Wir machen Wik!

Wir machen Wik! So heißt die Dachmarke für die Beteiligung der Öffentlichkeit im Rahmen der Erarbeitung eines integrierten Stadtteilentwicklungskonzepts Wik (STEK-WIK).


Planungswerkstatt Marinetechnikschule

Wie können die aktuell in Teilen als Gemeinschaftsunterkunft genutzten sowie leer stehenden Gebäude um die Marinetechnikschule in Zukunft genutzt werden? Diese Frage soll bei der ersten Plaungswerkstatt "Marinetechnikschule" im Maschinenmuseum mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie Kindern und Jugendlichen diskutiert werden.

Die Veranstaltung wird vom Planungsbüro URBANISTA aus Hamburg moderiert. URBANISTA erfasst auch die Interessen und Vorstellungen aus Sicht der Kinder und Jugendlichen.

Kommen Sie vorbei!

Sie sind herzlich eingeladen, sich zu informieren und Ihre Ideen und Anregungen einzubringen. Bei einem kleinen Imbiss möchten wir mit allen ins Gespräch kommen. Ihre Hinweise sollen in die Konzeption für die Nachnutzung der Gebäude und Flächen um die Marinetechnikschule einfließen.

Zeit
Samstag, 11. November, offene Türen von 12-18 Uhr
Um 12.30 Uhr startet ein Rundgang zur "Marinetechnikschule". Die Teilnahme ist freiwillig.

Ort
Maschinenmuseum (barrierefrei)
Am Kiel-Kanal 44, 24106 Kiel

Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Marinetechnikschule, Foto: Degen-Heuer, Landeshauptstadt Kiel

Hintergrund

Die Landeshauptstadt Kiel ist seit über 150 Jahren in ihrer Entwicklung wesentlich durch die Marine geprägt. Durch Aufgabe militärisch genutzter Flächen und Gebäude stehen diese einer zivilen Nutzung zur Verfügung (Konversion).

Die Wik war Standort von Marinekasernen mit einer Aufnahmekapazität für 4.800 Marinesoldaten, Marinelazarett, Werkstätten, Ingenieur- und Deckoffiziersschule sowie Garnisionskirche. In Nachbarschaft der Kasernen entstanden neue Straßen mit Wohnhäusern. Auf einem zwei Hektar großen Gelände befand sich die ehemalige Gasanstalt. Das gesamte Areal nordöstlich der Prinz-Heinrich-Straße wird deshalb als "Marinequartier" bezeichnet. 

Einige Flächen wie der Anscharpark, das Areal rund um die Petruskirche sowie Teile des Schleusenparks konnten in den vergangenen Jahren bereits entwickelt werden. Teilflächen des Marinequartiers wie die ehemalige Bundeswehrfachschule und die Marinetechnikschule bedürfen der Konversion.

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Toranlage Marinetechnikschule, Foto: Degen-Heuer, Landeshauptstadt Kiel

Die Verwaltung ist durch Beschlüsse des Ortsbeirats Wik (Drucksache 0363/2017) und der Ratsversammlung (Drucksache 0304/2017) mit der Erarbeitung eines integrierten Stadtteilentwicklungskonzepts für den Ortsteil Wik unter Berücksichtigung der teilräumlichen Entwicklungsprozesse für den Bereich Anschar und das Areal um die Marinetechnikschule beauftragt. Bei der Entwicklung des Marinequartiers sollen die Leitlinien und Grundsätze der Inklusion berücksichtigt werden.

Im ersten Schritt soll ein Strukur- und Nutzungskonzept (SNK) für das Teilquartier Marinetechnikschule zwischen Schleiweg, Rostocker Straße und Arkonastraße erstellt werden. Das SNK definiert die zukünftige Nutzung der Gebäude und Flächen. Berücksichtigung sollen darin auch die Ideen der Öffentlichkeit finden. Gemeinsam mit Bürger*innen, Kinder und Jugendlichen sollen Anregungen für die weitere Entwicklung des Marinequartiers gesammelt werden. Die Planungswerkstatt findet am Samstag, 11. November, im Maschinenmuseum statt.

Weiterhin ist geplant, ab 2018 das integrierte Stadtteilentwicklungskonzept Wik - STEK-WIK - zu erarbeiten. Durch Integration der unterschiedlichen Aspekte wie beispielsweise bauliche Stadtteilentwicklung, Inklusion, Wirtschaft, Bildung- und Kulturarbeit sollen Missstände beseitigt und Potentiale für die Entwicklung der Wik genutzt werden.


Beschlüsse zur Entwicklung der Wik

05/2017   Die Verwaltung erhält den Auftrag ein integriertes Stadtteilentwicklungskonzept für Kiel-Wik zu erarbeiten. Der Beschluss der Ratsversammlung beinhaltet im ersten Schritt die Erarbeitung eines Struktur- und Nutzungskonzepts für das im Marinequartier liegende Areal der ehemaligen Marinetechnikschule. Ab 2018 soll für den Ortsteil Wik ein integriertes Stadtteilentwicklungskonzept (STEK-WIK) entwickelt werden (Drucksache 0304/2017).

07/2016   Um Kiel als kreative Stadt und Standort der Kultur- und Kreativwirtschaft voranzubringen, beschließt die Ratsversammlung in der Landeshauptstadt Kiel u. a. die Wik mit Anschargelände und Marinequartier als Standort der Kreativbranche zu entwickeln (Drucksache 0379/2016).

04/2016   Der Kulturausschuss beschließt die Weiterentwicklung der Kieler Erinnerungskultur zum Nationalsozialismus. Dazu sollen dauerhaft eine "Werkstatt Erinnerungskultur" und eine Dauerausstellung für Schleswig-Holstein etabliert werden. Das Marineuntersuchungsgefängnis ist als Standort für diese zu prüfen (Drucksache 0132/2016).

03/2015   Ratsbeschluss zur Aufnahme von Verhandlungen mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben für ehemalige Gebäude der Bundeswehr im Marinequartier (Technische Marineschule einschließlich Gebäude A+B, Maschinenhallen 1-3, Bundeswehrfachschule und Marineuntersuchungsgefängnis) mit dem Ziel ein Mischgebiet zu entwickeln, Fördermöglichkeiten und Zwischennutzungen zu prüfen (Drucksache 0131/2015).

11/2014   Die Verwaltung wird durch Beschluss des Bauausschusses beauftragt, eine Umsetzungsstrategie zu erarbeiten und Fördermöglichkeiten für den Bereich des ehemaligen Anscharkrankenhauses im Anscharpark zu prüfen (Drucksache 0894/2014).

07/2001   Beschluss der Ratsversammlung zum städtebaulichen Rahmenplan Marinequartier Kiel-Wik als Handlungsrahmen der städtebaulichen Quartiersentwicklung in Teilbereichen. Der Rahmenplan formuliert städtebaulich-achitektonische Struktur- und Nutzungsmerkmale für das Quartier am Wasser (Drucksache 0256/2001).


Zum Herunterladen
Deckblatt Flyer

Flyer "Wir machen Wik"

 

Kontakt

Landeshauptstadt Kiel
Stadtplanungsamt
Fleethörn 9
Rathaus 
24103 Kiel