Für Kiel und die Welt. Global denken. Lokal durchstarten.

Wohlstand, Umwelt, Gerechtigkeit - die großen Herausforderungen der Menschheit betreffen uns als Kieler*innen ganz unmittelbar - manche mehr, einige weniger.

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7. Februar, 17 Uhr im Anscharpark: Ein kleiner Wegweiser durch das Labyrinth der kommunalen Parlamentsarbeit

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Was genau heißt „nachhaltig“ für Kiel?

Die Landeshauptstadt Kiel ist eine weltoffene, kreative, soziale und umweltbewusste Großstadt am Meer. Sie bekennt sich zu der Agenda 2030 und ihren 17 nachhaltigen Entwicklungszielen (Sustainable Development Goals). Die SDGs dienen weltweit als zentraler Referenzrahmen für eine zukunftsfähige Entwicklung. Ziel ist es, Wirtschaft, Ökologie und soziale Gerechtigkeit in Einklang miteinander zu bringen, denn nur dann kann echte Nachhaltigkeit erreicht werden. Für die Umsetzung der SDGs spielen Städte und Kommunen eine herausragende Rolle.

Die Auszeichnung mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2021 in der Kategorie Großstädte bestätigt uns darin, dass wir auf einem guten Weg sind und spornt uns an, voranzugehen. Aber klar ist auch: noch stehen wir am Anfang dieser spannenden Reise hin zu einer wirklich nachhaltigen Stadt.  

Unser Nachhaltigkeitsengagement lässt sich in drei Bereiche zusammenfassen und trägt das Motto: „Für Kiel und die Welt: global denken, lokal durchstarten“.

 

Kiel ist ganz wesentlich durch die Lage am Meer geprägt, denn wie unser Oberbürgermeister richtig sagt: „Alles was wir waren, was wir sind und sein werden, ist geprägt durch dieses Meer.“ Damit ist klar, dass Meeresschutz als globales Thema für Kiel zentral ist. Als Tor zur Welt überzeugt Kiels Hafen mit einem umweltfreundlichen „Blue Port Konzept“. Aber auch im übertragenen Sinne ist Kiel ein „sicherer Hafen“, nämlich für geflüchtete Menschen aus aller Welt. Auf internationaler Ebene übernimmt Kiel Verantwortung: Gemeinsam mit Partner*innen aus dem globalen Süden werden Projekte zur nachhaltigen Entwicklung umgesetzt, zum Beispiel der Aufbau einer kommunalen Baumschule in Kiels Partnerregion Moshi District in Tansania oder der Bau einer Schule für syrische Flüchtlingskinder in unserer Partnerstadt Hatay in der Türkei.

Alle Kieler*innen sollen mitgenommen werden. Neben Förderprogrammen für benachteiligte Stadtteile gibt es viele gezielte Unterstützungsprojekte für Menschen mit wenig Geld - sei es im Bildungsbereich, sei es in der Kinder- und Jugendarbeit oder im Kultur- und Freizeitbereich. Diese Projekte ermöglichen, dass keine*r vom sozialen und kulturellen Leben in Kiel ausgeschlossen sein muss. Darüber hinaus gibt es Instrumente der Bürger*innenbeteiligung auf verschiedensten Ebenen, die es allen, die Lust dazu haben, ermöglicht, Kiels Entwicklung hin zu einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Stadt ganz aktiv mitzugestalten. Aktuell sind alle Kieler*innen herzlich eingeladen, sich am Zukunftsprozess „Kiel 2042“ zu beteiligen.

Kiel ist seit 1995 Klimaschutzstadt. Unser Ziel ist die Klimaneutralität - und zwar deutlich vor 2050. Der „Masterplan 100 % Klimaschutz“ sieht verschiedene Maßnahmen vor, um die klimaschädlichen Treibhausgas-Emissionen im Vergleich zu 1990 um 95 Prozent zu reduzieren und den Endenergieverbrauch zu halbieren. Auch dank einer sehr engagierten Kieler Zivilgesellschaft waren wir im Mai 2019 die erste Landeshauptstadt, die den 'Climate Emergency' ausgerufen hat. Klimaschutzmaßnahmen werden nun vorgezogen, damit das Ziel der Klimaneutralität so schnell wie möglich erreicht werden kann. Kiel möchte sich zudem von einer autogerechten zu einer menschengerechten Stadt entwickeln. Dazu gehören die Entwicklung eines Trassengebundenen ÖPNV-Systems, der konsequente Ausbau von Velorouten und Fahrradwegen und ein attraktiver, grüner und für alle Kieler*innen zugänglicher öffentlicher Raum.

 

17 Ziele für Kiel und die Welt - Sustainable Development Goals (SDGs)

Hier finden Sie einen ersten Überblick darüber, was die Landes­hauptstadt bereits für die einzelnen nachhaltigen Entwicklungs­ziele tut. Klicken Sie einfach auf das jeweilige Ziel und erfahren Sie mehr.


Weitere Informationen und Kontakt

Auf dieser Internetseite finden Sie einen ersten Überblick darüber, was die Landeshauptstadt bereits für die einzelnen nachhaltigen Entwicklungsziele tut.

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Kontakt

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Leiterin des Büros des Stadtpräsidenten

0431 901-3040

 

Frauke Wiprich
Leiterin des Sachbereichs Internationales und Nachhaltigkeit

0431 901-2504