Kieler Engagement zeigt Gesicht

Kieler*innen packen mit an, wenn andere Hilfe benötigen und Gemeinschaftssinn gefragt ist. Für den Zusammenhalt unserer Stadt ist das von unschätzbarem Wert.

Mit einer digitalen Plakat-Aktion würdigen die Landeshauptstadt Kiel, das nettekieler Ehrenamtsbüro und die Ströer Deutsche Städte Medien GmbH das freiwillige Engagement der Kieler*innen. An dieser Stelle stellen wir die Gesichter der Aktion vor.


Martina Starke
Caritas Schleswig-Holstein

Martina Starke engagiert sich seit 2015 intensiv im Berei der Flüchtlingsarbeit bei der Caritas Schleswig-Holstein und hat für die Frauen aus anderen Länder ein Frauen-Sprach-Café in Holtenau initiiert.  Zur Zeit führt sie ein Sprach- und Freizeitangebot der multikulturellen Frauengruppe in der Kirchengemeinde St. Joseph in Gaarden.

Warum engagierst du dich?

Ich bin sehr sozial und wollte mich in meiner Freizeit für die schwachen Menschen einsetzen, sie auf ihrem Weg ein Stück weit begleiten.

Wie beeinflusst dein Engagement die Einschränkungen durch die Corona-Krise oder die Gesellschaft, oder die Umwelt etc…?

Durch die Coronakrise waren Präsenzveranstaltungen leider nicht möglich. Das hat meiner Arbeit sehr geschadet, weil gerade in Präsenz die besten Erfolge erzielt werden, um die deutsche Sprache zu erlernen und im Alltag Situationen zu bewältigen. Natürlich stand ich meinen Schützlingen immer online zur Verfügung, um alltägliche Situationen so gut es geht, gemeinsam zu bewältigen.

Was macht dein Engagement mit dir? Glücksmomente? Besondere Erlebnisse?

Im Laufe der Jahre verfolge ich den Lebensweg und Werdegang meiner Schützlinge. Der Erfolg über den Abschluss der Sprachkurse gibt mir ein positives befriedigendes Gefühl, so dass ich weiss, mein Einsatz und meine Arbeit hat sich gelohnt. Auch wenn unsere Kulturen eine andere Sprache sprechen, so sprechen unsere Herzen die selbe. Nur wenn wir unsere Herzen öffnen, werden wir den größten Erfolg haben. 

Einige Migrantinnen aus den Anfängen meiner Ehrenamtsarbeit sind heute finanziell unabhängig und haben sich voll integriert. Sie leben in gemütlichen Wohnungen und haben Arbeit, in denen sie aufgehen. Ich kann meine Schützlinge an die Hand nehmen und sie führen. Wenn Sie fallen, kann ich sie auffangen. Aber aufstehen und weiter laufen müssen sie selber.

Was wünscht du dir für die Zukunft der Kieler Stadtgesellschaft/der Kieler*innen bezogen auf das Thema Engagement?

Ein Ehrenamt sollte nicht selbstverständlich sein. Es kostet uns Ehrenamtlern manchmal viel Kraft und Energie. Ich persönlich komme manchmal an meine emotionalen Grenzen. Die Stadt würdigt die Arbeit und die Mitbürger leider nicht immer. Ich glaube das Problem liegt beim Menschen und an der Gesellschaft. Jeder denkt nur noch an sich.

 

Danke!

Kontakt

nettekieler Ehrenamtsbüro
Andreas-Gayk-Straße 31, Eingang A
24103 Kiel
0431 901-5502


 

 

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Mit verschiedenen Ehrungen und Auszeichnungen würdigt die Landesregierung besonderes Engagement der Bürger*innen des Landes. Hier erhalten Sie Informationen, wie Sie engagierte Mitmenschen für eine staatliche Auszeichnung vorschlagen können.

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