Kiels Mitte bekommt ein neues Gesicht: Vom Holstenplatz bis zum Alten Markt wird die Fußgängerzone neu gestaltet.

Mit einem Planungswettbewerb hat Kiel das beste Konzept zur Gestaltung des öffentlichen Raumes gesucht und gefunden. Das Konzept des Wettbewerbssiegers (1. Preis, Büro Lohaus Carl Köhlmos, Landschaftsarchitekten Stadtplaner aus Hannover) ist nun die Grundlage für die weitere Planung. 

Das Planungsbüro hat Gestaltungsvorschläge für den 1. Bauabschnitt erarbeitet. Er reicht vom Alten Markt bis zum Beginn des Holstenplatzes, und umfasst auch die westliche Hafenstraße und den Asmus-Bremer-Platz. Die Gestaltungsvorschläge zeigen zum Beispiel, wo man sich gemütlich hinsetzen kann, wo neue Bäume gepflanzt werden sollen, welches Material für die Bodenoberflächen verwendet werden soll, und viele Details mehr.
 

 

So geht es weiter: Vor-Ort-Dialog im Mai

20. Mai von 14 - 18 Uhr und am 21. Mai von 11 - 15 Uhr

Informieren Sie sich vor Ort in der Holstenstraße und auf dem Asmus-Bremer-Platz über den aktuellen Stand der Planung. Kommen Sie an den Info-Pavillons direkt mit den Planer*innen ins Gespräch.

Außerdem gibt es stündlich Rundgänge, bei denen die Planung anschaulich und an Beispielen erklärt wird:
Freitag, 20. Mai um 14 Uhr / 15 Uhr / 16 Uhr / 17 Uhr
Samstag, 21. Mai um 11 Uhr / 12 Uhr / 13 Uhr / 14 Uhr

Treffpunkt ist die Asmus-Bremer-Figur am Asmus-Bremer-Platz. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Kiels Mitte bekommt ein neues Gesicht: Vom Holstenplatz bis zum Alten Markt wird die Fußgängerzone neu gestaltet.

Mit einem Planungswettbewerb hat Kiel das beste Konzept zur Gestaltung des öffentlichen Raumes gesucht und gefunden. Das Konzept des Wettbewerbssiegers (1. Preis, Büro Lohaus Carl Köhlmos, Landschaftsarchitekten Stadtplaner aus Hannover) ist nun die Grundlage für die weitere Planung. 

Das Planungsbüro hat Gestaltungsvorschläge für den ersten Bauabschnitt (vom Alten Markt bis zum Beginn des Holstenplatzes, die westliche Hafenstraße und den Asmus-Bremer-Platz) erarbeitet. Sie zeigen zum Beispiel, wo man sich gemütlich hinsetzen kann, wo neue Bäume gepflanzt werden sollen, welches Material für die Bodenoberflächen verwendet werden soll, und viele Details mehr.

Und nun möchten wir Ihre Meinung dazu erfahren.

Hier auf dieser Seite können Sie direkt Ihre Anregungen zur Planung für den 1. Bauabschnitt eingeben. Die Online-Beteiligung läuft bis zum 13. März.

Danach werden die Ergebnisse ausgewertet. Im Mai 2022 wollen wir Ihnen dann vor Ort zeigen, welche Anregungen eingearbeitet werden konnten und wie die Planung genau aussehen soll. Der genaue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Reden Sie mit
 
Schnell gefunden
Sie haben Fragen?

Schreiben Sie uns gern, zum Beispiel wenn Sie per E-Mail über Veranstaltungen und wichtige Nachrichten zur Planung auf dem Laufenden gehalten werden möchten: 
Sie können sich jederzeit per E-Mail auch wieder von Info-Liste streichen lassen.

Oder rufen Sie an:
0431 901-2794  
 


Wie soll unsere neue Holstenstraße aussehen?

Hier können Sie sich einen Überblick über die Vorentwurfs­planung und ein Bild von den Gestaltungs­vorschlägen machen.

Klicken Sie einfach auf die Symbole in der Karte. 

Die Innenstadt wird vom Holstenplatz bis zum Alten Markt als gleichartig gestalteter Stadtraum mit einem einheitlichen Materialkonzept entwickelt. Das im Jahr 2020 fertiggestellte Holstenfleet verbleibt dabei selbstverständlich in seiner eigenen Materialsprache. Es markiert damit auch den Eingang zur Altstadtinsel.

Für die Fußgängerzone wird durchgängig ein warmer grau-beige-farbiger Oberflächenbelag gewählt, der in der Farbigkeit an vergraute Schiffsplanken aus Holz erinnert. Verlegt werden überwiegend Klinker, Natursteinpflaster und Natursteinplatten - getreu der historischen Materialverwendung.

Der so einheitlich „beplankte Kieler Stadtboden“ wird im Übergang zu den Gebäuden mit einem Band aus großformatigen Natursteinplatten eingefasst. Das Plattenband funktioniert wie ein Leibholz, das im Schiffsbau das Deck am Bootsrumpf abschließt. Die Platten sind in Breite und Materialität einheitlich. Das Plattenband markiert die Aufstellflächen für Warenauslagen. Da die Platten in immer gleicher Breite vor den Gebäuden entlang verlegt sind, werden so auch die Plätze hervorgehoben.

Die mit Klinkerpflaster gestaltete Mittelachse der Holstenstraße erhält zum einen breite, freie Laufwege. Sie ermöglichen ein entspanntes Schlendern entlang der Schaufenster und Auslagen. Zum anderen befindet sich dort auch ein sogenanntes „Funktionsband“ mit Ausstattungselementen, Sitzbänken und Bäumen. Dessen noch ungenutzte, freie Flächen können je nach Bedarf auch für Außengastronomie, zeitlich begrenzte Aufstellung von Verkaufsständen bei Veranstaltungen etc. genutzt werden.

Der Asmus-Bremer-Platz steht unter Denkmalschutz. Seine Gestaltung wird erhalten beziehungsweise in Teilen wieder in den Originalzustand überführt. 

Der Neptunbrunnen in der Platzmitte und der Sprottenbrunnen an der Commerzbank werden instandgesetzt. Das Natursteinpflaster wird besser begehbar gemacht, und an zwei Stellen werden die Granitwellen bodenbündig abgesenkt, damit man den Platz besser überqueren kann. 

In der unteren und mittleren Holstenstraße wird eine neue Baumreihe gepflanzt. In der westlichen Hafenstraße lenken locker angeordnete Baumstellungen den Blick auf den Liegeplatz der Stenaline-Fähre oder auf den Asmus-Bremer-Platz. Ergänzt werden die Bäume durch Pflanzinseln und Pflanztröge, die insbesondere in der Oberen Holstenstraße zum Einsatz kommen sollen.

Der Neptunbrunnen und der Sprottenbrunnen auf dem denkmalgeschützten Asmus-Bremer-Platz werden wieder funktionstüchtig gemacht und in Betrieb genommen.

Das Mehr an Grün und die Wasserspiele sind nicht nur schön fürs Auge, sondern erfüllen auch wichtige stadtklimatische Funktionen und laden zum Spielen, Verweilen und Genießen ein.

Ein besonderer Blick wird auf die Barrierefreiheit gerichtet. Das durchgehende Blinden-Leitsystem und eine behutsame Höhenplanung stellen die barrierefreie Verbindung und die Auffindbarkeit der öffentlichen Räume sicher.

Im Übergang zwischen dem Plattenband entlang der Gebäude und dem Klinkerbelag ist in einer Breite von 30 cm eine Rillierung als durchgehendes, den Tastsinn betreffendes Leitsystem integriert. Diese stellt, in Verbindung mit einer farbkontrastreichen Hinterlegung der Rillenvertiefung, die Barrierefreiheit für Menschen mit Seheinschränkungen sicher. An abzweigenden Straßen stellen Aufmerksamkeitsfelder die Orientierung und Querung sicher.

Unterschiedlich ausgestaltete Bänke mit und ohne Rückenlehne, breite Doppelsitzbänke und auch Stehpulte laden zum Verweilen und Entspannen ein.

Mastleuchten mit Leuchten auf unterschiedlichen Höhen sorgen für eine atmosphärische Erhellung der Aufenthaltsbereiche, des Straßenraums und von Fassaden.

Was meinen Sie, wo Trinkbrunnen und Bänke stehen könnten?  

Die touristische Route der Blauen Linie verbindet den Kieler Hauptbahnhof mit dem Cruise Terminal am Ostseekai und durchquert dabei die gesamte Innenstadt. Sie wird als in den Pflasterbelag eingelassene, blaue Klinkersteine vorgeschlagen.

Die Umgestaltung der Holstenstraße und benachbarter Plätze zielt auf mehr und vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. Die Innenstadt bleibt dabei selbstverständlich auch weiterhin Veranstaltungsort beliebter Feste und Ereignisse, wie zum Beispiel der Kieler Woche, dem Weihnachtsmarkt, Kiel blüht auf, Kieler Umschlag, Bauernmärkte, und, und, und.

Zusätzlich soll die Gastronomie gestärkt werden. Das breite „Funktionsband“ in der Holstenstraße kann als Außengastronomiefläche bestuhlt oder zusätzlich zeitweise mit weiteren Elementen bestückt werden.

Die Umgestaltung der Fußgängerzone und Plätze in der Innenstadt wird auch durch die – sich derzeit in Prüfung befindliche – Umwelttrasse in der Andreas-Gayk-Straße unterstützt. 

Die Umgestaltung der Holstenstraße verstärkt die Aufenthaltsqualität und hebt in einer entschleunigenden Weise die Innenstadt als Erlebnisort zum Treffen, Verweilen und für Veranstaltungen hervor. 

Weitere Angebote zur grünen Mobilität und Steigerung der Aufenthaltsqualität sind in zukünftigen Bauabschnitten geplant. Es lohnt sich dranzubleiben!

 


Was denken Sie über die Planung?

Vom 26. Februar bis zum 13. März 2022 konnten Sie hier online Ihre Anmerkungen, Wünsche und Einschätzungen beitragen. Und Sie haben regen Gebrauch davon gemacht: 271 Beiträge, 16 Kommentare und 619 Stimmen in den Umfragen haben den Planer*innen wertvolle Hinweise gegeben. Vielen Dank an alle, die sich beteiligt haben.

Sie können alle Einzelbeiträge weiterhin nachlesen. Wir haben außerdem zwei Zusammenfassungen für Sie erstellt.

Zukünftig wollen die Teilnehmenden der Online-Beteiligung sich an Orten mit Sitzgelegenheiten ohne Konsumzwang, dafür mit hoher Aufenthaltsqualität aufhalten. Ruhige Räume zum Verweilen und Lesen/Arbeiten mit kulturellem Angebot werden in diesem Zusammenhang genannt. Für die Zukunft werden Außengastronomie und inhabergeführte Cafés gewünscht.

Ideen für einen barrierefreien Asmus-Bremer-Platz mit hoher Aufenthaltsqualität

(Exemplarisch): Etablierung kleiner Cafés und ansprechender Außengastronomie, kostenlose Sitzgelegenheiten, ein öffentliches WG, Platz für Veranstaltungen und Regionalmärkte, ein Spiel- und Sportmöglichkeiten für Kinder und Erwachsene, eine Kleinkunstbühne oder wildes Grün und Hochbeete.

Schwerpunktthemen der zukünftigen Gestaltung der Holstenstraße

Eine ansprechende Gestaltung und hohe Aufenthaltsqualität zum Verweilen soll die Holstenstraße von anderen Einkaufsstraßen abheben (u. a. heller Stadtraum, Verweilpunkte, einladende Läden, Grün, hübsch gesäumte Außengastronomie, sanierte Fassaden).

Sitzgelegenheiten in der Holstenstraße und angrenzenden Plätzen (unter anderem von regionalen Künstler*innen gestaltet, Kombination aus Tischen und Stühlen/Bänken).

Mehr Begrünung und weniger Versiegelung der Holstenstraße (Bäume, großzügige (Stauden-)Beete, Wiesen- und Grünflächen, Begrünung um den geplanten Brunnen oder integriert in zukünftige Sitzbänke sowie Vertical Farming und Fassadenbegrünung – unter anderem zur Klimatisierung des Gebietes im Sommer, Spielmöglichkeiten).

Aufwertung und Auswertung des Angebots von Einzelhandel und Gastronomie (unter anderem Kneipengegend, kostenlose Angebote wie Tauschläden und Spielmöglichkeiten, kleine inhaber*innengeführte Gastronomie statt Ketten, große Außenbereiche mit offenen Streetfood-Ständen, nachhaltiger Konsum, kleine Boutiquen, ausgefallenes oder spezialisiertes Sortiment/Angebot).

Die Nachhaltigkeit soll in der Umgestaltung berücksichtigt werden (unter anderem mit Solaranlagen auf den Dächern der Innenstadt und Solarpanels für die Innenstadtbeleuchtung, nachhaltige Materialnutzung - unter anderem bei den Bänken - und mehr nachhaltiger Konsum, etwa durch regionale Märkte und Läden).

Sauberkeit und Sicherheit (unter anderem Toiletten und Mülleimer in regelmäßigen Abständen) sind häufig genannte Schlagworte. Die zukünftige Gestaltung soll kinder- und familienfreundlich sein und die Ereichbarkeit der Holstenstraße (mit dem Auto) und Mobilität innerhalb des Gebietes (Rad/Fußgänger,*innen Abstellanlagen) nicht außer Acht lassen.

Leerstände sollen neue Nutzungen erfahren. Informationen sollen über Aspekte der Gestaltung (unter anderem Geschichte des Bootshafens, Asmus-Bremer-Platzes, Hintergründe zu den Brunnengestaltungen) informieren – auch damit die Neugestaltung der Holstenstraße und angrenzender Plätze das Kieler Image stärkt.

Neptunbrunnen:
Die Mehrheit der Teilnehmenden ist für eine häufige Flutung des Platzes (bis zu zehnmal jährlich). Wasser soll „verlässlich“ vorzufinden sein. Die Rinne und Wellenstruktur des Platzes sollen barrierefreier gestaltet werden.

Trinkbrunnen – Standorte:
Aus Sicht der Teilnehmenden eignen sich die vorgestellten zentral gelegenen Standorte in der Holstenstraße gut für Trinkbrunnen. Ein Trinkbrunnen weiter abseits wird weniger begrüßt. Es besteht Sorge um die Verschmutzung des Brunnens.

Sitzbänke – Standorte:
Die meisten Stimmen erhält der Bankstandort auf dem Asmus-Bremer-Platz. Standortvorschläge in den Nebenlagen werden weniger gut angenommen. Bänke sollten in hoher Anzahl / in regelmäßigen Abständen vorhanden sein und in hellen, offenen Bereichen platziert werden. Die Durchgangssituationen der Holstenstraße soll von den kostenlosen Sitzgelegenheiten nicht gestört werden.

Sitzbänke – Ausstattung:
Klare Gewinner der Abstimmung sind die Rücklehne sowie Bänke mit einer komfortablen Sitzhöhe. Die Abbaubarkeit während Veranstaltungen sowie eine Beleuchtung der Bänke von unten gehört für viele zu einer guten Bank dazu. Bänke sollen nachhaltig und langlebig, robust und leicht zu reinigen sein. Gleichzeitig soll Design und Ästhetik der Bänke mit Komfort kombiniert werden. Bänke müssen sauber sein, um einladend zu wirken.

Flexibel platzierbare Stühle:
Die Mehrheit der Teilnehmenden lehnt flexible Stühle auf dem Asmus-Bremer-Platz ab. Etwa genauso viele Personen sind dafür oder unentschlossen. Befürchtet werden Vandalismus und Diebstahl, dem mit schweren, robusten Stühlen entgegengewirkt werden soll. Wer die Verantwortlichkeit für Ordnung und Instandhaltung übernimmt ist bisher ungeklärt. Die Barrierefreiheit soll und darf durch herumstehende Stühle nicht eingeschränkt werden.

 

So geht es weiter: Infos vor Ort im Mai

20. Mai von 14 - 18 Uhr und am 21. Mai von 11 - 15 Uhr statt.

Informieren Sie sich vor Ort in der Holstenstraße und auf dem Asmus-Bremer-Platz über den aktuellen Stand der Planung und kommen Sie an den Info-Pavillons direkt mit den Planer*innen ins Gespräch.

Es werden außerdem stündlich Rundgänge angeboten, bei denen die Planung anschaulich und an Beispielen erklärt wird:
Freitag, 20. Mai um 14 Uhr / 15 Uhr / 16 Uhr / 17 Uhr
Samstag, 21. Mai um 11 Uhr / 12 Uhr / 13 Uhr / 14 Uhr

Treffpunkt ist die Asmus-Bremer-Figur am Asmus-Bremer-Platz.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Gut zu wissen

 

Wir möchten von Ihnen gerne ein Stimmungsbild zur zukünftigen Nutzung und Gestaltung der Holstenstraße, des Asmus-Bremer-Platzes und der westlichen Hafenstraße einholen. Dafür haben wir Leitfragen formuliert.

Auf dem Asmus-Bremer-Platz soll das Wasserspiel wieder instand gesetzt werden. In der Holstenstraße könnten neue Sitzbänke und Trinkbrunnen entstehen: Geben Sie uns hier eine Rückmeldung zu möglichen Standorten.

Die Planungen sind noch lange nicht abgeschlossen. Wenn Sie an den gegenwärtigen Zustand der Holstenstraße denken: Was sollte erhalten bleiben? Was sollte sich ändern? Worauf möchten Sie uns bei der Planung hinweisen?

Gibt es weitere Dinge, auf die wir bei der Planung achten sollen, oder die Ihnen bei der Gestaltung der Holstenstraße besonders wichtig sind? Dann freuen wir uns, wenn Sie sie uns hier mitteilen. Vielen Dank! 

 


Das Konzept

Zwölf Büros haben an einem freiraum­planerischen Realisierungs­wettbewerb zur Umgestaltung der Holstenstraße und der angrenzenden Plätze teilgenommen. Gesucht wurde das beste Konzept zur Gestaltung des öffentlichen Raumes.

Dieses Konzept ist die Grundlage für die weitere Planung im Fördergebiet, für die Zustimmung des Fördergebers zu den Einzelmaßnahmen, und für die Realisierung. Im Mai 2021 stand der Siegerentwurf fest: Mit dem 1. Preis ist der Entwurf von Lohaus Carl Köhlmos PartGmbB Landschaftsarchitekten Stadtplaner, Hannover, ausgezeichnet worden.

3

Wasserspiele

 

50

Bäume mehr als vorher

 

200

laufende Meter mehr Sitzfläche

 
Die Bauabschnitte
Karte mit Bauabschnitten

Der erste Bauabschnitt umfasst die Holstenstraße vom Alten Markt bis zur Schevenbrücke / Beginn des Holstenplatzes, sowie den Asmus-Bremer-Platz und die westliche Hafenstraße.

 


100

neue Bäume

 

250

m2 mehr Funktionsfläche auf dem Holstenplatz

 

125

laufende Meter mehr Sitzfläche

 

 

Die Idee(n)

Visualisierung Obere Holstenstraße
Visualisierung der neuen Haltestellenanlage
Visualisierung des Seebrunnens mit Blick zum Heinrich-Ehmsen-Platz
Visualisierung Holstenplatz

 


Häufige Fragen – und die Antworten

Eine Jury aus Fach- und Sachpreisrichter*innen hat nach Prüfung und intensiver Diskussion den besten Entwurf ausgewählt. Am 11. Mai 2021 hat die Jury die eingereichten Wettbewerbsarbeiten diskutiert, ihre Vor- und Nachteile bewertet und schließlich drei Preise und zwei Anerkennungen vergeben. Alle Wettbewerbsarbeiten sind auf dieser Webseite ausgestellt. 

Mit dem 1. Preis ist der Entwurf von Lohaus Carl Köhlmos PartGmbB Landschaftsarchitekten Stadtplaner, Hannover, ausgezeichnet worden.

Das sagt die Jury zum 1. Preis

„Insgesamt schafft es diese Arbeit einen zeitgemäßen Auftritt und gleichsam der gewachsenen Qualitäten des Ortes gerecht zu werden. Der Erhalt und Ergänzung der Platanen, die unaufgeregte und doch sehr modernen Möblierung und nicht zuletzt der Einsatz von Klinker als Hauptbelagsmaterial überzeugten die Jury.

Der Holstenplatz besitzt eine gestalterisch und funktional überzeugende Zweiteilung, die im nördlichen Teil viele Nutzungsoptionen offenhält, im Umgang mit Wasser vielfältig ist und im südlichen Teil einen eindeutigen grünen Schwerpunkt bildet. Die Haltestellenanlage wird geschickt in die Gesamtgestaltung des Platzes integriert ohne dass ein „bahnhofsartiger“ Eindruck entsteht. Die begrünte Bedachung ist funktional angemessen und gleichzeitig eine entsprechende Geste, die den Paradigmenwechsel in der Präsenz der öffentlichen Verkehrsmittel an diesem Ort symbolisiert. 

Der Heinrich-Ehmsen-Platz wird gut in das Gesamtkonzept integriert. Die dort vorgesehene Mobilitätsstation bietet, räumlich richtig positioniert mit dem entsprechenden Pavillon Platz für Radabstellplätze sowie Leihangebote.“

Ausführliche Würdigung sowie Pläne und illustrationen  

Die Planung eines so großen und komplexen Bauvorhabens ist ein schrittweiser Prozess. So konnten zunächst die vielen Ideen der Kieler*innen im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung aufgenommen und in der Aufgabenbeschreibung des Wettbewerbs berücksichtigt werden. 

Mit dem nun vorliegenden Ergebnis wurde von einer großen Jury aus Fach- und Sachpreisrichter*innen aus elf Arbeiten ein erster Preis ausgewählt, der die gestellten Anforderungen am besten umsetzt. 

Der 1. Preis bildet jetzt die grundlegende Entwurfsidee. Sie wird nun im weiteren Prozess weiter verfeinert und angepasst. Dazu brauchen wir wieder Sie.

Selbstverständlich wird die Öffentlichkeit weiter beteiligt. Dies hat in Kiel einen hohen Stellenwert, denn nur eine Planung, die von der Bevölkerung mitgetragen wird, soll auch umgesetzt werden. Die Kieler Ratsversammlung hat darum am 19. August 2021 beschlossen, dass die Öffentlichkeit, die anliegenden Geschäfte, Anlieger*innen und die Beiräte zur Freiraumplanung für den 1. Bauabschnitt angemessen beteiligt werden sollen.

Im Jahr 2022 werden wir Sie um Ihre konkreten Anmerkungen und Optimierungsvorschläge für die weitere Planung bitten. 

Darüber hinaus wird es während der Planungs- und Bauphase weitere Infoveranstaltungen geben. Vor allem die unmittelbar vor Ort betroffenen Anlieger*innen, Geschäftsleute und Gewerbetreibende sollen über den Stand der Planung informiert werden.

Der 1. Bauabschnitt umfasst die Holstenstraße vom Alten Markt bis zur Schevenbrücke / Beginn des Holstenplatzes, sowie den Asmus-Bremer-Platz und die westliche Hafenstraße. 

Ideen, Anregungen, Wünsche und Kritikpunkte der Kieler*innen werden zunächst nach Themen sortiert und dokumentiert. Dann bekommt sie das Planungsbüro, zusammen mit dem Auftrag, zu klären ob und wie sie umgesetzt werden können.


Die Ratsversammlung hat entschieden, dass der*die 1. Preisträger*in mit der weiteren Planung beauftragt wird und welcher Bereich als erster Bauabschnitt planerisch weiter ausgearbeitet werden soll.

Im Jahr 2022 wird die Öffentlichkeit zum ersten Bauabschnitt beteiligt. 

Anschließend wird das Planungsbüro den Entwurf weiter detaillieren, und die Zustimmung des Landes Schleswig-Holstein als Fördergeberin wird eingeholt. 

Der beschriebene Planungs- und Abstimmungsprozess nimmt mindestens zwei Jahre in Anspruch, sodass der erste Spatenstich nicht vor 2023 erfolgen wird. Begonnen wird mit der Sanierung und Erneuerung der Entwässerungskanäle. Erst danach kann die Gestaltung in Angriff genommen werden.

Die Holstenstraße, die angrenzenden Plätze und die Andreas-Gayk-Straße werden nicht alle auf einmal, sondern in mehreren Bauabschnitten umgebaut. 

Wie lange die Bauphase dauert, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Der erste Spatenstich, beginnend mit der vorlaufenden Kanalsanierung, ist bei einem positiven Baubeschluss der Ratsversammlung nicht vor 2023. 

Damit haben die von der Pandemie besonders betroffenen Gewerbetreibenden und Gastronom*innen in der Holstenstraße Planungssicherheit, dass es in den nächsten knapp zwei Jahren keine Einschränkungen durch Baustellen gibt.

Derzeit kann noch keine Aussage zu möglichen Baukosten gemacht werden. Die Kosten sind unter anderem von den verwendeten Materialien und dem Umfang der Arbeiten abhängig. 

Je weiter die Planung fortschreitet und detailliert wird, desto konkreter werden die Kostenangaben. Das Projekt soll mit Mitteln der Städtebauförderung kofinanziert werden. Dadurch beträgt der Kostenanteil für die Landeshauptstadt Kiel an den sogenannten förderfähigen Kosten in der Regel rund ein Drittel. Da die Städtebaufördermittel zweckgebunden sind, können diese Gelder nicht in andere Projekte investiert werden.

Straßen und Plätze im der Bereich der Fußgängerzone - mit Ausnahme des neu gebauten Holstenfleets - sind noch im Ausbauzustand der 1980er Jahre und sind in die Jahre gekommen. Außerdem ergeben sich durch neue Mobilitätsformen, zum Beispiel durch das neue hochwertige ÖPNV-System, auch neue Anforderungen an die Gestaltung von Straßen und Plätzen. 

Damit das Innenstadtzentrum ein attraktiver Ort für Handel, Begegnung und Erleben bleibt, hat der Bauausschuss der Landeshauptstadt Kiel 2018 beschlossen, dass die Holstenstraße bis zum Alten Markt, die Andreas-Gayk-Straße sowie angrenzende Plätze gestalterisch aufgewertet werden. Am Anfang stand ein Planungswettbewerb, der unterschiedliche Möglichkeiten der Neugestaltung aufzeigen sollte. Der mit dem 1. Preis ausgezeichnete Entwurf wird nun planerisch weiter ausgearbeitet.

Die Ratsversammlung hat entschieden, dass der*die 1. Preisträger*in mit der weiteren Planung beauftragt wird und welcher Bereich als erster Bauabschnitt planerisch weiter ausgearbeitet werden soll.

Im Jahr 2022 wird die Öffentlichkeit zum ersten Bauabschnitt beteiligt. 

Anschließend wird das Planungsbüro den Entwurf weiter detaillieren, und die Zustimmung des Landes Schleswig-Holstein als Fördergeberin wird eingeholt. 

Der beschriebene Planungs- und Abstimmungsprozess nimmt mindestens zwei Jahre in Anspruch, sodass der erste Spatenstich nicht vor 2023 erfolgen wird. Begonnen wird mit der Sanierung und Erneuerung der Entwässerungskanäle. Erst danach kann die Gestaltung in Angriff genommen werden.

Die Holstenstraße, die angrenzenden Plätze und die Andreas-Gayk-Straße werden nicht alle auf einmal, sondern in mehreren Bauabschnitten umgebaut. Wie lange die Bauphase dauert, kann derzeit noch nicht gesagt werden. 

Da der erste Spatenstich nicht vor 2023 stattfinden wird, haben die Geschäftsleute der Innenstadt Planungssicherheit, dass mindestens die kommenden zwei Jahre keine Einschränkungen durch Baustellen entstehen. 

Derzeit kann noch keine Aussage zu möglichen Baukosten gemacht werden. Die Kosten sind unter anderem von den verwendeten Materialien und dem Umfang der Arbeiten abhängig. 

Je weiter die Planung fortschreitet und detailliert wird, desto konkreter werden die Kostenangaben. Das Projekt soll mit Mitteln der Städtebauförderung kofinanziert werden. Dadurch beträgt der Kostenanteil für die Landeshauptstadt Kiel an den sogenannten förderfähigen Kosten in der Regel rund ein Drittel. Da die Städtebaufördermittel zweckgebunden sind, können diese Gelder nicht in andere Projekte investiert werden.

Straßen und Plätze im der Bereich der Fußgängerzone - mit Ausnahme des neu gebauten Holstenfleets - sind noch im Ausbauzustand der 1980er Jahre und sind in die Jahre gekommen. Außerdem ergeben sich durch neue Mobilitätsformen, zum Beispiel durch das neue hochwertige ÖPNV-System, auch neue Anforderungen an die Gestaltung von Straßen und Plätzen. 

Damit das Innenstadtzentrum ein attraktiver Ort für Handel, Begegnung und Erleben bleibt, hat der Bauausschuss der Landeshauptstadt Kiel 2018 beschlossen, dass die Holstenstraße bis zum Alten Markt, die Andreas-Gayk-Straße sowie angrenzende Plätze gestalterisch aufgewertet werden. Am Anfang stand ein Planungswettbewerb, der unterschiedliche Möglichkeiten der Neugestaltung aufzeigen sollte. Der mit dem 1. Preis ausgezeichnete Entwurf wird nun planerisch weiter ausgearbeitet.

 


Chronik & nächste Schritte

 

20.  und 21. Mai 2022
Vor-Ort-Dialog in der Holstenstraße mit Rundgängen 
 

26. Februar - 13. März 2022
Online-Beteiligung zur Vorentwurfsplanung 1. Bauabschnitt
 

19. August 2021
Die Ratsversammlung beschließt, dass das mit dem 1. Preis ausgezeichnete Büro mit der Umsetzungsplanung beauftragt wird und der 1. Bauabschnitt planerisch weiter ausgearbeitet werden soll.


Juni 2021
Ausstellung von Auszügen aus den Entwürfen der Preisträger*innen und die Anerkennungen in Schaufenstern von fünf Geschäften im Wettbewerbsgebiet.
 

Ab Mitte Mai 2021
Die Wettbewerbsbeiträge sind auf www.kiel.de zu sehen.
 

11. / 12. Mai 2021
Preisgerichtssitzung - Am Ende des Wettbewerbsverfahrens beraten Fachleute unter anderem aus den Bereichen Landschaftsarchitektur, Architektur, Verkehrs- und Stadtplanung sowie aus der Stadtverwaltung, dem Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein und Kaufleute über die Ergebnisse und wählen den besten Entwurf für die weitere Bearbeitung aus. Ursprünglich war die Sitzung für den 1. und 2. Dezember 2020 vorgesehen. Coronabedingt musste die Jurysitzung verschoben werden. 

 
30. Juni 2020 - 11. November 2020
Europaweite Bekanntmachung des Wettbewerbs - Der Wettbewerb ist so umfangreich, dass er nach den Vorschriften des Vergaberechts europaweit ausgeschrieben werden muss. Aus den zahlreichen Bewerbungen wurden 15 Teilnehmer*innen / Büros ausgewählt. Die Abgabefrist läuft bis 11. November
 

4. Juni 2020
Beschluss im Bauauschuss über den Auslobungstext und die Durchführung des Wettbewerbs
 

17. Dezember 2019
Vorstellung der Wettbewerbs-Auslobung im Ortsberat Mitte
 

7. September 2018
Bürgerbeteiligungs-Veranstaltung Offenes Innenstadtatelier - Einen Tag lang stand die Stadtverwaltung im Holstentörn für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Viele Ideen und Wünsche der Bürger*innen sind in die Wettbewerbsbedingungen eingeflossen.