Barrierefreies Bauen

Gesetzliche Grundlagen und Fördermöglichkeiten

Die Landesbauordnung für das Land Schleswig-Holstein bildet mit seinen Paragrafen § 52 (Barrierefreies Bauen), § 9 (Wegeführung), § 40 (Aufzüge) und § 49 (Wohnungen) die Grundlage für barrierefreies Bauen.

Hinzu kommt die DIN-Norm 18040, die zum Beispiel genau beschreibt, wie Bewegungsflächen für Rollstuhlfahrer oder kontrastreiche Umgebungen für Menschen mit Sehbehinderung ausgeführt werden sollen.

Das Land Schleswig-Holstein bietet Fördermöglichkeiten auf der Grundlage von DIN-Normen für den Bereich „altengerechte Wohnungen“ und „barrierefreie Wohnungen".
 


Grundlagen für barrierefreies Planen und Bauen

 

Ein Rollstuhlnutzer benötigt eine Bewegungsfläche zum Wenden von 1.50 x 1.50 Metern 
und eine lichte Türbreite von 0.90 Metern.

Die Kniefreiheit für Rollstuhlnutzer beträgt in der Höhe 0,67 Metern und in der Tiefe 0,55 Metern.

Bedienelemente wie Lichtschalter, Türgriffe, Aufzugstableaus etc. müssen
in einer Höhe von 0,85 Metern angebracht sein.

Lichte Türbreiten von 0,80 Metern gelten als "barrierefrei" ohne Anforderung für Rollstuhlnutzer.