Wir machen Wik!

Die Wik entwickelt sich. Wie können die Grünräume, Parks und Plätze besser nutzbar werden – für alle im Ortsteil? Wie können Straßen und Wege schöner und komfortabler gestaltet werden – auch für Menschen mit Behinderungen? Wie kann die Holtenauer Straße als zentraler Ort entwickelt und gestärkt werden?

Um diese Fragen zu beantworten, erarbeitet die Landes­hauptstadt Kiel für den gesamten Ortsteil Wik ein Stadtteil­entwicklungs­konzept. Zudem werden für einen Teil der Wik vorbereitende Unter­suchungen durchgeführt.

Gestalten Sie mit! Wie das geht, erfahren Sie hier.

Eine kurze Übersicht zum Projekt und dem Beteiligungsverfahren finden Sie auch in unserem Infoflyer.

Machen Sie mit!
Tragen Sie bis 6. Dezember Ihre Ideen für die Wik ein.
 

 


Kurzportrait Kiel-Wik

Die Wik in Bildern
Wohnanlage Achterkamp
Wohnanlage Achterkamp
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Radverkehr in der Wik: Wichtiges Thema
Radverkehr in der Wik: Wichtiges Thema
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Grünanlage am Schulredder
Grünanlage am Schulredder
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Grünanlage am Schulredder
Grünanlage am Schulredder
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Brachfläche am Anscharpark
Brachfläche am Anscharpark
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Blick in die Holtenauer Straße
Blick in die Holtenauer Straße
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Grünanlage Homannstraße
Grünanlage Homannstraße
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Blick in die Holtenauer Straße nach Norden
Blick in die Holtenauer Straße nach Norden
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Hochhausbebauung an der Mercatorstraße
Hochhausbebauung an der Mercatorstraße
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Überwegung an der Holtenauer Straße
Überwegung an der Holtenauer Straße
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Spielplatz Mercatorstraße
Spielplatz Mercatorstraße
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Ortsteil-Steckbrief
  • Lage: Im Nordosten der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt Kiel, direkt südlich der Mündung des Nord-Ostsee-Kanals in die Kieler Förde
  • Fläche: circa 3,1 km²
  • Einwohner*innen: 11.693 (Rang 2 in Kiel; Stand 31.12.2017)
  • Besondere Einrichtungen: Marinestützpunkt Kiel, Liegeplatz des Segelschulschiffs „Gorch Fock“, Kanalfähre, Kanalschleusen, weiterführende Bildungseinrichtungen, Gewerbegebiet
  • Verkehrsanbindung: Mehrere Hauptbuslinien der Kieler Verkehrsgesellschaft; Kieler Velorouten 01 und 05; Schnellstraßen B 76 und B 503


Das Stadtteil-Entwicklungskonzept (STEK)

Die Landeshauptstadt Kiel möchte für den Ortsteil Wik ein integriertes Stadtteilentwicklungskonzept (STEK) erarbeiten. Wie auch in anderen Stadtteilen dient das STEK als langfristige Richtschnur der Entwicklung im Ortsteil.

Die Wik ist durch die Konversion verschiedener militärischer Liegenschaften weitreichenden Veränderungen ausgesetzt. Daraus ergibt sich für die nahe Zukunft die Chance, neue Weichen für die städtebauliche Entwicklung des Ortsteils zu stellen. Wohn-, Gewerbe- und Freiflächen sollen bedarfsgerecht entwickelt werden.

Bestehende Planungen, zum Beispiel für die Bereiche Anschar oder Marinetechnikschule, werden übernommen. Für die anderen Bereiche des Ortsteils sollen neue Projekte entwickelt werden.

Durch Integration der unterschiedlichen Aspekte wie beispielsweise bauliche Stadtteilentwicklung, Inklusion, Wirtschaft, Bildung- und Kulturarbeit sollen Missstände beseitigt und Potenziale für die Entwicklung der Wik genutzt werden. Für eine Umsetzung der Maßnahmen und Projekte müssen Gelder eingeworben werden.

Grundplan Wik
Fakten zum STEK Kiel-Wik
  • Ausarbeitungszeitraum: Herbst 2019 bis Ende 2020
  • Themen: Integrierte Ortsteilplanung, Einbindung der Konversionsflächen und Umgang mit militärisch genutzten Bereichen
  • Ziel: Langfristige Entwicklung des Ortsteils sichern
  • Marinetechnikquartier und Anschar: Planungen werden eingebunden


Vorbereitende Untersuchung
& Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept

Für einen Teilbereich der Wik werden gesonderte Untersuchungen durchgeführt, um auf dieser Basis Projekte und Maßnahmen mit Städtebaufördermitteln umzusetzen.

Im dicht bebauten Kernbereich der Wik gibt es momentan wenig gut nutzbare Erholungs- und Freiflächen. Daher werden für einen circa 160 ha umfassenden Teilbereich der Wik neben dem Stadtteil-Entwicklungskonzept auch vorbereitende Untersuchungen (VU) durchgeführt und ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (IEK) aufgestellt.

Bei den Untersuchungen werden alle wichtigen Handlungsfelder der Stadtteilentwicklung aufgenommen und analysiert. Nach dieser Bewertung werden Ziele für das Gebiet entwickelt und im integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept Projekte und Maßnahmen zur Umsetzung dieser Ziele vorgeschlagen.

Die dort entwickelten Projekte können mit Unterstützung von Städtebauförderungsmitteln umgesetzt werden. Die Landeshauptstadt Kiel hat sich bereits erfolgreich um die Aufnahme in das Städtebauförderungsprogramm „Zukunft Stadtgrün“ beworben. Das bedeutet, dass Maßnahmen und Projekte eine hohe Umsetzungschance haben.

DieBeteiligung erfolgt für beide Konzepte gemeinsam.

 

Fakten zu VU / IEK Kiel-Wik
  • Ausarbeitungszeitraum: Herbst 2019 bis Sommer 2020
  • Ziel: Grundlage für die Einwerbung von Städtebaufördermitteln bilden
  • Themen: Integriertes Entwicklungskonzept, Verkehr und Radmobilität, Grün- und Freiräume, Wohnen und Wohnumfeld, Stadtteilzentrum und Versorgung 


Machen Sie mit! Die Beteiligungsbausteine

Die Planungen erfolgen gemeinsam mit allen Betroffenen und Interessierten. Dazu sind mehrere Bausteine vorgesehen.
 

Wir informieren über das Verfahren und nehmen Ihre Anregungen, Fragen und Wünsche auf.

Dienstag, 19. November 2019
18.30 Uhr

Aula der Hebbelschule
Feldstraße 177-179
24106 Kiel

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Welche Sicht hat die „junge Wik“ auf ihren Stadtteil? Wir führen die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Kooperation mit dem Jugendclub Nord und Wiker Schulen im Herbst 2019 durch.

Am 5. November 2019 startete die erste Online-Beteiligungsphase. Wir sammeln bis zum 06.12.2019 Ihre Wünsche und Ideen: Wo soll sich die Wik verändern und wie? Welche Orte und Themen sind wichtig für Sie? Welche Probleme müssen angegangen werden und wo gibt's im Stadtteil bereits besonders Positives, woran man sich für die Zukunft orientieren kann? Wir freuen uns auf Ihre Beiträge!

Auf der öffentlichen Planungswerkstatt im Frühjahr 2020 stellen wir erste Maßnahmen und Projektideen vor und bearbeiten sie gemeinsam.

Während der zweiten Online-Beteiligungsphase im Frühjahr 2020 sammeln wir Ihre Kommentare und Bewertungen zu den Bausteinen des Stadtentwicklungskonzepts und der vorbereitenden Untersuchung. Ihre Anregungen und Ihre Kritik werden in die weitere Bearbeitung der Themen durch die Planer*innen einfließen.

Die Präsentation der Ergebnisse der Untersuchungen und der geplanten Maßnahmen ist für den Sommer 2020 vorgesehen.

 
Informationen zur Online-Beteiligung
Infoveranstaltung am 19. November
Einladungsflyer für die Informationsveranstaltung am 19. November 2019
Einladungsflyer herunterladen


Ihre Ideen für die Zukunft von Kiel-Wik

Wo soll sich die Wik verändern und wie? Welche Orte und Themen sind wichtig für Sie? Welche Probleme müssen angegangen werden und wo gibt's im Stadtteil bereits besonders Positives, woran man sich für die Zukunft orientieren kann?

Verfassen Sie hier bis zum 6. Dezember 2019 Ihre Ideen für die Zukunft des Stadtteils Kiel-Wik. Oder durchstöbern und kommentieren Sie die bisher eingebrachten Ideen. Wir freuen uns auf Ihre Beiträge.

 

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Dokumentation der Veranstaltungen und Ergebnisse

Hier finden Sie künftig die Dokumentation des Planungs- und Beteiligungsprozesses zum integrierten Stadtteilentwicklungskonzept (STEK) sowie zur vorbereitenden Untersuchung (VU) und zum integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept (IEK) in Kiel-Wik.

Hinweise zu vorangegangenen Entwicklungen im Stadtteil Wik finden Sie unter Rückblick.


Rückblick auf den bisherigen Prozess in Kiel-Wik

Die Landeshauptstadt Kiel ist seit über 150 Jahren in ihrer Entwicklung wesentlich durch die Marine geprägt. Durch Aufgabe militärisch genutzter Flächen und Gebäude stehen diese einer zivilen Nutzung zur Verfügung (Konversion).

Die Wik war Standort von Marinekasernen mit einer Aufnahmekapazität für 4.800 Marinesoldaten, Marinelazarett, Werkstätten, Ingenieur- und Deckoffiziersschule sowie Garnisonkirche. In Nachbarschaft der Kasernen entstanden neue Straßen mit Wohnhäusern. Auf einem zwei Hektar großen Gelände befand sich die ehemalige Gasanstalt. Das gesamte Areal nordöstlich der Prinz-Heinrich-Straße wird deshalb als „Marinequartier“ bezeichnet.

Zur Jahrtausendwende wurde ein Strukturwandel der Bundeswehr eingeleitet. Er stellte für das „Marinequartier“ in Aussicht, dass bislang militärisch genutzte Flächen perspektivisch für eine zivile Nutzung zur Verfügung stehen werden.

Dies gab Anlass für einen städtebaulichen Wettbewerb (1998) zum Marinequartier und die Ausarbeitung des städtebauliche „Rahmenplans Marinequartier Kiel-Wik“. Er eröffnet städtebaulich-freiraumplanerische Entwicklungsperspektiven für den Wandel von ehemals militärisch genutzten Flächen zu zivilen Nutzungen (Konversion). Seine planerischen Grundzüge sind weiterhin die Grundlage für laufende und anstehende Entwicklungen im Marinequartier.

Der Rahmenplan gliedert das Marinequartier in die fünf Teilquartiere „ Anschar“, „Schleusenpark“, „Marinetechnikschule“, „An der Hangkante“ und „Scheerhafen“. In diesen fünf Teilen wurden seit Beschluss des Rahmenplans folgende Planungen realisiert und angeschoben.

 

Mit dem Bebauungsplan 864 (2015) gelang die Reaktivierung des ehemaligen Anschar-Krankenhauses (vormals Marinegarnisonslazarett). Die Entwicklung eines gemischt genutzten Gebiets durch Private ist in weiten Teilen abgeschlossen.

Das heutige Atelierhaus und der Kirchenstieg wurden mit Mitteln der Städtebauförderung hergestellt. Die Sanierung und Innutzungnahme einiger unter Denkmalschutz stehender Gebäude ist noch im Prozess.

 

Der Schleusenpark gliedert sich in die Abschnitte Nord, Mitte und Süd.

Der nördliche Teil des Schleusenparks zwischen Zeyestraße und Uferstraße, auf der Hangkante zum Nord-Ostsee-Kanal, wurde als erster Abschnitt der öffentliche Grünanlage hergerichtet. Der Schleusenpark findet hier seinen Abschluss im „Wiker Balkon“, einer Aussichtsplattform mit Blick über die Kanaleinfahrt mit Schleusenanlagen und Teile der Kieler Förde. Die Maßnahme wurde mit Mitteln der Europäischen Union gefördert. Erste Bausteine zur Anbindung des Wiker Balkons an das fußläufige Wegesystem auf und unterhalb der Hangkante wurden realisiert, weitere sind im Zusammenhang mit benachbarten Flächenentwicklungen in Planung.

Die planerischen Zielsetzungen für den südlichen Abschnitt des Schleusenparks, den Einstieg von der Kiellinie her, fanden Eingang in den Bebauungsplan 864. Sie wurden mit der Entwicklung des Teilquartiers Anschar mit Unterstützung von Städtebauförderungsmitteln umgesetzt (ab 2015).

Im Mittelteil des Schleusenparks gelang der Landeshauptstadt Kiel bislang der Ankauf der Liegenschaft Rostocker Straße 1 (ehemaliges Marineuntersuchungsgefängnis). Der Umgang mit dieser Liegenschaft im Kontext Stadtplanung, Freiraum- und Landschaftsplanung, Denkmalschutz und Erinnerungskultur ist in Abstimmung.

Der Ankauf weiterer Grundstücke im Bereich Mittelteil Schleusenpark ist in Verhandlung mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben.

 

In den vergangenen Jahren stellte die Klärung der Altlastensituation auf den betroffenen Flächen gemeinsam mit den Bundesstellen die Hauptaufgabe dar. Diese ist erforderliche Grundlage für weitere Planungen und Entwicklungen.

 

Die Verwaltung wurde 2017 durch Beschlüsse des Ortsbeirats Wik (Drucksache 0363/2017) und der Ratsversammlung (Drucksache 0304/2017) mit der Erarbeitung eines integrierten Stadtteilentwicklungskonzepts für den Ortsteil Wik unter Berücksichtigung der teilräumlichen Entwicklungsprozesse für den Bereich Anschar und das Areal um die Marinetechnikschule beauftragt. Bei der Entwicklung des Marinequartiers sollen die Leitlinien und Grundsätze der Inklusion berücksichtigt werden.

Im ersten Schritt wurde ein Struktur- und Nutzungskonzept (SNK) für das Teilquartier Marinetechnikschule mit Bundeswehrfachschule zwischen Schleiweg, Rostocker Straße und Arkonastraße erstellt. Das SNK definiert die zukünftige Nutzung der Gebäude und Flächen und ist Grundlage für die Ankaufverhandlungen zwischen der Stadt und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben.

Toranlage der Marinetechnikschule
Toranlage der Marinetechnikschule - Foto: Landeshauptstadt Kiel / Jessica Degen-Heuer

Eingang in das SNK fanden auch die Ideen der Bürger*innen sowie Kinder und Jugendliche. Ihre Anregungen wurden im Rahmen einer Öffentlichkeitsbeteiligung unter der Dachmarke „Wir machen Wik!“ im November 2017 gesammelt. Die Dachmarke steht für die Beteiligung der Öffentlichkeit im Rahmen der Erarbeitung des Teilbausteins Marinetechnikschule im Rahmen des STEK.

Mit Beschluss des SNK ist die Verwaltung bestrebt den Ankauf von Liegenschaftsteilen voranzubringen. Im August 2019 wurde der Stadt mitgeteilt, dass mangels Flächenalternativen Teile der Liegenschaft vom Bund zur dauerhaften Unterbringung von expandierenden Bundesdienststellen zurück in die Bundesnutzung überführt werden müssen. Es findet eine enge Abstimmung zwischen Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und der städtischen Verwaltung statt, um eine weitestgehende Umsetzung des SNK auf den verbleibenden Flächen weiterhin zu gewährleisten.

Marinetechnikschule
Marinetechnikschule - Foto: Landeshauptstadt Kiel / Jessica Degen-Heuer

05/2019
Der Auftragsvergabe für die Erarbeitung eines integrierten Stadteilentwicklungskonzeptes Wik und der Durchführung der vorbereitenden Untersuchungen gemäß § 141 BauGB inklusive integriertem städtebaulichen Entwicklungskonzept für die städtebauliche Gesamtmaßnahme „Grüne Wik“ an die Bietergemeinschaft Cappel + Kranzhoff Stadtentwicklung und Planung GmbH, Tollerort entwickeln und beteiligen sowie SHP Ingenieure wird zugestimmt (Drucksache 0376/2019, Beschluss ist nicht öffentlich).
 

03/2019
Die Verwaltung wird beauftragt, im Prozess für die Entwicklung des Areals Marinetechnikschule unter anderem eine Stadtteilgenossenschaft mit den Akteur*innen vor Ort zu gründen, eine Entwicklungsexpertise zu vergeben, Zwischennutzungen in leer stehenden Räumen auf dem Areal zu ermöglichen. (Drucksache 0827/2019). Aktuell befinden sich die Arbeitsaufträge in der verwaltungsinternen Abstimmung.
 

05/2018
Das Struktur- und Nutzungskonzept (SNK) für das Areal Marinetechnikschule wird zur Umsetzung für die Konversion der Liegenschaften der ehemaligen Marinatechnikschule und ehemaligen Budeswehrfachschule beschlossen. Die Verwaltung wird beauftragt, das Areal im Erstzugriff von der Bundesanatalt für immobilienaufgaben zu erwerben (Drucksache 0439/2018).
 

04/2018
Die Verwaltung wird beauftragt, das Verfahren der vorbereitenden Untersuchungen mit integriertem städtebaulichen Entwicklungskonzept für das Gebiet der Gesamtmaßnahme „Grüne Wik“ gemäß § 141 BauGB einzuleiten. Das Untersuchungsgebiet grenzt sich nach dem Beschluss wie folgt ab: Nördlich: Flintkampsredder / Schleiweg, östlich: Adalbertstraße / Kiellinie, südlich: Hanssenstraße / Quinckestraße / Koesterallee, südlich: Projensdorfer Straße / B 503 (Drucksache 0196/2018).

Die Erarbeitung von vorbereitenden Untersuchungen ist Voraussetzung für ein Förderungsverfahren nach der Städtebauförderungsrichtlinie 2015. Im Ergebnis werden die inhaltlichen Grundlagen und Planungen erarbeitet sowie wirtschaftliche Fragen und rechtliche Umsetzungsmöglichkeiten besprochen. Es werden Aussagen zu städtebaulichen Missständen/ Problemlagen, übergeordnete Zielstellungen, Maßnahmenplanungen sowie eine Kosten- und Finanzierungsübersicht auf Basis einer groben Kostenschätzung getroffen.
 

07/2017
Es wird beschlossen, dass sich die Landeshauptstadt Kiel mit dem Gebiet der „Grünen Wik“ im Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Zukunft Stadtgrün“ bewirbt. Mit Frist zum 21. Juli 2017 wird der Programmantrag beim Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration eingereicht und am 25. Oktober 2017 der Aufnahmeantrag positiv beschieden (Drucksache 0633/2017).
 

05/2017
Die Verwaltung erhält den Auftrag ein integriertes Stadtteilentwicklungskonzept für Kiel-Wik zu erarbeiten. Der Beschluss der Ratsversammlung beinhaltet im ersten Schritt die Erarbeitung eines Struktur- und Nutzungskonzepts für das im Marinequartier liegende Areal der ehemaligen Marinetechnikschule (Drucksache 0304/2017).
 

07/2016

Um Kiel als kreative Stadt und Standort der Kultur- und Kreativwirtschaft voranzubringen, beschließt die Ratsversammlung in der Landeshauptstadt Kiel unter anderem die Wik mit Anschargelände und Marinequartier als Standort der Kreativbranche zu entwickeln (Drucksache 0397/2016).
 

04/2016
Der Kulturausschuss beschließt die Weiterentwicklung der Kieler Erinnerungskultur zum Nationalsozialismus. Dazu sollen dauerhaft eine „Werkstatt Erinnerungskultur“ und eine Dauerausstellung für Schleswig-Holstein etabliert werden. Das Marineuntersuchungsgefängnis ist als Standort für diese zu prüfen (Drucksache 0132/2016).
 

03/2015
Ratsbeschluss zur Aufnahme von Verhandlungen mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben für ehemalige Gebäude der Bundeswehr im Marinequartier (Technische Marineschule einschließlich Gebäude A+B, Maschinenhallen 1-3, Bundeswehrfachschule und Marineuntersuchungsgefängnis) mit dem Ziel ein Mischgebiet zu entwickeln, Fördermöglichkeiten und Zwischennutzungen zu prüfen (Drucksache 0131/2015).
 

11/2014
Die Verwaltung wird durch Beschluss des Bauausschusses beauftragt, eine Umsetzungsstrategie zu erarbeiten und Fördermöglichkeiten für den Bereich des ehemaligen Anscharkrankenhauses im Anscharpark zu prüfen (Drucksache 0894/2014).
 

07/2001
Beschluss der Ratsversammlung zum städtebaulichen Rahmenplan Marinequartier Kiel-Wik als Handlungsrahmen der städtebaulichen Quartiersentwicklung in Teilbereichen. Der Rahmenplan formuliert städtebaulich-architektonische Struktur- und Nutzungsmerkmale für das Quartier am Wasser (Drucksache 0256/2001).