Kieler Hochhauskonzept - Kiel hoch hinaus?

Wie in vielen wachsenden Städten mit begrenztem Flächenangebot rückt auch in Kiel die Gebäudetypologie „Hochhaus“ nach einer Phase, in der sie vor allem in Verbindung mit Großwohnsiedlungen längere Zeit mit einem eher negativen Image behaftet war, wieder in den Fokus.

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Plakat zur Werkstatt für Bürger*innen am 6. Mai 2019

6. Mai 2019: Werkstatt für Bürger*innen „Kiel hoch hinaus?!“

Sie sind gefragt! Diskutieren Sie mit über die bauliche Zukunft Ihrer Stadt!

Die Kieler Stadtverwaltung hat im vergangenen Jahr ein Hochhauskonzept in Auftrag gegeben, um die Perspektiven, Möglichkeiten und Grenzen für den Bau von Hochhäusern in der Stadt zu untersuchen.

Das beauftragte Planungsbüro ASTOC hat in der Zwischenzeit Ausschlussgebiete und Flächen im Stadtgebiet ermittelt, auf denen Hochhäuser unter gewissen Voraussetzungen verträglich sein könnten. Bei der Veranstaltung am 6. Mai 2019 sind Sie herzlich eingeladen, über die ermittelten Gebiete zu diskutieren.

Die Gutachter haben als Arbeitsgrundlage für das Hochhauskonzept eine Bestandsanalyse erarbeitet und Hinweise aus einer öffentlichen Auftaktveranstaltung im Juni 2018 sowie mehreren Expertengesprächen einbezogen. Dabei ging es um die Fragen:  

  • Was ist ein Hochhaus?
  • Wofür sind Hochhäuser geeignet?
  • Können sie einen Beitrag zum benötigten Wohnraum Kiels leisten?
  • Welche Bedeutung haben Hochhäuser für die künftige Entwicklung der Stadt Kiel?  

Die Werkstatt "Kiel hoch hinaus?!" für Bürger*innen findet statt am

Montag, 6. Mai 2019, 18:00 Uhr
Rathaus der Landeshauptstadt Kiel, Ratssaal
Fleethörn 9, 24103 Kiel

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der Veranstaltungsort ist über den Eingang Waisenhofstraße barrierefrei zugänglich.

Hintergrund

Hochhäuser prägen das Stadt- und Landschaftsbild nachhaltig. Sie wirken nicht nur in ihrem direkten Umfeld, sondern erzeugen eine Fernwirkung, die je nach Standort und Gebäudekubatur Auswirkungen auf die gesamte Stadtsilhouette entfalten kann. Daher gilt es, mit den zunehmenden Anfragen nach möglichen Hochhausstandorten besonders sensibel umzugehen.

Um der Fragestellung nachzugehen, ob weitere Hochhäuser zukünftig überhaupt und wenn ja, in welchem Bereich und in welcher Höhe zugelassen werden sollten, lässt die Stadt Kiel durch ein externes Planungsbüro ein städtebauliches Entwicklungskonzept erarbeiten. Ein solches Konzept kann aufzeigen, auf welchem Weg eine behutsame Weiterentwicklung stadtbildverträglich möglich ist.

 

Ablauf der Öffentlichkeitsbeteiligung

Das Büro ASTOC aus Köln wurde Anfang 2018 damit beauftragt, das Hochhauskonzept zu erarbeiten. Begonnen wurde mit einer ausführlichen Bestandsaufnahme und -analyse der Landeshauptstadt Kiel.

Das Konzept wird im Dialog mit der Verwaltung, Sachverständigen, dem Beirat für Stadtgestaltung und interessierten Bürger*innen erarbeitet.

Am 27. Juni 2018 hat eine erste öffentliche Bürgerveranstalung unter der Fragestellung „Kiel hoch hinaus?“ stattgefunden. Die bisherigen Analyseergebnisse wurden vorgestellt und über die Perspektiven, Möglichkeiten und Grenzen für den Bau von Hochhäusern in der Stadt diskutiert.

Bei der Auftaktveranstaltung wurden die Teilnehmer*innen gefragt:
Was ist für Sie ein Hochhaus?
Welche Bedeutung können Hochhäuser in Zukunft für die Kieler Stadtentwicklung haben?
Und was ist dabei zu beachten?

Darauffolgend wurden verschiedene lokale Akteure an der Konzepterarbeitung beteiligt.

Nach der Auswertung der Ergebnisse der beiden Beteiligungsveranstaltungen ist eine weitere öffentliche Bürgerwerkstatt geplant, bevor das Konzept voraussichtlich Mitte 2019 fertiggestellt wird.

Hier finden Sie die einleitende Präsentation und eine Dokumentation der Veranstaltung.

Ablaufplan für das Hochhauskonzept (ASTOC architects and planners) title=
Ablaufplan der Öffentlichkeitsbeteiligung
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Kontakt

Landeshauptstadt Kiel
Stadtplanungsamt
Fleethörn 9
24103 Kiel

Kirsten Baum

0431 901-2673