Kiels Mitte bekommt ein neues Gesicht. Ein Wettbewerb bringt Ideen auf der ganzen Linie. Vom Holstenplatz bis zum Alten Markt werden die Straßen und Plätze neu gestaltet.

Die Kieler Innenstadt verändert sich: Wer in den vergangenen fünf Jahren nicht mehr in Kiel war, wird die Innenstadt schon heute an vielen Stellen kaum wiedererkennen. Ob Bootshafen, Kleiner Kiel-Kanal, neue Wohnungen, sanierte Gebäude oder neu gebaute Geschäftshäuser - überall sind die Veränderungen sichtbar. Kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen: Jetzt schaut Kiel auf seine Holstenstraße, eine der ältesten Fußgängerzonen Deutschlands.

Wie soll das Herz der Innenstadt zukünftig aussehen? Was kann man auf den Plätzen erleben? Wo sind Orte zum Ausruhen und wo sollen die vielen Veranstaltungen vom Flohmarkt bis zum Weihnachtsmarkt stattfinden, die die Innenstadt so unverwechselbar machen? Wo können Kinder besonders gut spielen, und wo können wir mit Brunnen und Wasserspielen das Wasser in die Stadt holen? Wie kann zukünftig der Holstenplatz als zentrale Haltestelle für ein hochwertiges ÖPNV-System aussehen? Und wie können dabei alle Orte in der Innenstadt noch besser erreicht werden?

Um Antworten auf diese und weitere Fragen zu erhalten, hat der Bauausschuss beschlossen, einen freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb für die Holstenstraße und die benachbarten Plätze auszuloben. Zurzeit entwickeln 15 Landschaftsarchitekturbüros in diesem Wettbewerb ihre Ideen, wie Kiel seine Mitte neu gestalten kann. 

 
Schnell gefunden
Auf dem Laufenden bleiben

Gern schicken wir Ihnen per E-Mail Hinweise und Einladungen zu Veranstaltungen und Terminen.

Kontakt zum Team Holstenstraße

Information nach Artikel 13 DSGVO

Wer ist für die Datenverarbeitung verantwortlich und an wen kann ich mich wenden?
 
Datenverantwortlicher
Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer
0431 901-0 


Vertreten durch das
Stadtplanungsamt
24103 Kiel, Fleethörn 9



Datenschutzbeauftragter, Auskunfts- und Beschwerderecht

Sie haben nach Artikel 15 DSGVO ein Recht auf unentgeltliche Auskunft über die Sie betreffenden verarbeiteten personenbezogenen Daten. Bei Fragen zum Datenschutz oder vermuteten Verletzungen des Datenschutzrechtes können Sie sich an den Datenschutzbeauftragten der Landeshauptstadt Kiel wenden:
0431 901-2771


Ihnen steht zudem ein Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde, dem Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein, zu:
Holstenstraße 98, 24103 Kiel
0431 988-1200
Fax 0431 988-1223



Wofür verarbeiten wir Ihre Daten (Zweck der Verarbeitung) und auf welcher Rechtsgrundlage?

Wir verarbeiten die personenbezogenen Daten, um Sie über den Planungswettbewerb „Holstenstrasse und angrenzende Plätze“ sowie die nachfolgende geplante Realisierung zu informieren. Die Information beinhaltet Angaben zu Planungs- und Bauverlauf als auch Hinweise auf geplante Veranstaltungen. Die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten erfolgt im Einklang mit den Bestimmungen der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gemäß Artikel 6 Abs. 1 Buchstabe a DSGVO und dem Landesdatenschutzgesetz Schleswig-Holstein (LDSG) - also auf Grundlage Ihrer Einwilligung.


Widerrufsmöglichkeiten bei Einwilligungserklärungen

Da die Datenverarbeitung auf Ihrer Einwilligung beruht, steht Ihnen nach Artikel 7 Abs. 3 DS-GVO das Recht zu, eine abgegebene Einwilligungserklärung ohne Angabe von Gründen jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Die „Wirkung für die Zukunft“ eines Widerrufs bedeutet, dass alle bis dahin auf Grundlage Ihrer Einwilligung bewirkten Verwendungen rechtmäßig bleiben.


Welche Quellen und Daten nutzen wir?

Wir verarbeiten personenbezogene Daten, die wir von Ihnen im Rahmen Ihrer Anmeldung zur Information über die Planung der Holstenstrasse und angrenzender Plätze erhalten. Es handelt sich dabei um Ihre E-Mail-Adresse.


Wer bekommt Ihre Daten (Weitergabe an Dritte)?

Innerhalb der Stadtverwaltung erhalten nur diejenigen Stellen und Personen Zugriff auf Ihre Daten, für deren Aufgabenerfüllung die Kenntnis dieser Daten erforderlich ist.


Wie lange werden Ihre Daten gespeichert?

Ihre personenbezogenen Daten werden durch technische und organisatorische Maßnahmen geschützt, um einem Verlust oder Missbrauch durch Dritte wirkungsvoll vorzubeugen. Insbesondere sind die Mitarbeiter*innen, die ihre personenbezogenen Daten verarbeiten, auf das Datengeheimnis verpflichtet. Die personenbezogenen Daten (Kontaktdaten) werden gelöscht, wenn Sie um Löschung Ihrer Daten bitten bzw. die Einwilligung in die Verarbeitung widerrufen, längstens jedoch bis zum geplanten Abschluss der Maßnahme (Planung und Realisierung) aufbewahrt und dann vernichtet.


Werden Daten in ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt?

Nein, eine Datenübermittlung in Drittstaaten (Staaten außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes - EWR) findet nicht statt.


Besteht eine Pflicht zur Bereitstellung von Daten?

Nein.


Inwieweit gibt es eine automatisierte Entscheidungsfindung im Einzelfall?

Wir nutzen in den einzelnen Verwaltungsverfahren grundsätzlich keine vollautomatisierte Entscheidungsfindung gem. Art. 22 DSGVO.


Welche Datenschutzrechte haben Sie?

Jede von einer Datenverarbeitung betroffene Person hat nach der DSGVO insbesondere folgende Rechte:

a) Auskunftsrecht über die zu ihrer Person gespeicherten Daten und deren Verarbeitung
(Artikel 15 DSGVO).

b) Recht auf Datenberichtigung, sofern die Daten unrichtig oder unvollständig sein sollten
(Artikel 16 DSGVO).

c) Recht auf Löschung der zu ihrer Person gespeicherten Daten, sofern eine der Voraussetzungen von Artikel 17 DS-GVO zutrifft. Das Recht zur Löschung personenbezogener Daten besteht ergänzend zu den in Artikel 17 Absatz 3 DSGVO genannten Ausnahmen nicht, wenn eine Löschung wegen der besonderen Art der Speicherung nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich ist. In diesen Fällen tritt an die Stelle einer Löschung die Einschränkung der Verarbeitung gemäß Artikel 18 DSGVO.

d) Wird die Richtigkeit der personenbezogenen Daten bestritten, besteht das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung für die Dauer der Richtigkeitsprüfung. Das Recht auf Einschränkung der Datenverarbeitung besteht zudem, sofern die Daten unrechtmäßig verarbeitet wurden, die Daten zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen der betroffenen Person benötigt werden oder bei einem Widerspruch noch nicht feststeht, ob die Interessen des Verantwortlichen gegenüber denen der betroffenen Person überwiegen (Artikel 18 Absatz 1 lit. b, c und d DSGVO).

e) Widerspruchsrecht gegen bestimmte Datenverarbeitungen, sofern an der Verarbeitung kein zwingendes öffentliches Interesse besteht, das die Interessen der betroffenen Person überwiegt, und keine Rechtsvorschrift zur Verarbeitung verpflichtet (Artikel 21 DSGVO).

Es gelten nach dem Landesdatenschutzgesetz (LDSG) Beschränkungen der Informationspflicht, der Auskunftspflicht, des Widerspruchsrechts und der Pflicht zur Benachrichtigung der von einer Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten betroffenen Person nach den §§ 8 bis 11 LDSG. Sollten Sie von Ihren oben genannten Rechten Gebrauch machen, wird geprüft, ob die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind.

Sollten Sie von Ihren oben genannten Rechten Gebrauch machen, werden wir prüfen, ob die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind.


Stand der Information: 19. November 2020

Sie haben Fragen?

Schreiben Sie uns gern: 

Oder rufen Sie an:
0431 901-2794  

 
Kleiner Kiel-Kanal, Nordbecken
Mehr Aufenthaltsqualität, mehr Lebensqualität, mehr private Investitionen: Der Kleine Kiel-Kanal hat vorgelegt.
1 / 6
Asmus-Bremer-Platz bei Nacht mit Weihnachtsmarkt
Weihnachtsmarkt auf dem Asmus-Bremer-Platz: Schöne Veranstaltungen werten die Innenstadt auf
2 / 6
Holstenplatz mit Außengastronomie
Draußen essen und trinken auf dem Holstenplatz: Gastronomie gehört dazu
3 / 6
Blick durch die obere Holstenstraße Richtung Alter Markt
Das nördliche Ende des Wettbewerbsgebiets: die obere Holstenstraße
4 / 6
Blick vom Asmus-Bremer-Platz durch die Hafenstraße zur Förde
Sichtachsen links und rechts der Holstenstraße spielen eine Rolle
5 / 6
Gezeichneter Plan
Planzeichnung zur Umgestaltung des Asmus-Bremer-Platzes 1977
6 / 6
Qualität und Schönheit schaffen Werte

Wir müssen gar nicht weit in andere Städte gucken - andere Städte gucken auf uns: Der Kleine Kiel-Kanal zeigt was passiert, wenn eine Stadt in die Qualität und Schönheit ihrer Straßen und Plätze investiert.

Dann entstehen nicht nur neue Orte zum Bummeln, Flanieren, Spielen und Ausruhen für alle Menschen: Auch private Eigentümer*innen werden angeregt, in den Um- und Neubau ihrer Immobilien zu investieren. Eine Erfolgsstory - rund um den Kleinen Kiel-Kanal entstehen neue Wohnungen, Geschäfte und Hotels im Wert von über 100 Millionen Euro.

 
Das Wettbewerbsgebiet
Karte des Wettbewerbsgebiets
Das Wettbewerbsgebiet
Karte des Wettbewerbsgebiets
Auf dem Laufenden bleiben

Wir schicken Ihnen gern per E-Mail Hinweise und Einladungen zu Veranstaltungen und Terminen.

Kontakt zum Team Holstenstraße
 

Information nach Artikel 13 DSGVO

Wer ist für die Datenverarbeitung verantwortlich und an wen kann ich mich wenden?
Datenverantwortlicher
Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer
0431 901-0


Vertreten durch das
Stadtplanungsamt
24103 Kiel, Fleethörn 9

 

Datenschutzbeauftragter, Auskunfts- und Beschwerderecht

Sie haben nach Artikel 15 DSGVO ein Recht auf unentgeltliche Auskunft über die Sie betreffenden verarbeiteten personenbezogenen Daten. Bei Fragen zum Datenschutz oder vermuteten Verletzungen des Datenschutzrechtes können Sie sich an den Datenschutzbeauftragten der Landeshauptstadt Kiel wenden:
0431 901-2771

Ihnen steht zudem ein Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde, dem Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein, zu:
Holstenstraße 98, 24103 Kiel
0431 988-1200
Fax 0431 988-1223

 
 
Wofür verarbeiten wir Ihre Daten (Zweck der Verarbeitung) und auf welcher Rechtsgrundlage?

Wir verarbeiten die personenbezogenen Daten, um Sie über den Planungswettbewerb „Holstenstrasse und angrenzende Plätze“ sowie die nachfolgende geplante Realisierung zu informieren. Die Information beinhaltet Angaben zu Planungs- und Bauverlauf als auch Hinweise auf geplante Veranstaltungen. Die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten erfolgt im Einklang mit den Bestimmungen der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gemäß Artikel 6 Abs. 1 Buchstabe a DSGVO und dem Landesdatenschutzgesetz Schleswig-Holstein (LDSG) - also auf Grundlage Ihrer Einwilligung.
 

Widerrufsmöglichkeiten bei Einwilligungserklärungen
 
Da die Datenverarbeitung auf Ihrer Einwilligung beruht, steht Ihnen nach Artikel 7 Abs. 3 DS-GVO das Recht zu, eine abgegebene Einwilligungserklärung ohne Angabe von Gründen jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Die „Wirkung für die Zukunft“ eines Widerrufs bedeutet, dass alle bis dahin auf Grundlage Ihrer Einwilligung bewirkten Verwendungen rechtmäßig bleiben.
 

Welche Quellen und Daten nutzen wir?
 

Wir verarbeiten personenbezogene Daten, die wir von Ihnen im Rahmen Ihrer Anmeldung zur Information über die Planung der Holstenstrasse und angrenzender Plätze erhalten. Es handelt sich dabei um Ihre E-Mail-Adresse.
 
 
Wer bekommt Ihre Daten (Weitergabe an Dritte)?
 

Innerhalb der Stadtverwaltung erhalten nur diejenigen Stellen und Personen Zugriff auf Ihre Daten, für deren Aufgabenerfüllung die Kenntnis dieser Daten erforderlich ist. 
 
  
Wie lange werden Ihre Daten gespeichert?
 

Ihre personenbezogenen Daten werden durch technische und organisatorische Maßnahmen geschützt, um einem Verlust oder Missbrauch durch Dritte wirkungsvoll vorzubeugen. Insbesondere sind die Mitarbeiter*innen, die ihre personenbezogenen Daten verarbeiten, auf das Datengeheimnis verpflichtet. Die personenbezogenen Daten (Kontaktdaten) werden gelöscht, wenn Sie um Löschung Ihrer Daten bitten bzw. die Einwilligung in die Verarbeitung widerrufen, längstens jedoch bis zum geplanten Abschluss der Maßnahme (Planung und Realisierung) aufbewahrt und dann vernichtet.
 

Werden Daten in ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt?
 

Nein, eine Datenübermittlung in Drittstaaten (Staaten außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes - EWR) findet nicht statt.
 

Besteht eine Pflicht zur Bereitstellung von Daten?
 

Nein.
 

Inwieweit gibt es eine automatisierte Entscheidungsfindung im Einzelfall?
 

Wir nutzen in den einzelnen Verwaltungsverfahren grundsätzlich keine vollautomatisierte Entscheidungsfindung gem. Art. 22 DSGVO.
 

Welche Datenschutzrechte haben Sie?
 

Jede von einer Datenverarbeitung betroffene Person hat nach der DSGVO insbesondere folgende Rechte:

a) Auskunftsrecht über die zu ihrer Person gespeicherten Daten und deren Verarbeitung
(Artikel 15 DSGVO).

b) Recht auf Datenberichtigung, sofern die Daten unrichtig oder unvollständig sein sollten
(Artikel 16 DSGVO).

c) Recht auf Löschung der zu ihrer Person gespeicherten Daten, sofern eine der Voraussetzungen von Artikel 17 DS-GVO zutrifft. Das Recht zur Löschung personenbezogener Daten besteht ergänzend zu den in Artikel 17 Absatz 3 DSGVO genannten Ausnahmen nicht, wenn eine Löschung wegen der besonderen Art der Speicherung nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich ist. In diesen Fällen tritt an die Stelle einer Löschung die Einschränkung der Verarbeitung gemäß Artikel 18 DSGVO.

d) Wird die Richtigkeit der personenbezogenen Daten bestritten, besteht das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung für die Dauer der Richtigkeitsprüfung. Das Recht auf Einschränkung der Datenverarbeitung besteht zudem, sofern die Daten unrechtmäßig verarbeitet wurden, die Daten zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen der betroffenen Person benötigt werden oder bei einem Widerspruch noch nicht feststeht, ob die Interessen des Verantwortlichen gegenüber denen der betroffenen Person überwiegen (Artikel 18 Absatz 1 lit. b, c und d DSGVO).

e) Widerspruchsrecht gegen bestimmte Datenverarbeitungen, sofern an der Verarbeitung kein zwingendes öffentliches Interesse besteht, das die Interessen der betroffenen Person überwiegt, und keine Rechtsvorschrift zur Verarbeitung verpflichtet (Artikel 21 DSGVO).

Es gelten nach dem Landesdatenschutzgesetz (LDSG) Beschränkungen der Informationspflicht, der Auskunftspflicht, des Widerspruchsrechts und der Pflicht zur Benachrichtigung der von einer Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten betroffenen Person nach den §§ 8 bis 11 LDSG. Sollten Sie von Ihren oben genannten Rechten Gebrauch machen, wird geprüft, ob die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind.

Sollten Sie von Ihren oben genannten Rechten Gebrauch machen, werden wir prüfen, ob die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind.


Stand der Information: 19. November 2020


Chronik & nächste Schritte

 

 

Anfang 2021
Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten
 

Anfang 2021
Preisgerichtssitzung - Am Ende des Wettbewerbsverfahrens beraten Fachleute unter anderem aus den Bereichen Landschaftsarchitektur, Architektur, Verkehrs- und Stadtplanung sowie aus der Stadtverwaltung, dem Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein und Kaufleute über die Ergebnisse und wählen den besten Entwurf für die weitere Bearbeitung aus.
 
Ursprünglich war die Sitzung für den 1. und 2. Dezember 2020 vorgesehen. Coronabedingt muss die Jurysitzung auf voraussichtlich Anfang 2021 verschoben werden. In einer Preisgerichtssitzung sollen möglichst alle Preisrichter*innen vor Ort diskutieren können. Das ist durch aktuelle Entwicklungen nicht mehr gewährleistet und kann leider auch nicht durch Livezuschaltungen kompensiert werden. 
 

30. Juni 2020
Europaweite Bekanntmachung des Wettbewerbs - Der Wettbewerb ist so umfangreich, dass er nach den Vorschriften des Vergaberechts europaweit ausgeschrieben werden muss. Aus den zahlreichen Bewerbungen wurden 15 Teilnehmer*innen / Büros ausgewählt.
 

4. Juni 2020
Beschluss im Bauauschuss über den Auslobungstext und die Durchführung des Wettbewerbs
 

17. Dezember 2019
Vorstellung der Wettbewerbs-Auslobung im Ortsberat Mitte
 

7. September 2018
Bürgerbeteiligungs-Veranstaltung Offenes Innenstadtatelier - Einen Tag lang stand die Stadtverwaltung im Holstentörn für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Viele Ideen und Wünsche der Bürger*innen sind in die Wettbewerbsbedingungen eingeflossen.

 


Häufige Fragen – und die Antworten

Auf jeden Fall anders. Es soll zukünftig zum Beispiel mehr Sitzmöglichkeiten und mehr Spielflächen für Kinder geben. Bäume sollen (möglichst) erhalten werden. Die einzelnen Bereiche der Innenstadt (Altstadt, Vorstadt) sollen durch unterschiedliche Materialien wahrnehmbar werden.

Aber auch die Plätze neben der Holstenstraße sollen wieder mehr Attraktivität bekommen, um dort zu bummeln, zu flanieren oder sich einfach auszuruhen.

Anfang 2021 werden die Pläne der Wettbewerbsgewinner*innen auch auf dieser Seite veröffentlicht und zusätzlich in einer Ausstellung präsentiert.

Derzeit kann noch keine Aussage zu den möglichen Kosten gemacht werden, da bisher noch kein Entwurf vorliegt. Zunächst sollen mit dem Planungswettbewerb unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten erarbeitet und die beste Lösung durch ein Preisgericht ausgewählt werden.

Die teilnehmenden Büros sollen aber schon im Wettbewerb ein wirtschaftliches Maß zwischen Gestaltungsanspruch und Realisierbarkeit finden. Die ausgewählten Möblierungen und Materialien sollen zudem möglichst wenig Folgekosten verursachen.

Die neue Gestaltung soll mit städtischen Mitteln und sogenannten Städtebaufördermitteln finanziert werden; das heißt von den Gesamtkosten übernimmt die Landeshauptstadt Kiel nur einen Teil.

So musste die Landeshauptstadt Kiel beispielsweise bei der Planung und Realisierung des Kleinen Kiel-Kanals nur einen Anteil von rund einem Drittel der Gesamtkosten tragen. Kurz gesagt: Die Stadt bekommt mit Städtebaufördermitteln einen Zuschuss, um bestimmte Projekte der Innenstadtentwicklung Kiels - wie etwa den freiraumplanerischen Wettbewerb für die Holstenstraße - zu finanzieren.

Das Geld fließt nicht einfach so, sondern ist an bestimmte Ziele, Regeln, Gesetze und Vorgaben gebunden. Geregelt ist all das im Grundgesetz, im Baugesetzbuch und in den Städtebauförderungsrichtlinien des Landes Schleswig-Holstein.

Anfang 2021 entscheidet die Jury, welches Büro den freiraumplanerischen Wettbewerb gewinnt. Ursprünglich war die Sitzung des Preisgerichts für den 1. und 2. Dezember 2020 vorgesehen. Coronabedingt muss sie aber verschoben werden.

Nach dem Wettbewerb muss die Ratsversammlung zunächst entscheiden, dass der*die Preisträger*innen mit der weiteren Planung beauftragt werden und welcher Bereich als 1. Bauabschnitt umgesetzt werden soll.

Danach folgt die sogenannte Entwurfsplanung, die die Ideen aus dem Wettbewerb weiter ausarbeitet und vertieft.

Die Holstenstraße, die angrenzenden Plätze und die Andreas-Gayk-Straße werden nicht alle auf einmal umgebaut. 

Anfang 2021 liegen die Ergebnisse des Wettbewerbs vor. Damit ist die Richtung klar, in die es gehen wird, und die weitere Planung kann beginnen. Die Planung wird konkretisiert, Bauabschnitte werden gebildet und Terminpläne konkreter. Bevor es weitergeht, muss die Ratsversammlung zustimmen und den Auftrag erteilen, dass weiter geplant wird.

Nach der Beschlussfassung zur weiteren Planung auf Basis eines Wettbewerbsergebnisses ist eine Planungszeit von mindestens zwei Jahren erforderlich. Das heißt, dass ein Baubeginn vor 2023 ausgeschlossen ist.

Damit haben die Geschäftsleute der Innenstadt Planungssicherheit, dass mindestens die kommenden zwei Jahre keine Einschränkungen durch Baustellen mit sich bringen. 

Die gesamte Fläche des Wettbewerbsgebietes beträgt 3,4 Hektar - das entspricht fast fünf Fußballfeldern. Es umfasst die Holstenstraße, den Holstenplatz, die Andreas-Gayk-Straße, den Heinrich-Ehmsen-Platz mit westlicher Fabrikstraße, den nördlichen Stresemannplatz und den Asmus-Bremer-Platz.

Hier stoßen ganz unterschiedliche Arten von öffentlichen Räumen aufeinander: breite Straßen für die zukünftige ÖPNV-Trasse, kleine grüne Plätze, Veranstaltungsflächen und Fußgänger*innenbereiche. Eine herausfordernde, aber spannende Aufgabe für die Planer*innen.

 

Selbstverständlich - die Anforderungen an eine barrierefreie Gestaltung des öffentlichen Raums werden berücksichtigt.

Bei der Vorbereitung des Wettbewerbs waren auch der Beirat für Menschen mit Behinderungen und der Beirat für Senior*innen eingebunden, um über die ohnehin vorgeschriebenen Ziele hinaus auch die Wünsche und Anregungen der Beiräte aufzunehmen. 

Die Preisgerichtssitzung ist grundsätzlich nicht öffentlich. Das ist in den sogenannten „Richtlinien für Planungswettbewerbe“ festgelegt.

Vorgesehen war, dass zwei Bürger*innen - unter der Maßgabe der Verschwiegenheit - die Möglichkeit haben, als Gäste teilnehmen. Die Auswahl sollte per Losentscheid erfolgen.

Im Hinblick auf die Corona-Pandemie soll aber die Gruppengröße zum Schutz der Teilnehmer*innen so klein wie möglich gehalten werden. Deshalb werden bei dieser Jurysitzung keine Gasthörer*innen teilnehmen. Wir werden diese Form der Beteiligung jedoch bei anderen Gelegenheiten wieder aufgreifen und umsetzen.