#KreativKiel

Das Referat Kreative Stadt ist erster Ansprechpartner der Landeshauptstadt für Kreative Köpfe und Initiativen in Kiel.

Wir unterstützen das kreative Potential in der Stadt durch Beratung, Vernetzung und Professionalisierung.

 
 

Was wir für Sie tun

Wir koordinieren bereits bestehende und neu initiierte Aktivitäten in der Landeshauptstadt Kiel zur Förderung kreativer und innovativer Ansätze in Bildung, Kultur und Wirtschaft.

Wir vernetzen Sie mit der Stadtverwaltung, Kreative mit potentiellen Auftraggeber*innen und Kreativschaffende miteinander.

Wir beraten auf dem Weg zur Professionalisierung, bei der Umsetzung innovativer Ideen und der Präsentation in der Öffentlichkeit.

Wir initiieren und realisieren Projekte und Veranstaltungen zu den profilbildenden Schwerpunkten der Kieler Kultur- und Kreativwirtschaft. Dabei werden einerseits sowohl wirtschaftlich bereits relevante wie auch potentiell ökonomische Faktoren fokussiert. Andererseits ebenso rein kulturelle Wertschöpfungen, die nicht von vornherein kommerziell angelegt sind, in ihrer für die Stadt prägenden Funktion unterstützt.
 

 
Hier erreichen Sie uns

Landeshauptstadt Kiel
Dezernat für Bildung, Jugend, Kultur
und Kreative Stadt
Fleethörn 9, 24103 Kiel

Anne Czichowski
0431 901-3086
 (Montag & Donnerstag 9-12 Uhr)
Anne.Czichowski@kiel.de
 

Lysann Parpart
0431 901-3078 (Montag & Freitag 9-12 Uhr)



Kultur und Corona – Infos und Hilfen für Kultur- und Kreativschaffende

Die Verbreitung des Corona-Virus ist eine Herausforderung für die gesamte Gesellschaft.

Die vergangenen Absagen aller Kulturveranstaltungen hat einschneidende Auswirkungen auf die gesamte Kultur- und Kreativwirtschaft. Dies gilt besonders für Kultur- und Kreativschaffende, deren wirtschaftliche Existenz durch ausbleibende Aufträge gefährdet ist.

Mit den nachfolgenden Links möchten wir Sie auf verschiedene Informationsangebote und finanzielle Unterstützungen aufmerksam machen. Die Listen werden fortlaufend ergänzt und aktualisiert.

Digitale Ausstellungen, Workshops in Form von Video-Konferenzen, Theater und Lesungen als Video-on-demand, Konzerte im Livestream - durch die Corona-Pandemie hat sich der Alltag im Kultur- und Kreativbereich innerhalb weniger Monate verwandelt.

Um den neuen Alltag etwas zu erleichtern, stellen wir hier nützliche Informationen zur Umsetzung digitaler Formate und Hinweise auf Fördermöglichkeiten für die Digitalisierung bereit.


KulturBdigital hat einen Leitfaden erstellt, mit nützlichen Tipps und Möglichkeiten eines Livestreams.
Zum Livestream Leitfaden

Das Zentrum für Digitalisierung und Kultur an der Landesbibliothek Schleswig-Holstein hat verschiedene Handreichungen zu digitalen Veränderungen, digitaler Kommunikation und zum Förderprogramm zur Umsetzung des digitalen Masterplan Kultur veröffentlicht.
Handreichung des Zentrums für Digitalisierung und Kultur

Hier sind Informationen öffentlicher Stellen, Verbände und Medien sowie privater Initiativen für Kultur- und Kreativschaffende in der Corona-Krise aufgeführt.

Ausführliche Informationen und Hinweise zur Soforthilfe Kultur und weiteren Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten für Kultur- und Kreativschaffende sowie Kultureinrichtungen bietet der Newsletter Kultur der Servicestelle Kulturförderung und die Servicestelle Kulturförderung des Landes Schleswig-Holstein.


Das Zentrum für Digitalsierung und Kultur an der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek hat ein Förderprogramm zur  Unterstützung von Digitalisierungsmaßnahmen in Kultureinrichtungen mit Mitteln im Umfang von 5 Mio. Euro eingerichtet. Kulturanbieter und Anbieter von Fort- und Weiterbildung erhalten Förderung, um sowohl mit neuen digitalen Vermittlungsangeboten künstlerisch-kulturelle Präsentationen im Internet zu forcieren als auch Online-Bildungsangebote zu stärken. Weitere Informationen zu Rahmenbedingungen, Richtlinie und das Antragsformular finden Sie unter Angebote des Digitalen Zentrums.


Förderprogramme des Bundes
Mit dem Programm NEUSTART KULTUR hat die Bundesregierung ein milliardenschweres Rettungs- und Zukunftsprogramm für den Kultur- und Medienbereich aufgelegt. Gefördert werden unter anderem pandemiebedingte Investitionen und Projekte verschiedener Kultursparten. Alle Informationen gibt es unter NEUSTART KULTUR.

 

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat im aktuellen Förderaufruf zum Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) Konzepte aus dem Design-, Mode- und Architekturbereich sowie der Kunst, aus dem musik-, rundfunk- und filmwirtschaftlichen Bereich in den Fokus gerückt. Bewerbungen in Form von Skizzen sind bis 11. August 2020, 15.00 Uhr möglich. Weitere Informationen zum Programm und regelmäßigen Webinaren zu Inhalt und Aufbau des IGP sowie zu Teilnahmebedingungen gibt es auf der Website des BMWI.

 

Als Service für betroffene Künstler*innen, kulturwirtschaftliche Unternehmen, öffentliche und private Kultureinrichtungen und weitere Interessierte fasst der Deutsche Kulturrat mehrmals wöchentlich die aktuellen Ereignisse, Positionen, Handreichungen, Maßnahmen und weiteres in einem Newsletter zusammen. Den „Corona versus Kultur“-Newsletter erhalten alle Abonnent*innen des regulären Newsletters des Deutschen Kulturrats. Auf der Seite des Deutschen Kulturrats findet sich die Anmeldemöglichkeit.
Deutscher Kulturrat

 

Die Corona-Hilfen der Bundesregierung werden kontinuierlich nachjustiert und erweitert. Hier finden Sie Hilfsangebote für Kulturschaffende.
Bundesministerium der Finanzen

 

Der NDR bietet mit "Kultur trotz Corona" Kulturschaffenden eine digitale Plattform, auf der Musiker*innen, Autor*innen, Schauspieler*innen, Poetry Slammer u.v.m. ihre Arbeit präsentieren können. Die Clips sind online abrufbar und werden auszugsweise auch im Fernsehen gezeigt und im Hörfunk gesendet.
Kultur trotz Corona

Hier finden Sie Hilfen für Freiberufler*innen.

Das Bundeswirtschaftsministerium und das Bundesfinanzministerium weisen darauf hin, dass die Überbrückungshilfe II bis zum Jahresende 2020 verlängert wird. Von Januar 2021 bis Juni 2021 wird die Überbrückungshilfe III in Form der "Neustarthilfe für Soloselbstständige" inkrafttreten.
Weitere Informationen finden Sie auf den Websites des
Bundeswirtschaftsministeriums und Bundesfinanzministeriums.

Die schleswig-holsteinische Landesregierung hat ein Soforthilfeprogramm gestartet, in dem Solo-Selbständige und Kleinunternehmer, die von der Corona-Pandemie betroffen sind, Zuschüsse erhalten können. Solo-Selbständige können bis zu 2.000 Euro beantragen, Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten 5.000 Euro sowie Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten 10.000 Euro.
Soforthilfeprogramm der Landesregierung

Die Kieler Wirtschaftsförderung hat auf ihrer Website aktuelle Informationen und Tipps für Unternehmen, Start-ups und Freiberufler*innen zum Umgang mit Corona zusammengestellt.
Informationen der Kieler Wirtschaftsförderung


Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie auch beim Bundesverband der freien Berufe.
Bundesverband der freien Berufe
 Im Falle einer Erkrankung kann ein Anspruch auf Lohnerstattungen bestehen. Informationen dazu erhalten Sie beim zuständigen Gesundheitsamt.

Bei der Initiative "FAIRzichten" der Industrie- und Handelskammern (IHK), können besonders kleine und mittelständische Unternehmen sowie Solo-Selbstständige in Zeiten der Corona-Krise unterstützt werden. Mit digitalen Vordrucken dieser Seite können Gutscheine erworben oder auf einen bestehenden Erstattungsanspruch verzichtet werden.
FAIRzichten

An dieser Stelle haben wir Hinweise auf Hilfsangebote für kleine und Mittelständische Unternehmen, Start-Ups und Gründer*innen zusammengefasst.

Die Corona-Hilfen der Bundesregierung werden kontinuierlich nachjustiert und erweitert. Hier finden Sie Hilfsangebote für Unternehmen.
Bundesminsiterium der Fianenzen

Die WTSH bietet Informationen und Unterstützung für Unternehmen in Schleswig-Holstein.
Unterstützung WTSH

 

Tanzende Menschen bei einem Konzert

Creative City Making mit Charles Landry

Wir haben Euch gefragt: Wie kreativ ist Kiel? Ihr habt geantwortet, wie wichtig Ihr die kreative Ausrichtung der Stadt findet und dass der Weg schon in die richtige Richtung führt. Viele fanden, dass Kiel aber überregional noch nicht hinreichend als Kreativstandort bekannt ist.

Deswegen wird ein zielgerichteter, nachhaltiger und bildungsorientierter Strategieprozess Kiel noch kreativer machen - und zwar mit Charles Landry, einem renommierten, internationalen Stadtentwickler. Sein Konzept "Creative City Making" geht davon aus, dass Städte eine kreative Ökologie benötigen, um die komplexen Herausforderungen zu meistern.

Zu Charles Landrys Auftaktbesuch organisierte das Referat Kreative Stadt eine öffentliche Veranstaltung im Kulturforum. Am zweiten Tag wurden einzelne kreative Orte in Kiel besucht, um Charles Landry das aktuelle kreative Stadtbild Kiels zu zeigen.

Um die 40 Bürger*innen, Akteur*innen, Kreative und Mitarbeiter*innen der Landeshauptstadt Kiel haben an der Auftaktveranstaltung am 22. November 2021 mit Charles Landry teilgenommen. Interessiert wurden die Präsentation von Prof. Dr. Marco Hardiman, der die Ergebnisse der Online-Umfrage „Wie kreativ ist Kiel“ vorgestellt hat, und auch Charles Landrys Vortrag „Creative City-It’s past, present and future“ verfolgt. In den fünf Workshops wurde in der darauffolgenden Stunde spannende Ideen und mögliche Ansätze für ein kreativeres Kiel erarbeitet. Diese wurden in sechs Kunstwerken von fünf Graphic Recorder*innen illustriert.

Auf einer Kreativtour am 23. November 2021 hat das Referat Kreative Stadt zusammen mit Charles Landry verschiedene Stadtteile, Institutionen und kreative Orte besucht. Bei den Treffen, Spaziergängen und Besuchen konnte Charles Landry ein Eindruck vom derzeitigen Stadtbild gewinnen.


Menschen stehen vor dem Hochbunker in Kiel-Gaarden



Tiny Rathaus Testwochen & Informationen

Die Testwochen wollen das Konzept eines mobilen Rathauses bekannt machen und gemeinsam mit der Verwaltung und den Bürger*innen sowie Stadtakteur*innen Ideen sammeln, was man in dem mobilen Büro in und für Kiel alles tun könnte.

In drei einzelnen Testwochen können Fachämter und Beschäftigte der Landeshauptstadt vor Ort herausfinden, wie ein mobiles Büro in Verwaltungsdienstleistungen und in den Arbeitsalltag eingebunden werden kann.

Erste Ansätze ließen sich bereits nach der ersten Testwoche in der Innenstadt festhalten: Das Tiny Rathaus erzeugt Aufmerksamkeit und bietet eine direkte Ansprache. Lokal und direkt kann es als Kommunikationsplattform, Servicepoint und Ideenschmiede und zugleich als Dreh- und Angelpunkt zwischen Verwaltung und Stadtgesellschaft genutzt werden.

Was ist das Tiny Rathaus?

Die Initiative für das Tiny Rathaus kommt von der Stadtmacherin Sophie Mirpourian aus dem Kreativzentrum Anscharcampus in der Wik: „Unsere Welt wird komplexer, aber die gute Nachricht ist: Es gibt so viel Wissen, Kreativität und Tatendrang, wir müssen nur zuhören und wagen Neues auszuprobieren!” Sophie Mirpourian will zusammen mit ihrem städtischen Kooperationspartner, dem Referat Kreative Stadt, vorhandene Erfahrungen aus Dänemark nutzen, um eine mutige Gesprächskultur zu schaffen. Das Tiny Rathaus, das gerade in Kiel unterwegs ist, wurde aus Dänemark ausgeliehen.

Die Landeshauptstadt ist mit dem Projekt Tiny Rathaus Teil einer internationalen Bewegung, die Stadtverwaltung neu zu denken. Denn internationale Expert*innen der Stadtentwicklung rufen auf, neue Werkzeuge zu entwickeln und die Krise als Chance zu nutzen. Auch wegen des Projekts Tiny Rathaus erhielt die Landeshauptstadt Kiel im Mai 2021 den Bundespreis „Kooperative Stadt“ im Bereich Großstadt.

Bei Fragen melden Sie sich gerne unter


Was bisher geschah

Die dritte und letzte Testwoche fand vom 25. - 29. Oktober 2021 statt und sorgte in den kühlen Herbsttagen für helle Ideen rund um Kiel! 

Die letzte explorative Phase wurde vom Referat Kreative Stadt in Kooperation mit dem Anscharcampus und der Stabsstelle Digitalisierung sowie der Arbeitsgruppe Bürgerbeteiligung organisiert und erfolgreich durchgeführt. Gerade das Thema Inklusion spielte in der Testwoche eine relevante Rolle: Gemeinsam mit Expert*innen für Barierefreiheit wurden neue Ideen und Ansätze für das rollende Rathaus geschaffen.

Wie es mit dem Tiny Rathaus weitergeht erfahren hier Sie hier.

Die zweite Testwoche mit dem mobilen Rathaus führte das Tiny Rathaus vom 13. - 17. September 2021 nach Dietrichsdorf auf dem Kieler Ostufer.

Auch in der zweiten Testwoche wurden von den Organisator*innen viele Ideen und Anliegen der Bürger*innen, der Stadtmacher*innen aufgenommen.

An den fünf Vormittagen fanden sogenannte „Tiny Talks“ mit Kolleg*innen aus der Verwaltung statt, um herauszufinden, wann und wofür sie in ihrem Arbeitsalltag ein mobiles Rathaus nutzen könnten. Am Nachmittag hatten alle interessierten Bürger*innen die Chance sich das Testmobil anzuschauen. In der „Open Hour“ wurden Anregungen, Ideen, Wünsche sowie individuelle Bedarfe einzelner Bürger*innen zum Tiny Rathaus entgegengenommen und schriftlich auf der Impulswand festgehalten.

Der Auftakt gelang am Montag mit der Stabstelle Digitalisierung und der Melde.Möve App, welche live vor Ort getestet wurde. Spannend und vielfältig verlief die Woche mit dem Ehrenamtsbüro „Nette Kieler“ und einer Liveübertragung der Digitalen Woche mit der KielRegion am Dienstag. Am Mittwoch ging das Referat Kreative Stadt als Gastgeberin an den Start und neben offenen Gesprächen mit Bürger*innen wurden Dr. Martina Baum aus dem Umweltschutzamt und das TransMarTech S-H am Tiny Rathaus empfangen. Zum Ende der Woche hat die Bürger*innenbeteiligung, das Stadtteilbüro Ost und das Kulturbüro lokale Akteur*innen, Bürger*innen und Träger*innen zum Gespräch eingeladen. Der Freitag wurde als „offener Tag“ zusammen mit der Stadtteilbücherei gestaltet.

Die erste der drei Teswochen fand vom 14. - 17. Juni 2021 auf dem Kieler Rathausplatz statt. Mit einem fein ausgearbeitetem Konzept wurde das Tiny Rathaus auf Potentiale, Chancen und Risiken getestet.
Durch die gute Aufteilung der Tiny Talks, die vormittags von Stadtmacher*innen und Stadtverwaltenden besucht wurden, konnten erste interne Impressionen ausgetauscht und festgehalten werden. In den Nachmittagsstunden war das Tiny Rathaus für jede*n frei zugänglich. Es wurden viele Menschen erreicht, denn insgesamt wurden 200 Ideen mit Entwicklungsmöglichkeiten zum Tiny Rathaus an die Impulswand gebracht, die sich auf der Rückseite des mobilen Wagens befand.

Des Weiteren wurden alle Beteiligten in die Ideenentwicklung eingebunden, sodass eine positive Grundstimmung entstand. Zusammenfassend ist zu sagen, dass alle Mitglieder des Projektteams sehr zufrieden waren mit der Umsetzung der ersten Testwoche des Tiny Rathaus und neue Ideen sammelten.

Im Hintergrund das Tiny Rathaus, vorne eine Gruppe im gespräch

Zwei weitere Jahre Kreativität und Vielfalt im Pop‑up Pavillon

Gute Nachrichten für die Kultur- und Kreativschaffenden in Kiel: der Pop-up Pavillon am Alten Markt wird auch in den kommenden zwei Jahren bestehen bleiben und somit eine mietfreie Bühne für Künstler*innen, Start-ups und Initiativen aus Kiel bieten.

Annette Wiese-Krukowska, Referentin für Kultur und Kreative Stadt betont: „In den vergangenen drei Jahren konnten wir über 40 Projekte unterstützen und damit einen enormen Beitrag zur Förderung der Kultur- und Kreativszene leisten.“ Auch in diesem Jahr bot sich den Besucher*innen wieder eine vielfältige Abfolge von Projekten.

Die große Nach- und Anfrage bringt das Referat Kreative Stadt und das Innenstadt-Management von Kiel-Marketing zu dem Entschluss, auch neue Wege zu verfolgen. „Wir hatten in den vergangenen Jahren immer wieder Kontakt zu einigen Akteur*innen und Institutionen aus Kiel, die Flächen für regelmäßige Projekte suchen. An dieser Stelle möchten wir Kooperationen forcieren“, erklärt Innenstadt-Manager Jonas Godau. Hierzu führe man bereits Gespräche mit den entsprechenden Akteur*innen. 

Zentral sei dennoch weiterhin, dass genug Zeiträume blieben, um möglichst vielen Bewerber*innen eine Chance zu geben. „Unser Ziel ist es, den Pop-up Pavillon durch die Kooperationen noch stärker in der Kultur- und Kreativszene Kiels zu verankern“, so Godau.
 

 

Fragen zum Pop-up Pavillon? Wir sind für Sie da!

Anne Czickowski
Referat für Kreative Stadt

Jonas Lasse Godau
Kiel-Marketing e.V.

Pop up Pavillon am Alten Markt in Kiel
Der Pop-up Pavillon am Alten Markt in Kiel

Der Pavillon liegt mitten in der Kieler Altstadt am Alten Markt und bietet auf 82 Quadratmetern kostenfrei Raum für regionale Kreativschaffende, ob als Ausstellungsraum, Eventlocation oder Reallabor für neue Einzelhandelskonzepte - der Pavillon kann und darf alles! Durch den stetigen Wandel kann und soll sich der Pavillon immer wieder neu erfinden.

Leider ist der Eingang des Pop-up Pavillons nur über flache Stufen erreichbar und nicht barrierefrei zugänglich. Eine Anpassung der Gegebenheiten ist auf Grund des Denkmalschutzes nicht möglich.

Sie wollen mehr erfahren? Zum Programm

Die Kieler*innen sind kreative Köpfe, voller Erfindergeist und Tatendrang. Das zumindest vermitteln uns die zahlreichen Anfragen und konkreten Projektideen. Noch übertrifft die Nachfrage das Angebot, umso mehr lohnt sich ein Blick auf unsere Kriterien:

In dem Pop-up Pavillon sollte sich also eine Vielfahlt wiederspiegeln, die es in dieser Form an keinem anderen Ort gibt. Als Zwischennutzungskonzept dient der Pop-up Pavillon diversen Kreativschaffenden, die in einem bestimmten Zeitraum und zu regelmäßigen Öffnungszeiten die Fläche nutzen. Hier besteht die Möglichkeit, dass Kreativität zu einem Handlunsgspielraum inmitten der Stadt wird. 

Des Weiteren wird darauf geachtet, dass es sich um Nutzungen und Sortimente handelt, die der Innenstadt bisher fehlen oder zu selten vorhanden sind. Kiel ist eine Stadt, die wächst und sich im Wandel befindet. Die Gestaltung und Bespielung des Pavillons sollte deshalb ein breites Spektrum an Zielgruppen ansprechen können.

Mit dem Pop-up Pavillon soll das kreative Potential, welches in Kiel und seinen Ideengeber*innen steckt, gefördert werden. Und dazu Aufmerksamtkeit, Raum und Zeit bekommen. Dementsprechend bevorzugen wir Produzierende und Betreibende aus der Region.

Die Kriterien rücken die Erwartungen und Wünsche der Passant*innen in den Fokus und sind wichtige Bausteine der Entscheidungsfindung, welches Konzept umgesetzt wird.

Der Pop-up Pavillon ist kostenfrei.

Informationen und Bewerbung finden Sie hier

 


Online-Umfrage zeigt: So kreativ ist Kiel

Wie groß ist das kreative Potenzial der Kieler*innen? An welchen Orten in der Stadt wird Kreativität gelebt? Und wo gibt es noch Verbesserungsbedarf?

Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Online-Umfrage „Wie kreativ ist Kiel“, die das Referat Kreative Stadt im vergangenen November gestartet hat und deren Abschlussbericht Bürgermeisterin Renate Treutel am 1. Juni 2021 vorgestellt hat.

Rund 460 Menschen beteiligten sich an der Befragung, die von Professor Marco Hardiman an der FH Kiel entwickelt und ausgewertet wurde. Die Ergebnisse geben wichtige Hinweise darauf, wie es um die Kreativszene und die Innovationsfähigkeit in Kiel steht.

Lesen Sie hier in die Ergebnisse der Umfrage rein!  Zum Ergebnisbericht

Mehr Infos zur strategischen Ausrichtung Kiels als Kreative Stadt finden Sie in der Geschäftlichen Mitteilung für die Ratsversammlung.
 

  • Die Umfrage zeigt deutlich, dass die Befragten die kreative Ausrichtung einer Stadt für wichtig halten. Für den bereits begonnenen Weg in Kiel gibt es dabei viel positive Resonanz und Bestätigung. Die Aktivitäten zur kreativeren Ausrichtung der Landeshauptstadt werden wahrgenommen und begrüßt. Gleichzeitig finden die Teilnehmer*innen der Umfrage, dass Kiel überregional noch nicht hinreichend als Kreativstandort bekannt ist.
  • Ein wichtiges Ziel sollte für die Befragten die Entwicklung einer kreativen Stadtverwaltung sein mit mehr Mitentscheidungsmöglichkeiten und Bürger*innenbeteiligung.
  • Auf die Frage, welche Einrichtungen und Orte einen Kreativstandort ausmachen, wurden am häufigsten genannt: Kunst- und Kultureinrichtungen, Unternehmen und Start-ups, Hochschulen und andere Wissenschaftseinrichtungen sowie die Bereiche Gastronomie, Freizeit und Tourismus. 
  • Als kreative Orte in Kiel wurden die Alte Mu und die Muthesius Kunsthochschule mit Abstand am häufigsten angegeben. Der kreativste Stadtteil ist für die Befragten Gaarden, gefolgt von Mitte und Wik.
  • Insgesamt kommt die Befragung zu dem Ergebnis, dass die Kreative Stadt Kiel viele gute Ansätze und ein starkes Potenzial hat. Die Teilnehmer*innen nannten insgesamt mehr als 400 kreative Orte in der Stadt. Ihnen fehlen derzeit noch ausreichende Räume zur Ermöglichung von Kreativität, eine bessere Übersicht über Angebote und Fördermöglichkeiten, mehr Kommunikation sowie eine stärkere Beteiligung bei der kreativen Stadtentwicklung.
  • In einem nächsten Schritt wird das Referat Kreative Stadt gemeinsam mit dem renommierten internationalen Stadtentwickler Charles Landry und dem Netzwerk der Kieler Kreativen eine zielgerichtete, nachhaltige und beteiligungsorientierte Strategie zur Stärkung Kiels als Kreativstandort entwickeln.

 

Titelblatt mit bunten Händen und der Überschrift

Bundespreis für beispielhafte Bürger*innenbeteiligung: Kiel als kooperative Stadt ausgezeichnet

Bezahlbarer Wohnraum für alle, gemischte Quartiere für Jung und Alt, vielfältige soziale und kulturelle Angebote - diese Themen müssen heute anders diskutiert werden als im vergangenen Jahrhundert. Immer mehr Menschen fordern mehr Mitsprache bei der Gestaltung ihrer Stadt und fördern durch ganz praktische Aktionen das Gemeinwohl in ihren Städten.

In der Landeshauptstadt Kiel klappt das besonders gut. Daher erhielt Kiel jetzt den ersten Platz des Bundespreis kooperative Stadt in der Sparte Großstadt. Mehr als 80 Kommunen unterschiedlicher Größe hatten sich beworben.

Als eine von dreizehn Preisträger*innen erhält Kiel ein Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro. Die Landeshauptstadt hatte sich gemeinsam mit den Projekten Pop-up-Pavillon Alter Markt und Tiny Rathaus sowie dem kooperativen Quartiersentwicklungsprozess mit der Initiative MITTE (Hörnquartier) beworben. Das Preisgeld soll diesen Projekten zugutekommen.

Mehr zum Bundespreis finden Sie unter www.koop-stadt.de

 

Plakat KOOP.STADT mit einemBildausschnitt des Pop-Pavillon Kiels
Preisträger Kiel

„Wie gelingt Stadtentwicklung auf Augenhöhe?“
Als Referatsleitung für Kultur und Kreative Stadt ist Annette Wiese-Krukowska im Podcastgespräch von stadt:radar unterwegs!

Zum Podcastgespräch

 
 
Pop-up-Pavillon am Alten Markt

Der Pop-up-Pavillon am Alten Markt (direkt vor der Nikolaikirche) ist ein Projekt des Innenstadtmanagements von Kiel-Marketing und des städtischen Referats Kreative Stadt. Die langfristig angemietete Ladenfläche wird regionalen Akteur*innen mietfrei zur Verfügung gestellt.

„Mit dem Pop-up Pavillon haben wir über die vergangenen zweieinhalb Jahre einen Ort geschaffen, welcher die Kreativität der Kielerinnen und Kieler inmitten ihrer Stadt sichtbar und erlebbar macht“, so Uwe Wanger, Geschäftsführer von Kiel-Marketing, und fügt äußerst zufrieden hinzu: „Die gemeinsame Arbeit und gegenseitige Wertschätzung zwischen der Stadtverwaltung, den Eigentümern und Kiel-Marketing legt den Grundstein für den Erfolg des Projekts und daher freuen wir uns umso mehr, dass dies nun mit dieser Auszeichnung honoriert wurde."

Zum Pop-up Pavillon

Tiny Rathaus

Das Tiny Rathaus, ein mobiles Büro auf einem Anhänger, wurde entwickelt in einer Zusammenarbeit des Kreativzentrums Anscharcampus und des städtischen Referats Kreative Stadt. Es bietet Raum für frühzeitige Beteiligung und dezentrale Kontakte zu Bürger*innen.

Sophie Mirpourian, Teamleitung Projekte im Kreativzentrum Anscharcampus: „Wir sind begeistert! Eine kooperative Stadt zu werden ist genau die Reise, die unser Projekt Tiny Rathaus als mobile und offene Stadtverwaltung auf Rädern anschieben will. Und damit sind wir nicht alleine, hinter der Kulisse der Rathausmauern haben wir schon viele kreative Köpfe kennengelernt. Aber das ist erst der Anfang, die Auszeichnung ist ein Startschuss für die nächste Etappe!"

Zum Tiny Rathaus

Initiative MITTE Kiel

Die Initiative MITTE Kiel treibt einen kreativen Stadtentwicklungsprozess voran mit dem Ziel, an der Hörn eine neue Mitte für Kiel zu schaffen. Gleichzeitig handelt es sich um einen Pilotprozess für Kooperationsformen. Beteiligt sind neben der Initiative MITTE das Stadtplanungsamt und dieAbteilung Inklusion und Älter werden im Quartier des Amtes für Soziale Dienste.

Die Initiative betont: „Wir freuen uns sehr, dass das Engagement von MITTE wertgeschätzt wird und wir die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Stadt nun weiter stärken und gemeinsam neue Kooperationsformate entwickeln können, um Quartiersentwicklung auf Augenhöhe und für die Zukunft zu ermöglichen. In MITTE Kiel schlagen wir eine Brücke zwischen dem Ort, den Menschen und der Stadt.

Wir wollen gemeinsam Formate und Methoden entwickeln, um Bedürfnisse im Quartier sichtbar zu machen und Zugänge zu Planungen zu schaffen - so wird nicht nur die Hörn zur neuen MITTE für Kiel, sondern auch Stadtmachen ein kreativer Prozess bei dem sich Bürger*innen von unten mit Entscheidungsträger*innen von oben in der MITTE begegnen.“

Zur Initiative MITTE Kiel

Bundespreis für beispielhafte Bürgerbeteiligung: Kiel als kooperative Stadt ausgezeichnet

Bezahlbarer Wohnraum für alle, gemischte Quartiere für Jung und Alt, vielfältige soziale und kulturelle Angebote - diese Themen müssen heute anders diskutiert werden als im vergangenen Jahrhundert. Immer mehr Menschen fordern mehr Mitsprache bei der Gestaltung ihrer Stadt und fördern durch ganz praktische Aktionen das Gemeinwohl in ihren Städten. In der Landeshauptstadt Kiel klappt das besonders gut. Daher erhielt Kiel jetzt den ersten Platz des Bundespreis kooperative Stadt in der Sparte Großstadt. Mehr als 80 Kommunen unterschiedlicher Größe hatten sich beworben.

Als eine von dreizehn Preisträger*innen erhält Kiel ein Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro. Die Landeshauptstadt hatte sich gemeinsam mit den Projekten Pop-up-Pavillon Alter Markt und Tiny Rathaus sowie dem kooperativen Quartiersentwicklungsprozess mit der Initiative MITTE (Hörnquartier) beworben. Das Preisgeld soll diesen Projekten zugutekommen.

Der Pop-up-Pavillon am Alten Markt (direkt vor der Nikolaikirche) war ein Projekt des Innenstadtmanagements von Kiel-Marketing und des städtischen Referats Kreative Stadt. Die langfristig angemietete Ladenfläche wurde regionalen Akteur*innen mietfrei zur Verfügung gestellt. „Mit dem Pop-up Pavillon haben wir über die vergangenen zweieinhalb Jahre einen Ort geschaffen, welcher die Kreativität der Kielerinnen und Kieler inmitten ihrer Stadt sichtbar und erlebbar macht“, so Uwe Wanger, Geschäftsführer von Kiel-Marketing, und fügt äußerst zufrieden hinzu: „Die gemeinsame Arbeit und gegenseitige Wertschätzung zwischen der Stadtverwaltung, den Eigentümern und Kiel-Marketing legt den Grundstein für den Erfolg des Projekts und daher freuen wir uns umso mehr, dass dies nun mit dieser Auszeichnung honoriert wurde. Zum Pop-up Pavillon
 
Das Tiny Rathaus, ein mobiles Büro auf einem Anhänger, wurde entwickelt in einer Zusammenarbeit des Kreativzentrums Anscharcampus und des städtischen Referats Kreative Stadt. Es bietet Raum für frühzeitige Beteiligung und dezentrale Kontakte zu Bürger*innen. Sophie Mirpourian, Teamleitung Projekte im Kreativzentrum Anscharcampus: „Wir sind begeistert! Eine kooperative Stadt zu werden ist genau die Reise, die unser Projekt Tiny Rathaus als mobile und offene Stadtverwaltung auf Rädern anschieben will. Und damit sind wir nicht alleine, hinter der Kulisse der Rathausmauern haben wir schon viele kreative Köpfe kennengelernt. Aber das ist erst der Anfang, die Auszeichnung ist ein Startschuss für die nächste Etappe!" Zum Tiny Rathaus

Die Initiative MITTE Kiel treibt einen kreativen Stadtentwicklungsprozess voran mit dem Ziel, an der Hörn eine neue Mitte für Kiel zu schaffen. Gleichzeitig handelt es sich um einen Pilotprozess für Kooperationsformen. Beteiligt sind neben der Initiative MITTE das Stadtplanungsamt und dieAbteilung Inklusion und Älter werden im Quartier des Amtes für Soziale Dienste. Die Initiative betont: „Wir freuen uns sehr, dass das Engagement von MITTE wertgeschätzt wird und wir die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Stadt nun weiter stärken und gemeinsam neue Kooperationsformate entwickeln können, um Quartiersentwicklung auf Augenhöhe und für die Zukunft zu ermöglichen. In MITTE Kiel schlagen wir eine Brücke zwischen dem Ort, den Menschen und der Stadt. Wir wollen gemeinsam Formate und Methoden entwickeln, um Bedürfnisse im Quartier sichtbar zu machen und Zugänge zu Planungen zu schaffen - so wird nicht nur die Hörn zur neuen MITTE für Kiel, sondern auch Stadtmachen ein kreativer Prozess bei dem sich Bürger*innen von unten mit Entscheidungsträger*innen von oben in der MITTE begegnen.“
Zur Initiative MITTE Kiel

Mehr zum Bundespreis finden Sie unter www.koop-stadt.de