Feuerwehr & Rettungsdienst

Nachrichten

An dieser Stelle finden Sie Aktuelles aus dem Bereich Feuerwehr und Rettungsdienst.


Ausbildungsstart der neuen Notfallsanitäter*innen

Im Oktober 2017 begannen 18 Männer und Frauen ihre Ausbildung zum Notfallsanitäter*in. Zum offiziellen Ausbildungsstart wurden sie an der Notfallsanitäterschule der Berufsfeuerwehr Kiel begrüßt.

Während 9 Azubis bei der Landeshauptstadt Kiel angestellt sind, befinden sich 3 bei der Kieler Johanniter Unfall Hilfe und jeweils 2 bei der Bundesmarine und den Berufsfeuerwehren in Neumünster und Flensburg unter Vertrag.

Die Ausbildungsdauer umfasst drei Jahre. Im praktischen Teil der Ausbildung kann die Notfallsanitäterschule auf Praxisanleiter*innen der Lehrrettungswachen zurückgreifen. 

Außerdem vollziehen die angehenden Notfallsanitäter*innen in verschiedenen Vertragskliniken den klinischen Anteil der praktischen Ausbildung. Dort lernen sie, wie sie erkrankten oder verletzten Personen begegnen und behandeln. Sie werden in speziellen medizinischen Fertigkeiten ausgebildet und mit den unterschiedlichsten klinischen Situationen konfrontiert.

Gruppenbild

Ehrung

Torsten Lass, Hauptbrandmeister auf der Feuer-und Rettungswache Ost, erhielt für seine 25-jährige Dienstzeit in der Einsatzabteilung der Kieler Berufsfeuerwehr das Brandschutz-Ehrenzeichen in Silber am Bande. Im Oktober 1992 hatte der Jubilar den Dienst bei der Landeshauptstadt aufgenommen. Amtsleiter Thomas Hinz überreichte ihm jetzt das Ehrenzeichen und die Verleihungsurkunde auf der Hauptfeuerwache.

Die Brandschutzehrenzeichen, per Gesetz im Jahr 1955 eingeführt, werden im Namen des Innenministers verliehen: die Version in Silber für 25 Jahre, in Gold für 40 Jahre aktiven Dienst in einer Einsatzabteilung einer Feuerwehr in Schleswig-Holstein.

Hauptbrandmeister Thorsten Lass mit Amtsleiter Thomas Hinz

Feuerwehr-Pensionäre treffen sich auf der Hauptfeuerwache

Bei Kaffee und Kuchen sowie Leckereien vom Grill hat Ende September das Pensionärstreffen der Kieler Berufsfeuerwehr stattgefunden. Rund 120 ehemalige Beamte folgten der Einladung von Thomas Hinz, dem Leiter der Feuerwehr Kiel, auf das Gelände der Hauptfeuerwache am Westring.

Besonders freute er sich über den Kontakt zu den Pensionären, der bei der Feuerwehr gepflegt wird. Neben dem netten Beisammensein mit den noch aktiven Kollegen gab es Einblicke in die Zukunft und auch einige technische Neuigkeiten zu bestaunen.

Zum Rahmenprogramm gehörte auch ein rollender Pensionär: das toprestaurierte TLF 16/25 aus dem Jahre 1957. Genau vor 60 Jahren eingesetzt, tat dieser Daimler-Benz Typ LF 311 bis zur Ausmusterung 1973 als Einsatzfahrzeug auf der Hauptfeuerwache seinen Dienst. Er kam dann zur Freiwilligen Feuerwehr Bornstein. Dort wird er jetzt liebevoll als Oldtimer gepflegt.

Gruppenfoto der Pensionäre auf dem Hof der Hauptfeuerwache

Mit dem Ferienpass zur Feuerwehr

Im Rahmen der Aktion Ferienpass 2017 bekommen Kinder und Jugendliche an vier Terminen die Gelegenheit, ein Löschfahrzeug der Berufsfeuerwehr mit seiner gesamten Ausrüstung zu erkunden.

Mehr Informationen zum Ferienpass finden Sie hier.

 

Vierter Tag

Zum vierten und letzten Aktionstag am 22. August kamen 25 Ferienpass-Kinder auf die Hauptfeuerwache. Oberbrandmeister Björn Dürkob und Brandmeister-Anwärter Robin Boelke begrüßten die interessierten Mädchen und Jungen.

Die Feuerwehrmänner gaben den Kindern einen Einblick in die vielseitige Arbeit der Feuerwehr. Auch die gesamte Ausstattung des Hilfeleistungs-Löschfahrzeuges wurde gezeigt. Danach durften alle unter Anleitung an den Wasserschlauch zum Spritzen.

Kinder auf der Feuerwache
Dritter Tag

Am 16. August fand der dritten Ferien-Aktionstag statt. Oberbrandmeister Marco Jaeger und Brandmeister-Anwärter Daniel Bernau begrüßten 21 interessierte Mädchen und Jungen auf der Hauptfeuerwache am Westring.

Bei strahlendem Sonnenschein und mit viel Elan schauten sie sich gemeinsam das Hilfeleistungs-Löschfahrzeug an. 

Zweiter Tag

Am 1. August kamen 22 Kinder, um ein Löschfahrzeug zu sehen. Dieses Mal wurde das Erste HLF (Hilfeleistungs-Löschfahrzeug) vom Löschzug der Hauptfeuerwache angesehen.

Oberbrandmeister Walter Struwe und Brandmeister Marvin Meurer erklärten die verschiedenen Einsatzgerätschaften. Großes Staunen bei den Mädchen und Jungen gab es, als die Feuerwehrmänner das Hydraulische Rettungsgerät vorführten und dabei selber feststellen mussten, welches Gewicht die Schere und der Spreizer mit sich bringen.

Nach einer kleinen Erfrischungspause durfte die Fahrt in dem Löschfahrzeug natürlich nicht fehlen.

Feuerwehrauto und Menschen
Erster Tag

Am 26. Juli, dem ersten Ferienpass-Aktionstag, kamen 22 Kinder zur Hauptfeuerwache am Westring.

25 Mädchen und Jungen im Alter zwischen 6 bis 14 Jahren verbrachten zwei Stunden am und im Hilfeleistungs-Löschfahrzeug und legten alle Hände mit an, unter Anleitung von Brandmeister Nicolas Heuer und Christoph Locht.


Verleihung für besondere Verdienste bei der Feuerwehr

Sie zieren die uniformierten Mitglieder schleswig-holsteinischer Feuerwehrfrauen und -männer und zeigen an, wie lange man schon aktiv ist:

Das Brandschutz-Ehrenzeichen bekamen in Gold (40 Jahre Zugehörigkeit) Brandoberamtsrat Jens Petersen sowie in Silber (25 Jahre Zugehörigkeit) Hauptbrandmeister Nico Plambeck und Oberbrandmeister Dennis Peters.

Amtsleiter Thomas Hinz gratulierte den Jubilaren auf der Hauptfeuerwache.

Verleihung für besondere Verdienste bei der Feuerwehr

Erfolgreiche Rettungssanitäter-Prüfungen

Im Rahmen der zweijährigen Ausbildung bestanden 18 Brandmeisteranwärter am 17. März 2017 die Prüfung zum Rettungssanitäter.

Diese erste Prüfung im Rahmen der zweijährigen Ausbildung ist dabei nur ein Etappenziel auf dem Weg zum Notfallsanitäter eines Feuerwehrbeamten in Schleswig-Holstein.

Seit Anfang März bereiteten sich die Anwärter der Berufsfeuerwehren Kiel, Flensburg und Neumünster nach zehn Wochen praktisch-theoretischer Ausbildung, Praktika auf einem Rettungswagen, verschiedenen Kliniken sowie einer intensiven Abschlusswoche der Prüfung in der Notfallsanitäterschule der Berufsfeuerwehr Kiel im Holzkoppelweg vor.

Im Rahmen der Lehrgangsverabschiedung überreichte der Ärztliche Leiter der Schule, Dr. Wolfgang Lotz, die Zeugnisse. Das gesamte Ausbilderteam der Kieler Notfallsanitäterschule gratuliert allen Absolventen zur bestandenen Prüfung.

Strahlende Gesichter nach erfolgreicher Prüfung

Archiv

Im Beisein von Thomas Hinz, Leitender Branddirektor und Leiter der Feuerwehr Kiel, vereidigte Stadtrat Wolfgang Röttgers, Dezernent für Finanzen, Personal, Kultur und Ordnung, am 1. März Nachwuchsbeamte der Berufsfeuerwehr.

Die feierliche Vereidigung und Verbeamtung fand erstmalig im Ratssaal des Kieler Rathauses statt.

Die Brandmeisteranwärterin und sieben Brandmeisteranwärter im Alter zwischen 22 und 33 Jahren sind Nachwuchskräfte, die eine zweijährige Ausbildung vor sich haben. Während dieser Zeit sollen sie unter anderem die feuerwehrtechnische Grundausbildung abschließen, eine Ausbildung im ersten Abschnitt zum Rettungssanitäter durchlaufen, den Wachalltag im Einsatzdienst auf den Feuer- und Rettungswachen der Berufsfeuerwehr in Praktika kennenlernen und den Abschlusslehrgang als „Gruppenführer“ absolvieren.

Die drei Anwärter zum Brandoberinspektor werden über einen Zeitraum von zwei Jahren zudem eine Gruppenführerausbildung am Institut für Brand- und Katastrophenschutz in Heyrothsberge sowie Ausbildungsabschnitte bei anderen Berufsfeuerwehren Deutschlands durchlaufen.

Sieben Brandmeisteranwärter beendeten ihre zweijährige Ausbildung Ende Februar an der Landesfeuerwehrschule Schleswig-Holstein und wurden ebenfalls vereidigt.

Insgesamt 13 Brandmeister und eine Brandmeisterin wurden auf Lebenszeit verbeamtet. Zuvor mussten sie und die vorherigen zweijährigen Ausbildungen abgeschlossen und sich zum Notfallsanitäter weiterqualifiziert haben. Einige dieser Einsatzdienstbeamten haben sich weiter spezialisiert zur Disponentin / Disponent in der Feuer- und Rettungsleitstelle.

Auf Grund von Wechsel anderer Feuerwehren zur Berufsfeuerwehr Kiel wurden ein Brandmeister sowie ein Brandoberinspektor übernommen.
 

Feuerwehrmänner title=
Die Nachwuchsbeamten der Berufsfeuerwehr

Bei einem Großbrand in der iranischen Hauptstadt Teheran sind am Donnerstag, 19. Januar 16 Feuerwehrleute gestorben.

Die Teheraner Feuerwehr war über mehrere Stunden mit Löschversuchen beschäftigt gewesen, als das Gebäude in sich zusammensackte.

In Gedenken der Teheraner Feuerwehrleute, die ihr eigenes Leben für die anderen gaben, würdigt die Berufsfeuerwehr Kiel, zusammen mit Herrn S.R Alavi aus Teheran, ihren verstorbenen Kollegen.

Gruppenbild Feuerwehrleute

Ministerpräsident Torsten Albig besuchte am Heiligabend die Berufsfeuerwehr Kiel.

Er nutzte vor allem die Gelegenheit, den diensthabenden Beamtinnen und Beamten der Hauptfeuerwache und der Integrierten Regionalleitstelle Mitte zu danken, für ihren Dienst und ihre ständige Einsatzbereitschaft auch an den Feiertagen.

Menschen sitzen an Tischen

Im Dezember kurz vor dem Weihnachtsfest gab es strahlende Gesichter in der Kieler Rettungsdienstschule der Berufsfeuerwehr. Alle Auszubildenden aus dem erstmaligen Notfallsanitäter-Lehrgang erhielten nach bestandener Prüfung ihre Urkunden.

Am 1. Oktober 2013 starteten die drei Frauen und vier Männer ihre Ausbildung als Rettungsassistenten und wurden am 1. Januar 2014 zum Notfallsanitäter-Kurs umfirmiert, nach dem neuen Notfallsanitäter-Gesetz. Die Landeshauptstadt Kiel als Arbeitgeberin hat den frischgebackenen Sanitäterinnen und Sanitätern der Feuerwehr Einstellungsangebote unterbreitet. Herzlichen Glückwunsch!
 

Sieben Notfallsanitäter*innen
Sieben Notfallsanitäter*innen nach bestandender Prüfung

Ende November wurde ein 250 Kilogramm schwerer Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg von Mitarbeitern des Kampfmittelräumdienstes in der Nähe der Universität Kiel erfolgreich entschärft. Nach nur 35 Minuten konnte Entwarnung gegeben werden. Zuvor waren zahlreiche Straßen gesperrt worden.

Ab 10 Uhr vormittags mussten immerhin 480 Haushalte mit etwa 800 Menschen im Umkreis von rund 500 Metern um den Fundort ihre Wohnungen verlassen. Im Audimax Gebäude der Uni wurde eine Sammelstelle für die Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Die Spezialisten hatten erstmalig eine amerikanische Fliegerbombe, Baujahr 1942, mit zwei unbekannten Zündern vor sich.

Beide waren durch den Aufprall nicht verformt. Die Zünder konnten problemlos langsam heraus gedreht werden. Die Zündladung enthielt ein hochexplosives Treibmittel das vor Ort kontrolliert zur Explosion gebracht wurde. Um 13 Uhr wurden die Absperrungen aufgehoben. 60 Kräfte der Berufsfeuerwehr, ASB, DRK, JUH und MHD rückten in ihre Standorte wieder ein.
 

Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg
Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg
Kontakt

Landeshauptstadt Kiel
Amt für Brandschutz, Rettungsdienst,
Katastrophen- und Zivilschutz
Gebäude 2, 1. Obergeschoss 
Westring 325
24116 Kiel 

 
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