In Kiel gibt es mehr als 200 öffentliche Spiel- und Bolzplätze, die von der Landeshauptstadt geplant, gebaut und von ihr unterhalten werden.

Spiel- & Sportflächen in der Coronapandemie

Gemäß der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 sind aktuell alle Fitnessanlagen, Bolzplätze, Skateparks und sonstigen Sportflächen nur unter Auflagen zu nutzen.

Die vollständigen Auflagen zum Sport können Sie auf der Webseite der Landesregierung einsehen.

Die öffentlichen Spielplätze bleiben vorerst geöffnet. Bitte beachten Sie dringend die zulässige Nutzer*innenanzahl, die an jedem Platz aushängt!

 

Die Landeshauptstadt überprüft ihre Spielplätze kontinuierlich. Zum Beispiel ist Spielsand häufig durch Hundekot, Mülleintrag und Laub verschmutzt. Der Sand wird deshalb regelmäßig mechanisch gereinigt oder komplett ausgetauscht.

Auch Spielgeräte werden regelmäßig auf Sicherheit geprüft und wenn nötig repariert oder ganz ersetzt. Nicht mehr reparierbare Spielgeräte, vor allem Holzgeräte, werden aus Sicherheitsgründen abgebaut und wenn möglich gegen neue Geräte ausgewechselt. Um die Haltbarkeit der Geräte zu verlängern, werden häufiger Geräte aus Metall gekauft. 

 

Schnell gefunden
Wieviele Spielplätze braucht Kiel?

Der Bedarf an Spielplätzen wird so errechnet:

(Anzahl der Kinder und Jugendlichen im Alter von 6 bis 17 Jahren) x 9 Quadratmeter

Beispiel Russee:
(881 Kinder und Jugendliche) x 9 Quadratmeter = 7.929 Quadratmeter

 

 

Kinder halten Spielplatzschilder
Die Bilder auf den Spielplatz-Schildern haben Kinder gemalt. 2019 gab es einen Malwettbewerb.


Die Spielplatz–Pat*innen

Helfen Sie mit, die Spielplätze zu einem lebendigen Treffpunkt zu machen.

Mit Ihrem Engagement tragen Sie dazu bei, das Verantwortungsbewusstsein der Nutzer*innen für „ihren“ Spielplatz zu stärken. Mutwilligen Beschädigungen und unnötigen Verschmutzungen kann so vorgebeugt werden. Dafür benötigt die Landeshauptstadt Kiel Hilfe von engagierten Personen, die sich um die Belange der Kinder und Jugendlichen sowie der Anwohner*innen vor Ort kümmern.

Rund 70 Pat*innen sind schon aktiv. Werden Sie Pat*in für den Spielplatz in Ihrer Nachbarschaft.

  

  • Privatpersonen
  • Elterninitiativen
  • Schulen oder Schulklassen
  • Institutionen und Einrichtungen im Stadtteil

 

  • Die Beobachtung des Platzes und die Rückmeldung über seine Nutzung
  • Ansprechbar sein für Kinder & Jugendliche
  • Vorschläge für die Gestaltung des Platzes
  • Die Meldung von Beschädigungen oder Verschmutzungen
  • Die Durchführung kleinerer Reinigungsarbeiten, gegebenenfalls gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen und / oder Anwohner*innen
  • Das Ansprechen von Personen, die den Platz nicht im Rahmen der bestehenden Regeln nutzen, mit dem Ziel Konflikte zu mindern
  • Die Organisation oder Durchführung von gelegentlichen Spiel- oder Nachbarschaftsfesten
  • Die Sorge für ein möglichst störungsfreies Spielen, unter Umständen auch unter Ausübung des "Hausrechts“
  • Die Suche nach Sponsor*innen im Stadtteil, die bereit sind, einen Beitrag zur Erhöhung der Attraktivität des Spielplatzes zu leisten

 

Reparaturen und Instandhaltungsarbeiten an den Spielgeräten und in den Grünanlagen sind auch weiterhin Sache des Technischen Dienstes beziehungsweise des Grünflächenamtes.

Platzverweise gegenüber Störer*innen gegen ihren Widerstand durchzusetzen - dafür ist ausschließlich die örtliche Polizeistation beziehungsweise das entsprechende Polizeirevier zuständig.

  • Jede ehrenamtliche Patenschaft wird mit einer jährlichen pauschalen Aufwandsentschädigung in Höhe von 75 Euro je Spielplatz unterstützt. Hiervon sollen gegebenenfalls anfallende Telefon-, Porto- und sonstige Sachkosten gedeckt werden, besonders aber Kosten zur Durchführung von Spielfesten etc. Die Verwendung der Mittel muss nicht nachgewiesen werden.
  • Das Amt für Kinder- und Jugendeinrichtungen stellt eine verlässliche Ansprechpartner*in für alle Belange der Spielplatzpat*innen.
  • Das Amt für Kinder- und Jugendeinrichtungen lädt regelmäßig zu Zusammenkünften aller Spielplatzpat*innen ein, zum Informations- und Erfahrungsaustausch.
  • Das Amt für Kinder- und Jugendeinrichtungen wird, soweit erforderlich, Veranstaltungen oder Seminare organisieren, die für die Ausübung der Patenschaften notwendig sind.
  • Spielplatzpat*innen werden mit einem Dokument ausgestattet, das sie mit bestimmten Rechten gegenüber Spielplatzbesucher*innen oder anderen Personen ausweist.
  • Das Amt für Kinder- und Jugendeinrichtungen stattet Spielplatzpat*innen mit den zur Ausübung ihrer Tätigkeit notwendigen Sachmitteln aus.
  • Das Amt für Kinder- und Jugendeinrichtungen unterstützt Pat*innen bei der Einwerbung von Sponsoren-Mitteln für die Anschaffung neuer Spielgeräte oder für Spiel- und Nachbarschaftsfeste.
  • Es besteht eine Unfall- und Haftpflichtversicherung für Schäden, die im Rahmen der Tätigkeit für die Landeshauptstadt Kiel entstehen (privat durchgeführte Veranstaltungen sind hiervon ausdrücklich ausgenommen).
  • Eine Vereinbarung zur Regelung von Rechten und Pflichten zwischen Amt Kinder- und Jugendeinrichtungen und Pat*innen  wird abgeschlossen.

Helfen Sie mit, die Spielplätze zu einem lebendigen Treffpunkt zu machen.

Mit Ihrem Engagement tragen Sie dazu bei, das Verantwortungsbewusstsein der Nutzer*innen für „ihren“ Spielplatz zu stärken. Mutwilligen Beschädigungen und unnötigen Verschmutzungen kann so vorgebeugt werden. Dafür benötigt die Landeshauptstadt Kiel Hilfe von engagierten Personen, die sich um die Belange der Kinder und Jugendlichen sowie der Anwohner*innen vor Ort kümmern.

Rund 70 Pat*innen sind schon aktiv. Werden Sie Pat*in für den Spielplatz in Ihrer Nachbarschaft.

 

Ihre Ansprechpartnerin

Sie wollen eine Patenschaft übernehmen oder wünschen weitere Informationen? Wir freuen uns über Ihren Anruf bei

Sandra Bader
0431 901-3797

Landeshauptstadt Kiel
Amt für Kinder- und Jugendeinrichtungen
Andreas-Gayk-Straße 31, 24103 Kiel

Jährliches Treffen
Gruppe vor Bäumen

Die Spielplatzpat*innen treffen sich jährlich. Eines der letzten Treffen zum Beispiel begann mit einer Führung durch eine Heilpraktikerin zum Thema „Pflanzenwelt auf und an Kinderspielplätzen - was ist giftig, was nicht“. Das Treffen endete mit einer Tagung und einem abschließenden Austausch der Pat*innen.

 

Natascha
Natascha

Ich bin Natascha. Die Spielplatzpatenschaft für den Spielplatz „Tauernweg“ habe ich vor fünf Jahren übernommen, weil ich sowieso fast jeden Tag mit meinen Kindern hier bin. Gerade nachmittags treffen sich hier viele junge Mütter mit ihren Kleinkindern. Das Schönste ist die Vogelnestschaukel. Manchmal liegen bis zu drei Kinder gemeinsam darin und haben gemeinsam ihren Spaß.   

Natascha
Natascha

Ich bin Natascha. Die Spielplatzpatenschaft für den Spielplatz „Tauernweg“ habe ich vor fünf Jahren übernommen, weil ich sowieso fast jeden Tag mit meinen Kindern hier bin. Gerade nachmittags treffen sich hier viele junge Mütter mit ihren Kleinkindern. Das Schönste ist die Vogelnestschaukel. Manchmal liegen bis zu drei Kinder gemeinsam darin und haben gemeinsam ihren Spaß.