Förderbudgets für Seniorenprojekte

Die Landeshauptstadt Kiel fördert mit zwei Förderbudgets bürgerschaftliche Projekte, die ihren Schwerpunkt in der Mehrgenerationenarbeit haben bzw. sich die Teilhabe von Menschen mit Demenz zum Ziel gesetzt haben.

Die Landeshauptstadt Kiel stellt für entsprechende Projekte Haushaltsmittel in Höhe von 20.000 Euro pro Schwerpunkt zur Verfügung.

Was für Projekte können gefördert werden?

Die einzelnen Projekte, die mt einer Summe von bis zu 2.500 Euro gefördert werden können, sollen folgende Bedingungen erfüllen:


  • Das Projekt muss in der Landeshauptstadt Kiel ansässig sein und Kieler*innen zugutekommen.
  • Das Projekt muss mit den Zielen der Infrastruktur- und Pflegebedarfsplanung der Landeshauptstadt Kiel übereinstimmen.
  • Das Projekt muss die Interessen der Zielgruppen erkennbar berücksichtigen.
  • Das Projekt soll erkennbar neue Schwerpunkte und Akzente setzen.
  • Teilprojekte eines größeren Vorhabens können jeweils einzeln gefördert werden.

Beispiele für förderfähige Projekte

Um zu verdeutlichen, was unter Projekten im Förderbudget „Bürgerschaftliche Projekte / Mehrgenerationenarbeit“ und dem Förderbudget „Teilhabe von Menschen mit Demenz“ zu verstehen ist, dienen hierzu je drei kleine Beispiele:

  1. Schulgarten-Partnerschaften
    Eine Schule pflegt ihren Schulgarten zusammen mit Bewohnerinnen und Bewohnern einer Senioreneinrichtung beziehunsgweise legt einen neu an.
  2. Theater-Projekt
    Eine Theatergruppe erarbeitet im Laufe der Zeit ein Programm.
  3. Städtepartnerschafts-Projekte
    Seniorinnen und Senioren aus der Landeshauptstadt Kiel sowie aus Partnerstädten planen gemeinsame Aktivitäten.

  1. Selbsthilfegruppe
    Selbsthilfegruppen von Demenzpatientinnen und Demenzpatienten planen gemeinsame Aktivitäten.
  2. Musik
    Ein Chor von dementiell Erkrankten und Nicht-Erkrankten erarbeitet ein Programm und bringt dieses zur Aufführung.
  3. Theater
    Ein Demenz-Theaterprojekt erarbeitet ein Programm und bringt dieses zur Aufführung. 

 

 

Antrag, Form & Frist

Die Projektideen können ab jetzt bis zum 31. März 2019 beim

Amt für Soziale Dienste
Leitstelle Älter werden
Stephan-Heinzel-Straße 2
24116 Kiel

eingereicht werden.
Der Antrag muss in schriftlicher Form gestellt werden.


Das Antragsformular können Sie als PDF herunterladen.  

Bitte beachten Sie Folgendes:

  • Es handelt sich grundsätzlich um eine einmalige Förderung. Ziel sollte sein, diese Neuerungen beziehungsweise Verbesserungen ohne eine weitere Projektförderung fortzuführen.
  • Zuwendungsfähig sind Personal- und Sachkosten. Bauvorhaben können nicht aus den Projektmitteln gefördert werden.
  • Die schriftliche Projektbeschreibung sollte nicht mehr als zwei DIN-A4-Seiten lang sein.
  • Der Antrag muss von einer antragsberechtigten Person unterschrieben sein.

Es besteht kein Anspruch auf eine Förderung. Über die zuwendungsfähigen Anträge entscheidet unter Beteiligung des Beirates für Seniorinnen und Senioren der Ausschuss für Soziales, Wohnen und Gesundheit.

Die Bewilligung kann erst nach Genehmigung des städtischen Haushaltes durch das Land Schleswig-Holstein erfolgen, voraussichtlich im Mai 2019. Das Projekt darf nicht vorher beginnen.


Beispiele bereits geförderter Projekte

Nachfolgend erhalten Sie Informationen über einige Projekte die wir bereits gefördert haben.

 

„Wohnen für Hilfe“ des Studentenwerkes Schleswig-Holstein

Das mehrfach ausgezeichnete Projekt „Wohnen für Hilfe“ des Studentenwerkes Schleswig-Holstein wurde 2018 mit Projektmitteln des Amtes für Soziale Dienste darin unterstützt, eine Wirksamkeitsstudie und einen Imagefilm zu erstellen. Das Projekt schafft es auf einzigartige Weise, einen Austausch der Generationen zu fördern, gleichzeitig ist es ein wirksamer Baustein zur Verringerung der Wohnungsnot von Studierenden und der drohenden Vereinsamung älterer Menschen.

Weitere Infos zu „Wohnen für Hilfe“

 Link zum Imagefilm

 Pressemitteilung des Studentenwerks


Zum Herunterladen

Antragsformular
 

Kontakt

Landeshauptstadt Kiel
Abteilung "Leitstelle Älter werden"



Andrea Schnücker-Schulz

0431 901-3225