Kieler Engagement zeigt Gesicht

Kieler*innen packen mit an, wenn andere Hilfe benötigen und Gemeinschaftssinn gefragt ist. Für den Zusammenhalt unserer Stadt ist das von unschätzbarem Wert.

Mit einer digitalen Plakat-Aktion würdigen die Landeshauptstadt Kiel, das nettekieler Ehrenamtsbüro und die Ströer Deutsche Städte Medien GmbH das freiwillige Engagement der Kieler*innen. An dieser Stelle stellen wir die Gesichter der Aktion vor.


 

Kontakt

nettekieler Ehrenamtsbüro
Andreas-Gayk-Straße 31, Eingang A
24103 Kiel
0431 901-5502

Konstantin Kempe
engagiert sich als Sanitäter beim Malteser Hilfdienst

Konstantin Kempe ist Einsatzsanitär und Gruppenführer mit Leidenschaft beim Malteser Hilfsdienst. Dort plant er Sanitätsdienste und Einsätze. Außerdem steht er für den Fall einer Katastrophe aber auch als Einsatzkraft für den Katastrophenschutz in Kiel zur Verfügung.

Foto von Konstatin Kempe in Malteser Arbeitskleidung am Kieler Hafen
Warum engagierst Du Dich?

Aufmerksam auf das Engagement im Sanitätsdienst bin ich in meiner Schule geworden. Dort gab es einen Schulsanitätsdienst, der von den Maltesern organisiert wurde. So fing ich an, 2016 im Schulsanitätsdienst zu helfen. Doch der Schulsanitätsdienst reichte mir nach einem knappen Jahr nicht mehr. Ich wollte mich gerne mehr engagieren und beschloss, mal bei ein paar Ausbildungsabende der Malteser mitzumachen und auch mal einen Sanitätsdienst mitzuerleben.

Mir gefiel es sehr gut und schnell entwickelte sich bei mir eine Leidenschaft für das Engagement im Sanitätsdienst. Menschen zu helfen ist einfach ein schönes Gefühl. Egal ob es ein Pflaster ist oder die Zeit zu überbrücken, bis der Rettungsdienst da ist. Es ist einfach schön, helfen zu können. Dazu kommt die Gemeinschaft, die man bei den Maltesern erlebt. Alle packen an, zusammen meistert man den Dienst und gemeinsam lässt man den Dienst ausklingen. Jeder hilft jedem. Das beides zusammen macht mein Ehrenamt für mich selbst unentbehrlich.

Wie beeinflusst dein Engagement die Einschränkungen durch die Corona-Krise oder die Gesellschaft, oder die Umwelt etc…?

Seit dem ich bei den Malteser bin, hatte ich die Möglichkeit verschiedenste Ausbildungen zu absolvieren. So konnte ich mich zum Beispiel dank der Malteser zum Einsatzsanitäter und zum Gruppenführer fortbilden. Neben meinen Einsätzen bei Sanitätsdiensten stehe ich für den Fall einer Katastrophe aber auch als Einsatzkraft für den Katastrophenschutz in Kiel zur Verfügung. Zudem bin ich zuständig für den Bereich Sanitätsdienst. Meine Aufgaben sind es, Sanitätsdienste zu planen, sie zu organisieren und Einsatzkräfte für die Dienste zu organisieren.

Dabei handelt es sich um die verschiedensten Dienste. Das Spektrum ist weitgefächert. Es geht von Spielen des THWs oder von Holstein Kiel, über Stadtteilfeste bis hin zu Diensten auf der Kieler Woche. Momentan können durch die Corona-Krise die meisten Sanitätsdienste oder Ausbildungen leider nicht mehr stattfinden. Doch das hindert mich nicht daran auch weiterhin mein Ehrenamt auszuüben. So kümmere ich mich zum Beispiel mit darum, dass die wenigen Sanitätsdienste, die stattfinden, unter Sicherheitsmaßnahmen besetzt sind. Des Weiteren helfe ich dabei, Interessierte über die Malteser zu informieren.

Was macht Dein Engagement mit Dir? Glücksmomente? Besondere Erlebnisse?

Ich konnte schon häufig feststellen, dass ich durch mein Ehrenamt angefangen habe, mit anderen Augen durch die Welt zu gehen. So achtet man mehr darauf, ob jemand eventuell Hilfe braucht.

Während eines Dienstes spürt man häufig auch die Dankbarkeit der Menschen, dass man für sie da ist. Zum Beispiel sprechen uns einige Menschen auf der Kieler Woche an, aber nicht, weil sie Hilfe benötigen, sondern weil sie uns danke sagen möchte. Das ist wirklich eines der schönsten Gefühle, dass man in seinem Ehrenamt erleben kann. Dankbarkeit. Man bekommt also auch ganz viel zurück.

Was wünscht Du Dir für die Zukunft der Kieler Stadtgesellschaft/der Kielerinnen und Kieler bezogen auf das Thema Engagement?

Ich wünsche mir, dass mehr Menschen ihren Weg zum Ehrenamt finden. Dabei kommt es nicht darauf an, möglichst viel zu machen. Ich hoffe, dass sich möglichst viele ans Herz fassen und helfen. Es kommt nicht darauf an, was geholfen wird, sondern dass geholfen wird. Sei es, dass man älteren Nachbarn mal beim Einkauf hilft, sich in einem der vielen Sportvereine engagiert oder es mir gleicht macht und sich im Sanitätsdienst engagiert. Ich hoffe, dass jeder seinen Beitrag leisten wird, sodass aus dem Ich unserer Gesellschaft ein Wir wird.

 

 


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