Klimaschutz - Aktuell

Was passiert in der „Klimaschutzstadt Kiel 100%“? Wir halten Sie auf dem Laufenden!

22. Juli 2021

Kieltopia Podcast – Solidarische Landwirtschaft bei den Schinkeler Höfen

Menschen in einer Scheune
Quelle: Solawi Schinkeler Höfe

In der Juni-Folge hat Kieltopia mit Dieter Schlieger-Halver, Gundel Halver, Katya Schneider und Thomas Schmidt von der Solawi Schinkeler Höfe interviewt. Die Solawi Schinkeler Höfe ist ein Verbund aus den fünf landwirtschaftlichen Betrieben: Wurzelhof, Hof Rzehak, Bäckerei Kornkraft und Bioland-Hof Mevs mit den zwei Bereichen Pflanzenbau und Milchziegen. Aktuell werden über 182 Haushalte mit regionalen und saisonalen Biolebensmitteln versorgt.

In einer Solidarischen Landwirtschaft (Solawi) trägt jedes Mitglied einen Anteil der Kosten eines Hofes und erhält im Gegenzug den entsprechenden Anteil der erzeugten Produkte des Hofes. Der Hof profitiert durch die zuverlässige Finanzierung, während die Mitglieder regionale und saisonale Lebensmittel von einem bäuerlichen Betrieb erhalten, den sie persönlich kennen und direkt unterstützen.

Was hat das nun mit Klimaschutz zu tun? Das Team von Kieltopia hat ihnen unsere drei Fragen zum Klimaschutz gestellt. Die gesamte Folge findet ihr wie immer auf den gängigen Streaming Plattformen. Viel Spaß beim Lesen und Hören!

Über den Kieltopia-Podcast

Visionen und Utopien für ein nachhaltiges Kiel – das ist das Anliegen des Kieltopia Podcasts mit seinen Interviewpartner*innen. Zur Sprache kommen dabei Ideen und Überlegungen, die den gedanklichen Horizont erweitern, wie die Stadt Kiel in der Zukunft nachhaltiger gestaltet werden kann. Verbunden damit ist die Hoffnung, dass diese Visionen eines Tages zu einer neuen Realität werden. Alle Inhalte im Podcast als auch im Klimaschutz-Interview stellen die Meinung der Interviewteilnehmer*innen dar.

Frage1: Welchen Beitrag leistet dein Projekt für den Klimaschutz in Kiel?

Die Solawi Schinkeler Höfe ist ein Nahversorgungskonzept, welches die im Umland tätigen bäuerlichen Kleinstbetriebe stützt und die eingebundenen Verbraucher*innen mit regionalen und saisonalen Lebensmitteln aus der Region versorgt. Das bedeutet, dass das Umland Kiels aufgewertet wird und der Innenstadtbereich entlastet wird, weil:

  • Kurze Transportwege von den Erzeuger*innen zu den Verbraucher*innen das Verkehrsaufkommen verringern, auch weil die Verbraucher*innen wohnortnah die Lebensmittel übernehmen können.
  • Beim biologischen Anbau im Umland kleinste Flächen mit hohem ökologischen Potenzial zur städtischen Versorgung aktiviert werden. Das wertet das städtische Umfeld auf und fördert die Vielfalt an Pflanzen und Insekten in den stadtnahen Räumen.
  • Die Verschwendung von Verpackungsmaterial entfällt, da zum Transport der Produkte in die Verteilstellen nur wiederverwendbare Transportkisten eingesetzt werden und die Verbraucher*innen ihre eigenen Tüten und Gefäße zur Abholung verwenden. 

Frage 2: Warum engagiert ihr euch für den Klimaschutz?

Die bedrohliche Klimaveränderung macht eine schnelle und wirkungsvolle Umstellung unserer Verbrauchsgewohnheiten dringend erforderlich. Das Konzept der Solawi ermöglicht sozusagen alltagstauglich und sofort für jeden, sich mit kleinstem Einsatz klimaschonend zu verhalten.

Besonders unser Verhalten in unserem direkten Einflussbereich macht Klimaschutz täglich so wirkungsvoll und befreit von der Ohnmacht nichts ausrichten zu können. In der Solawi erfährt man, was die Verbundenheit mit einer gemeinsamen positiven Idee für Aufbruch-Impulse auslösen kann.

Frage 3: Wie stellt ihr euch ein klimaneutrales Kiel vor?

Autofreie Wohnstraßen mit emissionsfreien Verkehrsmitteln im Innenstadtbereich und einer regionalen Grundversorgung aus dem Umland können klimaschädliche Mobilität einschränken und den Wohnwert in der Stadt erheblich verbessern.

Dies erfahrbar zu machen, kann die Bereitschaft zu klimabewusstem Verhalten erhöhen. Die Solawi als umfassend wirksame Nahversorgung ist eine gute Möglichkeit dazu beizutragen. 


20. Juli 2021

1. Kieler Klimawoche – Jetzt beteiligen und Programmbeitrag einreichen

Vom 11. – 17. September 2021 findet die 1. Kieler Klimawoche statt. Wir möchten eine Woche lang die Kieler*innen für ein klimaneutrales Kiel begeistern und dafür werben, selber Klimaschutzmaßnahmen durchzuführen.

Die Klimawoche wird geprägt sein durch ein vielfältiges, dezentrales Angebot zu den verschiedenen Themenbereichen des Klimaschutzes. Dieses Angebot möchten wir mit Ihnen zusammen gestalten.

Entwickeln Sie mit uns ein spannendes Programm für die 1. Kieler Klimawoche

Gerne nehmen wir Ihre Aktionen, Workshops, Vorträge und Veranstaltungen mit in das Programm auf. Die Programmpunkte können dabei entweder „offen für alle“, mit Anmeldung oder auch für eine bestimmte Zielgruppe mit Einladung sein. Beim Anmeldungsmanagement können wir Sie über unsere Klimawoche-Mailadresse unterstützen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie sich am Programm beteiligen. Bitte schicken Sie Ihre Programmanmeldungen bis zum 30. Juli 2021 an .

Das vollständige Programm wird ab Mitte August unter www.kiel.de/klimawoche verfügbar sein.

Plakat der Kieler Woche

18. Juni 2021

Urlaub in SH – Mit dem Sommerferienticket klimafreundlich durch Schleswig-Holstein reisen

Sonnenuntergang am Flackensteiner Strand.
Foto: Lh Kiel / Barbara Westendorf

Dass es in Schleswig-Holstein zahlreiche attraktive Urlaubsorte gibt, hat sich ja mittlerweile rumgesprochen. Und wer seinen Sommerurlaub in Schleswig-Holstein verbringen möchte, nutzt dazu am besten das Sommerferienticket von NAH.SH.

Sechs Wochen lang können junge Menschen für nur 44 Euro alle Busse und Bahnen in ganz Schleswig-Holstein und nach Hamburg nutzen. Zusätzlich gibt es Vergünstigungen oder sogar kostenlosen Eintritt bei rund 40 Kooperationspartner*innen.

Lars von NAH.SH hat mit seiner unterhaltsamen Art nochmal alle Infos in einem Video zusammengefasst.

Zum Sommerferienticket


Wo verbringen Sie den Urlaub in Schleswig-Holstein? Wenn Sie mögen, schreiben Sie uns eine E-Mail mit einem Foto von Ihrem Lieblingsurlaubsort in Schleswig-Holstein an . Nach der Sommerpause stellen wir Ihnen (anonymisiert) einen Überblick über die schönsten Orte vor.

Mit dieser Meldung verabschieden auch wir uns an diese Stelle in die Sommerpause. Wir wünschen Ihnen gute Erholung!

Herzliche Grüße,
Ihr Klimaschutz-Team


16. Juni 2021

Kieltopia Podcast – Bildung für Nachhaltige Entwicklung mit Anton Mikoleit

In der neuesten Episode des Kieltopia-Podcasts hat das Team mit Anton Mikoleit über das Thema Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) gesprochen. Er selbst ist Referent für Globales Lernen und Teil vom Netzwerk BNE und Globales Lernen.

Zusammen mit Teresa Inclan hat er das Unternehmen thinkminc gegründet. Sie bieten unter anderem Prozessbegleitung, Beratung oder Teamentwicklungsangebote.

Wir haben ihm unsere drei Fragen zum Klimaschutz gestellt. Viel Spaß beim Hören des gesamten Interviews auf den gängigen Streamingplattformen.

Über den Kieltopia-Podcast
Visionen und Utopien für ein nachhaltiges Kiel – das ist das Anliegen des Kieltopia Podcasts mit seinen Interviewpartner*innen. Zur Sprache kommen dabei Ideen und Überlegungen, die den gedanklichen Horizont erweitern, wie die Stadt Kiel in der Zukunft nachhaltiger gestaltet werden kann. Verbunden damit ist die Hoffnung, dass diese Visionen eines Tages zu einer neuen Realität werden. Alle Inhalte im Podcast als auch im Klimaschutz-Interview stellen die Meinung der Interviewteilnehmer*innen dar.

Anton Mikoleit
Foto: Anne-Lena Cordts Fotografie

1. Welchen Beitrag leistet dein Projekt für den Klimaschutz in Kiel?

Wir sind aktuell stark in dem Bereich Bildung unterwegs. Einerseits setzen wir Klimaaktionen und Klimaprojekte an Schulen um. Andererseits kümmern wir uns um Prozesse rund um Beteiligung von Menschen, die sich für den Klimaschutz einsetzen möchten. Hier in Kiel sitzen wir in der thinkfarm, einem Co-Working-Space. Dort sind Teresa und ich auch ehrenamtlich tätig.

Wir setzen uns ein, für eine Kultur des Räume Schaffens, wo Menschen zusammenkommen letztendlich uns einsetzen. Also hier in Kiel sind wir vor allem im Bereich Bildung aktiv. Außerhalb von Kiel sind wir mehr im Bereich Prozessbegleitung und Projektmanagement tätig.

 2. Warum engagierst du dich für den Klimaschutz?

Ich meine, wir sehen alle, dass sich Dinge verändern, gerade wenn wir uns die Zahlen global anschauen, dann ist der Trend nochmal viel erschreckender. Ich habe das Gefühl, dass Deutschland, das natürlich ganz anders wegstecken kann, auch finanziell natürlich. Ich habe selbst in unterschiedlichen Ländern des globalen Südens gesehen, wie sich Dinge verändern.

Was mich dabei viel beschäftigt, ist das Thema der globalen Ungerechtigkeit. Menschen, die benachteiligt sind, Menschen, die in Armut leben, haben kaum die Möglichkeit, sich an diese Veränderungen anzupassen. Ich selbst kenne Menschen, die in Regionen leben, die jedes Jahr wieder von Überschwemmungen betroffen sind, weil sie nicht die Möglichkeit haben, umzuziehen.

3. Wie stellst du dir ein klimaneutrales Kiel vor?

Ein klimaneutrales Kiel stelle ich mir so vor, dass es viel weniger Straßen gibt. Letztens habe ich ein Bild gesehen: ein Architekt hat ein Haus geplant, bei dem eine große Garage die Hälfte der Fläche ausgefüllt hat. Das fand ich sehr bildlich und schön, darüber nachzudenken, ob sich Stadtplaner*innen nicht auch eher am Hausbau orientieren sollten, also am Raum für Menschen.

Niemand würde sich die Hälfte des Grundstücks oder des eigenen Hauses mit einer großen Garage vollbauen. Aber genau das machen wir ja in unseren Städten. Der Straßenraum ist voll mit Parkplätzen. Ich selbst habe ein Auto und trotzdem will ich, dass es da stadtplanerisch Veränderungen gibt und freue mich, wenn ich irgendwann nicht mehr in die Innenstadt fahren darf.

Was den Klimaschutz in Kiel angeht, sollten wir auch unbedingt den Stadthafen mitdenken. Da gibt es die ersten Landstromanlagen. Ich bin nicht davon überzeugt, dass wir wirtschaftlich alle einen Nullstand machen. Darum geht es mir gar nicht. Aber, dass wir wirklich schauen, wie wir uns wohler fühlen können. Die Stadt sollte grüner werden, mit mehr Pflanzen und Bäumen.

Ein anderes wichtiges Thema ist für mich das Reisen. Hier sollte die Stadt an sich auch in die Pflicht genommen werden und zu fragen, wie reisen wir eigentlich? Wie gehen wir damit um? Es sollten Anreize für die Bürger*innen geschaffen werden, was hier sicherlich zum Teil schon getan wird. Insgesamt wünsche ich mir, dass alle Maßnahmen sehr klar überdacht werden, damit sie auch wirklich nachhaltig sind.

Und erneuerbare Energien sind auch ein Thema, wo wir hier noch viel tun können. Es sollten mehr Solaranlagen auf die Dächer kommen. Dächer sollten außerdem begrünt werden. Für das Stadtklima aber gleichzeitig auch für den Klimaschutz. Es gibt so viel, was wir tun können, da können wir wirklich noch lange drüber reden.

Ich habe das Gefühl, Kiel ist vor allem mit dem Klimaschutzteam auf einem super Weg, die Klimaneutralität zu erreichen. Trotzdem, denke ich, braucht es noch mehr Bürger*innenbeteiligung und mehr Austausch. Wir sollten schauen, was wir wirklich wollen und uns auch was trauen, damit wir in 20 Jahren zurückschauen und sagen können „Hey, damals haben wir uns wirklich getraut und Dinge verändert“. Das natürlich auch im Bildungssektor.

Wenn ich jetzt an die Vision denke, da stelle ich mir vor, und dass Menschen die Möglichkeit haben, darüber zu sprechen, darüber zu reflektieren. Ja, das braucht es!


15. Juni 2021

Klimafreundlicher Neubau – Wellsee bekommt Sporthalle und attraktiven Bürger*innentreff als Effizienzhaus

Sprossenwand in Turnhalle
Foto: grigorenko / bigstock.com

Die Grundschule Wellsee bekommt zum Frühjahr 2023 eine neue Zweifeld-Sporthalle, die sowohl von Schüler*innen als auch von Sportvereinen genutzt werden kann. Darüber hinaus wird das neue Gebäude den Vereinen, Verbänden und den örtlichen Stadtteilgremien als Begegnungs- und Veranstaltungsstätte dienen.

Das energetische Gesamtkonzept des neuen Effizienzhauses entspricht den Anforderungen der Climate-Emergency-Beschlüsse:

  • bestmögliche Dämmung nach KfW-Effizienzhaus-Standard 55,
  • eine regenerative Heizungsquelle mit Erdwärme und Wärmepumpe,
  • eine mechanische Belüftung aller Räume mit Wärmerückgewinnung,
  • die Herstellung von Solarstrom mit einer Photovoltaikanlage auf dem oberen Hallendach sowie
  • der Aufbau eines Gründaches auf dem Dach des Umkleidetraktes und dem Bürger*innentreff.

Nachdem der Bauausschuss in seiner Sitzung am 3. Juni dem Antrag zugestimmt hat, beginnen die
Bauvorbereitungen im Sommer dieses Jahres. Der Kostenrahmen für das Gesamtprojekt liegt derzeit bei rund 7,63 Millionen Euro.

Zur Pressemitteilung


14. Juni 2021

Neue Solar-Anlage – Grundschule Kronsburg nutzt klimafreundliche Sonnenenergie

Die Grundschule Kronsburg bezieht künftig einen Großteil ihres Strombedarf über eine Photovoltaik-Anlage und ist damit aktuell die wahrscheinlich klimafreundlichste Schule in Kiel hinsichtlich der Energieversorgung.

Insgesamt 51 Module wurden in Ost-West-Ausrichtung auf dem Flachdach des sanierten Klassengebäudes installiert und liefern eine Leistung von 22,95 kWp. Bei sonnigem Wetter kann die Anlage tagsüber den kompletten Strombedarf der Schule decken.

Mit ihrer Leistung erfüllt die Anlage auch die Forderung des Climate Emergency, wonach die Solaranlage der Grundschule mindestens eine Leistung von 20 kWp erreichen soll. (vgl. Punkt 4.1c der Drs. 1135/201).

Mehr Informationen zum Thema Solarenergie finden Sie auf unserer Seite kiel.de/solar. Einen ersten Eindruck, ob ein Dach für die solare Nutzung geeignet ist, erhalten Hauseigentümer*innen über das Kieler Solardachkataster.

Solaranlage auf dem Dach der Grundschule Kronsburg
Quelle: Jens Kummerow

10. Juni 2021

Kieltopia Podcast – Gemeinwohlökonomie mit Lisa Buddemeier (GWÖ Regionalgruppe) und Dr. Inez Linke (OceanBasis)

In der Mai-Folge von Kieltopia-Podcasts waren wieder spannende Gesprächspartner*innen zu Gast: Dr. Inez Linke und Christian Koch vom Kieler Unternehmen OceanBasis sowie Lisa Buddemeier von der Gemeinwohlökonomie (GWÖ) Regionalgruppe Kiel stellen sich wieder den Fragen zum Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz.

Im Kern geht es dabei um die Frage, was Gemeinwohlökonomie ist und wie sie sich von der bestehenden Wirtschaft unterscheidet. Von ihren praktischen Auswirkungen im unternehmerischen Alltag berichten Dr. Inez Linke und Christian Koch vom Unternehmen OceanBasis.

Die ganze Podcast-Folge finden Sie auf den gängigen Podcast und Streaming Plattformen. Natürlich haben wir den Gästen auch hier wieder drei Fragen zum Thema Klimaschutz gestellt und die Antworten gibt es hier.

Über den Kieltopia-Podcast

Visionen und Utopien für ein nachhaltiges Kiel - das ist das Anliegen des Kieltopia Podcasts mit seinen Interviewpartner*innen. Zur Sprache kommen dabei Ideen und Überlegungen, die den gedanklichen Horizont erweitern, wie die Stadt Kiel in der Zukunft nachhaltiger gestaltet werden kann. Verbunden damit ist die Hoffnung, dass diese Visionen eines Tages zu einer neuen Realität werden. Alle Inhalte im Podcast als auch im Klimaschutz-Interview stellen die Meinung der Interviewteilnehmer*innen dar.

Lisa Buddemeier (GWÖ Regionalgruppe Kiel)

Lisa Buddemeier (GWÖ Regionalgruppe)
Foto: Nina Herzer

Im Sommer 2020 wurde von einer Gruppe engagierter Menschen die Kieler Regionalgruppe Gemeinwohl-Ökonomie gegründet. Die Gemeinwohl-Ökonomie bezeichnet ein Wirtschaftssystem, das gemeinwohl-fördernden Werten aufgebaut ist und dabei auf wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene wirkt. Dabei haben die Initiativen die Vision einer Wirtschaft, die die zentralen menschlichen Bedürfnisse erfüllt, ein gelingendes Zusammenleben fördert und unsere natürliche Umwelt achtet. Weltweit gibt es Initiativen und Verein, die sich für diese Vision einsetzen.

1. Welchen Beitrag leistet dein Projekt/dein Unternehmen/deine Initiative/du für den Klimaschutz in Kiel?

  • Ich bin in verschiedenen Kontexten und Projekten für eine Nachhaltige Entwicklung engagiert, wobei der Klimaschutz immer ein wichtiger Teil davon ist. Im Sommer 2020 habe ich – gemeinsam mit engagierte Mitstreiter*innen – eine Kieler Regionalgruppe zur Gemeinwohl-Ökonomie (kurz: GWÖ) gegründet. Ziel der Gruppe ist es, bei Unternehmer*innen in der Region, in der lokalen/ regionalen Politik und der Gesellschaft für die Notwendigkeit einer sozial-ökologischen Transformation unserer Wirtschaftsweise zu sensibilisieren und konkrete Wege zur Umsetzung aufzuzeigen. In den letzten 10 Monaten seit Gründung der Gruppe haben wir bereits:
  • In Kooperation mit opencampus.sh und der Kieler Wirtschaftsförderung eine Veranstaltungsreihe mit 20 Studierenden und 9 Unternehmer*innen zur GWÖ durchgeführt in deren Verlauf sich alle Teilnehmenden Unternehmen intensiv mit allen Themenfeldern der Gemeinwohl-Ökonomie auseinandergesetzt und diese auf ihr eigenes Wirtschaften angewendet haben
  • Eine Gruppe von ca. 50 Interessierten und ca. 10 regelmäßig Aktiven aufgebaut
  • Eine Veranstaltungsreihe zur GWÖ über die yooweedoo-Akademie mit ca. 40 engagierten Teilnehmenden realisiert
  • Mehrere öffentliche Vorträge zur GWÖ gehalten, zuletzt im Rahmen der Ringvorlesung „Economic thinking out of the box“ mit 140 Teilnehmenden. Wer die Vorlesung verpasst hat und sie gerne noch ansehen möchte, findet hier die Aufzeichnung.

Für die kommenden Monate planen wir weitere Veranstaltungen und Begleitung von Unternehmen in der Gemeinwohl-Bilanzierung. Gut wäre es, wenn es gelänge, auch kommunale Eigenbetriebe der Stadt Kiel von einer Gemeinwohl-Bilanzierung zu überzeugen, oder die Stadtverwaltung oder Teile der Stadtverwaltung selbst. Vielleicht das Umweltschutzamt als Piloten – das wäre großartig! 😉Wir sind jederzeit zu Gesprächen bereit!

Weitere Initiativen, in denen ich mich engagiere sind: „KielerWoche³“ (lies KielerWoche hoch drei) für eine konsequent sozial-ökologische Umsetzung der Kieler Woche, sowie der Verein „Freunde ohne Grenzen e.V.“. Außerdem bin ich aktuell dabei, gemeinsam mit Kolleg*innen ein „Green Consultants“-Netzwerk aufzubauen, um einerseits unsere eigene unternehmerische Aktivität konsequent an Nachhaltigkeitskriterien zu orientieren, und andererseits das Bewusstsein für Nachhaltigkeitsthemen bei unseren Kunden zu stärken. Und mit Kolleg*innen aus dem Potential³-Netzwerk haben wir einen Crashkurs zum Thema Zukunftsfähig wirtschaften für Unternehmer*innen aus der Region konzipiert, der im Oktober starten wird.

2. Warum engagierst du dich/ihr euch für den Klimaschutz?

Weil mir die Zukunft dieser Welt am Herzen liegt! Zudem sehe ich es als meine Verantwortung das Wohl meiner Um-Welt (global gedacht) sowie das Wohl zukünftiger Generationen in meinem Handeln zu berücksichtigen.

3. Wie stellst du dir/ihr euch ein klimaneutrales Kiel vor?

Ein Kiel, dass seine Ambitionen (Klimanotstand, Zero Waste City etc.) ernst nimmt und konsequent in die Umsetzung bringt! Eine Stadt, in der Klima- und Umweltschutz als Querschnittsthema verstanden wird und alle Bereiche durchzieht, d.h. zum Beispiel auch in der Stadtplanung, dem Schulessen oder der Wirtschaftsförderung konsequent Berücksichtigung findet.

Ein Kiel, indem die Umgestaltung der Kiellinie (natürlich autofrei und mit aufgespültem Stadtstrand ;-) über den Bau neuer Parkhäuser priorisiert wird.

Ein Kiel, dass nicht nur die über 18-jährigen Bürger*innen dieser Stadt befragt und deren Geschmack oder die finanzstärkere Werbekampagne entscheiden lässt, sondern sich aktiv zugunsten einer zukunftsfähigen Stadt einsetzt.

Ein Kiel, das konsequent darauf hinarbeitet, „regenerative by design“ zu werden und damit seine Verantwortung gegenüber heutiger und künftiger Generationen weltweit wahrnimmt. 

Dr. Inez Linke (OceanBasis)

Dr. Inez Linke
Foto: oceanBASIS GmbH

Das Kieler Unternehmen oceanBasis hat sich seit 20 Jahren auf die Entwicklung von Extrakten aus Meeresalgen spezialisiert. Neben der Forschung bietet das Unternehmen maritime Naturkosmetik mit ihrer Marke Oceanwell sowie marine Feinkost aus dem gesunden „Meeresgemüse“, den Algen in Bioqualität an.

Ein erheblicher Teil der erwirtschafteten finanziellen Ressourcen des Unternehmens fließen zurück in die Forschung, denn Wissen ist die Grundlage für einen nachhaltigen Meeresschutz. Mit ihren Produkten und dem Engagement für den Meeresschutz leistet das Unternehmen einen Beitrag zum Klimaschutz.

1. Welchen Beitrag leistet dein Projekt/dein Unternehmen/deine Initiative/du für den Klimaschutz in Kiel?

Unsere regionale maritime Naturkosmetikmarke Oceanwell enthält Bio-Meeresalgen, deren Kultivierung nicht nur einen positiven Effekt auf die Meeresumwelt hat, sondern auch zusätzlich CO2 speichert. Die Produkte sind in komplett recycelbaren Verpackungen und klimaneutralen Faltschachteln verpackt und werden ausschließlich über GoGreen klimaneutral versendet. Darüber hinaus unterstützen wir mit unserer eigens ins Leben gerufenen Initiative "Protect the Ocean" Meeresschutzprojekte, wie z.B. den Verein "One Earth – One Ocean" der mit dem Müllsammelschiff „Seekuh“ auch in Kiel und Umgebung Meeresmüll und Geisternetze birgt.

Wir haben uns CO2 bilanzieren lassen, um zu sehen, welche Möglichkeiten wir als Unternehmen haben, uns nachhaltiger aufzustellen. Die Anreise der Mitarbeitenden ist ein gravierender Bereich, deshalb haben wir mit der Anschaffung von e-Bikes für die Mitarbeiter*innen eine klimaneutralere Mobilität erreicht. Auch unser erstes Firmenauto ist schon ein Elektro-Auto. Zudem unterstützen viele Kolleg*innen die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“.

2. Warum engagierst du dich/ihr euch für den Klimaschutz?

Wir lieben das Meer und sehen, dass man es nutzen und zugleich schützen kann und muss. Es enthält wertvollste Biotope, bietet Nahrung, Erholung und viele wertvolle Inhaltsstoffe für die Gesundheit. Für uns bedeutet Meeresschutz außerdem gleichzeitig Klimaschutz, da ein "gesundes" Meer ein enorm großes CO2 Bindungspotential hat.

Der achtsame Umgang mit der Natur ist sehr wichtig, Klimaschutz um jeden Preis hilft jedoch niemandem. Es ist sinnhaft, direkt dort anzusetzen, wo konkret die Natur geschädigt wird, z.B. Zigarettenkippen und Plastikmüll in der Stadt und in der Förde vergiften nicht nur das Stadtbild, sondern auch Millionen Liter Meerwasser. Daher unterstützen wir auch "One Earth – One Ocean", der es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Meer von Müll zu befreien.

3. Wie stellst du dir/ihr euch ein klimaneutrales Kiel vor?

Ich wünsche mir Kiel als eine Stadt, die das Meer liebt und alle Bürger*Innen mit Aktionen und Kultur und Bildungsangeboten daran teilhaben lässt und mitnimmt. Ein meeresfreundliches Mobilitätsangebot, wie z.B. mit regenerativen Energien betriebene Fähren und eine Seilbahn über die Förde gehören dazu.

Dabei sollte jedoch auch die Gesundheit nicht vergessen werden: E-Scooter fördern zwar die Mobilität innerhalb der Stadt, da die Nutzer*innen jedoch passiv fahren, verlernen gerade junge Menschen, sich aktiv zu bewegen. Daher ist es noch klimaneutraler und gleichzeitig gesundheitsfördernder, den Gebrauch des Fahrrads aktiv zu bewerben.

Biologische Projekte wie Aufforstung und die Förderung „grüner Flächen“ wie Fassaden- und Dachbegrünung gehören genauso zum Klimaschutz wie technische Lösungen.


9. Juni 2021

Kieler Nachhaltigkeitspreis 2021 – Projekte zum Thema „Leihen, Teilen, Tauschen und Reparieren“ gesucht

Der Kieler Nachhaltigkeitspreis geht in diesem Jahr in die 6. Runde. Unter dem Motto „Leihen, Teilen, Tauschen und Reparieren“ werden Projekte gesucht, die sich für einen schonenden Umgang mit Ressourcen einsetzen und zum Wandel von der Wegwerfgesellschaft zur Zero Waste-Gesellschaft beitragen.

Bewerben kann sich jede natürliche oder juristische Person, Personengruppe, Arbeitsgemeinschaft oder Institution, die ihren Wohnsitz, Arbeitsort beziehungsweise ihre Geschäftsniederlassung in Kiel hat. Auch Verbände, Vereine und Schulen sind aufgerufen sich zu bewerben.

Der Preis ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert, die auf unterschiedliche Preisträger*innen aufgeteilt werden können. Bewerbungsschluss ist am 31. August 2021.

Mehr Infos

Bücherzelle zum Tauschen von Büchern
Quelle: bernswaelz, pixabay

8. Juni 2021

Danewerkstraße – Kiel startet Mieterstrom in Bürgerhand

Funktionsgrafik zum Thema Mieterstrom
Quelle: beneg.de

In der Danewerkstraße in Kiel entsteht ein Mieterstromprojekt in Bürgerhand. Auf Initiative der Eigentümergemeinschaft, in Kooperation mit der Immobilienverwaltung Haus und Grund, der Verbraucherzentrale und der Landeshauptstadt Kiel wird die Energiegenossenschaft BürgerEnergie Nord eG (BEN) im Sommer 2021 eine Photovoltaikanlage bauen, die die Mieter*innen mit klimafreundlichen Solarstrom versorgt.

Die etwa 20-kW-Anlage wird circa 17.000 kWh Strom produzieren und 7,5 Tonnen CO2, einsparen. Mieter*innen der 20 Wohneinheiten haben durch den Bezug des PV-Stroms vom eigenen Dach die Möglichkeit, ihre Stromnebenkosten um circa 10 Prozent zu senken. Betreiber und Eigentümer der Anlage wird die BürgerEnergie Nord eG.

Als Energiegenossenschaft liefert sie den Mieter*innen dann aber nicht nur den günstigen und klimafreundlichen Strom, sondern bietet allen Beteiligten auch an, sich durch das Zeichnen von Genossenschaftsanteilen an dem Projekt zu beteiligen. Mieterstrom und damit Klimaschutz liegt damit in Bürger*innenhand und kann von allen gemeinsam mitgestaltet werden – egal ob man ein eigenes Dach hat oder nicht. Natürlich garantiert BEN die lückenlose Energieversorgung, in dem sie ihre Kund*innen neben dem „Dachstrom“ auch mit Ökostrom aus dem Netz versorgt. Das Mitmachen dabei ist selbstverständlich freiwillig. Eine Ladesäule für Elektroautos wird im Zusammenhang mit dem Projekt ebenfalls realisiert.

Mieterstromprojekte lassen sich nur gemeinsam umsetzen. Daher ist es von zentraler Bedeutung, dass das Vorhaben in der Danewerkstraße von einem breiten Bündnis getragen wird. Die Verbraucherzentrale Kiel bietet allen Mieter*nnen eine kostenlose Beratung zu Fragen rund um Mieterstrom beziehungsweise auch zum damit verbundenen Wechsel des Stromlieferanten an.

Die Stadt Kiel fördert das Projekt als Leuchtturm für Klimaschutz aus dem Klimaschutzfond. Haus und Grund unterstützt als Hausverwaltung, die für das Gebäude in der Danewerkstraße zuständig ist, die Umsetzung des Mieterstrommodells vorallem durch die Kommunikation und Ansprache der Mieter*nnen. Die Stadt Kiel fördert das Projekt als Leuchtturm für Klimaschutz aus dem Klimaschutzfonds.

Mit dem Beschluss zur Solarstadt Kiel vom 20. Mai 2021 soll der Ausbau des Solarstroms auf dem Kieler Stadtgebiet deutlich beschleunigt und Hauseigentümer*innen bei der Umsetzung unterstützt werden. Einen ersten Eindruck, ob das Dach für die solare Nutzung geeignet ist, erhalten Hauseigentümer*innen über das Kieler Solardachkataster.

Mehr Infos zum Mieterstrom und zum Projekt 


7. Juni 2021

Abschalten – und zwar richtig! – Jetzt mitmachen beim Gewinnspiel zum Thema Stromsparen

Laptop macht Yoga im Partk

Heute startet auf Instagram unser Gewinnspiel zum Thema „Abschalten – und zwar richtig!“ Wir rufen alle Kieler*innen auf, uns kreative Beiträge zu schicken, die zeigen wie ihre elektrischen Geräte mal so richtig abschalten.

Zu gewinnen gibt es insgesamt 10 Goodie-Pakete mit Gutscheinen vom Sandhafen, MOBY und der KVG, mit denen ihr mal so richtig abschalten könnt.
Unsere Beiträge zur Inspiration findet ihr auf der Seite kiel.de/abschalten. Wir freuen uns auf euch und eure kreativen Beiträge!

Warum wir das machen?

Wir nutzen im Haushalt und auch im Homeoffice immer mehr elektrische Geräte, die immer mehr Strom verbrauchen. Dabei brauchen wir für Klimaneutralität genau das Gegenteil: Wir müssen Strom einsparen.

Eine einfache Möglichkeit zum Stromsparen ist es, nicht benötigte Verbraucher auszuschalten – und zwar richtig. Denn viele Geräte haben einen elektronischen Schalter, der keine echte Trennung vom Stromnetz herstellt. Dadurch bleiben die Geräte im Standby-Modus und verbrauchen unnötige Energie. Und das, obwohl sie vermeintlich ausgeschaltet sind.

Ändern lässt sich das ganz einfach:

  • Steckerleiste mit Schalter einsetzen
  • Gerät am „echten“ Netzschalter ausschalten (oft auf der Rückseite neben dem Stromkabel)
  • Stecker aus Steckdose entfernen

Diese Tipps funktionieren natürlich nicht nur im heimischen Büro!

Jetzt aber erstmal rüber zu Instagram: Dort findet ihr alle Infos und Teilnahmebedingungen zum Gewinnspiel! Viel Glück!


3. Juni 2021

Kieltopia Podcast – Students for Future Kiel im Gespräch

Mareike Staudacker ist zu Gast in der aktuellen Folge des Podast kieltopia. Darin erzählt sie, wie sie sich für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit engagiert und warum sie Mitglied von „Students for Future“ ist.

Die aktuelle Podcast-Folge mit dem gesamten Interview findet ihr auf den gängigen Podcast und Streaming Plattformen. Wir haben ihr zusätzlich drei Fragen gestellt, die sie hier für euch beantwortet.

Über den Kieltopia-Podcast

Visionen und Utopien für ein nachhaltiges Kiel - das ist das Anliegen des Kieltopia Podcasts mit seinen Interviewpartner*innen. Zur Sprache kommen dabei Ideen und Überlegungen, die den gedanklichen Horizont erweitern, wie die Stadt Kiel in der Zukunft nachhaltiger gestaltet werden kann. Verbunden damit ist die Hoffnung, dass diese Visionen eines Tages zu einer neuen Realität werden. Alle Inhalte im Podcast als auch im Klimaschutz-Interview stellen die Meinung der Interviewteilnehmer*innen dar.

Mareike Staudacker
Mareike Staudacker von "Students for Future" | Quelle: Students for Future Kiel

1. Welchen Beitrag leistet dein Projekt/dein Unternehmen/deine Initiative/du für den Klimaschutz in Kiel?

Students For Future Kiel ist eine studentische Protestbewegung für Klimagerechtigkeit. Wir ermutigen junge Menschen, politisch aktiv zu werden und für ihr Recht auf einen lebenswerten Planeten einzustehen. Dazu organisieren wir regelmäßig Treffen, in denen wir uns in verschiedenen Bereichen wie zum Beispiel Verkehrswende, Moorschutz und Feminismus weiterbilden und wo nötig, Aktionen organisieren.

Beispielsweise haben wir eine Kunstausstellung im Vieburger Gehölz veranstaltet, um darauf aufmerksam zu machen, dass ein Teil des ökologisch wertvollen Grüngürtels für das Straßenbauprojekt „Südspange“ platt gemacht werden soll. Verkehrswende geht anders. Ebenso setzen wir uns für eine autofreie Kiellinie ein, um mehr Platz für klimafreundlichere Verkehrsmittel wie das Fahrrad zu schaffen und die Aufenthaltsqualität an der Kiellinie zu verbessern.

Als studentische Gruppe machen wir uns natürlich auch für nachhaltigere Hochschulen in Kiel stark. Das heißt unter anderem, dass die Kieler Hochschulen bis 2030 klimaneutral werden sollen. Die Christian Albrechts Universität macht's schon vor, die anderen Hochschulen hinken noch hinterher. Wir erwarten von der Fachhochschule Kiel und der Muthesius Kunsthochschule einen Plan, wie Klimaneutralität auch dort bis 2030 gelingen kann.

2. Warum engagierst du dich/ihr euch für den Klimaschutz?

Ich engagiere mich für den Klimaschutz, weil es heute dringender ist als nie zuvor. Diese Jahre entscheiden, ob wir es schaffen, die Erderhitzung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Schon jetzt leiden Menschen weltweit unter den Folgen der Klimakrise. Global betrachtet, sind besonders die ärmsten Menschen betroffen, da sie sich am wenigsten vor Sturmfluten, Waldbränden, Pandemien und Dürresommern schützen können.

Verursacht haben die Klimakrise vor allem Industrienationen wie Deutschland, da sie historisch betrachtet am meisten CO2 ausgestoßen haben, deshalb ist es unsere Verantwortung mit gutem Klimaschutz voranzugehen, auch wir bekommen die Klimakrise zum Beispiel in Dürresommern schon zu spüren.

3. Wie stellst du dir/ihr euch ein klimaneutrales Kiel vor?

Ein klimaneutrales Kiel korrigiert zuerst die eigenen Klimaschutzziele gemäß des Pariser Klimaabkommens. Demnach sollte Kiel bis 2035 klimaneutral sein und nicht erst bis 2050. Auf Ziele müssen Maßnahmen folgen, die es in sich haben. Ein LNG-Terminal mit gefracktem Erdgas für Kreuzfahrtschiffe sowie ein Küstenkraftwerk, welches Methan emittiert (ist 25 Mal so klimaschädlich wie CO2), ist in einem klimaneutralen Kiel nicht mehr drin. In einem klimaneutralen Kiel setzt die Stadt zu 100 Prozent auf erneuerbare Energien aus Wind und Sonne.

Klimaneutralität heißt Verkehrswende: Kiel kann den Stadtverkehr so umbauen, dass bis auf elektrifizierten Lieferverkehr keine Autos mehr benötigt werden. Ein kostenloser, gut getakteter ÖPNV sowie breite Fahrradwege können dafür sorgen, dass wir in Kiel eine bessere Luftqualität haben, klimaschädliche Abgase vermeiden, Bürger*innen Geld sparen und wir in der Stadt mehr Platz für Grünflächen haben, da wir den Autoverkehr überflüssig machen. Zudem kontrolliert die Stadt Kiel Baustellen wie die von Möbel Höffner strenger, damit keine Umweltschutzauflagen mehr verletzt werden. Ein klimaneutrales Kiel bietet für alle Bürger*innen eine höhere Lebensqualität.


2. Juni 2021

8. Juni 2021 – REKLIM-Konferenz „Klimawandel in Regionen“ findet digital statt

Welle am Strand
Foto: Lh Kiel / Bodo Quante

Am 8. Juni lädt der Forschungsverbund REKLIM „Regionale Klimaänderungen und Mensch“ der Helmholtz-Gemeinschaft zu seiner 10. Regionalkonferenz ein – in diesem Jahr als Online-Veranstaltung.

Unter dem Motto „Klimawandel in Regionen“ tragen neun Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft ihre Ergebnisse aus der Forschung zum Klimawandel, seinen Ursachen und Folgen zusammen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, welche Folgen der Klimawandel im deutschen Küstenraum bereits heute bewirkt und welche Handlungsmöglichkeiten im Klimaschutz und in der Anpassung an den Klimawandel bestehen.

Auch Carina Kruse vom Klimaschutz-Team des Landeshauptstadt Kiel ist mit dabei zum Thema „Klimawandel vor der Haustür – Was bedeutet das für den Menschen vor Ort?“ Darüber hinaus wird sie im Expert*innen-Dialog per Chat für Fragen zur Verfügung stehen.

Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.

Infos & Anmeldung: www.reklim.de/konferenz-2021


1. Juli 2021

Online-Seminar – Quartierskonzepte erfolgreich erstellen und umsetzen (lassen)

 Blick auf die Marie-Christian-Heime
Foto: Marie-Christian-Heime e.V.

Wie können Quartierskonzepte erfolgreich entwickelt und umgesetzt werden? Zu dieser Frage bieten die Investitionsbank Schleswig-Holstein zusammen mit dem Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (BNUR) am Mittwoch, den 9. Juni ein Online-Seminar an.

Von 9:30 - 13:00 Uhr erhalten die Teilnehmenden einen Überblick über die verschiedenen Schritte und Aufgaben, die für die Erstellung eines energetischen Quartierskonzepts notwendig sind. Darüber hinaus werden Praxisbeispiele und Erfahrungen aus Schleswig-Holstein vorgestellt und es gibt die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch.

Das Seminar richtet sich an kommunale Verwaltungen, kommunales Haupt- und Ehrenamt, AktivRegionen, Stadt- und Gemeindewerke, Wohnungswirtschaft, Klimaschutzmanager*innen sowie externe Dienstleister*innen.

Realisiert wird die Veranstaltung über das Videokonferenzsystem BigBlueButton (BBB). Eine schriftliche Anmeldung ist erforderlich, die Teilnahmegebühr beträgt 30 Euro. Zugangsdaten und weitere Hinweise erhalten Sie mit der Veranstaltungsbestätigung.

Infos & Anmeldung


31. Mai 2021

Fast geräuschlos über´s Wasser – Elektrofähre MS DÜSTERNBROOK nimmt Betrieb auf

MS DÜSTERNBROOK am Anleger
Quelle: SFK-Kiel

Ab morgen ist es soweit: Die neue vollelektrische Fähre „MS DÜSTERNBROOK“ nimmt ihren Dienst für die Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel mbH (SFK) auf. Sie ist die erste vollelektrische Fähre auf der Ostsee und verkehrt regelmäßig auf der F2 Schwentinelinie zwischen Ost- und Westufer. Und sie bringt einige Angebotsverbesserungen mit sich - unter anderem:

  • Die Betriebszeiten wurden ausgeweitet.
  • Der Takt wurde während der Hauptverkehrszeiten von 30 Minuten auf 15 Minuten erhöht.
  • Günstigerer Fahrpreis im Modellversuch (Erwachsene 1 Euro, Kinder 0,50 Euro)
  • Die Mitnahme von Fahrrädern ist kostenlos.

Die Elektrofähre ist 24,70 Meter lang sowie 7,20 Meter breit und mit einer Batterieleistung von 819 Kilowattstunden ausgestattet. Zusätzlich verfügt das Schiff über 20 Solarmodule auf dem Oberdeck. Insgesamt kann das Schiff rund 10 Stunden im Betrieb sein, bevor es aufgeladen werden muss.

Bis zu 140 Fahrgäste können barrierearm an Bord kommen sowie zusätzlich 60 Fahrräder für die erstmals Fahrradständer an Bord zur Abstellung bereitstehen. Der Zugang erfolgt schnell und bequem über zwei 1,60 m breite Zugangsrampen.

Für Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer ist die MS DÜSTERNBROOK ein wichtiger Schritt, um den Kieler Hafen umweltfreundlicher zu gestalten und damit auch ein weiterer Schritt in Richtung Klimaneutralität.

Neben der MS GAARDEN - der ersten Plug-in-Hybridfähre – ist die MS DÜSTERNBROOK die zweite Fähre der SFK mit elektrischem Antrieb.

Weitere Infos finden Sie auf der Seite der SFK: www.sfk-kiel.de. Außerdem hat der NDR einen Beitrag über die neue Fähre gedreht.


28. Mai 2021

Planungsupdate ÖPNV-System – Kiel lädt ein zur digitalen Beteiligung

Sprechblasen

Kiel treibt die Mobilitätswende und damit die Planungen für ein neues, hochwertiges ÖPNV-System voran. In den vergangenen Monaten wurden dazu rund 130 mögliche Streckenkilometer von den Planer*innen der Landeshauptstadt und des Ingenieurbüros Ramboll untersucht und schrittweise auf 50 Kilometer reduziert.

Nun möchte die Landeshauptstadt alle Kieler*innen am Auswahlverfahren der Strecken im Rahmen von drei digitalen Veranstaltungen beteiligen. Dabei wird über den aktuellen Stand informiert und Kieler*innen erhalten Antworten auf ihre Fragen zum geplanten Projekt.

Die erste Informationsveranstaltung „Planungsupdate – digital“ findet am Freitag, 4. Juni, von 18 - 20:30 Uhr statt. Hier werden das Gesamtprojekt sowie das Vorgehen bei der Trassenstudie vorgestellt.

Des Weiteren gibt es zwei Veranstaltungen, an denen Interessierte ihre Fragen zum Projekt einbringen können. Die Veranstaltungen "Planungsupdate – nachgefragt“ finden am Mittwoch, 9. Juni, und Freitag, 11. Juni, jeweils von 18 - 20:30 Uhr statt.

Anmeldedaten und weitere Infos für die digitalen Veranstaltungen finden Sie unter:kielmobil.blog/planungsupdate.


26. Mai 2021

Wasserstoff-Einstieg – Ergebnisse des HyStarter-Konzepts für die KielRegion veröffentlicht

visualisierter Überblick auf Kiel und die Förde mit Hystarter Logo
Quelle: BMVI / grafische Gestaltung David Borgwardt (Spilett new technologies GmbH)

Anfang Mai hat die KielRegion die Ergebnisse ihres Konzepts zum Einstieg in die grüne Wasserstoffwirtschaft vorgestellt. Das Konzept ist im Rahmen des Projekts HyStarter durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert.

Zahlreiche Analysen, Workshops und Interviews liegen dem Konzept zugrunde und haben vier wesentliche Erkenntnisse hervorgebracht:

  • Die Wasserstoff-Vision hat keinen Selbstzweck, sondern dient den Klima- und Umweltschutzzielen der Region sowie der regionalen Wertschöpfung.
  • Der Aufbau einer regionalen Wasserstoffwirtschaft ist ein langfristiger Prozess.
  • Mit dem Horizont 2030 kann sich die KielRegion auch bei hoher Nachfrage autark mit Wasserstoff versorgen.
  • Die städtischen und ländlichen Strukturen in der KielRegion ergänzen sich gegenseitig.

Eine Versorgung der KielRegion mit Wasserstoff bis 2030 ist demnach möglich und die beteiligten Akteure sind motiviert nach der Konzepterstellung nun auch entsprechende Wasserstoffprojekte umzusetzen.

Mehr Infos zum Projekt und der ausführliche Endbericht unter: www.kielregion.de/wasserstoff


Aktuell bereitet die Landeshauptstadt Kiel gemeinsam mit der KielRegion bereits die Folgebewerbung für den Wettbewerb „HyExpert“ vor. In diesem Rahmen sollen die bisher entwickelten Ergebnisse des Wasserstoffkonzepts gemeinsam mit den Akteuren konkretisiert werden. Damit ist die Bewerbung als HyExpert-Region die konsequente Weiterverfolgung des HyStarter-Projekts.

Das Förderprogramm HyExpert hat zum Ziel, integrierte Konzepte zu unterstützen und damit eine regionale Wasserstoffwirtschaft zu stärken. Dabei werden 10 Regionen in Deutschland mit jeweils bis zu 400.000 Euro gefördert.


24. Mai 2021

Zeit für Veränderungen – Jetzt anpacken mit Hand und Fuß

Inzwischen wissen Viele, was sie persönlich tun können, um etwas nachhaltiger zu leben. Dafür bietet der ökologische Fußabdruck (zum Beispiel www.fussabdruck.de) eine gute Orientierung. Aber die Bemühung um einen nachhaltigen Lebensstil frustriert immer dann, wenn nachhaltige Optionen kompliziert, teuer oder gar nicht verfügbar sind.

Hier kommt der Handabdruck ins Spiel. Handabdruck-Aktionen verändern die Rahmenbedingungen so, dass nachhaltiges Verhalten leichter, naheliegender, preiswerter oder zum Standard wird. Während man beim Fußabdruck nur seine persönliche Umweltbilanz verbessert, beeinflusst eine Handabdruck-Aktion die Situation für mehrere Menschen.

Der Handabdruck-Test hilft dabei Möglichkeiten zu finden, um sich für ein nachhaltiges Leben und Handeln in der Gesellschaft einzusetzen. Im Rahmen eines kurzen Online-Tests macht er konkrete Vorschläge, wie der persönliche Einsatz für Klimaschutz und Nachhaltigkeit aussehen kann, um Rahmenbedingungen positiv zu verändern.

Jetzt mitmachen und Veränderungen einläuten: www.handabdruck.eu

Lila Handabdruck
Quelle: Brot für die Welt & Germanwatch I www.handprint.de

20. Mai 2021

So geht Zukunft – Digitale Woche der Umwelt am 10./11. Juni

Plakat der Digitalen Woche der Umwelt
Quelle: Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Unter dem Motto „So geht Zukunft!“ findet am 10. und 11. Juni die digitale „Woche der Umwelt“ 2021 statt.

Vier Podiumsdiskussionen bilden das Herzstück des Programms und werden live aus dem Park von Schloss Bellevue gesendet.

Darüber hinaus finden hochkarätig besetzte Fachforen statt, die sich mit Zukunftsfragen in den Themenbereichen Energie und Klimawandel, Digitalisierung, nachhaltiger Wirtschaft, Umwelt- und Ressourcenschutz sowie Umweltkommunikation auseinandersetzen.

Zusätzlich präsentieren sich auf digitaler Ebene rund 160 Ausstellende aus Wirtschaft und Technik, Forschung und Wissenschaft und aus der Zivilgesellschaft, die ihre innovative Lösungen für eine nachhaltige Zukunft vorstellen.

Die „Woche der Umwelt“ ist eine Initiative des Bundespräsidenten und wird in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) veranstaltet.

Infos & Anmeldung: www.woche-der-umwelt.de


18. Mai 2021

Mehrtätige Erprobung – Landstromanlage für Kreuzfahrtschiffe im Praxistest

Landstromanlage für Kreuzfahrtschiffe im Praxistest
Foto: PORT OF KIEL

Am 17. Mai begann eine mehrtägige Erprobung der neuen Landstromanlage am Kreuzfahrtterminal. Als erstes Schiff wird die „AIDAsol“ in dieser Woche mit Landstrom versorgt. Die Anlage kann zwei Schiffe parallel mit Ökostrom versorgen.

Bereits seit Jahresbeginn wird die Stena Line vom Ostseekai mit Landstrom versorgt. Nun steht die Zertifizierung der neuen Anlage für Kreuzfahrtschiffe an, so dass die sie dann in den vollen Betrieb gehen kann.

Die Anlage hat eine Anschlussleistung von 16 MVA. Damit versorgt sie Schiffe mit einer Stromspannung von 6,6 oder 11 kV und einer Frequenz von 50 oder 60 Hertz. Insgesamt hat der PORT OF KIEL mit finanzieller Unterstützung durch das Land Schleswig-Holstein am Ostseekai rund 13,5 Millionen Euro investiert.

Neben der neuen Anlage verfügt auch der Norwegenkai seit 2019 über eine Landstromanlage zur Versorgung der Color Line Fähren.

Durch die Versorgung mit Landstrom können die Schiffsgeneratoren im Hafen ausgeschaltet bleiben. Dadurch reduziert sich der Ausstoß von klimaschädlichen Gasen in Kiel deutlich.

Zur Pressemitteilung des Port of Kiel


17. Mai 2021

3. Endhaltestelle umgebaut – Die Buslinie 11 der KVG wird elektrisch

Kiels meist frequentierte Buslinie 11 der Kieler Verkehrsgesellschaft mbH (KVG) kann künftig mit elektrischen Bussen befahren werden. Am 6. Mai 2021 hat die KVG die mit Ladeinfrastruktur ausgerüstete Endhaltestelle „Wik, Kanal“ in Betrieb genommen.

Die Linie 11 fährt montags bis freitags in den Hauptverkehrszeiten im 7,5 Minutentakt von Dietrichsdorf bis in die Wik. Die Elektrifizierung der Buslinie bedeutet für Kiel mehr Klimaschutz und weniger Lärm und leistet dadurch einen wichtigen Beitrag zur Klimaneutralität. Konkret erwartet die KVG auf der Linie 11 eine Reduktion des CO2-Ausstoßes von ca. 1.300 Tonnen pro Jahr.

Für die Umrüstung der Endhaltestelle wurden in den letzten viereinhalb Monaten zwei Trafostationen und drei Pantographen errichtet. Über eine Strecke von 80 Metern wurde eine neue Asphaltdecke mit den dazugehörigen Leitungssystemen wurde neu verlegt. Hinzugekommen sind auch zwei Buskaps mit anteiligem Rad- und Fußweg sowie taktilem Leit-System.

Bereits im September 2020 wurde die Haltestelle „Adalbertstraße“ in Kiel-Wik fertiggestellt und im Januar diesen Jahres die Haltestelle ”Rungholtplatz“ in Suchsdorf in Betrieb genommen.

Die KVG setzt ihr Elektrifizierungsprogramm weiter fort und wird im Laufe des Jahres auch die Endhaltestellen „Narvikstraße“, „Albert-Schweitzer-Straße“ und „CITTI-PARK“ für weitere Elektrobusse ausrüsten.

Zur Pressemeldung der KVG

Ladeinfrastruktur an der Endhaltestelle „Wik, Kanal“
Foto: KVG Kieler Verkehrsgesellschaft mbH

13. Mai 2021

Bundespreis UMWELT & BAUEN – Noch bis zum 25. Mai bewerben

Logo des Bundespreis Umwelt und Bauen
Foto: Umweltbundesamt

Der Bundespreis UMWELT & BAUEN 2021 zeichnet nachhaltige Gebäude, Quartiere sowie nachhaltige, zukunftsweisende Konzepte und Lösungen zum Klimaschutz aus.

Noch bis zum 25. Mai können sich Bauherren, Architekt*innen sowie Kommunen und Forschungseinrichtungen mit ihren Projekten bewerben. Gesucht werden Bewerbungen in den vier Kategorien „Wohngebäude“, „Nichtwohngebäude“, „Quartiere“ und „Klimagerechte Sanierung“.

Eine interdisziplinär besetzte Jury zeichnet die besten Projekte aus und macht diese für alle Interessierten online zugänglich.

Die feierliche Preisverleihung findest voraussichtlich am 7. September 2021 im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit in Berlin statt.

Der Preis wird in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal verliehen und soll Bauherren motivieren, gemeinsam mit ihren Planer*innen nachhaltige Lösungen für Bauprojekte im Bereich der Sanierung oder im Neubau zu entwickeln und umzusetzen.

Zum Bundespreis UMWELT & BAUEN 2021 


11. Mai 2021

Kiel setzt auf Solarstrom – Solar-Anlage am RBZ Schützenpark geht in Betrieb

Solaranlage auf dem Dach des RBZ Schützenpark
Foto: Jens Kummerow | Lh Kiel

In der vergangenen Woche wurde auf dem Dach des Gebäude C des Regionalen Berufsbildungszentrum (RBZ) am Schützenpark eine Solarstromanlage mit einer Gesamtleistung von 143 kWp in Betrieb genommen. Die Anlage kann pro Jahr über 130.000 kWh an Strom erzeugen. Zum Vergleich: Damit könnten circa 40 Zwei-Personen-Haushalte pro Jahr versorgt werden. (Quelle: co2online.de)

Ab dieser Woche wird noch eine weitere Solaranlage auf dem Dach der Grundschule Kronsburg mit einer Leistung von 22,95 kWp errichtet.

Solarstrom ist ein wichtiger Treiber auf dem Weg zur Klimaneutralität. Durch die Nutzung der Sonnenenergie wird eine CO2-neutrale Stromerzeugung ermöglicht und der Einsatz von fossilen Energieträgern verringert.

Die Nutzung von Solarenergie ist seit Mai 2019 im Climate Emergency Beschluss des Landeshauptstadt Kiel festgeschrieben. Demnach sollen alle geeigneten Dachflächen von städtischen Liegenschaften mit der maximal möglichen Anzahl an Solar-Modulen ausgestattet werden.

Mehr Infos zum Thema finden Sie auf unsere Seite kiel.de/solar


10. Mai 2021

Gemeinsam Kiel gestalten – 260.000 Euro für (Klimaschutz-)projekte in Kieler Quartieren

Blick auf die Kieler Förder
Foto: Bettina Kaiser, Lh Kiel

Die Kieler*innen haben auch in diesem Jahr wieder viel Engagement gezeigt und tolle Projekte beim Fonds „Gemeinsam Kiel gestalten“ eingereicht. Gefördert werden Projekte, die die Lebensqualität in den Quartieren verbessern. Besonders freut uns, dass in diesem Jahr auch Projekte Fördergelder erhalten, die den Klimaschutz vor Ort stärken.

Dazu zählen zum Beispiel die „Aufstellung einer Fahrrad-Reparatur-Station“ vom Blücher e.V., der Aufbau einer Fahrradwerkstatt vom Kiel hilft e.V. oder das Projekt „Regional einkaufen, kochen und speisen mit der Nachbarschaft“ von der Cocina – CoWorkingKitchen Kiel.

Insgesamt 29 Projekte teilen sich in diesem Jahr die Fördermittel in Höhe von 260.000 Euro. Auch im kommenden Jahr stehen wieder Fördermittel zur Verfügung. Die Antragstellung ist ab Herbst beim Amt für Kultur und Weiterbildung möglich.

Zur Pressemitteilung


4. Mai 2021

Wegweisendes Urteil – Bundesverfassungsgericht stärkt Klimaschutz

Das Bundesverfassungsgericht hat am 29. April ein wegweisendes Urteil für den Klimaschutz gefällt. Es bestätigt, dass das Klimaschutzgesetz des Bundes ein geeignetes Instrument ist, um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen. Das Urteil besagt ebenfalls, dass konkrete Grenzwerte für Emissionen benannt werden müssen, um die Klimaschutzziele insbesondere ab 2031 zu erreichen.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Diese Entscheidung ist eine deutliche Stärkung für den Klimaschutz. Das gibt uns Rückenwind für die schwierigen Aufgaben, die vor uns stehen.“

Als Klimaschutz-Team freuen wir uns über den Rückenwind, den das Urteil für den Klimaschutz mitbringt – auch für uns lokal in Kiel. Es stärkt uns bei unseren Bemühungen, die Maßnahmen für die Klimaneutralität konkret und verlässlich umzusetzen.

Mit dem Masterplan 100% Klimaschutz und dem Climate Emergency Beschluss haben wir einen Fahrplan entwickelt, wie wir unsere Klimaschutzziele erreichen wollen. Und gemeinsam mit allen Kieler*innen arbeiten wir kontinuierlich weiter an der Konkretisierung und Umsetzung der Maßnahmen.

Zur Pressemitteilung der BMU

Bundesumweltministerin Svenja Schulze
Foto: BMU/Toni Kretschmer

3. Mai 2021

Zukunft des ÖPNV – KVG berichtet über Elektrifizierung der Fahrzeugflotte

Die Kieler Verkehrsgesellschaft (KVG) hat in der Fachzeitschrift „DER NAHVERKEHR“ einen fünfseitigen Artikel rund um die Elektrifizierung der Fahrzeugflotte veröffentlicht. Darin stellt sie ausführlich die aktuellen Projekte sowie die weitere Planung zur Umstellung der Flotte auf elektrische Antriebe dar.

Bis 2031 soll die bereits seit 2019 laufende Umstellung aller insgesamt 185 Busse auf vollelektrische Antriebe abgeschlossen sein. Neben den Fahrzeugen werden dazu auch die entsprechende Ladeinfrastruktur errichtet sowie die Gebäude auf den Betriebshöfen erweitert.

Für das Vorhaben investiert die KVG gemeinsam mit ihren Partnerinnen der Deutschen Leasing und der Förde Sparkasse rund 100 Millionen Euro.

Nach der vollständigen Elektrifizierung der Flotte werden pro Jahr rund 6 Millionen Liter Dieselkraftstoff eingespart. Das entspricht einer Reduzierung von circa 13.800 Tonnen CO2äq an Treibhausgasemissionen und ist damit ein weiterer Baustein für die Klimaneutralität in Kiel.

Den Link zum Fachartikel finden Sie in der Meldung der KVG.

E-Bus-Schnelllader in Suchsdorf
Foto: Eyke Bittner / LH Kiel

30. April 2021

Prämierung Energie-Scouts – Energieeffizienz-Projekte von Auszubildenden werden gewürdigt

Die Auszubildendenden der Wulff textil-Service GmbH
Das Team der Wulff textil-Service GmbH belegt den 1. Platz bei den Energie-Scouts 2021 | Foto: Julia Geerdts, Wulff textil-Service GmbH

Am Mittwoch, den 28. April wurden die diesjährigen Teilnehmer*innen der Energie-Scouts prämiert. Die 13 Auszubildenden aus fünf Betrieben stellten ihre Energieeffizienz-Projekte vor, die sie in ihren Betrieben erarbeitet und umgesetzt haben.

Die besten Azubi-Teams wurden von einer Jury bewertet. Den ersten Platz sicherte sich das Team der Wulff Textil-Service GmbH mit dem Projekt „Mitarbeitermobilisierung durch ein Fahrrad/E-Bike-Leasing über Wulff Textil-Service GmbH“.

Der zweite Platz ging an das Team vom Hotel Birke mit dem Projekt „Plastikfreie Hotellerie – geht das?“. Den dritten Platz belegte das Team der Werbeagentur New Communication GmbH & Co. KG mit dem Projekt „Mobilität und Verkehrswende bei NC“.

Weitere Teilnehmer*innen waren das Amt Schrevenborn mit dem Projekt „Aufmerksames Handeln am Arbeitsplatz für eine bessere Zukunft“ sowie die Stadt Schwentinental mit dem Projekt „Nachhaltigkeit kennen lernen“ – Unterrichtseinheit zu energieeffizientem und nachhaltigem Verhalten im privaten Rahmen für Schüler*innen der 4./5. Klassenstufe.

Wir gratulieren allen Teilnehmer*innen zur Qualifizierung als Energie-Scouts und insbesondere den drei Gewinner*innen des Wettbewerbs zu den tollen Leistungen, die angesichts der Corona-Pandemie unter teils schwierigen Bedingungen erzielt wurden.

Das Projekt Energie-Scouts wurde als Teil der „Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz“ im Frühjahr 2019 durch die Industrie- und Handelskammer zu Kiel, die Landeshauptstadt Kiel und der HIP Kiel-Wellsee e.V. gestartet.

Die nächste Runde der Energie-Scouts Weiterbildung startet voraussichtlich im Herbst 2021.


26. April 2021

Buchempfehlungen – Earth Day 2021 „Jeder Bissen zählt“

Vergangene Woche fand wieder der jährliche „Earth Day“ statt. Seit über 50 Jahren wird dieser Tag am 22. April veranstaltet.

In diesem Jahr steht der Tag unter dem Motto „Jeder Bissen zählt“. Dadurch soll für eine bewusste und nachhaltige Ernährung geworben werden, die auf die Kriterien bio, regional und fair ausgerichtet ist. Denn insbesondere durch lange Transportwege, die Art des Anbaus und die Menges unseres Fleischkonsums nehmen wir großen Einfluss auf unsere Umwelt und unser Klima.

Das Kieler Umweltamt hat passend zum Earth Day einige Informationen und Buchempfehlungen für Sie zusammengestellt: www.kiel.de/umweltberatung.

Apfel als Weltkugel - Titelmotiv des Earth day
Quelle: earthday.de

22. April 2021

Kieltopia: der Zukunftspodcast für Kiel – Erste Folge zum Thema Zero Waste

Am 18. April haben vier Studierende der CAU den Kieler Podcast „Kieltopia – der Zukunftspodcast für Kiel“ gestartet. Darin wollen sie mit Kieler Nachhaltigkeitsakteur*innen über ihre Visionen für die Stadt sprechen. Und natürlich darüber, wie diese umgesetzt werden können.

Dementsprechend geht es im Podcast um Themen wie Klimaschutz, Zero Waste, Gemeinwohlökonomie, Multikulturalismus, oder Solidarische Landwirtschaft. Veröffentlicht werden die Folgen im zweiwöchigen Rhythmus.

Gegründet haben die vier Studierenden den Podcast im Rahmen des Masterstudiums in “Sustainability, Society and the Environment” an der CAU. Ihr Ziel ist es, die Hörer*innen zu ermutigen selbst aktiv zu werden und die Zukunft mitzugestalten.

Vor Kurzem hat der Podcast einer Förderung durch den Yooweedoo Ideenwettbewerb erhalten. In diesem Rahmen ist auch ein kurzes Video über das Projekt entstanden.

In der ersten Podcast-Folge ist Marie Delaperrière vom Laden "Unverpackt" zu Gast. Es geht um Zero Waste, was Kiel bereits zur Müllvermeidung tut, und wie sie den ersten Unverpackt Laden Deutschlands und den Zero Waste e.V. ins Leben gerufen hat.

Der Podcast ist auf den gängigen Plattformen zu finden.

Logo von Kieltopia
Quelle: Kieltopia

21. April 2021

Neues EU-Energielabel – Mehr Klarheit über die Energieeffizienz von Produkten

Die bekannten Energieeffizienz-Label A+++, A++ und A+ sind Geschichte. Seit dem 1. März gilt im ersten Schritt für einige Produkte eine neue Skala von A bis G. Dadurch sollen die Aussagen zum Energieverbrauch beziehungsweise zur -effizienz noch verständlicher werden.

Zunächst betrifft das neue Label Kühl- und Gefriergeräte, Geschirrspüler, Waschmaschinen inkl.usiveWaschtrockner, elektronische Displays inklusive Fernsehgeräte. Ab September 2021 kommen dann auch Lichtquellen dazu.

Die Neugestaltung der Bezeichnung war nötig, da immer mehr Geräte in den oberen Effizienzklassen angesiedelt waren. Dadurch wurde die Vergleichbarkeit von energieeffizienten Geräten immer schwieriger. Mit der Überarbeitung werden die unterschiedlichen Geräte wieder gleichmäßiger über die gesamte Skala verteilt. Auf diese Weise können Geräte besser miteinander verglichen und eine klimafreundliche Kaufentscheidung getroffen werden.

Wir empfehlen weiterhin die Anschaffung des Gerätes mit der höchsten erhältlichen Energieeffizienzklasse.

Mehr Informationen zum Label gibt es in der Broschüre „Ökodesign & Energielabel“ des Umweltbundesamtes, die hier kostenlos heruntergeladen werden kann.

Titel des Ratgebers
Quelle: umweltbundesamt.de

19. April 2021

Kieler KlimaSchulen – Klima schützen und Prämien gewinnen

Das Projekt Kieler KlimaSchulen will mehr Klimaschutz an Schulen ermöglichen. Kieler Schüler*innen können bis zum 31. Mai jeden Jahres ein oder mehrere Klimaschutzprojekte einreichen und eine Prämie von bis zu 2.000 Euro gewinnen.

Die Projekte sollen aufzeigen, wie in der Schule Energie gespart und Ressourcen geschont werden können. Gesucht werden konkrete klimaschonende Handlungsweisen für den Schulalltag. Die Projekte können in den Bereichen Gebäudeenergie, Mobilität, Abfallvermeidung & Recycling, Konsum und Ernährung umgesetzt werden.

Die eingereichten Projekte werden durch eine Jury anhand von festen Kriterien bewertet. Im Anschluss werden die Prämien an die Schulen ausgeschüttet. Mit dem Geld können neue Projekte begonnen oder geplante Maßnahmen umgesetzt werden.

Infos zu den Kieler KlimaSchulen und zur Bewerbung: kiel.de/klimaschule

Schüler*innen mit einem Solar-Panel

15. April 2021

Allianz für Entwicklung und Klima – Kiel als Best-Practice-Beispiel im Jahresbericht 2020

Die Allianz für Entwicklung und Klima hat ihren Jahresbericht 2020 veröffentlicht. Die Landeshauptstadt Kiel wird darin als eines der Best-Practice-Beispiele für Kommunen hervorgehoben.

Die hier vorgestellten Kommunen aus dem Unterstützer*innenkreis zeichnen sich durch ihr besonderes Engagement für nachhaltige Entwicklung und Klimaschutz aus.

Hervorgehoben wurden für Kiel das langjährige Engagement als Klimaschutzstadt, die Ziele des Masterplan 100 % Klimaschutz, die ambitionierten Vorhaben des Climate Emergency-Beschlusses sowie die rund 250 Einzelmaßnahmen, die gemeinsam mit Bürger*innen erarbeitet wurden.

Wir freuen uns über diese Anerkennung und arbeiten auch weiter an unserem Ziel: Gemeinsam Klimaneutral!

Den Link zum vollständigen Bericht finden Sie in der Pressemitteilung.

Cover des Jahresberichts 2020 der Allianz für Entwicklung und Klima
Quelle: Allianz für Entwicklung und Klima

13. April 2021

Über 80 E-Bikes – Die SprottenFlotte wird elektrisch

Fahrräder der SprottenFlotte in Kiel
Foto: Eyke Bittner / LH Kiel

Die SprottenFlotte wächst künftig um 80 E-Bikes und fünf E-Cargo-Bikes sowie 15 E-Stationen an. Möglich macht diese Erweiterung die Förde Sparkasse, die zu ihrem 225-jährigen Jubiläum den Ausbau des Bikesharing-Dienstes unterstützt.

Die elektrischen Räder können ebenfalls über die nextbike-App, über die Hotline oder die Webseite www.sprottenflotte.de gebucht werden. Die Ausleihe und Rückgabe sind jeweils an einer der E-Stationen möglich.

Kund*innen der Förde Sparkasse mit einem Premium-Konto erhalten übrigens ab Mai jeden Monat 225 Freiminuten für alle Räder der SprottenFlotte.

Zur Pressemitteilung


8. April 2021

Fertigerwochen – 20 Kilometer Kieler Radwege werden saniert

Ein Radweg wird in Kiel saniert
Foto: Tiefbauamt Lh Kiel

In Kiel haben aktuell wieder die sogenannten „Fertigerwochen“ begonnen, bei denen schadhafte Radwege in Kiel mit einem speziellen Radwegefertiger instandgesetzt werden. Bis zum voraussichtlich 19. Mai werden insgesamt über 20 Kilometer asphaltierte Radwege für 2,2 Millionen Euro saniert.

Begonnen haben die Sanierungsarbeiten auf dem westlichen Radweg der Prinz-Heinrich-Brücke und dem Klausdorfer Weg. Es folgen bis zum 19. Mai weitere Arbeiten an 45 Stellen im ganzen Stadtgebiet Kiels unter anderem am Westring und in der Villacher Straße.

Zusammengetragen wurden die ausgewählten Strecken unter anderem durch Hinweise von Bürger*innen während des Projekts Stadtradeln, bei dem Defizite der Radwegeinfrastruktur mitgeteilt werden konnten.

Die sanierten Radwege sorgen nicht nur für eine verbesserte Sicherheit und einen erhöhten Fahrkomfort, sie leisten auch einen Beitrag zu den Kieler Klimazielen. Die Ratsversammlung erteilte 2019 vor dem Hintergrund des „Climate Emergency“ der Verwaltung den Auftrag die Sanierung von Radwegen in konzentrierten Aktionen deutlich zu beschleunigen.

Zur Pressemitteilung


7. April 2021

Jetzt bewerben – Die KlimaSail startet 2021 wieder durch

Vom 27. Juni bis 6. Juli 2021 findet wieder die Jugendsegeltour KlimaSail statt. An Bord des Traditionsseglers Belle Amie erleben Jugendliche eine Woche lang den Lebensraum Ostsee und gestalten eine möglichst nachhaltige und klimafreundliche Reise.

Wie können wir klimafreundlich kochen? Können wir segeln oder brauchen wir den Dieselmotor? Wie hinterlassen wir einen möglichst kleinen ökologischen Fußabdruck?

Mit diesen und weiteren Fragen setzen sich 16 Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren auf dem Törn von Kiel nach Flensburg auseinander. Gekocht wird gemeinsam an Bord – natürlich vegetarisch.

Die KlimaSail beginnt mit einem Kennenlernen der Teilnehmer*innen, Workshops sowie einem KlimaSail Fest. Der Törn endet in Flensburg mit einem KlimaTalk und einer Exkursion.

Wer bei der KlimaSail 2021 dabei sein möchte, kann sich ab sofort für den Törn bewerben. Bei Interesse schickt bitte eine E-Mail an Carina Kruse (), dann erhaltet ihr umgehend den Bewerbungsbogen.

www.masterplan-klimasail.de

Übersichtskarte der Klimasail
Quelle: KlimaSail

Signet Klimaschutzstadt Kiel.100%
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Kontakt

Landeshauptstadt Kiel
Umweltschutzamt
Abteilung Klimaschutz 
Holstenstraße 108 
24103 Kiel

Öffnungszeiten

Meike Gäthje
Projektleiterin
0431 901-3707

 
Anna Muche
Themenbereich Stadtentwicklung und Bauen
0431 901-3786

Carina Kruse
Projektleiterin Masterplan 100% Klimaschutz
0431 901-3771

Eyke Bittner
Themenbereich Mobilität
0431 901-4568