Theodor-Heuss-Ring – Bauarbeiten 2024

Noch einmal ist Geduld gefragt
Bis zum Herbst einspurig in wechselnden Abschnitten zwischen Winterbeker Weg und Segeberger Landstraße - Gewerbegebiete erreichbar - keine Arbeiten während der Kieler Woche

Und wenn ohnehin der Verkehr umgelenkt wird, kommen auch Brücken und Kanäle gleich mit dran. Das erspart eine ganze Reihe spätere Sperrungen. Das Ziel: Auf den sanierten Abschnitten ist viele Jahre lang Ruhe und der Kfz-Verkehr rollt ungestört.

 

Schnell gefunden

 

Info-Veranstaltung am 12. Februar

17 Uhr | Forum für Baukultur, Waisenhofstraße 3

Für Ortsbeiräte und alle Interessierten erläutert das Tiefbauamt die Bauplanungen.

 
 

Letzte Feinarbeiten

Ein kleiner Bauabschnitt muss noch nachgeholt werden: Die Bahn wollte länger an ihren Brücken über die Alte Lübecker Chaussee arbeiten, da sollte nicht gleichzeitig auch die B 76 gesperrt sein. Also verschob das Tiefbauamt Asphaltierungsarbeiten auf der B 76 um einige Wochen.

Nun ist die Alte Lübecker Chaussee nicht mehr vollgesperrt und der Theodor-Heuss-Ring (Fahrtrichtung Eckernförde) bekommt auch im Abschnitt zwischen Friesenbrücke und Lübscher Baum eine neue Schwarzdecke.

Während der Arbeiten vom 13. bis 17. Oktober kommt es zu Einschränkungen des Verkehrs. Das Tiefbauamt hat aber alles so geplant, dass die Sperrungen auf verkehrsärmere Zeiten am Wochenende und den Ferienbeginn fallen. 

Zunächst ist am Freitag, 13. Oktober, ab 16 Uhr nur eine durchgängige Fahrspur Richtung Eckernförde frei, wenn mit dem Herausfräsen des alten Asphalts begonnen wird. Am frühen Abend kommt es zu einer kurzzeitigen Vollsperrung beider Fahrspuren, damit dann auch der Rest der alten Fahrbahn herausgefräst werden kann. 

Am Sonnabendmittag, 14. Oktober, gegen 13 Uhr beginnen dann die eigentlichen Asphaltierungsarbeiten. Dazu muss der Theodor-Heuss-Ring wieder voll gesperrt werden. Die Arbeiten werden bis zum Dienstag, 17. Oktober, andauern. Das Gewerbegebiet in der Stormarnstraße ist über die Parallelfahrbahn des Theodor-Heuss-Rings während der gesamten Bauzeit durchgängig erreichbar. 

Vom 18. Oktober an ist dann wieder die Alte Lübecker Chaussee in Höhe der Bahnbrücken gesperrt.

Häufige Fragen

Irgendwann muss jede Straße, jede Brücke und jede Stützwand saniert werden. Theodor-Heuss-Ring und Konrad-Adenauer-Damm haben schon Jahrzehnte großer Verkehrsbelastung hinter sich. Viele Millionen Fahrzeuge vom Motorrad bis zum Sattelzug sind über diese Straßen gefahren. Eine gute Fahrbahn-Oberfläche ist das Eine. Noch aufwändiger aber ist die Sanierung im Untergrund: Eine funktionierende, intakte Entwässerung ist für die Funktion und Sicherheit jeder Straße sehr wichtig.

Im westlichen Bereich des Theodor-Heuss-Rings sind die Sanierungen bereits schon länger abgeschlossen. Im Jahr 2023 waren die Straßenoberflächen, Kanalrohre und Bauwerke aus Richtung Plön zwischen Kleinbahn / Konrad-Adenauer-Damm und Barkauer Kreuz an der Reihe. Nun folgt die Gegenrichtung. Auch die Nebenfahrbahnen, Rampen, Geh- und Radwege werden mitsaniert.

Nein, wenn wir noch viele Jahre lang die Friesenbrücke nutzen wollen. Wenn wir jetzt nichts tun, ist in einigen Jahren ein kompletter Neubau fällig. Und der dauert womöglich zwei Jahre statt wenige Monate.

Wenn ohnehin auf einer Hälfte der Brücke gebaut wird, macht die Stadt soviel wie möglich auf den Strecken bis zur Brücke und dahinter gleich mit. Dann ist das ebenfalls erledigt, und es muss später nicht noch mehrere Male der Verkehr umgeleitet werden.

Nein. Die ursprüngliche Straße ist Jahrzehnte alt. Die Mängel auf den bisher nicht sanierten Teilen treten immer deutlicher zutage. Bevor sie die Verkehrssicherheit gefährden, müssen sie behoben werden. Und die Friesenbrücke ist ebenfalls dringend dran, damit sie noch viele Jahre hält.

In Kiel haben wir das Problem, dass nur sehr wenige Brücken über die Bahnschienen führen. Diese Straßen sind zudem stark ausgelastet. Aktuell fahren 100.00 Fahrzeuge täglich über den THR, obwohl er nur für 80.000 ausgelegt ist. Wird eine Fahrtrichtung gesperrt, müssen 50.000 PKWs ausweichen. Das kann das Straßennetz nicht stemmen. Das Ergebnis: Stau.

Es gibt keine Baustellen auf Ausweichstrecken. Das ist gesetzlich vorgeschrieben. Nur in Notfällen (zum Beispiel bei Rohrbrüchen) darf hier etwas gemacht werden.

Nein. Die Erfahrung zeigt: Die ersten Tage sind die schlimmsten. Danach kennen alle ihre Strecke. Nach zwei Wochen hat es sich meist beruhigt. Auch Urlauber*innen werden durch die Navigationsgeräte um das Gebiet herumgeführt. 

Die eigentliche Bauzeit ist ungefähr so lang wie 2023. Hinzu kommt dieses Jahr aber noch - sozusagen als Gesamtabschluss - die Erneuerung der Mittelschutzplanken zwischen den beiden Richtungen. Das kann erst passieren, wenn beide Richtungen fertig sind. Diese Arbeiten sind allerdings kleinteilig und lassen sich weitestgehend als wandernde Tagesbaustelle um die Stoßzeiten herumplanen. Das hält die Einschränkungen so gering wie möglich.

Das wäre naheliegend. Aber so gerne die Stadt gerade bei den großen Baustellen einen Mehrschichtbetrieb in Auftrag geben würde, und so oft sie regelmäßig um entsprechende Angebote bittet: Die Baufirmen machen diese Angebote nicht. Das liegt mit an den Lärmvorschriften für Arbeiten im Stadtgebiet. Nur zwischen 7 und 20 Uhr darf gebaut werden, und das sind keine echten zwei Schichten. Wenn man anderswo Leute auch abends oder nachts arbeiten sieht, ist das meistens außerorts, zum Beispiel auf Autobahnen. 

Insgesamt werden 15 Firmen auf der Baustelle eingesetzt. In Hochzeiten werden sieben Firmen gleichzeitig arbeiten.

Das hat meist technische Gründe. Wenn eine Straße komplett neu aufgebaut wird (die sogenannte "grundhafte Sanierung"), passiert das in mehreren Schichten. Jede Schicht muss auf ihre Weise aushärten - so lange herrscht dort Ruhe. Die Firmen schicken ihre Kolonnen dann auf eine andere Baustelle. Das Gleiche gilt für die Brückensanierung. Auch Korrosionsschutz zum Beispiel braucht Härtezeiten und darf erst später wieder mit der nächsten Schicht belastet werden. 

Gewerbebetriebe sind besonders auf eine zuverlässige Erreichbarkeit angewiesen - Kund*innen müssen zu ihnen kommen können oder sie zu ihren Kund*innen. Daher achtet die Stadt immer darauf, dass jederzeit mindestens eine Zufahrt zu jedem Betrieb frei ist. Nur wenn direkt vor einer Einfahrt gearbeitet werden muss, ist hier kurze Zeit keine Durchfahrt möglich. Diesen Zeitraum stimmt die jeweilige Baufirma direkt mit den betroffenen Betrieben ab, um diese Einschränkung so verträglich wie möglich zu halten.

Wie kann ich meine Betriebsabläufe sichern?

  1. Sprechen Sie uns an. Als Anlieger*in bekommen Sie vor dem Baubeginn ein Informationsschreiben. Sollten schon vor dem Baustart oder im Verlauf der Arbeiten Fragen oder Schwierigkeiten auftreten, wenden Sie sich gern an die Ansprechpersonen, die im Schreiben genannt sind. Während des laufenden Baus können Ihnen bei kleineren Problemem oft auch die ausführenden Firmen vor Ort helfen.
  2. Teilen Sie Informationen zur Baumaßnahme, zu Umleitungen und Zufahrtmöglichkeiten frühzeitig mit Ihren Lieferant*innen. So können die sich darauf einstellen und gegebenenfalls längere Fahrzeiten einplanen. 
  3. Sprechen Sie mit Ihren Mitarbeiter*innen über die Erreichbarkeit des Betriebs. Im gemeinsamen Gespräch erkennen Sie mögliche Schwierigkeiten und können Lösungen finden. Ein Beispiel aus der Parxis: Anlässlich einer großen Baustelle im vergangenen Jahr hat ein Betrieb seinen Dienstplan angepasst. Kolleg*innen, die einen längeren Arbeitsweg hatten oder aus anderen Gründen auf das Auto angewiesen waren, übernahmen die Frühschicht ab 6 Uhr. So waren sie vor dem eigentlichen Berufsverkehr zügig im Betrieb. Kolleg*innen mit einem kürzeren Arbeitsweg kamen dann mit dem Fahrrad oder zu Fuß und wurdenfür eine spätere Schicht vorgesehen.
  4. In Unternehmen, in denen Homeoffice oder flexible Arbeitszeiten (außerhalb der Verkehrsspitzen des Berufsverkehrs) denkbar sind, könnten diese Modelle während der Bauzeit stärker genutzt werden. <
  5. Informieren Sie Ihre Kund*innen. Ob auf Ihrer Internetseite, auf Hinweisschildern in Ihren Geschäftsräumen oder mit Flyern für Ihre Kund*innen - weisen Sie möglichst frü auf eine vorübergehende Änderung der Erreichbarkeit hin. Machen Sie deutlich, dass Sie weiter erreichbar sind. Ihr Unternehmen liegt in unmittelbarer Nähe einer Bushaltestelle oder eine Veloroute? Dann können Sie zusätzlich auch auf diese Alternativen hinweisen.
  6. Nutzen Sie ein Navi: Wenn die Baumaßnahme mit einer größeren Umleitung zu Ihnen verbunden ist, können sogar ortskundige Lieferant*innen, Mitarbeitende und Kund*innen an ihre Grenzen kommen. Auch wenn Umleitungen ausgeschildert sind, können Navis durch die direkte Ansprache ein sichereres Gefühl vermitteln und auch bei Stau die schnellste Route anzeigen.

Und wie läuft's? Livedaten und durchschnittliche Reisezeit bei TomTom

 

Auf Infoveranstaltungen für Unternehmen (19. Januar im Ratssaal) sowie für Ortsbeiräte und die interessierte Öffentlichkeit (12. Februar im Forum für Baukultur) hat das Tiefbauamt die Planungen ausführlich erläutert und Fragen beantwortet.

Über den Fortschritt der großen Baustelle Theodor-Heuss-Ring informiert 2024 auch der BauNewsletter. Er erscheint im Abstand von einigen Wochen und liefert Ihnen Hinweise zu großen Kieler Bau-, Umwelt- und Verkehrsprojekten sowie zu Beteiligungsmöglichkeiten. 
 

 


Letzter Teil: Noch einmal ist Geduld gefragt

 

1.500 Quadratmeter Brückenabdichtung

2.700 Meter Fahrbahnmarkierung

29.000 Quadratmeter Asphaltfläche

 

100 Entwässerungsschächte

160 Sinkkästen

500 LKW-Ladungen Alt-Asphalt zum Recyceln

Schwerpunkt Friesenbrücke

Es gibt in Kiel nur wenige Stellen, auf denen der Autoverkehr die Gleise der Bahnstrecke nach Hamburg kreuzen kann. Eine davon ist die Friesenbrücke, über die täglich rund 100.000 (!) Fahrzeuge rollen. Und auch diese Brücke ist irgendwann dran: Jetzt. Im Jahr 2023 ist die eine Hälfte der Brücke saniert worden, nun ist die zweite Hälfte an der Reihe.

Die Zahl der möglichen Umgehungen ist in Kiel begrenzt. Entsprechend eng wird es während der Bauzeit auch dort, zum Beispiel in der Preetzer Straße oder auf der zweiten Gleisquerung, der Gablenzbrücke. 

 

Management

Die Bauabschnitte mit den größten Einschränkungen werden so weit es geht über die Sommerferien bearbeitet. In dieser Zeit ist der Verkehr geringer, und er verteilt sich besser über den Tag.

Das Tiefbauamt plant natürlich die verknüpften Straßen mit ein. Während der Theodor-Heuss-Ring dran ist, wird in den anderen größeren Straßen nicht gebaut, auf die sich der Verkehr verteilen wird.

Bei der Länge der Baustelle gibt es kaum Spielraum. Auf der Strecke existieren aus baulichen Gründen nur wenige Stellen, an denen der Verkehr die Seite wechseln kann. Wenn ohnehin größere Abschnitte gesperrt werden müssen, koordiniert die Stadt alle dort demnächst anstehenden Arbeiten nach Möglichkeit in den gleichen Zeitraum. So erspart sie den Verkehrsteilnehmer*innen viele weitere Bauarbeiten in den Folgejahren.


Die Bauabschnitte

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Vorbereitung bis 8. März

 
Kartenausschnitt Preetzer Straße - öffnet vergrößerte Ansicht

Ausweichstrecken

Die Ausweichstrecken müssen voll funktionsfähig sein. Fällige Reparaturen werden darum vor Baubeginn auf dem Theodor-Heuss-Ring erledigt. Besonders beansprucht wird die Preetzer Straße sein.  Die erhält deshalb vom 20. bis 23. Februar zwischen Röntgenstraße und Bahnübergang eine neue Decke und wird in diesem Abschnitt solange voll gesperrt. Auch die Kaistraße bekommt teilweise neuen Asphalt.

Eine Gleitwand in der Mitte der Preetzer Straße wird die Sicherheit und damit die Zuverlässigkeit dieser Ausweichstrecke deutlich erhöhen. Sie wird in der Nacht 4./5. März installiert und bleibt bis zum Herbst. Linksabbiegen ist solange nicht mehr möglich. Dadurch staut sich der Verkehr nicht hinter abbiegenden Fahrzeugen und das Risiko durch Spurwechsel-Unfälle wird minimiert. Rettungsdienste, Feuerwehr, Polizei, ÖPNV und Ordnungsbehörden haben dies gemeinsam als beste Lösung festgelegt. 

Die Kapazität der Straße wird vor allem durch die Kreuzungen bestimmt: Wieviele Fahrzeuge kommen in einer Ampelphase rüber? Diese Zahl bleibt aber gleich, unabhängig von der Zahl der Spuren. Und Ampelphasen für einen Straßenzug zu verlängern heißt, der kreuzenden Straße Zeit wegzunehmen und so das Problem nur an eine andere Stelle im Straßennetzt zu verlagern. Darum bleiben die Ampelschaltungen unverändert.


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11. März - Mitte Juni

 

Fast fertig: Für den Rückbau der Verkehrssicherung muss der Theodor- Heuss- Ring zwischen Winterbeker Weg und Krusenrotter Weg nur noch in zwei Nächten in Teillabschnitten voll gesperrt werden. Dies geschieht am Mittwoch, 19. und Donnerstag, 20. Juni jeweils von 20 bis 5 Uhr. 

Die neue 440 Meter lange Fahrbahn unter dem Waldwiesenkreisel ist von Grund auf fertig saniert. Der Verkehr rollt seit 7. Mai in beiden Richtungen wieder auf getrennten Bahnen; einspurig, bis die neuen Leitplanken in der Mitte eingebaut sind. 

Außerdem sind die Brückenpfeiler unter dem Winterbeker Weg und unter dem Barkauer Kreuz fertig. Sie sollen die Brücken viele Jahre zuverlässig tragen.  Auch hier musste der Verkehr herumgeleitet werden, damit die Bauleute sicher arbeiten konnten.

 
Kartenausschnitt Nebenfahrbahn - öffnet vergrößerte Ansicht

Südliche Fahrbahn unter dem Waldwiesenkreisel

Dieser schon in die Jahre gekommene Fahrbahnabschnitt muss von Grund auf saniert werden. Auch die Kanäle unter der Fahrbahn werden für die nächten Jahre fit gemacht. Der Verkehr in Richtung Plön teilt sich deswegen ab der Müllverbrennungsanlage jeweils einspurig die Fahrbahn mit dem Verkehr in die Gegenrichtung.

Mittelpfeiler der Brücken Winterbeker Weg und Unterfahrung Barkauer Kreuz

Das Barkauer Kreuz hat viele Ebenen, Brückenabschnitte und Stützen. Das meiste ist in den vergangenen Jahren bereits Stück für Stück saniert worden. Jetzt kommen mit den Mittelpfeilern in der untersten Ebene die letzten Komponenten an die Reihe. Dann ist das Barkauer Kreuz rundum saniert. 

Preetzer Straße

Die Preetzer Straße ist die Umleitungsstrecke für den Verkehr stadtauswärts. Hier muss der Verkehr möglichst stabil fließen können. Die Richtungsfahrbahnen werden darum baulich getrennt. Linksabbiegen ist dann vorübergehend nicht mehr möglich. Das erhöht die Sicherheit und damit die Zuverlässigkeit der Verbindung. Rettungsdienste, Feuerwehr, Polizei, ÖPNV und Ordnungsbehörden haben dies gemeinsam festgelegt.


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2. April - Mitte April

 
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Geh- und Radwege zwischen Ostring und Segeberger Landstraße

Hier wird unter anderem auch die Bushaltestelle barrierefrei umgebaut.


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15. April bis Mitte Juni

 

Seit dem 6. Juni ist die linke Spur der Nebenfahrbahn vom Ostring zur Bundesstraße (Richtung Süden / Plön) wieder frei. Dann kann aus dem Ostring wieder in Richtung B 76 abgebogen oder auf der Nebenspur über den Ostring hinweg geradeaus zur Bundesstraße gefahren werden. Die Umleitung über die Preetzer Straße ist nicht mehr erforderlich, außer am 14. Juni, wenn die neue Bushaltestelle fertig betoniert wird. 

Gesperrt bleibt aber noch die rechte Spur der Nebenfahrbahn zwischen Ostring und B 76. Dort verläuft ein Sonderweg für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen, während neben der Straße Geh- und Radweg saniert werden. 

Auch die Abfahrt zur Segeberger Landstraße bleibt noch bis kurz vor der Kieler Woche geschlossen. Danach sind hier alle Arbeiten erledigt, die Zufahrt nach Wellsee ist wieder frei mund die Busse fahren wieder auf der gewohnten Route.

 
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Rampe zwischen Ostring und Segeberger Landstraße

Die Rampe Richtung Plön einschließlich der Zu-und Abfahrt der Segeberger Landstraße wird saniert und deshalb für KFZ voll gesperrt. Die B76 ist trotzdem in beiden Richtungen frei. Auch Fußgänger*innen und Radfahrer*innen kommen an der Baustelle vorbei. 

So können alle Arbeiten an einem Stück erledigt werden. Die Alternative wären stückweise Sperrungen, die insgesamt sehr viel länger gedauert hätten. 

KFZ: Umleitungen zur Segeberger Landstraße

Hier sind leider ein paar größere Schleifen zu fahren. 

  • Variante 1: Auf der Hauptstrecke Richtung Plön bis Wellseedamm, dann Richtung Industriegebiet und rechts von der anderen Seite in die Segeberger Landstraße einbiegen.
  • Variante 2: Vorher in den Ostring abbiegen, dann die Preetzer Straße, auf die B76 Richtung Eckernförde, am nächsten Anschluss ab und "An der Kleinbahn" bis zur Segeberger Landstraße.

Route Innenstadt - Richtung Plön ebenfalls über Preetzer Straße

Aus der Innenstadt sind Autofahrer*innen gewohnt, über die Bahnhofstraße und die Rampe zum Ostring dann weiter Richtung Plön zu fahren. Das geht in dieser Zeit dann nicht. Am besten fahren sie dann gleich über die Preetzer Straße und an der Anschlussstelle Wellseedamm dann auf die B76.

Wie fährt der Bus?

Karte zu den Bus-Umleitungen und verlegten Haltestellen - öffnet vergrößerte Ansicht

Die Linien 45 und N34 Richtung Rönne/Kroog werden über Ostring – Preetzer Straße – B76 umgeleitet. 

Die Haltestelle Ostring/B76 kann stadtauswärts nicht bedient werden, stattdessen wird die Haltestelle im Ostring bedient. Die Haltestelle TÜV stadtauswärts wird hinter die Einmündung An der Kleinbahn verlegt.

Montags bis freitags morgens von 5-9 Uhr fährt die Linie 45 eine direktere Umleitung über Wellseedamm und Kölenberg, um den zu erwartenden Stau auf der B76 zu vermeiden. Dann können die Haltestellen TÜV, Alte Siedlung, Hubertus und Buschkoppel stadtauswärts nicht bedient werden. Ersatzhaltestelle ist Kölenberg. 

Richtung Hauptbahnhof fahren die Busse normal. Es kommt aber zu veränderten Abfahrtszeiten auf den Linien. Aktuelle Meldungen zum Busverkehr finden Sie auf den Seiten der KVG.


Kieler Woche (22. - 30. Juni): Keine Einschränkungen


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1. Juli - Mitte August

 
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Friesenbrücke

Niemand mag Überraschungen bei Brücken. Beispiele wie die Rader Hochbrücke oder die Rheinquerung bei Wiesbaden haben gezeigt: Plötzlich auftretende Ermüdungserscheinungen verursachen extreme und sehr langwierige Störungen. Damit bei der Friesenbrücke kein jahrelanger Neubau erforderlich wird, bekommt nun auch ihre zweite Hälfte eine umfassende Sanierung. Der erste Teil ist zum Glück schon im Vorjahr erledigt worden. Darüber fließt nun - jeweils einspurig - der Verkehr in beiden Richtungen.

Eine Brückensanierung ist eine aufwändige Sache. Zunächst muss der gesamte 80 Zentimeter starke Straßenaufbau entfernt werden. Dann liegt der Stahl frei und wird zum Schutz vor Rost neu beschichtet. Anschließend wird die Fahrbahn völlig neu aufgebaut. 

Zum Ostring große Umleitung erforderlich

Da die südliche Brücke nicht zur Verfügung steht, kann auch der Ostring nicht wie gewohnt aus Richtung Autobahn kommend darüber angefahren werden. Stattdessen wird der Verkehr ab Autobahn über Schützenwall, Ziegelteich, Kaistraße, Schwedendamm und Preetzer Straße umgeleitet.

Hauptfahrbahn zwischen Waldwiesenkreisel und Segeberger Landstraße

In beiden Richtungen steht jeweils nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Umleitungsempfehlung Richtung Plön: über die Preetzer Straße.

Es geht einmal mehr in den Untergrund: Mehrere Kilometer Entwässerungskanäle und Versorgungsleitungen und viele andere Teile müssen verbaut werden, bevor die neue Fahrbahndecke aufgtragen werden kann. Das dauert bis Mitte Oktober.

Ungewohnt: Überflieger in der anderen Richtung

Zur B404 kann man in dieser Phase noch - wie immer - neben dem Theodor-Heuss-Ring rechts abbiegen. Zusätzlich steht ist dann auch Kiels gekrümmteste Brücke, der sogenannte Überflieger eine Abbiegemöglichkeit. Von der durchgehenden Fahrspur Richtung Plön geht es dann ebenfalls rechts ab Richtung Kronsburg, Moorsee, Meimersdorf und zur A21. 


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12. August - Ende September

 
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Zufahrt zur B404 zwischen Krusenrotter Weg und Barkauer Kreuz

Auch diese Rampe soll die nächsten Jahre zuverlässig funktionieren und wird darum intensiv saniert. Was in der Phase davor ein Kann war, ist nun ein Muss: Aus Richtung Eckernförde kommend ist die Zufahrt nun ausschließlich via Überflieger möglich. Gegen die gewohnte Richtung die Brücke zur B404 zu befahren wird möglicherweise am Anfang ein seltsames Gefühl sein.. 

Der Überflieger steht dann natürlich nicht für die Gegenrichtung zur Verfügung. Von der B404 kommend wird der Verkehr Richtung Eckernförde über die Gewerbegebiete Tonberg und Stormarnstraße umgeleitet.

Parallel wird bis Mitte Oktober weiter an der Hauptfahrbahn zwischen Waldwiesenkreisel und Segeberger Landstraße gearbeitet.


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Mitte September 4 Tage

 
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Verbindung Barkauer Kreuz und Tonberg

Dieser relativ kleine Teil bekommt eine neue Fahrbahn. Das Gewerbegebiet Tonberg bleibt erreichbar, und zwar aus allen Richtungen über Alte Lübecker Chaussee - Gewerbegebiet Stormanstraße - Unterführung.

Verkehr, der aus dem Süden kommt (B404, oder aus Molfsee) und zum Ostring will, wird über den Wellseedamm umgeleitet.


Mitte Oktober: Der Verkehr fließt wieder vierspurig über Theodor-Heuss-Ring und Konrad-Adenauer-Damm


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14. Oktober - Ende Oktober (Herbstferien)

 
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Ostring / Brücke über dem Theodor-Heuss-Ring

Die Fahrbahnen auf der Kreuzung und einer Rampe werden neu gemacht. Dafür müssen in zwei Teilen unterschiedliche Bereiche gesperrt und der Verkehr auf unterschiedliche Weise umgeleitet werden, damit man weiterhin aus allen Richtungen in alle Richtungen fahren kann.


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November - Dezember

Abschlussarbeiten: Schutzplanken auf dem Mittelstreifen

Die Fahrbahnen, Brücken und Nebenanlagen sind fertig. Zum Abschluss wird auf der gesamten Länge an den Schutzplanken zwischen den Richtungsfahrbahnen gearbeitet. Damit der Verkehr so wenig wie möglich beeinträchtigt wird, finden die Arbeiten als wandernde Tagesbaustelle außerhalb des Berufsverkehrs in der Regel zwischen 9 und 15 Uhr statt. Die betroffenen Abschnitte sind auch nur kurz. Überall sonst stehen alle Spuren zur Verfügung.