn 2012

Als das erste autonome Landschaftsbild der europäischen Kunst gilt das von Albrecht Altdorfer um 1522 gemalte Bild »Donaulandschaft mit Schloss Wörth«. Seitdem kann man das Landschaftsbild als eine der elementarsten, vitalsten und kontinuierlichsten Ausdrucksformen der Kunst bezeichnen. Heute, nach einer Art Schattenexistenz im vergangenen Jahrhundert von Avantgarde und Moderne, scheint die zeitgenössische Kunst des 21. Jahrhunderts das Landschaftsgenre, wie zu den Hochzeiten der Landschaftsmalerei im 19. Jahrhundert, wieder in allen künstlerischen Medien als Thema in ihr Bildrepertoire übernommen zu haben.
Die von Maik Wolf (Berlin) kuratierte Ausstellung »Kalte Rinden – Seltene Erden. Die Landschaft in der Gegenwartskunst« fasst zwölf Positionen der zeitgenössischen Kunst zusammen, die sich den Bildinhalt der Landschaft zum Thema ihres künstlerischen Denkens und Handelns gemacht haben. Die Künstlerinnen und Künstler bedienen sich dabei verschiedener Medien wie Malerei, Fotografie, Video und Installation. Dabei nutzen sie vollkommen unterschiedliche Mittel, um die Landschaft als Bildinhalt, Bedeutungsträger und als Gegenstand der Wahrnehmung im Allgemeinen zu analysieren und darzustellen. Dem postmodernen Konsens der Kunst des 21. Jahrhunderts folgend, legen sich die ausgewählten Künstlerinnen und Künstler weder auf ein bestimmtes Verfahren der Darstellung, noch auf einen bestimmten künstlerisch-konzeptuellen Überbau fest. Vielmehr konzentriert sich dieser Typ von Gegenwartskunst auf ein beständiges Oszillieren zwischen Bild und Medium – einem Abtasten der Potentiale des Abbilds wie gleichzeitig der Interaktion dieses Bildes mit seinem formgebenden technischen Medium.

Künstlerinnen und Künstler: Armin Boehm, David Claerbout, Sven Drühl, Elger Esser, Valérie Favre, Thoralf Knobloch, Michael Kunze, Marcellvs L., Mariele Neudecker, Yehudit Sasportas, David Schnell, Maik Wolf

Zur Ausstellung ist ein Katalog im Kerber-Verlag erschienen.

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