#KreativKiel Projekte

Werfen Sie einen Blick auf Projekte die das Referat Kreative Stadt bisher realisiert und initiiert hat.

 
Campanile

Zum Zeitraum der ersten Digitalen Woche Kiel im Jahr 2018 war der Rathausturm, der Kieler „Campanile“, eingerüstet und mit einem weißen Schutzstoff bekleidet.

Diese prädestinierte Projektionsfläche nutzte das Referat Kreative Stadt und ermöglichte acht Illustrations-Studierenden der Muthesius-Kunsthochschule, allabendlich ab 21 Uhr im Dachgeschoss des Opernhauses (Herzlichen Dank für die unkomplizierte Bereitschaft des Theaters Kiel!) zu sitzen und den Rathausturm zu bebildern. Die Studierenden konnten dabei auf einem iPad arbeiten und der Prozess ihres Schaffens wurde direkt über einen Beamer auf den Turm projeziert.

Sowohl die derart präsente Teilhabe an einem künstlerischen Arbeitsprozess als auch die unkomplizierte technische Umsetzung wurden dabei von allen Beteiligten als Gewinn und Inspiration für ihre künftige Arbeit empfunden.



Archeolounge 2017

Die Präsentation von Wissenschaft im Allgemeinen und Archäologie im Besonderen brachte einige Mitarbeiter des Lehrstuhls für Ur- und Frühgeschichte zu der Idee, eine reguläre Ausgrabung illustrierend begleiten zu lassen. Sowohl wissenschaftliche Arbeit und Erkenntnisse als auch die spezielle, zwischenmenschliche Atmosphäre der Ausgrabung sollten sich in den Ergebnissen widerspiegeln.


Das Referat Kreative Stadt unterstützte bei der Formulierung einer möglichen Ausschreibung und stellte den Kontakt zur Muthesius-Hochschule her, an der eine ganze Reihe hochkarätiger Zeichner*innen in der Ausbildung sind. In einem gemeinsamen mehrstufigen Prozess wurde mit Jonas Fischer ein Zeichner gefunden, der nicht nur handwerklich und stilistisch, sondern auch durch sein Interesse am Thema und seine Kommunikationsfähigkeit besonders geeignet war, diese Aufgabe zu bewältigen.

Die Ergebnisse seiner Arbeit, quasi ein künstlerisches Protokoll der Ausgrabung, sind in einem Online-Blog zu sehen. Eine Publikation bei der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft soll noch in 2018 erfolgen.


 
Zeichnung eines archäologischen Ausgrabungsfeldes
Aquarell einer archäologischen Ausgrabung
Zeichnung Archäologe bei einer Ausgrabung

1. Kieler Erzählwerkstatt 2017

Wer etwas erzählen möchte, kann dies jederzeit und überall tun. Wer professionell erzählen möchte, ob mit Stimme, Stift, Sprache, Film oder neuen Medien, findet nur sehr begrenzte Möglichkeiten der Aus- und Fortbildung.

Mit der 1. Kieler Erzählwerkstatt bot das Referat Kreative Stadt der Landeshauptstadt Kiel im Mai 2017 allen Erzählwilligen die Möglichkeit, sich in ihrer bevorzugten Disziplin mit einem gemeinsamen Thema zu beschäftigen.


Mehrere Impulsvorträge von professionellen Erzählern*innen aus unterschiedlichen Bereichen gaben Anregungen, Stoff für Diskussionen und Grundlage für langfristige Vernetzungen und Zusammenarbeit - ob sie auf kulturelle Inhalte oder kommerzielle Anwendungen des Storytelling abzielen.


Wegen der durchweg positiven Resonanz wird es 2019 eine zweite Erzählwerkstatt geben.

Informationen zum Programm 2017

Die langjährige Dramaturgin führt ein in das weite Feld des Erzählens zwischen Kultur und Kommerz, zwischen Bildung und Unterhaltung. Identifikation durch Geschichten? Ja, und zwar ständig!

Der Werkzeugkoffer der Improvisation beinhaltet eine Menge Dinge, die man selbst unter Zeitdruck abrufen kann. Warum funktionieren diese Elemente so verlässlich?
Andreas Schauder macht Comedy, Impro-Theater und erfindet ständig neue Formate auf und neben der Bühne.

www.luedemann-theater.de

Die Regisseure und Autoren Bartosz Werner und Christian Mertens stellen dramaturgische Tools vor, die Ihnen helfen, Ihre eigene Geschichte zu entwickeln/überarbeiten.

www.drehbuchimgriff.de

Die Printmedien befinden sich in stürmischen Zeiten. Wie kann der Spagat zwischen klassisch gedruckten Inhalten und denen für Tablets und Desktop-Rechner funktionieren?
Designer Uwe Zimmermann (Hochschule Flensburg) eröffnet Perspektiven und weckt Begehrlichkeiten.

Schreiben gilt als Einzeldisziplin, als individuelle Ausdrucksform. Dennoch beweisen US-Serien seit vielen Jahren, wie man eine Geschichte von gleich mehreren Autoren erzählen lässt. Der gelernte Drehbuchautor Arne Sommer erläutert das Konzept des Writer’s Room.


weblog.arnesommer.de

Jens Rassmus (Illustrator und Autor) macht Kinderbücher. Aber ist ihm das beim Arbeiten bewusst? Gibt es Grenzen des Erzählbaren oder gar Scheren im Kopf? Ein Gespräch.

www.jensrassmus.de

Das Buch zum Film, das Spiel zum Comic - Stories bespielen heute viele Kanäle. Prof. Dr. Patrick Rupert-Kruse, Leiter des Instituts für immersive Medien der FH Kiel, zeigt, wie man diese Vielfalt nutzen kann.


Der Autor und Regisseur Jens Raschke beleuchtet die speziellen Anforderungen des Theaters. Ein guter Plot ist das eine, aber was macht das gesprochene Wort damit? Und wie kann physische Präsenz die Stille mit Leben füllen? Wie wichtig ist Humor, und: wen interessiert das?


Der Kieler Bildhauer erzählt auf feine und hintergründige Weise. Es sind Geschichten des Moments, die verzücken und erstaunte Fragen aufwerfen.

www.volker-tiemann.de