#KreativKiel Projekte

Werfen Sie einen Blick auf Projekte, die das Referat Kreative Stadt bisher realisiert, initiiert und unterstützt hat.

 
Campanile

Zum Zeitraum der ersten Digitalen Woche Kiel im Jahr 2018 war der Rathausturm, der Kieler „Campanile“, eingerüstet und mit einem weißen Schutzstoff bekleidet.

Diese prädestinierte Projektionsfläche nutzte das Referat Kreative Stadt und ermöglichte acht Illustrations-Studierenden der Muthesius-Kunsthochschule, allabendlich ab 21 Uhr im Dachgeschoss des Opernhauses (Herzlichen Dank für die unkomplizierte Bereitschaft des Theaters Kiel!) zu sitzen und den Rathausturm zu bebildern. Die Studierenden konnten dabei auf einem iPad arbeiten und der Prozess ihres Schaffens wurde direkt über einen Beamer auf den Turm projeziert.

Sowohl die derart präsente Teilhabe an einem künstlerischen Arbeitsprozess als auch die unkomplizierte technische Umsetzung wurden dabei von allen Beteiligten als Gewinn und Inspiration für ihre künftige Arbeit empfunden.



Innovationsfestival KielRegion

Mit mehr als 40 Ständen, 14 Vorträgen, acht Workshops und drei Kunstausstellungen präsentierte sich das 1. InnovationsFestival vom 28.- 30. September in Kiel.

Mit einem bunten Ausstellerprogramm waren Jung und alt am letzten Septemberwochenende zum Entdecken und Ausprobieren regionaler Innovationen eingeladen. Insbesondere Nachhaltigkeitsthemen wie Abfallvermeidung, Recycling, bewusstere Ernährung und Konsum fanden dabei verstärkt Aufmerksamkeit.

Nach dem Auftaktabend mit Vorträgen am Freitag ging das Festival am Samstag im Anschapark in der Wik, weiter. Info- und Aktionsstände, Ausstellungen, Vorträge und Workshops unterhielten die rund 1000 Besucher*innen den ganzen Tag. Beim abschließenden Evaluationsworkshop am Sonntag, wurden Rückmeldungen von Besuchern und Akteuren ausgewertet.

Organisiert und durchgeführt wurde das Festival von der KielRegion GmbH im Rahmen des deutsch-dänischen Interreg-Projektes, VekselWirk.

Neben weiteren Sponsoren, hat auch das Referat Kreative Stadt das 1. Kieler InnovationsFestival gerne unterstützt.

2019 soll das InnovationsFestival erneut stattfinden.

Weitere Infos finden Sie hier.

 
Logo Innovationsfestival Krake mit Sternen

 

 

 

Logo Interreg Deutschland-Dänemark Logo VekselWirk


Archeolounge 2017

Die Präsentation von Wissenschaft im Allgemeinen und Archäologie im Besonderen brachte einige Mitarbeiter des Lehrstuhls für Ur- und Frühgeschichte zu der Idee, eine reguläre Ausgrabung illustrierend begleiten zu lassen. Sowohl wissenschaftliche Arbeit und Erkenntnisse als auch die spezielle, zwischenmenschliche Atmosphäre der Ausgrabung sollten sich in den Ergebnissen widerspiegeln.


Das Referat Kreative Stadt unterstützte bei der Formulierung einer möglichen Ausschreibung und stellte den Kontakt zur Muthesius-Hochschule her, an der eine ganze Reihe hochkarätiger Zeichner*innen in der Ausbildung sind. In einem gemeinsamen mehrstufigen Prozess wurde mit Jonas Fischer ein Zeichner gefunden, der nicht nur handwerklich und stilistisch, sondern auch durch sein Interesse am Thema und seine Kommunikationsfähigkeit besonders geeignet war, diese Aufgabe zu bewältigen.

Die Ergebnisse seiner Arbeit, quasi ein künstlerisches Protokoll der Ausgrabung, sind in einem Online-Blog zu sehen. Die Publikation "Habt ihr wieder nur altes kaputtes Zeug gefunden? Ein gezeichnetes Grabungstagebuch" ist soeben bei der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft erschienen.


 
Zeichnung eines archäologischen Ausgrabungsfeldes
Aquarell einer archäologischen Ausgrabung
Zeichnung Archäologe bei einer Ausgrabung

1. Kieler Erzählwerkstatt 2017

Wer etwas erzählen möchte, kann dies jederzeit und überall tun. Wer professionell erzählen möchte, ob mit Stimme, Stift, Sprache, Film oder neuen Medien, findet nur sehr begrenzte Möglichkeiten der Aus- und Fortbildung.

Mit der 1. Kieler Erzählwerkstatt bot das Referat Kreative Stadt der Landeshauptstadt Kiel im Mai 2017 allen Erzählwilligen die Möglichkeit, sich in ihrer bevorzugten Disziplin mit einem gemeinsamen Thema zu beschäftigen.


Mehrere Impulsvorträge von professionellen Erzählern*innen aus unterschiedlichen Bereichen gaben Anregungen, Stoff für Diskussionen und Grundlage für langfristige Vernetzungen und Zusammenarbeit - ob sie auf kulturelle Inhalte oder kommerzielle Anwendungen des Storytelling abzielen.


Wegen der durchweg positiven Resonanz wird es 2019 eine zweite Erzählwerkstatt geben.

Programm 2017

Die langjährige Dramaturgin führt ein in das weite Feld des Erzählens zwischen Kultur und Kommerz, zwischen Bildung und Unterhaltung. Identifikation durch Geschichten? Ja, und zwar ständig!

Der Werkzeugkoffer der Improvisation beinhaltet eine Menge Dinge, die man selbst unter Zeitdruck abrufen kann. Warum funktionieren diese Elemente so verlässlich?
Andreas Schauder macht Comedy, Impro-Theater und erfindet ständig neue Formate auf und neben der Bühne.

www.luedemann-theater.de

Die Regisseure und Autoren Bartosz Werner und Christian Mertens stellen dramaturgische Tools vor, die Ihnen helfen, Ihre eigene Geschichte zu entwickeln/überarbeiten.

www.drehbuchimgriff.de

Die Printmedien befinden sich in stürmischen Zeiten. Wie kann der Spagat zwischen klassisch gedruckten Inhalten und denen für Tablets und Desktop-Rechner funktionieren?
Designer Uwe Zimmermann (Hochschule Flensburg) eröffnet Perspektiven und weckt Begehrlichkeiten.

Schreiben gilt als Einzeldisziplin, als individuelle Ausdrucksform. Dennoch beweisen US-Serien seit vielen Jahren, wie man eine Geschichte von gleich mehreren Autoren erzählen lässt. Der gelernte Drehbuchautor Arne Sommer erläutert das Konzept des Writer’s Room.


weblog.arnesommer.de

Jens Rassmus (Illustrator und Autor) macht Kinderbücher. Aber ist ihm das beim Arbeiten bewusst? Gibt es Grenzen des Erzählbaren oder gar Scheren im Kopf? Ein Gespräch.

www.jensrassmus.de

Das Buch zum Film, das Spiel zum Comic - Stories bespielen heute viele Kanäle. Prof. Dr. Patrick Rupert-Kruse, Leiter des Instituts für immersive Medien der FH Kiel, zeigt, wie man diese Vielfalt nutzen kann.


Der Autor und Regisseur Jens Raschke beleuchtet die speziellen Anforderungen des Theaters. Ein guter Plot ist das eine, aber was macht das gesprochene Wort damit? Und wie kann physische Präsenz die Stille mit Leben füllen? Wie wichtig ist Humor, und: wen interessiert das?


Der Kieler Bildhauer erzählt auf feine und hintergründige Weise. Es sind Geschichten des Moments, die verzücken und erstaunte Fragen aufwerfen.

www.volker-tiemann.de

 

Archiv

Mit dem Bericht "KreativKiel - Stadt im Dialog" liegt die Abschlussdokumentation des Projektes "Standortbezogene Entwicklung der Kultur- und Kreativwirtschaft in der Landeshauptstadt Kiel" vor.


Die Publikation dokumentiert den Verlauf und die Zielsetzungen des eineinhalbjährigen Beteiligungsprozesses. Sie zeigt Perspektiven, Impulse, Ideen und Lösungsansätze für und mit der Kultur- und Kreativwirtschaft auf. Die Bedarfe der Kieler Akteure fließen darin mit den Erfahrungen anderer Städte, externer Fachleute und wissenschaftlichen Erkenntnissen zusammen. Der Bericht stellt Handlungsansätze, Maßnahmen und Konzepte zur Weiterentwicklung der Kultur- und Kreativwirtschaft in Kiel vor.


Die Handlungsempfehlungen wenden sich sowohl an die Stadtverwaltung und Wirtschaftsförderung selbst, als auch an zahlreiche weitere Institutionen, Initiativen, Akteure und Einrichtungen in Kiel. Die Stadtverwaltung mit ihrem neu eingerichteten Referat „Kreative Stadt“ und die Kieler Wirtschaftsförderung mit einer geplanten Stelle zur Branchenbetreuung im Rahmen der strategischen Neuausrichtung gewährleisten‎ die Umsetzung der Empfehlungen und eine Fortsetzung des Themenfeldes Kultur- und Kreativwirtschaft in beiden Institutionen.


Die Dokumentation stellt in unterschiedlicher Weise die Bausteine und Inhalte des Projektes dar: Kapitel 2 erläutert zunächst die Ziele des Projektes sowie die einzelnen Prozessschritte. Das Kapitel 3 enthält eine kurze Einführung in das Themenfeld ‚Kreative und Stadt‘. In Kapitel 4 werden die drei großen, im Prozess diskutierten und analysierten Themen dargestellt: Räume und kreative Nutzungen, Cross-Innovation und Transfer sowie kreative Lebensläufe und Unternehmertum. Das Kapitel wird abgerundet durch die Darstellung der im Projekt durchgeführten Pilotaktionen und einen Exkurs über Praxisbeispiele zu Projekten von Kreativen und Flüchtlingen. Mit den Handlungsempfehlungen in Kapitel 5 schließlich wird ein Aktionsplan zur Entwicklung der Kultur- und Kreativwirtschaft in Kiel vorgestellt.

Herzliche Einladung zur nächsten Veranstaltung:

#KreativKiel - Rückblick & Ausblick


am Freitag, 4. September 2015, ab 14.30 Uhr in der Muthesius Kunsthochschule, Legienstraße 35, Kiel.

Das Projekt „Standortbezogene Entwicklung der Kultur- und Kreativwirtschaft in Kiel“ neigt sich dem Ende zu.
Wir möchten mit Ihnen gemeinsam auf unser Projekt zurückblicken und reflektieren, in die Zukunft schauen und weiterdenken!


Folgen Sie uns in eine spannende Ausstellungsarchitektur und erleben Sie die Inhalte, Themen, Ziele und Empfehlungen aus unserem Beteiligungsprozess.


Mit dabei sind Dr. Ulf Kämpfer, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Kiel, Renate Treutel, Stadträtin für Bildung, Jugend und Kreative Stadt, Werner Kässens, Geschäftsführer KiWi GmbH, Dr. Arne Zerbst, Präsident der Muthesius Kunsthochschule - und Kreativakteurinnen und Kreativakteure aus Kiel.


Sie sind eingeladen zu verweilen, zu schauen, zu diskutieren, zu treffen, sich auszutauschen, nachzudenken, vorzudenken - open end mit Musik, Imbiss und Getränken!
Weitere Informationen zum Programmablauf finden Sie hier.

Wir haben Sie vor einiger Zeit zu Ihrem Arbeitsumfeld als Kultur- und Kreativschaffende befragt. Die Befragung dient uns als ein weiterer Baustein in unserem Projekt, um ein Gesamtbild Ihrer beruflichen Bedürfnisse zu erstellen. Wir haben insgesamt 252 Antwortbögen erhalten und möchten uns ganz herzlich für die rege Beteiligung bedanken.


Die Auswertung der Befragung fließt mit den Ergebnissen aus den anderen Projektbausteinen - wie Workshops, Gespräche, Interviews - zusammen. Hieraus erstellen wir adäquate Handlungsempfehlungen, um Sie in Ihren Umfeld- und Arbeitsbedingungen zu unterstützen. Die Handlungsempfehlungen werden wir im Abschlussbericht des Projektes veröffentlichen.

Aus Datenschutzgründen können die Ergebnisse zu bestimmten Fragen, insbesondere offenen, frei zu beantwortenden Fragen, an dieser Stelle nicht veröffentlicht werden. Wir haben stattdessen einige markante Zitate für Sie ausgewählt. Wir bitten hierfür um Verständnis.

Herzliche Einladung zur Zusammenkunft mit Statements, Gedanken und Diskurs
Kreative Impulse für Stadt- und Quartiersentwicklung ... und umgekehrt


am Freitag, 29. Mai 2015, 14 - 20 Uhr
im Kesselhaus der Muthesius Kunsthochschule, Legienstr. 35, Kiel.


Im Zentrum der Veranstaltung steht das Zusammenspiel von kreativen Nutzungen von Räumen und Orten, der vielfältigen Kultur- und Kreativwirtschaft in Kiel und der darauf reagierenden Stadtentwicklung.


Wir fragen: Wie kann Politik und Verwaltung die Kultur- und Kreativschaffenden unterstützen? Wie profitiert die Stadt von kreativen Nutzungen von Räumen und Orten?
Und was können Kreative für Kiel, den Stadtraum und die Stadtgesellschaft tun, wenn man sie lässt?


Impulse durch nationale und internationale Praxisbeispiele und ein Diskurs mit Kreativschaffenden, Vertretern der Stadtentwicklung, Stadtplanern, Raumstrateginnen und Bürgerbeteiligern bilden den Auftakt.
In Arbeitsgruppen wollen wir die Impulse vertiefen, Positionen daraus formulieren und Komplizenschaften anstreben.

Unsere Themen:

1. Vielfalt & Ökonomie: Welche Potenziale bietet migrantische Ökonomie? Wie kann lokale Produktion/ Urban Manufacturing unterstützt werden?
2. Mobilität & Verkehr: Bewegung ist mehr als Transport! Wie bewegt sich eine innovative und kreative Stadt?
3. Attraktivität & Ausstrahlung: Kreative Einstrahlung für mehr Ausstrahlung: Was macht die Identität von Kiel aus und wie kann sie gestärkt werden? Was fehlt Kiel und wie können wir das gemeinsam ändern?
4. Bildung & Wissenschaft: Schlaue Köpfe suchen Paradies zur Entfaltung! (Aus-)Bildungsgerechtigkeit für eine innovative, kreative und vielfältige Stadt - gibt es das? Zwischenräume für Wissenstransfer

Den Programmablauf können Sie hier herunterladen.
Die Teilnahme ist frei. Wir bitten um Anmeldung per E-Mail an vwriedt@kiwi-kiel.de bis zum 28. Mai 2015.

Am 3. Februar 2015 fand der zweite Praxisworkshop in der Pumpe statt. Unter dem Titel "Denn wir sind alle Individuen! - Arbeiten und Leben als Kreative in Kiel" kamen rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem regen Austausch zusammen.
Im Mittelpunkt standen konkret die kreativen Akteurinnen und Akteure: die Kultur- und Kreativschaffenden in all ihren individuellen Lebens- und Arbeitswelten, ihrer individuellen Persönlichkeit sowie ihren äußeren Arbeits- und Lebensbedingungen in Kiel. In drei parallelen Arbeitsgruppen wurde über verschiedene Perspektiven auf das Thema diskutiert, neue Ansätze erprobt und über zukünftige Handlungsmöglichkeiten diskutiert.
In der Arbeitsgruppe "Kreatives Unternehmertum" wurde effectuation als unternehmerische Logik für Gründungsprozesse und in komplexen Marktsituationen unter Ungewissheit vorgestellt und ausprobiert.

Die Themen und Referenten im Überblick:
• Kreatives Unternehmertum, Christof Schreckenberg, Creative Tide, Köln
• Kreative Identität und Kommunikation mit anderen, Dr. Kristina Calvert, Dozentin für kreatives Philosophieren, Hamburg
• Lebenssituationen Kultur- und Kreativschaffender in Kiel, Tania Breyer, Branchenexpertin, Bremen


Den kompletten Programmablauf finden Sie hier.

Cross-Innovation Inkubatoren, alternative Raumkonzepte, wie etwa Zwischennutzung, sowie Crowdfunding und Crowdsourcing: Das waren die Schwerpunktthemen unseres ersten Praxisworkshops am 14. November.


Ausgehend von zahlreichen spannenden Praxisbeispielen aus Deutschland und Europa entwickelten die rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam Vorstellungen und Ideen dazu, wie die Zukunft der Kultur- und Kreativwirtschaft in Kiel aussehen könnte.


Hier die Praxisbeispiele und Präsentationen zum Nachlesen, Anschauen und Weiterdenken. Weitere Auswertungen und Dokumentationen des ersten Workshops folgen in Kürze:


• Zwischennutzung und alternative Raumkonzepte für die Kultur- und Kreativwirtschaft (Oliver Hasemann, AAA - Autonomes Architektur Atelier, Bremen):

Praxisbeispiele

Präsentation

• Cross-Innovation Inkubatoren (Josephine Hage, Expertin für branchenübergreifende Innovationsprozesse, Leipzig: 

Praxisbeispiele

Präsentation

• Crowdsourcing und Crowdfunding: Instrumente gesellschaftlicher Innovationen (Karsten Wenzlaff, Ikosom - Institut für Kommunikation in sozialen Medien, Hamburg): 

Praxisbeispiele

Präsentation


Sie sind herzlich eingeladen zu unserem Praxisworkshop

Freitag, 14. November 2014, 10 - 18.30 Uhr,
W8 Kultschmiede (Werftbahnstraße 8, Kiel)

In verschiedenen interaktiven Workshoprunden bauen wir auf die Schwerpunkte der Auftaktveranstaltung - wie Räume, Cross-Innovation, Vernetzung, Unternehmertum und Identität - und die Anregungen und Ergebnisse der Diskussionen sowie die Sammlung erster Ideen auf.

Unsere Themen und Akteure:
• Zwischennutzung und alternative Raumkonzepte für die Kultur- und Kreativwirtschaft / Oliver Hasemann, AAA - Autonomes Architektur Atelier, Bremen
• Cross-Innovation Inkubatoren / Josephine Hage, Expertin für branchenübergreifende Innovationsprozesse, Leipzig
• Crowdsourcing und Crowdfunding: Instrumente gesellschaftlicher Innovationen / Karsten Wenzlaff, Ikosom - Institut für Kommunikation in sozialen Medien, Hamburg

Über nationale und internationale Praxisbeispiele wollen wir inspirierende Einblicke in die stadtentwicklungsbezogene Kultur- und Kreativwirtschaftsförderung geben. Dabei werden wir reflektieren, inwieweit einzelne Aspekte oder auch gesamte Projekte aus dem Repertoire der vorgestellten Praxisbeispiele auf die spezifischen Gegebenheiten in Kiel angewendet werden können. Anhand konkreter Projektideen aus Kiel sollen anschließend mögliche Maßnahmen gemeinsam entwickelt werden.

Die Teilnahme ist frei. Um Anmeldung wird gebeten unter lriemann@kiwi-kiel.de

Worldcafé Vernetzung: Kieler Netzwerke zur Kultur- und Kreativwirtschaft
Wir sind beeindruckt!

Vielen herzlichen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer Auftaktveranstaltung am 30. September 2014 im Rathaus: für Ihr zahlreiches Erscheinen (230 Gäste!), für Ihre angeregten Diskussionen rund um die Themen des Worldcafés, die ersten griffigen Ideen, die vielen interessanten Gespräche auf den Gängen, für die gute Stimmung,…

Wir hoffen, Sie sind genauso motiviert wie wir, den Beteiligungsprozess mit Leben zu füllen und die nächsten Schritte mit uns zu gehen. Die Auswertung der Mitschriebe, Plakate und Dokumentationspapiere hat schon begonnen.

Für einen ersten Eindruck stellen wir Ihnen hier die abfotografierten Materialien aus den fünf Worldcafé-Themen zur Verfügung:

Räume
Identität
Innovation
Vernetzung
Unternehmertum

Als erstes Ergebnis aus dem Worldcafé "Vernetzung" hier die Liste der dort benannten Kieler Netzwerke.

Hier finden Sie die Präsentationen beider Impulsvorträge:
Michael Söndermann: Wohin soll die Reise gehen? Kultur- und Kreativwirtschaft zwischen Wirtschaft, Arbeit, Kultur und Stadt


Katja Großer: Organisierte Kreativität. Kooperationen von Kreativen und Kommunen


Unsere nächste Station
Beginn des Werkstattverfahrens mit einem Workshop Mitte November. Wir werden einige der im Worldcafé diskutierten Themen aufgreifen und vertiefen, uns Beste-Praxis-Beispiele aus Deutschland dazu anschauen und Ideen aus Kiel konkretisieren.
Hier bald mehr dazu!


#KreativKiel 2015 - Stadt im Dialog

Projekte

Unter #KreativKiel wurden im Sommer 2015 verschiedene Aktivitäten für und mit Akteuren einer kreativen Stadt durchgeführt: Gelegenheit und Raum zum Entdecken, Ausprobieren, Lernen, Arbeiten, Leben….

In der Schwebe zwischen Gegenwärtigem, Vergangenem und Zukünftigem befindet sich der nördliche Teil der Wik; Relikte aus vergangenen Tagen, militärische Sicherheitszäune, Atelierhaus, Leerstand, akkurate Grünanlagen, Verfall, Aufbau, Neubau, Bio und Spelunke.

Ausgerüstet mit Lageplan und der Audiodateien folgen Sie der Route durch das Gebiet und entdecken die Wik und den Anscharpark auf einer Reise zwischen den Zäunen und Zeiten. Lassen Sie sich treiben zwischen Erinnerungen, Geschichten, Impressionen oder Momentaufnahmen und verschaffen Sie sich akustischen Zutritt zu abgesperrten Bereichen, verschwundenen Gebäuden und unterirdischen Verbindungsgängen.

Lageplan
Die Tour startet am südlichen Eingang des Anscharparks und führt einmal quer durch die Wik bis zum Wiker Balkon. Folgen Sie den Spuren mit Hilfe unseres Lageplans, den Sie hier herunterladen können.

Audio-Dateien
Kern der Stadterforschungen Wik sind Audio-Dateien, mit denen Sie über verschiedene akustische Eindrücke Interessantes und Verborgenes entdecken können.

Bitte laden Sie sich die Dateien auf ein mobiles Gerät herunter (Smartphone, MP3-Player) und folgen Sie mit Abspielgerät und Kopfhörern dem Routenverlauf. Hören Sie sich an den Markierungen auf der Karte die entsprechenden Audiodateien an.

Anleitung: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die gewünschte Datei und wählen Sie den Befehl 'Speichern unter...' aus. Folgen Sie den Anweiseungen Ihres jeweiligen Browsers und Mediaplayers.

Reise Reise Aufstehen
Stammtisch
Mausohren
Sportstunde
Zu Befehl
Linie 1
Eröffnung
Operieren und Baden
Abschied
Teufelsschnur
Fresendorf
Wiker Impressionen


// Die Stadterforschungen Wik wurden von Andine Wijgers (32) und Silja Timm (35) konzipiert und durchgeführt. Beide haben an der Muthesius Kunsthochschule Raumstrategien / Forschen und Intervenieren im Raum studiert. Seit Juli 2015 sind sie als Stadterforscher Wijgers & Timm gemeinsam tätig. Ihr Arbeitsfeld ist der öffentliche Stadtraum, Inszenierungen und künstlerische Aktionen.

So ist Schreventeich! Diese Aussage erscheint fragwürdig, präsentiert sich dieser Stadtteil doch bei genauem Hinsehen äußerst vielschichtig und facettenreich. Durchstreifen Sie das Gebiet mit neugierigen Augen, dann entdecken Sie neben der »Stadtnatur« endlose Ziegelfassaden, kleine Lädchen, Cafés, Wohnzimmerfenster, unzählige Hinterhöfe und verborgene Nischen. Dabei gilt es, einen neuen Blickwinkel auf bisher Vertrautes und Selbstverständliches zu bekommen und Unsichtbares oder durch den Alltag unsichtbar Gewordenes sichtbar werden zu lassen.

Lageplan
Start und Ziel der Tour bildet der Lessingplatz. Folgen Sie den Spuren mit Hilfe unseres Lageplans, den Sie hier herunterladen können.

// Die Stadterforschungen Schreventeich wurden von Andine Wijgers (32) und Silja Timm (35) konzipiert und durchgeführt. Beide haben an der Muthesius Kunsthochschule Raumstrategien / Forschen und Intervenieren im Raum studiert. Seit Juli 2015 sind sie als Stadterforscher Wijgers & Timm gemeinsam tätig. Ihr Arbeitsfeld ist der öffentliche Stadtraum, Inszenierungen und künstlerische Aktionen.



Erforschen Sie mit uns Ihre Stadt in einer weiteren Stadterforscher-Tour: Erkunden Sie dieses Mal Gaarden aus ungewohnten Blickwinkeln!

Stadterforschung Gaarden am Donnerstag 17. September 2015, 16 Uhr und am Freitag 18. September 2015, 14 Uhr.

Die Touren sind auf jeweils max. 12 Personen beschränkt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um eine Anmeldung bis zum 16.09. unter wird gebeten.
Zwischen prunkvollen Stuckfassaden und dem abgenutzten Kopfsteinpflaster berühmt-berüchtigter Ecken beobachten Sie Gaarden-Ost genauer. Sie suchen Spuren und bilden sich mit Fakten und Hintergrundwissen Ihre eigene Perspektive.

Das Vorgehen befindet sich in der Schwebe zwischen wissenschaftlicher Messbarkeit und szenischer Inszenierung. Dabei sind natürlich Ihre Improvisation und Kreativität gefragt.
In Gaarden erforschen Sie letztendlich auch ein Stück sich selbst.…

// Die Gaarden-Tour wird von Ramona Hall (32) konzipiert und durchgeführt. Sie wohnt heute in Gaarden und ist Teil des dort ansässigen Kreativnetzwerks. Ihr Studium der Kulturwissenschaften und ästhetischen Praxis absolvierte sie an der Universität Hildesheim. Dort beschäftigte sie sich intensiv mit dem Thema der frühen Pariser Stadtspaziergänge von Walter Benjamin.



Theater-Dreieck
"Von der komischen Tragik zur tragischen Komik - Das Theater um den öffentlichen Raum"

Improvisiertes Zwei-Personen-Stück am Freitag 18. September 2015, 18 Uhr auf dem Vorplatz der Muthesius Kunsthochschule (Dreieck zwischen Legienstraße und Wilhelminenstraße).


Hier können Sie den Einladungsflyer herunterladen.

Ziel dieses Projekts ist es, auf bestehende Freiflächen in der Stadt hinzuweisen und Neu- oder Umnutzungen anzuregen. Wem gehört der öffentliche Raum und warum nehmen wir ihn uns nicht einfach?

Das ist erst der Anfang. Denn an dieser Stelle entsteht vielleicht schon im nächsten Jahr ein Jazz-, Literatur-, Küchen-, Opern-, Bingo-, wasauchimmer-Dreieck.

Theater-Dreieck am 18. September 2015 (Dauer etwa 45 Minuten): Diese teil-improvisierte szenische Darbietung erzählt humorvoll kleine Geschichten aus der Nachbarschaft. Um das Mitbringen eigener Sitzgelegenheiten, Decken, Kissen und (bei schlechtem Wetter) Regenschirme wird gebeten. Eigenverpflegung mit Getränken und Picknickkörben erwünscht!

// Das Projekt wurde von Anna Bandholz, Astrid Becker und Rike Gloy konzipiert und durchgeführt. Die drei haben Raumstrategien an der Muthesius Kunsthochschule studiert. Seit Januar 2014 arbeiten sie als drej zusammen in Kiel und Hamburg. Ihre Arbeitsfelder sind Urbane Strategien, Ausstellungsdesign und Szenografie.

Wir starten in den Praxistest mit unserem ersten Piloten - dem größten Coworking-Space überhaupt zwischen Kiel, Wendland und Berlin.

kick-off-week 29. Juni bis 3. Juli 2015


Die Idee


STADT LAND MEER bringt Coworking auf eine ganz neue Ebene: Wir schaffen raumübergreifende, kooperative Arbeitsmöglichkeiten für alle, die ihr gewohntes (Arbeits-)Umfeld für einige Zeit verlassen und die Inspiration alternativer (Arbeits-)Räume für sich nutzen und entdecken wollen. ‪opencampus Kiel, ‪‎GrüneWerkstadtWendland und ‪Agora Berlin bieten Dir zusammen mit uns eine Woche Arbeiten und Leben im Trubel der Großstadt, inmitten grüner Naturidylle oder mit den Füßen in der Ostsee.
Wir vernetzen Orte, Menschen und Potentiale
Coworkingspaces boomen. Wir verknüpfen sie und bringen Lebens- und Arbeitsformen in einen Austausch. Berlin, Wendland und Kiel stehen bei uns Synonym für STADT, LAND und MEER.


Mitmachen
In der kick-off-week kannst du ab dem 29. Juni eine Woche lang die Vorzüge der verschiedenen Arbeitsorte genießen. Darüber hinaus bleibt das Angebot bis September 2015 bestehen. Du meldest dich für einen Zeitraum an und wir kümmern uns um den Rest.
Anmeldung und weitere Infos unter www.stadt-land-meer.net.

 
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