#KreativKiel

Das Referat Kreative Stadt ist erster Ansprechpartner der Landeshauptstadt für Kreative Köpfe und Initiativen in Kiel.

Wir unterstützen das kreative Potential in der Stadt durch Beratung, Vernetzung und Professionalisierung.

 
 

Was wir für Sie tun

Wir koordinieren bereits bestehende und neu initiierte Aktivitäten in der Landeshauptstadt Kiel zur Förderung kreativer und innovativer Ansätze in Bildung, Kultur und Wirtschaft.

Wir vernetzen Sie mit der Stadtverwaltung, Kreative mit potentiellen Auftraggeber*innen und Kreativschaffende miteinander.

Wir beraten auf dem Weg zur Professionalisierung, bei der Umsetzung innovativer Ideen und der Präsentation in der Öffentlichkeit.

Wir initiieren und realisieren Projekte und Veranstaltungen zu den profilbildenden Schwerpunkten der Kieler Kultur- und Kreativwirtschaft. Dabei werden einerseits sowohl wirtschaftlich bereits relevante wie auch potentiell ökonomische Faktoren fokussiert. Andererseits ebenso rein kulturelle Wertschöpfungen, die nicht von vornherein kommerziell angelegt sind, in ihrer für die Stadt prägenden Funktion unterstützt.
 

 
Hier erreichen Sie uns

Landeshauptstadt Kiel
Dezernat für Bildung, Jugend, Kultur
und Kreative Stadt
Fleethörn 9, 24103 Kiel

Anne Czichowski
0431 901-3086
 (Montag & Donnerstag 9-12 Uhr)
Anne.Czichowski@kiel.de
 

Lysann Parpart
0431 901-3078 (Montag & Freitag 9-12 Uhr)



Tiny Rathaus

13. - 17. September 2021 von 13 - 16 Uhr
“Tiny Rathaus-Open Hour“
Vor der Stadtteilbücherei Dietrichsdorf, Langer Rehm 29, 24149 Kiel

Das Tiny Rathaus geht zum zweiten Mal auf Tour und öffnet im Kieler Stadtteil Dietrichsdorf für eine Woche seine Tür. Diesmal verlassen wir das Stadtzentrum und stellen das aus Dänemark ausgeliehene mobile Büro direkt vor der Stadtteilbücherei in Dietrichsdorf vor. 

Interessierte sind wieder herzlich eingeladen, das Konzept Tiny Rathaus kennenzulernen und mit einzelnen Abteilungen und Projekten aus der Kieler Stadtverwaltung ins Gespräch zu kommen. Die zweite Tiny-Rathaus-Testwoche wird vom Referat Kreative Stadt in Kooperation mit dem Anscharcampus und der Stabsstelle Digitalisierung sowie der Arbeitsgruppe Bürgerbeteiligung organisiert.

Die Veranstaltung wird unter Einhaltung der bekannten Regeln (Abstand halten + Handhygiene + medizinische Schutzmaske) durchgeführt.

In dieser zweiten Testwoche vergrößern wir uns noch einmal!
Zum Tiny Rathaus aus Dänemark

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Die Testwochen wollen das Konzept eines mobilen Rathauses bekannt machen und gemeinsam mit der Verwaltung und den Bürger*innen sowie Stadtakteur*innen Ideen sammeln, was man in dem mobilen Büro in und für Kiel alles tun könnte.

In drei einzelnen Testwochen können Fachämter und Angestellte der Landeshauptstadt vor Ort herausfinden, wie ein mobiles Büro in Verwaltungsdienstleistungen und in den Arbeitsalltag eingebunden werden kann.

Erste Ansätze lassen sich bereits nach der ersten Testwoche in der Innenstadt festhalten. Das Tiny Rathaus erzeugt Aufmerksamkeit und bietet eine direkte Ansprache. Lokal und direkt kann es als Kommunikationsplattform, Servicepoint und Ideenschmiede und zugleich als Dreh- und Angelpunkt zwischen Verwaltung und Stadtgesellschaft genutzt werden.

 

 

Impressionen aus dem Tiny Rathaus
Zwei Mneschen im Dialog
Tiny Rathaus mit einer Mindmap
Menschen im Gespräch auf dem Rathausplatz
Tiny Rathaus mit einer Pflanze und einer Fahne


Kultur und Corona - Infos und Hilfen für Kultur- und Kreativschaffende

Die Verbreitung des neuartigen Corona-Virus ist eine Herausforderung für die gesamte Gesellschaft. Die Absage aller Kulturveranstaltungen wird einschneidende Auswirkungen auf die gesamte Kultur- und Kreativwirtschaft haben. Dies gilt besonders für Kultur- und Kreativschaffende, deren wirtschaftliche Existenz durch ausbleibende Aufträge gefährdet ist.

Mit den nachfolgenden Links möchten wir Sie auf verschiedene Informationsangebote und finanzielle Unterstützungen aufmerksam machen. Die Listen werden fortlaufend ergänzt und aktualisiert.

Digitale Ausstellungen, Workshops in Form von Video-Konferenzen, Theater und Lesungen als Video-on-demand, Konzerte im Livestream - durch die Corona-Pandemie hat sich der Alltag im Kultur- und Kreativbereich innerhalb weniger Monate verwandelt.

Um den neuen Alltag etwas zu erleichtern, stellen wir hier nützliche Informationen zur Umsetzung digitaler Formate und Hinweise auf Fördermöglichkeiten für die Digitalisierung bereit.


KulturBdigital hat einen Leitfaden erstellt, mit nützlichen Tipps und Möglichkeiten eines Livestreams.
Zum Livestream Leitfaden

Das Zentrum für Digitalisierung und Kultur an der Landesbibliothek Schleswig-Holstein hat verschiedene Handreichungen zu digitalen Veränderungen, digitaler Kommunikation und zum Förderprogramm zur Umsetzung des digitalen Masterplan Kultur veröffentlicht.
Handreichung des Zentrums für Digitalisierung und Kultur

Hier sind Informationen öffentlicher Stellen, Verbände und Medien sowie privater Initiativen für Kultur- und Kreativschaffende in der Corona-Krise aufgeführt.

Ausführliche Informationen und Hinweise zur Soforthilfe Kultur und weiteren Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten für Kultur- und Kreativschaffende sowie Kultureinrichtungen bietet der Newsletter Kultur der Servicestelle Kulturförderung und die Servicestelle Kulturförderung des Landes Schleswig-Holstein.


Das Zentrum für Digitalsierung und Kultur an der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek hat ein Förderprogramm zur  Unterstützung von Digitalisierungsmaßnahmen in Kultureinrichtungen mit Mitteln im Umfang von 5 Mio. Euro eingerichtet. Kulturanbieter und Anbieter von Fort- und Weiterbildung erhalten Förderung, um sowohl mit neuen digitalen Vermittlungsangeboten künstlerisch-kulturelle Präsentationen im Internet zu forcieren als auch Online-Bildungsangebote zu stärken. Weitere Informationen zu Rahmenbedingungen, Richtlinie und das Antragsformular finden Sie unter Angebote des Digitalen Zentrums.


Förderprogramme des Bundes
Mit dem Programm NEUSTART KULTUR hat die Bundesregierung ein milliardenschweres Rettungs- und Zukunftsprogramm für den Kultur- und Medienbereich aufgelegt. Gefördert werden unter anderem pandemiebedingte Investitionen und Projekte verschiedener Kultursparten. Alle Informationen gibt es unter NEUSTART KULTUR.

 

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat im aktuellen Förderaufruf zum Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) Konzepte aus dem Design-, Mode- und Architekturbereich sowie der Kunst, aus dem musik-, rundfunk- und filmwirtschaftlichen Bereich in den Fokus gerückt. Bewerbungen in Form von Skizzen sind bis 11. August 2020, 15.00 Uhr möglich. Weitere Informationen zum Programm und regelmäßigen Webinaren zu Inhalt und Aufbau des IGP sowie zu Teilnahmebedingungen gibt es auf der Website des BMWI.

 

Als Service für betroffene Künstler*innen, kulturwirtschaftliche Unternehmen, öffentliche und private Kultureinrichtungen und weitere Interessierte fasst der Deutsche Kulturrat mehrmals wöchentlich die aktuellen Ereignisse, Positionen, Handreichungen, Maßnahmen und weiteres in einem Newsletter zusammen. Den „Corona versus Kultur“-Newsletter erhalten alle Abonnent*innen des regulären Newsletters des Deutschen Kulturrats. Auf der Seite des Deutschen Kulturrats findet sich die Anmeldemöglichkeit.
Deutscher Kulturrat

 

Der NDR bietet mit "Kultur trotz Corona" Kulturschaffenden eine digitale Plattform, auf der Musiker*innen, Autor*innen, Schauspieler*innen, Poetry Slammer u.v.m. ihre Arbeit präsentieren können. Die Clips sind online abrufbar und werden auszugsweise auch im Fernsehen gezeigt und im Hörfunk gesendet.
Kultur trotz Corona

Das Netzwerk Elinor hat die Kunstnothilfe ins Leben gerufen, um Kulturschaffenden, die Mitglieder der Künstlersozialkasse sind, zu unterstützen.
Kunstnothilfe Elinor


Die Hamburg Kreativgesellschaft informiert über die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Kreativwirtschaft (inklusive Servicehotline für Kreativschaffende) und veröffentlicht weitergehende Informationen.
Informationen Hamburger Kreativgesellschaft
Servicehotline Hamburger Kreativgesellschaft


Die Deutsche Orchester-Stiftung hat einen Nothilfefonds für freiberufliche Musiker*innen eingerichtet.
Nothilfefonds der Deutschen Orchester-Stiftung
 

Kultur.Gemeinschaften engagieren sich insbesondere für kleinere, auch ehrenamtlich geführte, gemeinnützige Kultureinrichtungen sowie Projektträger mit eindeutig kultureller Ausrichtung. Sie können Förderung beantragen, um ihre Arbeit sowie die Ergebnisse ihrer Arbeit digital zu dokumentieren, ggf. inhaltlich sowie technisch aufzubereiten und in ansprechender Form im Internet und in den sozialen Medien zu veröffentlichen. Unterstützt werden der Erwerb von Technikausstattung für die Content-Produktion, externe Dienstleistungen (Contentplanung, Design, Kulturkommunikation, Kulturvermittlung) sowie Beratung, Schulung und Weiterbildung. 5.000 bis 50.000 Euro können beantragt werden, 10 % Eigenanteil sind erforderlich. 11 Millionen Euro stehen insgesamt zur Verfügung. Anmeldungen laufen ab dem 15. September 2020.
Website Kultur.Gemeinschaften

Fonds Soziokultur: AUFTAKT fördert Projekte, die rasche Unterstützung benötigen, um die Realisierung mit den eingeplanten Teams zu ermöglichen. Hierunter fallen zum Beispiel Projekte, die bereits geplant waren, jedoch aufgrund fehlender Fördermittel oder pandemiebedingt „in der Warteschleife“ stecken. Dabei ist das Ziel, mit den bisher eingeplanten Teams, insbesondere den freien Mitarbeiter*innen rasch arbeiten zu können. Möglicher Projektstart ab Ende Oktober 2020, antragsberechtigt sind Einrichtungen und Träger der Soziokultur, Kulturarbeit, der Kulturellen Bildung, der Medienbildung und Kulturpädagogik, Antragssumme 5.000-30.000 Euro, in der Regel Förderung von bis zu 80% des Gesamtbudgets. Gefördert werden zeitlich befristete partizipative Kulturprojekte, soziokulturelle Projekte, insbesondere mit Teams aus freien und ggf. festen Mitarbeiter*innen.
Fonds von Soziokultur

Hier finden Sie Hilfen für Freiberufler*innen.

Das Bundeswirtschaftsministerium und das Bundesfinanzministerium weisen darauf hin, dass die Überbrückungshilfe II bis zum Jahresende 2020 verlängert wird. Von Januar 2021 bis Juni 2021 wird die Überbrückungshilfe III in Form der "Neustarthilfe für Soloselbstständige" inkrafttreten.
Weitere Informationen finden Sie auf den Websites des
Bundeswirtschaftsministeriums und Bundesfinanzministeriums.

Die schleswig-holsteinische Landesregierung hat ein Soforthilfeprogramm gestartet, in dem Solo-Selbständige und Kleinunternehmer, die von der Corona-Pandemie betroffen sind, Zuschüsse erhalten können. Solo-Selbständige können bis zu 2.000 Euro beantragen, Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten 5.000 Euro sowie Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten 10.000 Euro.
Soforthilfeprogramm der Landesregierung

Die Kieler Wirtschaftsförderung hat auf ihrer Website aktuelle Informationen und Tipps für Unternehmen, Start-ups und Freiberufler*innen zum Umgang mit Corona zusammengestellt.
Informationen der Kieler Wirtschaftsförderung


Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie auch beim Bundesverband der freien Berufe.
Bundesverband der freien Berufe
 Im Falle einer Erkrankung kann ein Anspruch auf Lohnerstattungen bestehen. Informationen dazu erhalten Sie beim zuständigen Gesundheitsamt.

Bei der Initiative "FAIRzichten" der Industrie- und Handelskammern (IHK), können besonders kleine und mittelständische Unternehmen sowie Solo-Selbstständige in Zeiten der Corona-Krise unterstützt werden. Mit digitalen Vordrucken dieser Seite können Gutscheine erworben oder auf einen bestehenden Erstattungsanspruch verzichtet werden.
FAIRzichten

An dieser Stelle haben wir Hinweise auf Hilfsangebote für kleine und Mittelständische Unternehmen, Start-Ups und Gründer*innen zusammengefasst.

Die WTSH bietet Informationen und Unterstützung für Unternehmen in Schleswig-Holstein.
Unterstützung WTSH

 

Tanzende Menschen bei einem Konzert

Beratungsgutscheine #KreativKiel

Der Beratungsgutschein unterstützt Kieler Künstler*innen und Kreative, aus allen Bereichen, bei rechtlichem und wirtschaftlichem Beratungsbedarf. Der Gutschein kann insbesondere zur Antragsberatung zu Corona-Hilfen, zum Beispiel bei Steuerberater*innen, genutzt werden.

Ausgestellt oder versendet wird der Gutschein vom Referat Kreative Stadt oder dem Team EXIST an der Muthesius Kunsthochschule.

Mit dem von uns ausgestellten Gutschein können sich Personen sowie Unternehmen beraten lassen. Anschließend wird die Rechnung über maximal 100 Euro sowie dem ausgefüllten Gutschein in Kopie von der Beratungsstelle (Steuer- und Finanzberatung) an das Referat Kreative Stadt gesendet.

Bei weiteren Fragen kontaktieren Sie uns gern.

 

Kontakt

Referat Kreative Stadt
Landeshauptstadt Kiel

Anne Czichowski

0431 901 3086

Beratungsgutscheine

Die meisten Kreativen haben schon mehr als genug mit ihrer Arbeit und der finanziellen Existenzsicherung zu tun. Dennoch gibt es immer wieder auch juristische Themen, mit denen sich einzelne oder Gruppen beschäftigen müssen - und kaum Jurist*innen, die mit der besonderen Lebenssituation der Kreativen umzugehen und entsprechend zu kommunizieren wissen.


Da viele dieser Fragen immer wieder auftauchen, möchte das Referat Kreative Stadt über Veranstaltungen die Möglichkeit eröffnen, diese Fragen in größeren Gruppen und ohne weitere Kosten zu beantworten und Kontakte zu Jurist*Innen zu knüpfen, die für diese speziellen Umstände ein offenes Ohr haben.

Ein erstes Thema ist das Organisieren mehrerer Kreativer in einer Gruppe. Soll ich einen Verein gründen oder eine GbR? Gibt es auch GmbHs für kleine Unternehmen? Was bringt mir Gemeinnützigkeit? Darf ich in einem Verein Geld verdienen? All solche Fragen sollen auf den Veranstaltungen versierten Fachleuten gestellt werden können, die außerdem in einer allgemeinen Einführung einen Überblick über gängige und besondere Rechtsformen bereitstellen.



Online-Umfrage zeigt: So kreativ ist Kiel

Wie groß ist das kreative Potenzial der Kieler*innen? An welchen Orten in der Stadt wird Kreativität gelebt? Und wo gibt es noch Verbesserungsbedarf? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Online-Umfrage „Wie kreativ ist Kiel“, die das Referat Kreative Stadt im vergangenen November gestartet hat und deren Abschlussbericht Bürgermeisterin Renate Treutel am 1. Juni 2021 vorgestellt hat.

Rund 460 Menschen beteiligten sich an der Befragung, die von Professor Marco Hardiman an der FH Kiel entwickelt und ausgewertet wurde. Die Ergebnisse geben wichtige Hinweise darauf, wie es um die Kreativszene und die Innovationsfähigkeit in Kiel steht.

Lesen Sie hier in die Ergebnisse der Umfrage rein!  Zum Ergebnisbericht

Mehr Infos zur strategischen Ausrichtung Kiels als Kreative Stadt finden Sie in der Geschäftlichen Mitteilung für die Ratsversammlung.
 

  • Die Umfrage zeigt deutlich, dass die Befragten die kreative Ausrichtung einer Stadt für wichtig halten. Für den bereits begonnenen Weg in Kiel gibt es dabei viel positive Resonanz und Bestätigung. Die Aktivitäten zur kreativeren Ausrichtung der Landeshauptstadt werden wahrgenommen und begrüßt. Gleichzeitig finden die Teilnehmer*innen der Umfrage, dass Kiel überregional noch nicht hinreichend als Kreativstandort bekannt ist.
  • Ein wichtiges Ziel sollte für die Befragten die Entwicklung einer kreativen Stadtverwaltung sein mit mehr Mitentscheidungsmöglichkeiten und Bürger*innenbeteiligung.
  • Auf die Frage, welche Einrichtungen und Orte einen Kreativstandort ausmachen, wurden am häufigsten genannt: Kunst- und Kultureinrichtungen, Unternehmen und Start-ups, Hochschulen und andere Wissenschaftseinrichtungen sowie die Bereiche Gastronomie, Freizeit und Tourismus. 
  • Als kreative Orte in Kiel wurden die Alte Mu und die Muthesius Kunsthochschule mit Abstand am häufigsten angegeben. Der kreativste Stadtteil ist für die Befragten Gaarden, gefolgt von Mitte und Wik.
  • Insgesamt kommt die Befragung zu dem Ergebnis, dass die Kreative Stadt Kiel viele gute Ansätze und ein starkes Potenzial hat. Die Teilnehmer*innen nannten insgesamt mehr als 400 kreative Orte in der Stadt. Ihnen fehlen derzeit noch ausreichende Räume zur Ermöglichung von Kreativität, eine bessere Übersicht über Angebote und Fördermöglichkeiten, mehr Kommunikation sowie eine stärkere Beteiligung bei der kreativen Stadtentwicklung.
  • In einem nächsten Schritt wird das Referat Kreative Stadt gemeinsam mit dem renommierten internationalen Stadtentwickler Charles Landry und dem Netzwerk der Kieler Kreativen eine zielgerichtete, nachhaltige und beteiligungsorientierte Strategie zur Stärkung Kiels als Kreativstandort entwickeln.

 

Titelblatt mit bunten Händen und der Überschrift

Bundespreis für beispielhafte Bürgerbeteiligung: Kiel als kooperative Stadt ausgezeichnet

Bezahlbarer Wohnraum für alle, gemischte Quartiere für Jung und Alt, vielfältige soziale und kulturelle Angebote - diese Themen müssen heute anders diskutiert werden als im vergangenen Jahrhundert. Immer mehr Menschen fordern mehr Mitsprache bei der Gestaltung ihrer Stadt und fördern durch ganz praktische Aktionen das Gemeinwohl in ihren Städten. In der Landeshauptstadt Kiel klappt das besonders gut. Daher erhielt Kiel jetzt den ersten Platz des Bundespreis kooperative Stadt in der Sparte Großstadt. Mehr als 80 Kommunen unterschiedlicher Größe hatten sich beworben.

Als eine von dreizehn Preisträger*innen erhält Kiel ein Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro. Die Landeshauptstadt hatte sich gemeinsam mit den Projekten Pop-up-Pavillon Alter Markt und Tiny Rathaus sowie dem kooperativen Quartiersentwicklungsprozess mit der Initiative MITTE (Hörnquartier) beworben. Das Preisgeld soll diesen Projekten zugutekommen.

Der Pop-up-Pavillon am Alten Markt (direkt vor der Nikolaikirche) war ein Projekt des Innenstadtmanagements von Kiel-Marketing und des städtischen Referats Kreative Stadt. Die langfristig angemietete Ladenfläche wurde regionalen Akteur*innen mietfrei zur Verfügung gestellt. „Mit dem Pop-up Pavillon haben wir über die vergangenen zweieinhalb Jahre einen Ort geschaffen, welcher die Kreativität der Kielerinnen und Kieler inmitten ihrer Stadt sichtbar und erlebbar macht“, so Uwe Wanger, Geschäftsführer von Kiel-Marketing, und fügt äußerst zufrieden hinzu: „Die gemeinsame Arbeit und gegenseitige Wertschätzung zwischen der Stadtverwaltung, den Eigentümern und Kiel-Marketing legt den Grundstein für den Erfolg des Projekts und daher freuen wir uns umso mehr, dass dies nun mit dieser Auszeichnung honoriert wurde. Zum Pop-up Pavillon
 
Das Tiny Rathaus, ein mobiles Büro auf einem Anhänger, wurde entwickelt in einer Zusammenarbeit des Kreativzentrums Anscharcampus und des städtischen Referats Kreative Stadt. Es bietet Raum für frühzeitige Beteiligung und dezentrale Kontakte zu Bürger*innen. Sophie Mirpourian, Teamleitung Projekte im Kreativzentrum Anscharcampus: „Wir sind begeistert! Eine kooperative Stadt zu werden ist genau die Reise, die unser Projekt Tiny Rathaus als mobile und offene Stadtverwaltung auf Rädern anschieben will. Und damit sind wir nicht alleine, hinter der Kulisse der Rathausmauern haben wir schon viele kreative Köpfe kennengelernt. Aber das ist erst der Anfang, die Auszeichnung ist ein Startschuss für die nächste Etappe!" Zum Tiny Rathaus

Die Initiative MITTE Kiel treibt einen kreativen Stadtentwicklungsprozess voran mit dem Ziel, an der Hörn eine neue Mitte für Kiel zu schaffen. Gleichzeitig handelt es sich um einen Pilotprozess für Kooperationsformen. Beteiligt sind neben der Initiative MITTE das Stadtplanungsamt und dieAbteilung Inklusion und Älter werden im Quartier des Amtes für Soziale Dienste. Die Initiative betont: „Wir freuen uns sehr, dass das Engagement von MITTE wertgeschätzt wird und wir die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Stadt nun weiter stärken und gemeinsam neue Kooperationsformate entwickeln können, um Quartiersentwicklung auf Augenhöhe und für die Zukunft zu ermöglichen. In MITTE Kiel schlagen wir eine Brücke zwischen dem Ort, den Menschen und der Stadt. Wir wollen gemeinsam Formate und Methoden entwickeln, um Bedürfnisse im Quartier sichtbar zu machen und Zugänge zu Planungen zu schaffen - so wird nicht nur die Hörn zur neuen MITTE für Kiel, sondern auch Stadtmachen ein kreativer Prozess bei dem sich Bürger*innen von unten mit Entscheidungsträger*innen von oben in der MITTE begegnen.“
Zur Initiative MITTE Kiel

Mehr zum Bundespreis finden Sie unter www.koop-stadt.de

Bundespreis für beispielhafte Bürger*innenbeteiligung: Kiel als kooperative Stadt ausgezeichnet

Bezahlbarer Wohnraum für alle, gemischte Quartiere für Jung und Alt, vielfältige soziale und kulturelle Angebote - diese Themen müssen heute anders diskutiert werden als im vergangenen Jahrhundert. Immer mehr Menschen fordern mehr Mitsprache bei der Gestaltung ihrer Stadt und fördern durch ganz praktische Aktionen das Gemeinwohl in ihren Städten. 

In der Landeshauptstadt Kiel klappt das besonders gut. Daher erhielt Kiel jetzt den ersten Platz des Bundespreis kooperative Stadt in der Sparte Großstadt. Mehr als 80 Kommunen unterschiedlicher Größe hatten sich beworben.

Als eine von dreizehn Preisträger*innen erhält Kiel ein Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro. Die Landeshauptstadt hatte sich gemeinsam mit den Projekten Pop-up-Pavillon Alter Markt und Tiny Rathaus sowie dem kooperativen Quartiersentwicklungsprozess mit der Initiative MITTE (Hörnquartier) beworben. Das Preisgeld soll diesen Projekten zugutekommen.

Mehr zum Bundespreis finden Sie unter www.koop-stadt.de

 

Plakat KOOP.STADT mit einemBildausschnitt des Pop-Pavillon Kiels
Preisträger Kiel

„Wie gelingt Stadtentwicklung auf Augenhöhe?“
Als Referatsleitung für Kultur und Kreative Stadt ist Annette Wiese-Krukowska im Podcastgespräch von stadt:radar unterwegs!

Zum Podcastgespräch

 
 
Pop-up-Pavillon am Alten Markt

Der Pop-up-Pavillon am Alten Markt (direkt vor der Nikolaikirche) ist ein Projekt des Innenstadtmanagements von Kiel-Marketing und des städtischen Referats Kreative Stadt. Die langfristig angemietete Ladenfläche wird regionalen Akteur*innen mietfrei zur Verfügung gestellt.

„Mit dem Pop-up Pavillon haben wir über die vergangenen zweieinhalb Jahre einen Ort geschaffen, welcher die Kreativität der Kielerinnen und Kieler inmitten ihrer Stadt sichtbar und erlebbar macht“, so Uwe Wanger, Geschäftsführer von Kiel-Marketing, und fügt äußerst zufrieden hinzu: „Die gemeinsame Arbeit und gegenseitige Wertschätzung zwischen der Stadtverwaltung, den Eigentümern und Kiel-Marketing legt den Grundstein für den Erfolg des Projekts und daher freuen wir uns umso mehr, dass dies nun mit dieser Auszeichnung honoriert wurde."

Zum Pop-up Pavillon

Tiny Rathaus

Das Tiny Rathaus, ein mobiles Büro auf einem Anhänger, wurde entwickelt in einer Zusammenarbeit des Kreativzentrums Anscharcampus und des städtischen Referats Kreative Stadt. Es bietet Raum für frühzeitige Beteiligung und dezentrale Kontakte zu Bürger*innen.

Sophie Mirpourian, Teamleitung Projekte im Kreativzentrum Anscharcampus: „Wir sind begeistert! Eine kooperative Stadt zu werden ist genau die Reise, die unser Projekt Tiny Rathaus als mobile und offene Stadtverwaltung auf Rädern anschieben will. Und damit sind wir nicht alleine, hinter der Kulisse der Rathausmauern haben wir schon viele kreative Köpfe kennengelernt. Aber das ist erst der Anfang, die Auszeichnung ist ein Startschuss für die nächste Etappe!"

Zum Tiny Rathaus

Initiative MITTE Kiel

Die Initiative MITTE Kiel treibt einen kreativen Stadtentwicklungsprozess voran mit dem Ziel, an der Hörn eine neue Mitte für Kiel zu schaffen. Gleichzeitig handelt es sich um einen Pilotprozess für Kooperationsformen. Beteiligt sind neben der Initiative MITTE das Stadtplanungsamt und dieAbteilung Inklusion und Älter werden im Quartier des Amtes für Soziale Dienste.

Die Initiative betont: „Wir freuen uns sehr, dass das Engagement von MITTE wertgeschätzt wird und wir die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Stadt nun weiter stärken und gemeinsam neue Kooperationsformate entwickeln können, um Quartiersentwicklung auf Augenhöhe und für die Zukunft zu ermöglichen. In MITTE Kiel schlagen wir eine Brücke zwischen dem Ort, den Menschen und der Stadt.

Wir wollen gemeinsam Formate und Methoden entwickeln, um Bedürfnisse im Quartier sichtbar zu machen und Zugänge zu Planungen zu schaffen - so wird nicht nur die Hörn zur neuen MITTE für Kiel, sondern auch Stadtmachen ein kreativer Prozess bei dem sich Bürger*innen von unten mit Entscheidungsträger*innen von oben in der MITTE begegnen.“

Zur Initiative MITTE Kiel



Pop-up Pavillon am Alten Markt

Der Pavillon liegt mitten in der Kieler Altstadt am Alten Markt und bietet auf 82 Quadratmetern kostenfrei Raum für regionale Kreativschaffende, ob als Ausstellungsraum, Eventlocation oder Reallabor für neue Einzelhandelskonzepte - der Pavillon kann und darf alles! Durch den stetigen Wandel kann und soll sich der Pavillon immer wieder neu erfinden.

Leider ist der Eingang des Pop-up Pavillons nur über flache Stufen erreichbar und nicht barrierefrei zugänglich. Eine Anpassung der Gegebenheiten ist auf Grund des Denkmalschutzes nicht möglich.

Neugierig geworden? Hier geht es zum aktuellen Programm!

 

Pop-up Pavillon
Der Pop-up Pavillon am Alten Markt

Die Kieler*innen sind kreative Köpfe, voller Erfindergeist und Tatendrang. Das zumindest vermitteln uns die zahlreichen Anfragen und konkreten Projektideen. Noch übertrifft die Nachfrage das Angebot, umso mehr lohnt sich ein Blick auf unsere Kriterien:

In dem Pop-up Pavillon sollte sich also eine Vielfahlt wiederspiegeln, die es in dieser Form an keinem anderen Ort gibt. Als Zwischennutzungskonzept dient der Pop-up Pavillon diversen Kreativschaffenden, die in einem bestimmten Zeitraum und zu regelmäßigen Öffnungszeiten die Fläche nutzen. Hier besteht die Möglichkeit, dass Kreativität zu einem Handlunsgspielraum inmitten der Stadt wird. 

Des Weiteren wird darauf geachtet, dass es sich um Nutzungen und Sortimente handelt, die der Innenstadt bisher fehlen oder zu selten vorhanden sind. Kiel ist eine Stadt, die wächst und sich im Wandel befindet. Die Gestaltung und Bespielung des Pavillons sollte deshalb ein breites Spektrum an Zielgruppen ansprechen können.

Mit dem Pop-up Pavillon soll das kreative Potential, welches in Kiel und seinen Ideengeber*innen steckt, gefördert werden. Und dazu Aufmerksamtkeit, Raum und Zeit bekommen. Dementsprechend bevorzugen wir Produzierende und Betreibende aus der Region.

Die Kriterien rücken die Erwartungen und Wünsche der Passant*innen in den Fokus und sind wichtige Bausteine der Entscheidungsfindung, welches Konzept umgesetzt wird.

Der Pop-up Pavillon ist kostenfrei.

Informationen und Bewerbung finden Sie hier


Wie geht es weiter bei der Kultur-Arena?

Für eine Kultur-Arena im Innenhof und ehemaligen Packstation des Neuen Rathauses als Ort der Kooperation der Kieler Kunst- und Kulturinitiativen und Wirkungsort für freie Theater, Film und Musik wird derzeit ein Vorkonzept entwickelt.

Dafür hat das Referat Kultur & Kreative Stadt mit der Art & Stage GmbH aus Kiel Ende 2020 einen befristeten Kooperationsvertrag geschlossen. Gegenstand des Vertrages ist die Organisation und Durchführung von Interviews und die darauf basierende Erstellung einer Vorkonzeption zu Nutzungsmöglichkeiten einer „Kultur-Arena“ im Innenhof des Neuen Rathauses oder anderswo. 

Die Vorkonzeption beinhaltet:
• die Konzeption eines Fragenkataloges zur Bedarfsermittlung
• die Durchführung, Ausarbeitung und Auswertung von Interviews mit Vertreter*innen der freien Szene
• die Einbindung relevanter Stakeholder (u.a. VHS, Kiel Marketing, Musikschule u.a.)
• den Entwurf eines möglichen Raumbuches.

Auch die Ende März 2021 online stattfindende Kulturkonferenz soll für die Erstellung der Vorkonzeption genutzt werden. Momentan werden die Interviews mit der freien Kieler Kulturszene sowie Vertreter*innen der Stakeholder der Kultur-Arena geführt. Die Fertigstellung der Vorkonzeption wird bis Ende April und die Aufbereitung vor der Sommerpause erwartet - wir informieren euch dann wieder an dieser Stelle darüber!

 

Luftaufnahme Neues Rathaus LHK Nicolas Woeckner
Kontakt

Referatsleitung Kultur und Kreative Stadt
Landeshauptstadt

Annette Wiese-Krukowska

0431 901 3066