Feuerwehr & Rettungsdienst

Betrieb der Integrierten Regionalleitstelle Mitte

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Leitraum im Neubau der IRLS-Mitte (Foto: Christoph Edelhoff)

Der Leitstellenbetrieb bildet mit mehr als 60 Mitarbeiter*innen den Schwerpunkt der Abteilung.

365 Tage im Jahr sind zwischen sechs und elf Mitarbeiter*innen im Dienst und bearbeiten die eingehenden Notrufe an 19 Leitplätzen.

Der Zuständigkeitsbereich der integrierten Regionalleitstelle Mitte (IRLS Mitte) umfasst

 

  • den Kreis Rendsburg-Eckernförde,
  • den Kreis Plön und
  • die Landeshauptstadt Kiel,
  • und damit 3.300 km² Fläche, auf der 650.000 Einwohner*innen leben.

 

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Zuständigkeitsbereich der IRLS Mitte

Kernaufgaben

 

  • Annahme von Hilfeersuchen
  • Gabe von Erste-Hilfe- und Verhaltensanweisungen bis zum Eintreffen der Rettungskräfte
  • Disposition der vor Ort notwendigen Einsatzmittel bis zum Eintreffen der ersten zuständigen Einheiten des Brand- und Hilfeleistungsdienstes, des Rettungsdienstes und der Katastrophenschutzeinheiten (basierend auf den Planungen der örtlich Zuständigen)
  • Alarmierung der Einsatzkräfte gemäß Alarm- und Ausrückeordnung beziehungsweise abgestimmten Alarmierungsregelungen insbesondere für den Bereich der Freiwilligen Feuerwehren
  • Unterstützung der Einsatzleitung, der Rettungsdienste, der Feuerwehren und der Katastrophenschutzbehörden
  • Information nach innen und außen
  • einsatzvorbereitende Maßnahmen
  • Dokumentation und Lagebeobachtung
  • Vermittlung und Übernahme von Dienstleistungen

 


Anrufe & Alarmierungen

Im Jahr (Stand: 2018) gehen bei der IRLS Mitte etwa 240.000 Notrufe über die bundeseinheitliche Rufnummer 112 ein. Aus diesen Notrufen resultieren:

  • 110.000 Rettungsdiensteinsätze und Krankentransporte
  • 4.000 Hilfeleistungseinsätze
  • 3.000 Brandeinsätze
  • 16.000 sonstige Einsätze

In den Kreisen und der Landeshauptstadt Kiel können alarmiert werden:

  • 1 Berufsfeuerwehr mit 2 Löschzügen
  • 295 Freiwillige Feuerwehren
  • 5 Werkfeuerwehren
  • 60 Rettungswagen
  • 5 Krankentransportwagen
  • 7 Notarzteinsatzfahrzeuge
  • 1 Rettungshubschrauber
  • sowie diverse Spezialfahrzeuge und -einheiten

Zusätzlich zu den Notrufen sind jährlich rund 450.000 weitere Anrufe in der IRLS zu bearbeiten.
 


Administration der Leitstelle

Die Mitarbeiter*innen der Systemadministration der IRLS Mitte stellen die Funktionsfähigkeit aller technischen Systeme im Leitstellenbereich sicher.

Für den operativen Bereich stehen den Disponenten insgesamt 19 Arbeitsplätze zur Verfügung. An jedem dieser Arbeitsplätze werden auf fünf Bildschirmen die Einsatzleitsoftware sowie Kartendarstellungen und weitere Informationen visualisiert.

Ebenso obliegt den Mitarbeiter*innen die Betreuung des digitalen Alarmierungsnetzes. Hierbei handelt es sich um ein eigenständiges Alarmierungsnetz für alle drei Gebietskörperschaften.

Über das Feuerwehrverwaltungsprogramm FoX112 erfolgt der Datenaustausch mit den zugehörigen Freiwilligen Feuerwehren. Hierbei werden Alarm- und Ausrückeplanungen (AAO), Erreichbarkeiten und Fahrzeugdaten automatisiert abgeglichen.


Bürokommunikation

Die Bürokommunikation umfasst etwa 300 EDV-Endgeräte im Haus der Berufsfeuerwehr Kiel. Ebenso obliegt den Mitarbeitern in diesem Bereich die Zuständigkeit für die Telefonanlage der Berufsfeuerwehr Kiel sowie die begleitende Betreuung der unterschiedlichen EDV-Fachanwendungen.
  


Funk- und Nachrichtentechnik

In der Arbeitsgruppe Funk- und Nachrichtentechnik erfolgt die Pflege und Wartung aller funktechnischen Anlagen im Bereich der Feuerwehr Kiel. Neben den Handsprechfunkgeräten und den Fahrzeugfunkanlagen sind dies auch die digitalen Meldeempfänger.
  

Kontakt

Landeshauptstadt Kiel
Amt für Brandschutz, Rettungsdienst,
Katastrophen- und Zivilschutz
Westring 325a
24116 Kiel


Henrik Lehn, Abteilungsleiter

0431 5905-0

Fax: 0431 5905-147