Postareal - Entwicklung einer zentralen Fläche in Gaarden zum lebendigen Wohnquartier

Für das Grundstück des ehemaligen Postfuhrhofes in Gaarden wird eine Planung für ein gemischtgenutztes Quartier mit dem Schwerpunkt Wohnen entwickelt.

Hinweis: Am 3. Mai 2019 findet ein öffentliches Zwischenkolloquium statt. Näheres dazu siehe weiter unten auf dieser Seite.

Ziel der Planung

Im Anschluss an die Nutzung durch die Post, die bis Ende 2020 auf dem Grundstück bleibt, sollen hier auf einer Fläche von ca. 4,5 Hektar ca. 650 Wohneinheiten im Geschosswohnungsbau sowie gewerbliche Nutzungen realisiert werden.

Für 30 Prozent der Wohnfläche ist die Realisierung mit Fördermitteln für den sozialen Wohnungsbau vorgesehen. Ziel ist die Umsetzung qualitätsvoller Architektur und die Schaffung von hochwertigen Grün- und Freiflächen mit hoher Aufenthaltsqualität.

Es soll ein Quartiers mit eigener Identität in enger räumlicher Verknüpfung mit den angrenzenden Bereichen des Stadtteils Gaarden entstehen. Über eine direkte Verbindung zum Pastor-Gosch-Weg sowie über das Karlstal wird eine gute Vernetzung mit der Innenstadt und dem Gaardener Zentrum angestrebt.  

Der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 1023 wurde bereits am 3. Mai 2018 gefasst.

Postareal - Lage in der Stadt title=
Postareal - Lage in der Stadt

Städtebaulich-freiraumplanerische Mehrfachbeauftragung

Sechs Planungsbüros (Stadtplanung und Freiraumplanung) erarbeiten städtebauliche Entwürfe auf der Grundlage einer komplexen Aufgabenstellung, die u.a. Themen wie Umgang mit der besonderen Topographie, Einbindung in das städtebauliche Umfeld sowie gestalterische Vorschläge für Architektur und Freiraum enthält. Ziel der Beauftragung der sechs Büros ist es, die beste städtebauliche Idee für das neue Quartier zu finden.

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Wettbewerbsgebiet des Postareals

Beteiligung der Öffentlichkeit

3. Mai 2019: Öffentliches Zwischenkolloquium in der Räucherei Gaarden, 12 bis 15.30 Uhr
• Vorstellung der Städtebaulichen Entwürfe für Fachjury und Öffentlichkeit
• Anregungen der Öffentlichkeit
• Entscheidung der Fachjury, welche drei Entwürfe für die zweite Runde ausgewählt werden. In der zweiten Arbeitsphase erfolgt eine Konkretisierung der drei Entwurfsideen vor dem Hintergrund der gegebenen Anregungen.

24. Juni 2019: Preisgerichtssitzung
• Entscheidung der Fachjury, welcher Städtebauliche Entwurf die Grundlage für die weitere Planung sein soll unter Beteiligung von zwei Bürger*innen, die sich für eine Teilnahme als Gäste bewerben können. Eine Ankündigung hierzu mit Ort und Zeitangabe erfolgt rechtzeitig.


Kontakt

Landeshauptstadt Kiel
Stadtplanungsamt
Fleethörn 9
Rathaus 
24103 Kiel

Heidrun Brauchle

0431 901-2428