Kieler Klimathon – 11. Sept. bis 23. Okt. 2021

So haben die Kieler*innen abgeschnitten

Mann zeigt auf Smartphone in seiner Hand
Foto: stock.adobe.com / cristalov

Insgesamt 224 Kieler*innen haben beim diesjährigen Klimathon haben teilgenommen. Das gemeinsame Ziel: Den persönlichen CO2-Fußabdruck über 6 Wochen zu analysieren und zu minimieren!

Während der sechs Wochen des Klimathons wurden 2.502 Challenges erfolgreich absolviert. Das waren im Schnitt elf Challenges pro Teilnehmer*in. Die 64.092 Klimapunkte, die in Kiel gesammelt wurden, entsprechen einer CO2-Ersparnis von mehr als 550 Tonnen.

Im Durchschnitt hat jede*r Teilnehmer*in 286 Klimapunkte erreicht. Wenn die Umstellungen aus den Challenges dauerhaft in den eigenen Lebensstil integriert werden, befinden sich die Klimathon-Teilnehmer*innen damit auf einem guten Weg zur Erreichung des 1,5 Grad Ziels.


Die Top 3 Challenges, die am häufigsten absolviert wurden:

  • Platz 1: „energiesparendes Wäschetrocknen“, hier ging es darum Wäsche an der Leine zu trocknen und nicht im Trockner.
  • Platz 2: die Nutzung von Leitungswasser statt Mineralwasser.
  • Platz 3: der „Fahrrad-Check“, also das Fitmachen des Fahrrads.

(Die Ermittlung des eigenen CO2-Fußabdruck zählt auch als Challenge und wurde am häufigsten durchgeführt, wurde hier aber nicht als Einsparchallenge berücksichtigt.)

Dass die Nutzung des Fahrrads in unserem Alltag einen großen positiven Einfluss auf das Klima haben kann, zeigt auch die Challenge „Pendler-Fahrrad statt Auto“. Bei dieser Challenge ging es darum eine Woche lang mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zur Arbeit zu fahren. 67 Teilnehmende haben dadurch insgesamt 10.050 Klimapunkte gesammelt – der absolute Rekord in Kiel!

Die „fleischlose Woche“ landete mit 73 Teilnehmenden ebenfalls unter den Top 10 der absolvierten Challenges. Schwieriger fiel es den Kieler*innen dann schon eine komplett vegane Woche einzuhalten oder auf das Streaming zu verzichten.

Team-Arbeit beim Klimathon 2021

Dass CO2-Sparen gemeinsam noch mehr Spaß macht, zeigten die zwölf Teams, die zum ersten Kieler Klimathon antraten. Das größte Team stellte dabei das Gymnasium Wellingdorf gefolgt von der Stadtverwaltung und dem Unternehmen New Communication GmbH. Die New Communication GmbH erzielte insgesamt auch die meisten Klimapunkte (6.951). Auf dem zweiten Platz kam die Stadtverwaltung mit 4.242 Klimapunkten. Ebenfalls viele Punkte erreichte das Team der Kiel Koalas AFC (4.096) auf dem darauffolgenden Platz.

Vielen Dank für die Teilnahme und wir hoffen, dass die Challenges eine bleibende Anregung für den Alltag sind. Auch im nächsten Jahr planen wir wieder die Durchführung eines Klimathon und freuen uns, wenn Sie dabei sind.

Alle Infos dazu finden Sie demnächst auf dieser Seite.


So funktioniert die Teilnahme

 
 

Lade dir zuerst die kostenlose App „klimakompass“ im Android- oder Apple-App Store herunter und installiere sie auf deinem Smartphone oder Tablet.

Nach der Installation klickst du in der App auf den kleinen Läufer unten rechts und gibst diesen Aktionscode ein: 1kk2021 (ab 8. Sept. 2021 aktiv). Danach erscheint ein Begrüßungsbildschirm. Du hast dich nun erfolgreich für den Kieler Klimathon registriert.

Um deinen persönlichen Startpunkt im Klimathon herauszufinden, berechne Deinen persönlichen CO2-Fußabdruck in der App unter „Rechner“. Der durchschnittliche CO2 Verbrauch pro Einwohner*in in Deutschland beträgt aktuell 11,2 Tonnen pro Jahr. Wie hoch ist dein Verbrauch? Um wie viel kannst du ihn während der 6 Wochen Klimathon reduzieren?

Such Dir nun aus den über 30 Challenges Wochenaufgaben aus, denen Du Dich stellen magst. Du kannst mehrere Herausforderungen zur gleichen Zeit annehmen. Wenn Du eine Wochenaufgabe erfüllt hast, markiere sie mit einem Klick auf dem grünen Feld „Geschafft“.

Sie fällt dann aus der Aufzählung „Offene Challenges“ raus und taucht am Ende der Woche in der Kategorie „Beendete Challenges“. Die erworbenen Klimapunkte bekommst du unter dem Aktionslogo angezeigt.

 

Logo von worldwatchers

Die „klimakompass“-App wurde von dem Startup worldwatchers entwickelt und wendet das Weight Watchers-Konzept auf den Klimaschutz an: eine Art „Fitnesstracker für das Klima“. Aktuell richtet sich die App sich vor allem an Endverbraucher*innen. Zukünftig soll es ergänzend eine Version der App geben, die den CO2-Fußabdruck der Nutzenden in ihrer Rolle als Arbeitnehmer*in misst.

 


Als Team oder Einzelperson teilnehmen?

Beim Kieler Klimathon kann man sowohl als Einzelperson als auch als Team teilnehmen. Wenn ihr Euch im Verein, in der Schulklasse oder unter Arbeitskolleg*innen zusammen den Herausforderungen stellen wollte, meldet Euch ab sofort bis einschließlich 11. August 2021 unter an und erhaltet Euren individuellen Zugangscode als Team.

Wer im Team schafft die meisten Einsparungen? Welches Team in Kiel erreicht die höchste Punktzahl? Die besten Teams werden prämiert!

 

Kann man auch ohne Smartphone teilnehmen? (Patenchallenges)

Ja, über die sogenannten Patenchallenges hat jede registrierte Person die Möglichkeit, jede Challenge genau einmal für jemand anderen in der App zu werten. Diese Einsparungen werden in die Berechnung der Gesamtergebnisse einbezogen.

 

Welche Challenges gibt es?

Es gibt eine Vielzahl alltagstauglicher Herausforderungen aus den Bereichen: Mobilität, Digitales Leben, Wohnen, Sonstiger Konsum, Ernährung, Freizeit-Urlaub. Bei manchen Herausforderungen ist das Ziel, dass man sich rein gedanklich mit einem Thema auseinandersetzt und zum Beispiel die eigene Achtsamkeit für klimabewusste Kaufentscheidungen trainiert.

 

Wie werden die Punkte berechnet?

Die App „klimakompass“ hat zum Ziel, zur Erreichung der Pariser Klimaziele beizutragen. Um die Erderwärmung auf max. 1,5 Grad Celsius gegenüber der vorindustriellen Zeit zu begrenzen, ist es notwendig, dass wir bis 2030 global pro Kopf nur noch 2,5 Tonnen CO2 verbrauchen. 

Um in Deutschland von 11,2 Tonnen pro Kopf und pro Jahr auf 2,5 Tonnen bis 2030 zu kommen, müsste umgerechnet jede*r den eigenen Verbrauch jedes Jahr um 870kg reduzieren. Die Punkte der Challenges stehen für den prozentualen Anteil an diesem jährlichen Reduktionsziel.


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