Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte
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für Kieler Stadtgeschichte
Kieler Bürger gründeten am 10. Dezember 1875 die Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte e.V. Mit ca. 1400 Mitgliedern zählt die Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte e.V. heute zu den größten stadtgeschichtlichen Vereinigungen Deutschlands. Sie hat es sich zum Ziel gesetzt, die Forschung über die Kieler Stadtgeschichte zu fördern, das Bewusstsein für die eigene Geschichte zu wecken und einen Beitrag zum Kieler Kulturleben zu leisten.
Aktuell: Buchpakete für Kieler Schulen
Die Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte bietet allen weiterführenden Schulen ein Buchpa-ket mit rund 30 stadthistorischen Werken an. Die Gesellschaft möchte die Schulbibliotheken unentgeltlich mit der wichtigsten Literatur zur Kieler Stadtgeschichte ausstatten, damit sie im Unterricht lebendig werden kann und die Schülerinnen und Schüler sich mit ihr vertraut ma-chen können.
Am 11. November 2011 übergibt der Vorsitzende der Gesellschaft, Dr. Jürgen Jensen, dem Hans-Geiger-Gymnasium, vertreten durch Direktor Pape-Middendorf, das Buchpaket mit mehr als 30 stadthistorischen Publikationen im Gesamtwert von über 600€.
Weitere Informationen und eine Liste der Publikationen finden Sie hier.
Neuerscheinung
Neuerscheinung:
Märzrevolution in Kiel 1848
Die Nacht zum 24. März 1848 stellt einen bedeutenden Wendepunkt in der schleswig-holsteinischen Geshccihte dar. Progressive und deutschgesinnte Politiker sagten sich in einem revolutionären Akt in Kiel vom dänischen König als ihrem Landesherrn los und riefen eine provisorische Regierung aus. Die neue neue Regierung brach aber nicht nur mit Dänemark, sie setzte gleichzeitig einen umfangreichen politischen Reformprozess in Gang, der den Schleswig-Holsteinern im Sommer 1848 das erste demokratisch gewählte Landesparlament udn eine liberale Verfassung mit staatlich garantierten Bürgerrechten brachte, die ihresgleichen in deutschen Ländern suchte.
Martin Rackwitz: Märzrevolution in Kiel 1848. Erhebung gegen Dänemark und Aufbruch zur Demokratie, (Sonderveröffentlichung der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte Nr. 68), Heide 2011, 24 Euro, Mitgliederpreis in der Geschäftsstelle 16 Euro.
Veröffentlichungen
Die Gesellschaft publiziert regelmäßig die Zeitschrift der "Mitteilungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte"; größere Publikationen erscheinen in der Reihe "Sonderveröffentlichungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte". Die Veröffentlichungen der Gesellschaft bis zum Jahr 2000 sind in einer Bibliographie erschlossen und indexiert. Recherchieren Sie online in der Bibliographie zur Kieler Stadtgeschichte.
Die Veröffentlichungen können in der Geschäftsstelle der Gesellschaft erworben werden. Eine Preisliste der aktuell lieferbaren Titel
ist hier als PDF-Datei verfügbar.
Sonderveröffentlichung der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte Band 67
Neuerscheinung:
Revolution und
Revolutionsforschung
Die Revolution 1918/19 war eine Zäsur. Der Übergang vom Kaiserreich zur Weimarer Demokratie ist ein Wendepunkt der deutschen Geschichte. Kiel stand am Beginn dieses Wandels. Gleichwohl spielt der Matrosenaufstand heute weder im kollektiven Gedächtnis der Stadt und der Republik noch in der wissenschaftlichen Forschung eine entsprechende und angemessene Rolle. Der Kieler Initiativkreis 1918/19 ist ein Verbund von Interessierten, die sich von Berufs wegen und aus Fachinteresse mit der Materie befassen. Die vorliegenden zehn Beiträge umfassen daher aktuelle wissenschaftliche Ansätze, bisher wenig beachtete historische und soziologische Aspekte sowie neue biographische Studien, darunter die einleitende Untersuchung von Prof. Dr. Peter Brandt über den historischen Ort der deutschen Revolution von 1918/19.
Revolution und Revolutionsforschung. Beiträge aus dem Kieler Initiativkreis 1918/19, hg. von Rolf Fischer (Sonderveröffentlichung der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte 67), Kiel, Ludwig, 2011.
14,80 Euro, Mitgliederpreis in der Geschäftsstelle 10 Euro.
Sonderveröffentlichung der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte Band 66
Neuerscheinung:
Das Thaulow-Museum
vor 100 Jahren
Mit dem Ausstellungsband zum Kieler Thaulow-Museum geht das Schleswig-Holsteinischen Landesmuseums für Kunst- und Kulturgeschichte auf Schloss Gottorf auf eine Reise in die eigene Vergangenheit. Das Thaulow-Museum ging auf Prof. Gustav Ferdinand Thaulow (1817-1883) zurück, der seine privat Sammlung kunsgewerblicher Gegenstände 1875 der Provinz Schleswig-Holstein vermachte. Die Provinz präsentierte die anwachsende Sammlung bis 1945 im bedeutenden Museumsbau am Ziegelteich, der 1878 durch Heinrich Moldenschardt errichtet worden war. Nach der Kriegszerstörung des Gebäudes wurden die Bestände des Thaulow-Museums zum Grundstock des neu eröffneten Landesmuseums im Gottorfer Schloss. In großformatigen Bildern und anhand alter Museumsführer rekonstruiert der Ausstellungsband die frühere Präsentation der wertvollen Kieler Sammlung in den Räumlichkeiten des Thaulow-Museums, erläutert von Jan Drees.
Jan Drees: Kieler Das Thaulow-Museum vor 100 Jahren. Das Kunstgewerbe-Museum der Provinz Schleswig-Holstein auf dem Weg zum Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum, Schleswig 2011.
29 Euro, Mitgliederpreis in der Geschäftsstelle 19 Euro
Sonderveröffentlichung der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte Band 65
Neuerscheinung:
Erinnerungen an Kiel
im Kaiserreich
Anhand von Zeitzeugenberichten, Aktenauszügen und Zeitungsartikeln vermittelt die Historikerin Christa Geckeler vielfältige Einblicke in die Epoche der Kaiserzeit in Kiel. Die Entscheidung, Kiel zum Reichskriegshafen zu erheben, bedeutete einen völligen Bruch mit der bisherigen Geschichte. Die Marine und die Werftindustrie bestimmten fortan über die Geschichte der Stadt.
Zeitzeugen aus unterschiedlichen sozialen Schichten lassen die damit verbundenen Geschehnisse aus persönlicher Sicht lebendig werden und erinnern an die Lebensumstände der hier wohnenden Menschen. Die Dokumente berichten darüber hinaus von den Ereignissen, die Kiel prägten, von der Einweihung des Nord-Ostsee-Kanals, damals noch "Kaiser-Wilhelm-Kanal", und der erstmaligen Durchführung der Kieler Woche mit der dazugehörigen Segelregatta, aber auch von den Nöten und Schrecknissen des Ersten Weltkrieges, an dessen Ende sich die Revolution von Kiel aus ausbreitete und das Kaiserreich unterging.
Christa Geckeler (Hg.): Kieler Erinnerungen an die Kaiserzeit 1871-1918, Husum 2010.
14,95 Euro, Mitgliederpreis in der Geschäftsstelle 10.00 Euro
Sonderveröffentlichung der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte Band 64
Neuerscheinung: Gustav Noske
und die Revolution in Kiel
Die Helden der deutschen Novemberrevolution 1918 sind und bleiben die Matrosen der kaiserlichen Kriegsmarine. Sie zündeten den revolutionären Funken. Zunächst in Wilhelmshaven, dann in Kiel, von wo aus er sich rasch über das ganze Land ausbreitete. Das morsche Kaiserreich stürzte zusammen. Die erste demokratische Republik auf deutschem Boden entstand.
Gustav Noske war einer der bekanntesten Politiker der damaligen SPD. In Marineangelegenheiten kannte er sich aus. Von Regierung und Parteispitze in den Unruheherd Kiel entsandt, wurde er dort von den Matrosen mit Jubel empfangen. Noske ließ sich zum Obersten Soldatenrat Kiel wählen, dann zum Gouverneur, bis er zum Jahresende nach Berlin beordert wurde, um in die Regierung der Volksbeauftragten einzutreten. Welche Politik betrieb der populäre und damals noch keineswegs als „Bluthund“ berüchtigte SPD-Politiker in der Ostseestadt? Das ist das Thema dieses Buches.
Wolfram Wette: Gustav Noske und die Revolution in Kiel 1918 (Sonderveröffentlichung der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte 64), Heide, Boyens, 2010.
12,90 Euro, Mitgliederpreis in der Geschäftsstelle 9 Euro.
Sonderveröffentlichung der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte Band 63
Neuerscheinung: Kiel-Lexikon
Rund 1050 Stichwörter beantworten umfassend alle Fragen rund um Kiel. Über 700 aktuelle und historische Fotografien, Karten und Grafiken illustrieren anschaulich die Beiträge aus vielfältigen Themengebieten:
Kultur, Geschichte, Architektur, Schifffahrt, Kommunalpolitik, Wirtschaft. Wissenschaft und Sport.
Das Kiel Lexikon zeichnet das Bild einer Stadt mit bewegter Vergangenheit und facettenreicher Gegenwart. Ein Buch für alle, die in Kiel wohnen und sich der Fördestadt verbunden fühlen.
89 Autorinnen und Autoren haben an der Entstehung des Lexikons mitgewirkt und eine beeindruckende Informationsfülle aus allen Bereichen der Geschichte und Gegenwart der Stadt zusammengetragen.
Kiel Lexikon, hg. von Doris Tillmann und Johannes Rosenplänter, in Verbindung mit Hans-F. Rothert und Nils Hansen, (Sonderveröffentlichung der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte), Neumünster, Wachholtz, 2010.
29 Euro, MItgliederpreis in der Geschäftsstelle 21 Euro.
Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft wird durch schriftliche Anmeldung in der Geschäftsstelle erworben. Der Jahresbeitrag beträgt derzeit 12 €, fördernde Mitglieder zahlen mindestens 40 €. Zusätzliche Spenden sind herzlich willkommen.
Eine Beitrittserklärung erhalten Sie hier.
Mitglieder der Gesellschaft
- erhalten jährlich die Mitteilungshefte kostenfrei zugesandt
- erwerben alle Publikationen der Gesellschaft in der Geschäftsstelle zu vergünstigten Konditionen
- erhalten freien Eintritt in das Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum
- können an Vorträgen und anderen Veranstaltungen wie an einer landesgeschichtlichen Exkursion teilnehmen
- werden zum Kieler-Woche-Empfang der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte eingeladen
- werden über Veranstaltungen des Stadt- und Schifffahrtsmuseums informiert
Ansprechpartner
Vorsitzender: Dr. Jürgen Jensen
Stellvertretende Vorsitzende: Dr. Brigitte Schubert-Riese
Die Geschäftsstelle im Stadtarchiv, Rathaus, Zimmer 515,
wird von Otto Rohde betreut.
Öffnungszeiten der Geschäftsstelle
Montag-Dienstag 8.30 - 16 Uhr
Donnerstag 8.30 - 18 Uhr
Anschrift
Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte e.V.
Landeshauptstadt Kiel/Stadtarchiv
Fleethörn 9
24103 Kiel
0431/901-3422
Bankverbindung
Sparkasse Kiel (BLZ 210 501 70),
Konto-Nr.: 97 10 22 55



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