Internationale Wochen
gegen Rassismus

Rassismus, Diskriminierung und Rechtsradikalismus sind auch heute noch Erfahrungen, die Menschen fast täglich erleben müssen. Schon seit einigen Jahren beteiligt sich das Referat für Migration zusammen mit verschiedenen Akteuren an den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Ziel der Projekte und Aktionen ist eine Stadt ohne Rassismus.

Neue deutsche Vielfalt

Unter dem Titel Neue deutsche Vielfalt - Kieler Gedanken zur pluralen Stadtgesellschaft lädt das Referat für Migration der Landeshauptstadt Kiel zusammen mit vielen Kooperationspartner*innen zu einer Veranstaltung am Dienstag, den 12. März 2019 von 17 bis 20 Uhr ins Kieler Rathaus ein.

Es geht um ein neues deutsches Selbstbewusstsein von Menschen mit wie auch ohne Migrationshintergrund, um Rassismus, Integration und Heimatverständnis.

Ususmango und Tsepo Bollwinkel betrachten aus unterschiedlichen Blickwinkeln heraus diese Themen. Der eine als Stand Up Comedian und Mitbegründer von RebellComedy, der andere als Vertreter der „neuen deutschen organisationen“, einem bundesweiten Netzwerk postmigrantischer Vereine und Gruppen. An der anschließenden Fishbowl-Diskussion beteiligen sich Serpil Midyatli als Präsidiumsmitglied des Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes, Sozialdezernent Gerwin Stöcken, Mitglieder von Kieler Migrantenselbstorganisationen und natürlich Besucher*innen dieser Veranstaltung.

Veranstaltende sind neben dem Referat für Migration der Landeshauptstadt Kiel, das Büro des Beauftragten für Flüchtlings-, Asyl-, und Zuwanderungsfragen, die Diakonie Altholstein, das Regionale Beratungsteam gegen Rechtsextremismus, die Türkische Gemeinde in Schleswig Holstein und das Forum für Migrantinnen und Migranten in Kiel.

Unterstützt wird die Veranstaltung vom Landespräventionsrat Schleswig-Holstein und dem Landesbeauftragten für politische Bildung.

Weitere Veranstaltungen im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus finden Sie im Interkulturellen Kalender - Vielfalt in Kiel


Hintergrundinfos

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus gehen zurück auf eine Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen. Sie forderte 1979 ihre Mitgliedsstaaten dazu auf, alljährlich - beginnend mit dem 21. März - eine Woche der Solidarität mit den Gegnern und Opfern von Rassismus zu organisieren.

Der 21. März als „Internationaler Tag für die Beseitigung der Rassendiskriminierung“ erinnert und mahnt an das „Massaker von Sharpeville“ bei dem die südafrikanische Polizei am 21. März 1960 im Township Sharpeville 69 friedliche Demonstranten erschoss.

Sie waren gegen die ungerechten Passgesetze in dem Apartheid-Staat auf die Straße gegangen.


Archiv

24 bunte Flaggen hingen über mehrere Wochen über der Kieler Fußgängerzone in der Holstenstraße.

In verschiedenen Stadtteilen hatten sich große und kleine Kielerinnen und Kieler in Workshops künstlerisch mit den Themen Rassismus und Diskriminierung auseinandergesetzt und großformatige Flaggen gestaltet, die dann an einem Aktionstag vorgestellt wurden.

 

In einer Veranstaltungsreihe wollen wir den Fragen nachgehen: Wer ist das „Wir“? Sind das alle Einwohner*innen im Land, sind das nur die deutschen Staatsangehörigen oder von denen auch nur wieder die „Alteingesessenen“? Wer darf das bestimmen?

 

Diese Frage stellten sich Schülerinnen und Schüler des Kunstkurses 11a/d der Toni-Jensen-Gemeinschaftsschule zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus 2016.

Herausgekommen ist ein Container voller Geräusche, die zum Beispiel die Flucht aus dem Heimatland und das Ankommen in einem fremden Land erzählen oder mit Rassismus in Verbindung gebracht werden oder die Menschenrechte mit Klängen darstellen.

 

... gestaltet von Schülerinnen und Schülern der Toni-Jensen-Gemeinschaftsschule.

Die zwei KVG-Busse wurden in Kiel für ein Jahr im Öffentlichen Nahverkehr eingesetzt.

 

… erarbeitet von Jugendlichen, unter Anleitung einer Theaterpädagogin, die unter anderem im Kieler Schauspielhaus, in der Ratsversammlung und im Landeshaus präsentiert wurden.

 

... produziert von Schülerinnen, Schülern und Studierenden mit Handballern des THW.

Es wurden Filmspots entwickelt, die in einem Großraumkino, bei zwei THW-Spielen und in der Sparkassenarena zu sehen waren. Im September 2013 bekam das Filmprojekt den ersten Preis des 5. Internationalen Kreativ-Wettbewerbs in München. Die Filmspots finden Sie auf der Seite des THW Kiel.

 

… gestaltet von Schülerinnen, Schülern und Studierenden und präsentiert im Holstentörn, an Kieler Bushaltestellen sowie an weiteren Orten in Schleswig-Holstein.

 

In einer Veranstaltungsreihe wollen wir den Fragen nachgehen: Wer ist das „Wir“? Sind das alle Einwohner*innen im Land, sind das nur die deutschen Staatsangehörigen oder von denen auch nur wieder die „Alteingesessenen“? Wer darf das bestimmen?

 

Diese Frage stellten sich Schülerinnen und Schüler des Kunstkurses 11a/d der Toni-Jensen-Gemeinschaftsschule zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus 2016.

Herausgekommen ist ein Container voller Geräusche, die zum Beispiel die Flucht aus dem Heimatland und das Ankommen in einem fremden Land erzählen oder mit Rassismus in Verbindung gebracht werden oder die Menschenrechte mit Klängen darstellen.

 

... gestaltet von Schülerinnen und Schülern der Toni-Jensen-Gemeinschaftsschule.

Die zwei KVG-Busse wurden in Kiel für ein Jahr im Öffentlichen Nahverkehr eingesetzt.

 

… erarbeitet von Jugendlichen, unter Anleitung einer Theaterpädagogin, die unter anderem im Kieler Schauspielhaus, in der Ratsversammlung und im Landeshaus präsentiert wurden.

 

... produziert von Schülerinnen, Schülern und Studierenden mit Handballern des THW.

Es wurden Filmspots entwickelt, die in einem Großraumkino, bei zwei THW-Spielen und in der Sparkassenarena zu sehen waren. Im September 2013 bekam das Filmprojekt den ersten Preis des 5. Internationalen Kreativ-Wettbewerbs in München. Die Filmspots finden Sie auf der Seite des THW Kiel.

 

… gestaltet von Schülerinnen, Schülern und Studierenden und präsentiert im Holstentörn, an Kieler Bushaltestellen sowie an weiteren Orten in Schleswig-Holstein.

 

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Einladungskarte
Kontakt

Landeshauptstadt Kiel
Referat für Migration
Stephan-Heinzel-Straße 2
24116 Kiel
 

Petra Iwahn

0431 901-2936