Infos zum Coronavirus

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Es ist nicht vorbei. Es gibt noch keinen Impf­stoff. Es gibt noch keine Grund­immunität in der Bevölkerung. Es gibt nur Sie und Ihre Vorsicht. Abstand rettet Leben.

Das gilt unverändert: Knacken Sie Infektions­ketten. Zwei Meter sind gut. Halten Sie Distanz auch bei privaten Anlässen. Tragen Sie in öffentlichen Räumen Ihren Mund-Nasen-Schutz. Hygiene hilft.

Häufige Fragen - und die Antworten

 

 

"Achtet weiter auf Abstand, Hygiene und Vernunft", sagt OB Ulf Kämpfer. "Sonst verspielen wir die Erfolge, die wir bisher erreicht haben. Unsere persönliche Verantwortung wird eher noch größer."

Der Stand in Kiel

8. Juni: Gesamtzahl aller Fälle: 279. Davon wieder genesen: 269. Eine Person ist aktuell infiziert. Verstorben sind neun Kieler*innen. Derzeit sind keine Personen stationär in Behandlung. 32 Kieler*innen sind in Quarantäne.

Verlaufsgrafik

 

Die Kieler Coronazahlen als CSV-Datei

Aktuelle Änderungen

10. Juli

Der Stand in Kiel: Aktuell sind noch 12 Personen infiziert, davon befinden sich keine Personen in stationärer Behandlung. Die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie liegt bei 296 Fällen. Verstorben sind zehn Kieler*innen. 242 Kieler*innen sind inzwischen in Quarantäne.
 

3. Juli

Es gibt keine Neuinfektionen und weitere Kontaktpersonen sind ermittelt worden. Aktuell sind daher 187 Kieler*innen in Quarantäne.
 

2. Juli

Der Stand in Kiel: Aktuell sind 13 Personen infiziert, davon befinden sich keine Personen in stationärer Behandlung. Die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie liegt damit bei 294 Fällen. 160 Kieler*innen sind in Quarantäne.
 

30. Juni

Der Stand in Kiel: Aktuell sind sechs Personen infiziert. Die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie liegt damit bei 287 Fällen. 49 Kieler*innen sind in Quarantäne.
 

28. Juni

Der Stand in Kiel: Es gibt drei Neuinfektionen. Die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie liegt damit bei 284 Fällen. 41 Kieler*innen sind in Quarantäne.
  

25. Juni

Der Stand in Kiel: Keine Person ist aktuell infiziert. Die Gesamtzahl aller Fälle liegt bei 281. 30 Kieler*innen sind in Quarantäne.

 

24. Juni

Die Quarantänepflicht gilt auch für Reisende innerhalb Deutschlands, wenn sie aus einem Gebiet mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner*innen in den vergangenen sieben Tagen nach Schleswig-Holstein einreisen. Sie müssen direkt nach Hause oder in eine geeignete Unterkunft. Nicht geeignet sind allerdings Campingplätze, Jugendherbergen und alle sonstigen Einrichtungen ausschließlich mit sanitären Gemeinschaftseinrichtungen.
 Mehr zu Quarantäne und Ausnahmeregelungen
  

21. Juni

Der Stand in Kiel: Eine Personen ist noch infiziert. Damit liegt die Gesamtzahl aller Fälle bei 281. Davon wieder genesen: 270. Verstorben sind zehn Kieler*innen. Keine Person ist derzeit stationär in Behandlung. 40 Kieler*innen sind in Quarantäne.

 

17. Juni

Der Stand in Kiel: Drei Personen sind noch infiziert. Damit liegt die Gesamtzahl aller Fälle weiterhin bei 281. Davon wieder genesen: 268. Verstorben sind zehn Kieler*innen. Keine Person ist derzeit stationär in Behandlung. 61 Kieler*innen sind in Quarantäne.

 

16. Juni

Das Robert Koch-Institut hat die Risikogebiete neu festgelegt. Dazu zählen aktuell unter anderem Kosovo, Serbien, Nordmazedonien und Bosnien und Herzegovina. Schweden bleibt ebenfalls Risikogebiet. Reiserückkehrer*innen aus diesen Gebieten müssen sich 14 Tage in Quarantäne begeben und ihr Gesundheitsamt informieren. Es gibt aber Ausnahmen, zum Beispiel beim Nachweis eines negativen Corona-Tests. Mehr zu Quarantäne und Ausnahmeregelungen

 

15. Juni

Der Stand in Kiel: Drei Personen sind aktuell noch infiziert. Damit liegt die Gesamtzahl aller Fälle weiterhin bei 281. Davon wieder genesen: 268. Verstorben sind zehn Kieler*innen. Der 10. Todesfall wurde im April als SARS-CoV-2-Infizierter geführt, er ist allerdings an einer anderen Todesursache gestorben. Da die Landesmeldestelle die Todesursache nicht differenziert, wird der Todesfall in den Statistiken berücksichtigt. Eine Person ist derzeit stationär in Behandlung. 66 Kieler*innen sind in Quarantäne.

 

15. Juni

Für Ein- und Rückreisende aus dem Ausland werden wieder Risikogebiete festgelegt. Reiserückkehrer*innen aus diesen Gebieten (dazu gehört derzeit auch Schweden) müssen sich 14 Tage in Quarantäne begeben und ihr Gesundheitsamt informieren. Es gibt aber Ausnahmen, zum Beispiel beim Nachweis eines negativen Corona-Tests. Mehr zu Quarantäne und Ausnahmeregelungen

 

11. Juni

Der Stand in Kiel: Es gibt zwei neue Fälle in Kiel. Drei Personen sind somit aktuell infiziert. Damit liegt die Gesamtzahl aller Fälle bei 281. Davon wieder genesen: 269. Verstorben sind neun Kieler*innen. Eine Person ist derzeit stationär in Behandlung. 52 Kieler*innen sind in Quarantäne.

 

8. Juni

In Schweden sind die Neu-infektionen wieder stark angestiegen. Reiserückkehrer*innen aus Schweden müssen sich deshalb wieder 14 Tage selber in Quarantäne begeben und ihr Gesundheitsamt informieren. Kieler*innen senden dazu eine Mail an  mit vollständigem Namen, Geburtsdatum, Adresse und Telefonnummer sowie dem Reiseland und Datum des letzten Aufenthaltstages. Mehr zu Quarantäne und Ausnahmeregelungen

 

8. Juni

Der Stand in Kiel: Gesamtzahl aller Fälle: 279. Davon wieder genesen: 269. Eine Person ist aktuell infiziert. Verstorben sind neun Kieler*innen. Derzeit sind keine Personen stationär in Behandlung. 32 Kieler*innen sind in Quarantäne.

 

 
Die Kieler Corona-Zahlen als CSV-Datei

Basis-Tipps
  • Mund-Nasen-Schutz ist Pflicht - in Geschäftsräumen, Behörden und im ÖPNV (auch Taxen). Sie bietet - bei zunehmenden Kontakten - einen zusätzlichen Schutz, ersetzt aber keine der anderen Regeln.
  • Je mehr Menschen Sie wieder begegnen, in Geschäften, im Beruf, aber auch privat, desto wichtiger ist Ihre Sorgfalt: Zusammenhalt ist mit Abstand die beste Medizin.
  • Runden Sie gern auf: Zwei Meter lassen sich auch leichter merken.
  • Halten Sie den Notruf 112 unbedingt für lebensbedrohliche Not- und Unfälle frei.
  • Wenn Sie aus einem Risikogebiet nach Hause zurückkehren, müssen Sie in Quarantäne (es gibt Ausnahmen). Informieren Sie das Gesundheitsamt.
  • Wenn Sie Kontakt zu einer infizierten Person hatten, lassen Sie sich telefonisch unter 116 117 beraten, ob eine diagnostische Abklärung sinnvoll ist. In anderen Fällen, zum Beispiel bei Erkältungssymptomen ohne diese Risikofaktoren, wenden Sie sich bitte per Telefon an Ihre Hausärzt*innen.
  • Ein Lächeln reicht weiter als zwei Meter.

Wir können hier nur nichtmedizinische Fragen zu Kiel beantworten. Fragen zum Beispiel zu Tourismus oder Ferienhäusern stellen Sie besser an die Infokanäle des Landes

Medizinische
Fragen

116 117

und Ihre hausärztliche Praxis

Fragen zu Corona in Kiel:
Alles außer Medizin

0431 901-3333

Montag - Freitag 8 - 16 Uhr

Zuständigkeitsfinder
für die Verwaltung

kiel.de/service


Häufige Fragen

Schulkinder und Kitakinder sind seit dem 16. März zu Hause geblieben. Bürgermeisterin Renate Treutel hat seitdem den Eltern mehrfach geschrieben. Hier finden Sie die  6. Fassung des Elternbriefes an die Kieler*innen vom 6. Juni. Seit Anfang Juni befinden wir uns im Phasenmodell der Kita-Betreuung bereits in der Phase 3, Stufe 2. (Die Phase 3, Stufe 1 wird aufgrund der sinkenden Infektionen in Schleswig-Holstein übersprungen.)

Kurz zusammengefasst gilt Folgendes:

  • In Kitas findet bis 21. Juni die Betreuung im Rahmen eines eingeschränkten Regelbetriebs statt.
     
  • Ab dem 22. Juni gilt wieder der Regelbetrieb. Das bedeutet: Alle Kinder können endlich wieder in ihre Kitas. Die Gruppengrößen gehen regulär auf 20 Kinder. Falls das in einer Kita nicht umsetzbar ist, kann das Sozialministerium auch weiter den eingeschränkten Betrieb genehmigen. Noch ist mit dem Ministerium nicht geklärt, ob der Regelbetrieb auch das „offene Gruppenkonzept“ für Kinder in Kitas umfasst, oder ob sie weiter in festen Gruppen betreut werden.
     
  • Alle bisher betreuten Kinder der Notbetreuung und von Eltern, die in der sogenannten kritischen Infrastruktur tätig sind, sind verlässlich weiter zu betreuen. Angebote der Notbetreuung in Schulen sind Schüler*innen der Jahrgangsstufen 5 und 6 sowie Schüler*innen von Förderzentren vorbehalten.
  • Die Berufsgruppen von Eltern für die Notbetreuung der Kinder werden etwas ausgeweitet. Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren gehören nun ebenfalls zur kritischen Infrastruktur.
  • Die aktuellen Regelungen zur Notbetreuung (zum Beispiel: wer hat Anspruch darauf) stehen in der Landesverordnung.
     
  • Die sogenannten „Vorschulkinder“, die voraussichtlich nach der Sommerpause eingeschult werden, sollen ebenso wie Kinder mit heilpädagogischem und Sprachförderbedarf täglich verbindlich in den Kitas betreut werden. Falls dies in einigen Kitas aufgrund der Gegebenheiten nicht sofort umsetzbar ist, kann dazu eine Ausnahme-Entscheidung im Sozialministerium herbeigeführt werden.
     
  • Allen weiteren Kindern ist ein Betreuungsangebot zu machen. Dies kann tage- oder wochenweise stattfinden. Die Betreuung soll an den Tagen, an denen die Kinder kommen, möglichst entsprechend der vertraglich vereinbarten Zeiten erfolgen. Das ist eine hohe Anforderung, und bitte haben Sie Verständnis, wenn dies nicht überall gleich gelingt. Dies geschieht auch zum Schutze Ihres Kindes. Die Entscheidung darüber treffen die Kitas unter Beteiligung der Elternvertretung.
  • Bitte fragen Sie in der Kita Ihrer Kinder nach, wie Ihre Kinder im Einzelnen betreut werden. Sie stehen als Eltern sehr unter Druck, weil Sie und Ihre Kinder die Kitabetreuung dringend wieder benötigen. Aber bitte berücksichtigen Sie, dass die Kita-Leitungen ebenfalls unter Druck stehen, denn sie müssen die Vorgaben des Landes umsetzen und gleichzeitig versuchen, möglichst vielen Familien gerecht zu werden.
     
  • Bei der Kindertagespflege gibt es keine Einschränkungen mehr.
     
  • Ganztags-Betreuungsangebote an Schulen: Das Bildungsministerium hat festgelegt, dass Ganztagsbetreuung entsprechend der Klassen erfolgen muss. Sollte das nicht möglich sein, können klassenübergreifende Gruppen einer Jahrgangsstufe gebildet werden. Für diese Gruppen gilt eine Obergrenze von 15 Schüler*innen, es sei denn, es handelt sich um den gesamten Klassenverband; dieser dürfte in der Zusammensetzung auch in Klassenstärke betreut werden. Wahrscheinlich kann deshalb in den verbleibenden Schulwochen bis zu den Sommerferien nicht für alle Schüler*innen ein Ganztagsangebot zur Verfügung gestellt werden. Auch die Ganztagseinrichtungen haben die Aufforderung erhalten, genauso zu verfahren, sie dürfen nicht mehr Kinder in die Gruppen aufnehmen. 
     
  • Für alle Eltern gilt: Die Gebühren für die Kindertagesbetreuung werden bis zum 21. Juni nicht abgebucht. Ab dem 22. Juni beginnt wieder der Regelbetrieb. Falls Eltern seit dem 15. März Gebühren überwiesen hatten, bekommen sie das Geld zurück. 
       
  • Eltern bekommen auch Unterstützung zum Beispiel von der Erziehungsberatung. Jugendliche können dort auch ohne die Eltern anrufen. Sie finden ein offenes Ohr unter 0431 94232.
     
    Der Allgemeine Sozialdienst in den Kieler Sozialzentren ist ebenfalls telefonisch erreichbar. 

 

Schulkinder und Kitakinder sind seit dem 16. März zu Hause geblieben. Bürgermeisterin Renate Treutel hat seitdem den Eltern mehrfach geschrieben. Hier finden Sie die  6. Fassung des Elternbriefes an die Kieler*innen vom 6. Juni. Seit Anfang Juni befinden wir uns im Phasenmodell der Kita-Betreuung bereits in der Phase 3, Stufe 2. (Die Phase 3, Stufe 1 wird aufgrund der sinkenden Infektionen in Schleswig-Holstein übersprungen.)

Den Elternbrief gibt es auch in Arabisch, Türkisch, Russisch und Englisch.

Kurz zusammengefasst gilt Folgendes:

  • Die Betretungsverbote in den Kitas sind aufgehoben. In Kitas findet bis 21. Juni die Betreuung im Rahmen eines eingeschränkten Regelbetriebs statt.
  • Ab dem 22. Juni gilt wieder der Regelbetrieb. Das bedeutet: Alle Kinder können endlich wieder in ihre Kitas. Die Gruppengrößen gehen regulär auf 20 Kinder. Falls das in einer Kita nicht umsetzbar ist, kann das Sozialministerium auch weiter den eingeschränkten Betrieb genehmigen.
    Derzeit ist noch mit dem Sozialministerium in Klärung, ob der Regelbetrieb auch das „offene Gruppenkonzept“ für Kinder in Kitas beinhaltet oder ob sie weiter in festen Gruppenstrukturen betreut werden.
  • Alle bisher betreuten Kinder der Notbetreuung und von Eltern, die in der sogenannten kritischen Infrastruktur tätig sind, sind verlässlich weiter zu betreuen. Angebote der Notbetreuung in Schulen sind Schüler*innen der Jahrgangsstufen 5 und 6 sowie Schüler*innen von Förderzentren vorbehalten.
  • Die Berufsgruppen von Eltern für die Notbetreuung der Kinder werden etwas ausgeweitet. Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren gehören nun ebenfalls zur kritischen Infrastruktur.
  • Die aktuellen Regelungen zur Notbetreuung (zum Beispiel: wer hat Anspruch darauf) stehen in der Landesverordnung.
  • Die sogenannten „Vorschulkinder“, die voraussichtlich nach der Sommerpause eingeschult werden, sollen ebenso wie Kinder mit heilpädagogischem und Sprachförderbedarf täglich verbindlich in den Kitas betreut werden. Falls dies in einigen Kitas aufgrund der Gegebenheiten nicht sofort umsetzbar ist, kann dazu eine Ausnahme-Entscheidung im Sozialministerium herbeigeführt werden.
  • Allen weiteren Kindern ist ein Betreuungsangebot zu machen. Dies kann tage- oder wochenweise stattfinden. Die Betreuung soll an den Tagen, an denen die Kinder kommen, möglichst entsprechend der vertraglich vereinbarten Zeiten erfolgen. Das ist eine hohe Anforderung, und bitte haben Sie Verständnis, wenn dies nicht überall gleich gelingt. Dies geschieht auch zum Schutze Ihres Kindes. Die Entscheidung darüber treffen die Kitas unter Beteiligung der Elternvertretung.
  • Bitte fragen Sie in der Kita Ihrer Kinder nach, wie Ihre Kinder im Einzelnen betreut werden. Sie stehen als Eltern sehr unter Druck, weil Sie und Ihre Kinder die Kitabetreuung dringend wieder benötigen. Aber bitte berücksichtigen Sie, dass die Kita-Leitungen ebenfalls unter Druck stehen, denn sie müssen die Vorgaben des Landes umsetzen und gleichzeitig versuchen, möglichst vielen Familien gerecht zu werden.
  • Bei der Kindertagespflege gibt es keine Einschränkungen mehr.
  • Ganztags-Betreuungsangebote an Schulen: Das Bildungsministerium hat festgelegt, dass Ganztagsbetreuung entsprechend der Klassen erfolgen muss. Sollte das nicht möglich sein, können klassenübergreifende Gruppen einer Jahrgangsstufe gebildet werden. Für diese Grup-pen gilt eine Obergrenze von 15 Schüler*innen, es sei denn, es handelt sich um den gesamten Klassenverband; dieser dürfte in der Zusammensetzung auch in Klassenstärke betreut werden. Wahrscheinlich kann deshalb in den verbleibenden Schulwochen bis zu den Sommerferien nicht für alle Schüler*innen ein Ganztagsangebot zur Verfügung gestellt werden. Auch die Ganztagseinrichtungen haben die Aufforderung erhalten, genauso zu verfahren, sie dürfen nicht mehr Kinder in die Gruppen aufnehmen. 
  • Für alle Eltern gilt: Die Gebühren für die Kindertagesbetreuung werden bis zum 15. Juni nicht abgebucht. Eltern bekommen die seit dem 15. März angefallenen Betreuungsgebühren gegebenenfalls zurückerstattet. Die Landesregierung hat eine dreimonatige Gebührenerstattung zugesichert. Wir werden schauen, wie es mit der Betreuungssituation und entsprechend auch mit den Gebühren nach dem 15. Juni weitergeht. 
       
  • Eltern bekommen auch Unterstützung zum Beispiel von der Erziehungsberatung. Jugendliche können dort auch ohne die Eltern anrufen. Sie finden ein offenes Ohr unter 0431 94232.
     
    Der Allgemeine Sozialdienst in den Kieler Sozialzentren ist ebenfalls telefonisch erreichbar. 

 

Spielplätze dürfen wieder öffnen, wenn ein entsprechendes Hygienekonzept umgesetzt wird. Voraussichtlich wird das in Kiel am 7. Mai der Fall sein. Schilder weisen dann auf die Regeln hin.

Manche sind skeptisch, denn bei Kindern im Alter bis zur Einschulung lässt sich das Distanzgebot nicht umsetzen. Nach Einschätzung von Virolog*innen ist es jedoch sinnvoll, möglichst viele Aktivitäten nach draußen zu verlagern. Das Ansteckungsrisiko über die Atemluft beim
Spielen an der frischen Luft ist geringer als in geschlossenen Räumen. 

Bürgermeisterin Renate Treutel hat diese Informationen auch in einem Elternbrief an die Familien mit betreuten Kindern geschickt. Dieser ist in weiteren Sprachen abrufbar:

Elternbrief türkisch 

Elternbrief arabisch

Elternbrief englisch

Die Regeln

Auf den Spielplätzen müssen Hygiene-Maßnahmen und Abstandsregelungen eingehalten werden. Sie müssen sich auf Folgendes einstellen:

  • Kinder dürfen nur in Begleitung Erwachsener auf dem Spielplatz spielen.
  • Es wird eine Anzahl der maximalen Nutzer*innen für jeden Spielplatz auf einem Hinweisschild vermerkt. Die erwachsenen Begleiter*innen der Kinder sind dafür verantwortlich, dass diese Anzahl nicht überschritten wird.
  • Um mehr Kindern den Zutritt zu ermöglichen, wird darum gebeten, dass möglichst nur ein Erwachsener das Kind oder die Kinder begleitet.
  • Grundsätzlich gelten die bekannten Abstandsregeln von 1,5  - 2 Metern.
  • In Gruppen sollten nur Kinder spielen, die regelmäßigen Kontakt untereinander haben (wie z.B. Geschwisterkinder, gemeinsam betreute Kinder).
  • Beachten Sie das Abstandsgebot bitte auch bei der Nutzung von Spielgeräten und Sitzgelegenheiten.
  • Erwachsene oder Jugendliche sollen sich nicht in Gruppen auf dem Spielplatz ansammeln.
  • Kinder wie Erwachsene mit Atemwegserkrankungen dürfen den Spielplatz nicht betreten.
Tipps für Sie und Ihre Kinder
  • Die Spielflächen werden regelmäßig überprüft, gegebenenfalls gereinigt und instandgesetzt. Bei Verunreinigungen rufen Sie uns bitte an unter 0431 901-3125.
  • Wir empfehlen Ihnen, Desinfektionsmittel dabei zu haben, um je nach Situation zum Beispiel die Hände des Kindes oder mitgenommene Gegenstände desinfizieren zu können.
  • Zum Schutz aller kleinen und großen Besucher*innen und zur Vorbeugung weiterer Infektionsausbrüche wird es Kontrollen geben. Werden die Regeln nicht eingehalten, müssen wir die Spielflächen wieder schließen, denn wir können nicht alle 160 städtischen Spielplätze gleichzeitig beaufsichtigen.
  • Es gibt auch viele private Spielplätze in Kiel, die zum Beispiel zu Wohnungsbaugesellschaften gehören. Auch sie müssen die Bedingungen erst herstellen. Es kann also sein, dass diese Spielplätze zu einem späteren Zeitpunkt geöffnet werden.
  • Auf dem Spielplatz Ihrer Kinder ist es zu voll? Nutzen Sie dann bitte auch die Parks, Grünflächen und die Strände in unserer Stadt und Umgebung, damit es keine größeren Menschenansammlungen auf den Spielplätzen gibt. Alle diese Flächen bieten den Kindern ebenfalls einen großen Freizeitwert.
  • Brauchen Sie mehr Ideen? Schauen Sie mal rein in die Kieler Familien-App. Da finden Sie viele brauchbare Tipps: #stayathome #allesstehtkopf #survivalkit.

 

Wenn es zuhause schwer wird

Alles ist gerade anders. Tagesabläufe sind auf den Kopf gestellt. Menschen machen sich Sorgen. Es ist eine harte Zeit.

Wenn Ihnen die Dinge über den Kopf wachsen, wenn Sie sogar häusliche Gewalt erleiden: Sie sind nicht allein.

Hier ist eine Liste mit Angeboten, bei denen Sie schnelle und kostenlose Hilfe bekommen.

 

Kann ich im Krankenhaus helfen?

 

  • Sie sind medizinisch ausgebildet (Ärzt*in, Krankenpfleger*in etc.)?
    Bitte schicken Sie eine E-Mail an das UKSH  oder an das Städtische Krankenhaus: 
  • Sie studieren Humanmedizin, Zahnmedizin oder Pharmazie? Die Fachschaft Medizin der CAU zu Kiel hat die Organisation der studentischen Unterstützung aus diesen Studiengängen zentral übernommen. Sie erreichen die Fachschaft unter . Auch Einrichtungen bei der Suche nach Unterstützung können hier Kontakt aufnehmen. 
     
    Auf einer Registrierungsplattform können sich hilfsbereite Studierende in der Region registrieren, werden von der Fachschaft in einen abrufbaren Studierendenpool aufgenommen und dann an die jeweiligen Institutionen weitervermittelt. 
     
  • Unabhängig von einer medizinischen Ausbildung brauchen auch das Städtische Krankenhaus und die Uni-Klinik freiwillige Helfer*innen.
    Beim Städtischen Krankenhaus können Sie sich hier melden, beim UKSH  schreiben Sie einfach eine Mail an .

 

 
Nachbarschaftshilfe

Wer Hilfe anbieten möchte, wendet sich bitte an das nettekieler Ehrenamtsbüro unter . Hier werden alle Angebote koordiniert. 

Das Team arbeitet dabei eng mit den Anlaufstellen Nachbarschaft - kurz: anna - zusammen. Die sind in den Kieler Ortsteilen zu finden und bringen die Angebote mit denen zusammen, die Hilfe brauchen.

Wer Hilfe benötigt sollte sich deshalb an die Anlaufstellen in der Nachbarschaft wenden. Einen Überblick gibt es unter www.kiel.de/anna.

Was derzeit nicht vermittelt wird, sind Angebote zur Kinderbetreuung. Hier gelten die Richtlinien der Stadt zur Notbetreuung. Zu finden sind sie unter www.kiel.de/coronvirus#betreuung.

 
Kieler*innen kaufen bei Kieler*innen - und regional

„Viele Kieler Geschäfte und Restaurants sind wegen der Corona-Krise geschlossen oder haben gravierende Umsatzrückgänge. Viele fürchten um ihre Existenz. Aber wir können ihnen helfen”, sagt OB Kämpfer.

Sein Appell: „Kauft lokal! Bestellt Essen bei lokalen Restaurants, die einen Lieferservice eingerichtet haben. Ordert Bücher in heimischen Buchläden online, bestellt Geschenkgutscheine in Kieler Geschäften - eingelöst werden sie später. Macht mit und lasst uns so Kiel gemeinsam durch die Krise bringen.”

Auf kiel-hilft-kiel.de finden Sie Infos über und für Geschäfte & Unternehmen, die Sie unterstützen können.

 
stadt.mission.mensch hilft Wohnungslosen und Bedürftigen

Die Kieler Stadtmission hat die Kampagne „satt.mission“ ins Leben gerufen.

„So können wir unsere Wohnungslosen mit einer warmen Mahlzeit täglich versorgen“, sagt Karin Helmer, Geschäftsführerin der stadt.mission.mensch gGmbH.

Die Stadtmission hat schon mehrere Restaurants und Kantinen gefunden, die kochen. Weitere Betriebe sind herzlich willkommen. 

Das Essen wird dort portionsweise in Einwegverpackung abgefüllt und dann an die Ausgaben geliefert.

Um den Helfer*innen und Gastronom*innen wenigstens die Kosten zu erstatten, gibt es einen Spendenaufruf unter dem Motto „satt.mission“. 

 

Hilfspakete

Die Kieler Stadtmission verteilt nun außerdem Hilfspakete an Obdachlose, wohnungslose Personen und gemeinnützige Vereine.

Geben Sie die Spendenpakete für Menschen in Not bitte von 9 - 13 Uhr ab im Sozialkaufhaus Echt.Gut, Hasseer Straße 49, 24113 Kiel, an der Rampe.
 
Die Pakete müssen gut verpackt und von außen mit Hinweisen beschriftet sein, für wen sie gedacht sind. Außerdem muss der Inhalt des Paketes außen angegeben werden. Benötigt werden vor allem Hygieneartikel, haltbare Lebensmittel und Kleinspielzeug für Kinder. Aus hygienischen Gründen spenden Sie bitte ausschließlich Neuware.

Dieses Hilfsangebot erstetzt den sogenannten Versorgungs- oder Gabenzaun an der Hörnbrücke. Dort gab es leider häufig Menschenansammlungen und es lag viel Müll herum.

Organisationen und Vereine, die einen Bedarf an Hilfspaketen haben, können sich von 9 bis 13 Uhr an die Telefonnummer 0431 26044570 wenden oder per E-Mail an .
 

 

Kiel näht zusammen

Mundschutz wird im Kieler Gesundheitswesen knapp. Und jeder Mundschutz ist besser als kein Mundschutz. Nähen Sie mit, damit alle dort wenigstens einen Behelfs-Mund-Nasen-Schutz (MNS) tragen können! Mehr als 1.000 Ihrer Community-Masken konnten sind schon an Pflegeeinrichtungen, Arztpraxen, die Tafel Kiel oder an den Kinderschutzbund gegeben werden. Vielen Dank - das ist ein Ansporn zum Weitermachen!

Die Initiative "Kiel näht zusammen" wird koordiniert von Studierenden der Fachhochschule Kiel, unterstützt vom Amt für Soziale Dienste der Landeshauptstadt und der Bäckerei Steiskal .

Bitte legen Sie Ihre Spende sauber in einem Umschlag oder einem Plastikbeutel verpackt in die Sammelbehälter bei der Bäckerei Steiskal. Alle Spender*innen werden mit je einem Muffingebäck belohnt.

Weitere Infos und Kontakt: www.fh-kiel.de/kielnähtzusammen

So kann ich mitmachen - zum Herunterladen

 

Zusammen gegen Corona

Das Bundesministerium für Gesundheit veröffentlicht auf dieser Seite Antworten und konkrete Informationen, wie Sie sich schützen und anderen helfen können. 

Aus den Bereichen Wirtschaft, Gesellschaft, Gesundheit und Nachbarschaft werden besipielsweise Angebote vorgestellt, die Unterstützer*innen suchen und Unterstützung bieten. 

Unter anderem gibt es dort Informationen zu Aktionen und Initiativen im Bereich der Wirtschaft für die lokale Gastronomie wie #PayNowEatLater oder im Bereich der Gesundheit für Helfer*innen wie #wirwollenhelfen.

Weitere Infos: www.zusammengegencorona.de
 

  • Wenn es Möglichkeiten gibt, von Zuhause aus zu arbeiten, nutzen Sie sie. Stimmen Sie mit Ihren Arbeitgeber*innen das weitere Vorgehen ab.
     
  • Arbeitsausfall bei vom Gesundheitsamt angeordneter Isolation
    Das Land Schleswig-Holstein teilt mit: Zuständig für Entschädigungen bei Arbeitsausfall wegen angeordneter Isolation ist in Schleswig-Holstein das Landesamt für soziale Dienste (LAsD). Es ist am zuständigen Standort Neumünster zu den normalen Dienstzeiten des LAsD (ab Montag) erreichbar unter 04321 9135
    und
     
    Wichtig: Diese Regelung gilt nur für Personen, denen von Gesundheitsamt die häusliche Isolation auferlegt wurde.
     
  • Wer hat Anspruch auf Entschädigungen bei beruflichem Tätigkeitsverbot oder Quarantäne? Und wie verhält es sich bei Betriebsschließungen, Veranstaltungsverboten und sonstigen Schutzmaßnahmen? Dazu hat das Kieler Referat für Wirtschaft ein Merkblatt zusammengestellt.

    Selbstständige oder Arbeitgeber, deren Beschäftigte infolge von Tätigkeitsverboten oder Quarantäneanordnungen oder Schul- und Kitaschließungen von Verdienstausfällen betroffen sind, können ab sofort über die Website www.ifsg-online.de einen Antrag auf Erstattung des Verdienstausfalls stellen. Bei diesem digitalisierten Onlineverfahren können auf der Website alle erforderlichen Angaben gemacht und Nachweise hochgeladen werden. 
      
  • Kann ich zuhause bleiben? Muss ich ins Büro, wenn die Kolleg*innen husten? Diese und andere Fragen beantwortet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in seinen FAQs zu den arbeitsrechtlichen Auswirkungen des Coronavirus.

In den Jobcentern:  

  • Sie können sich sowohl telefonisch als auch online arbeitslos melden.
  • Alle persönlichen Gesprächstermine entfallen automatisch, ohne Rechtsfolgen.
  • Alle Auszahlungen sind unabhängig von Terminen sichergestellt.
  • Die neue Sammelrufnummer 0431 -709 1000 der Agentur für Arbeit Kiel ist zu den bisherigen Öffnungszeiten besetzt:
    Montag - Freitag 7.30 - 12.30 Uhr, Donnerstag zusätzlich 14 - 18 Uhr
  • Arbeitgeber*innen nutzen die gebührenfreie Telefonnummer 0800 4 5555 20,  Montag - Freitag 8 - 18 Uhr. Zum Thema Kurzarbeit / Arbeitsverträge können sich auch Arbeitnehmer*innen hierhin wenden.
  • Schriftliche Unterlagen einreichen können Sie in digitaler Form über den Onlinedienst www.jobcenter-digital.de oder per Mail an das Postfach oder in Papierform
    auf dem Postweg an Jobcenter Kiel, Postfach 7007, 24170 Kiel oder durch Einwurf in die Briefkästen vor Ort.

Mehr Infos auf arbeitsagentur.de


 

  • Menschen, die Sozialleistungen beziehen und mittellos sind, wenden sich bitte an den jeweiligen Sozialträger.
  • Diejenigen, die SGB II Leistungen (Hartz IV) beziehen, wenden sich bitte per Mail an oder telefonisch an 0431 709-1525.
  • Wer Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach SGB XII erhält, kann sich per Mail an oder telefonisch über die 115 an das Amt für Wohnen und Grundsicherung wenden.
  • Für Studierende hat das Studentenwerk Schleswig-Holstein Informationen zu die Themen wie BAföG, Studentisches Wohnen, Studienkredit und Jobsuche zusammengestellt: Finanzen während der Corona-Pandemie. BAföG-Anträge werden normal weiterbearbeitet. Für Studierende, die durch die Corona-Pandemie ihren Nebenjob verloren haben, lohnt sich möglicherweise eine Antragstellung. Wenn sich aktuell am Elterneinkommen etwas ändert, rät das Studentenwerk zu einem Aktualisierungs- oder Vorausleistungsantrag. 
  • Schüler*innen können wieder Termine beim BAföG-Amt vereinbaren. Wer eine Zusage von der Schule erhalten hat und einen Antrag auf Ausbildungsförderung stellen möchte, sollte den Antrag jetzt beim BAföG-Amt Kiel einreichen. Nur so kann der Antrag fristgerecht zum kommenden Schuljahr bearbeitet werden. Dies gilt sowohl für Neu- als auch für Weiterbewilligungsanträge. 
    Das Amt für Schulen, Sachbereich BAföG berät bei Fragen.
  • Neuanträge der Hilfe zur Pflege werden pflegefachlich ausschließlich nach Aktenlage beschieden. Die laufenden ambulanten Leistungen der Hilfe zur Pflege werden ohne erneute Bedarfserfassung bis zum 31. Mai 2020 bewilligt. Anträge können Sie jetzt auch online stellen.

 

Die Vorschriften für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen regelt die Landesverordnung.

Damit alle Patient*innen bestmöglich versorgt werden können, gilt in allen Krankenhäusern unter anderem:

  • Vorsorge- Pflege- und Reha-Einrichtungen sowie Krankenhäuser erbringen wieder alle Leistungen, müssen aber weiterhin besondere Hygiene- und Kapazitätsvorschriften sicherstellen. 
     
  • Grundsätzlich darf es keine Besuche von Personen mit akuten Erkrankungen der Atemwege geben.
     
  • Für Kantinen, Cafeterien und andere der Öffentlichkeit zugänglichen Einrichtungen - zum Beispiel Frisiersalons - gelten die gleichen strengen Hygienevorschriften wie für vergleichbare Betriebe außerhalb. Für die Beschäftigten muss ein räumlich oder zeitlich von Besucher*innen und von Patient*innen abgetrennter Bereich zur Verfügung stehen, in dem sie die Einrichtungen nutzen können.
     
Städtisches Krankenhaus

Die Corona-Regeln im Städtischen finden Sie stets aktuell unter krankenhaus-kiel.de/corona-liveticker

Halten Sie auch vor den Eingängen Abstand! Kontakte zwischen Patient*innen und Besucher*innen sind auch dort ein Risiko. Patient*innen schleppen so womöglich Viren ein. 
 

Pflege- und Reha-Einrichtungen
  • Die Einrichtungen müssen ein Hygienekonzept für externe Besucher*innen haben.
  • Besucher*innen müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen
  • Die Kontaktdaten von allen Personen werden registriert, die das Gelände der Einrichtung betreten
  • Personen mit akuten Atemwegserkrankungen dürfen die Einrichtung nicht betreten, außer den Personen, die in der Einrichtung betreut werden.
  • Bewohner*innen von vollstationären Einrichtungen, die akute respiratorische Symptome oder eine Störung des Geruchs- oder Geschmackssinns aufweisen, sind in einem Einzelzimmer mit Nasszelle unterzubringen (Einzelunterbringung).
  • Die Aufnahme von Bewohner*innen und Bewohnern mit Symptomen ist nur zulässig, wenn aufgrund einer ärztlichen Diagnostik keine akute Infektion mit dem Coronavirus vorliegt.

Handlungsempfehlungen zum Umgang mit dem neuartigen Coronavirus


 

 
Damit alle Patient*innen bestmöglich versorgt werden können,
wird in allen Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen Folgendes umgesetzt:
 

  • Derzeit mehr als zweihundert zusätzliche Krankenhausbetten werden für die Behandlung möglicher Corona-Patient*innen eingerichtet. Daran beteiligen sich auch die Belegkliniken.
     
  • Planbare Aufnahmen von Patient*innen (z.B. für Operationen) werden reduziert oder verschoben. Ab dem 4. Mai dürfen auch wieder nicht dringend notwendige Operationen stattfinden - allerdings muss ein Viertel der Intensivbetten mit Beatmungsgeräten für Covid-19-Patient*innen freigehalten werden.
     
  • Pro Krankenhaus gibt es eine Einsatzleitung. Täglich wird die Versorgungssituation überprüft.
     
  • In geriatrischen (altersmedizinischen) Tageskliniken gibt es einen Aufnahmestopp.
     
  • Kapazitäten auf Intensivstationen werden erhöht.
     
  • Es werden Ersatzmaßnahmen für die Quarantäne geplant.
     
  • Das Betreten der Einrichtungen ist verboten, außer 
     
    • für die zu behandelnden oder zu pflegenden Menschen
    • für Personen, die für die pflegerische, therapeutische oder medizinische Versorgung zwingend erforderlich sind
    • für Personen, die für die Aufrechterhaltung des Betriebes zwingend erforderlich sind, wie beispielsweise Handwerker*innen für nicht aufschiebbare bauliche Maßnahmen am Gebäude sowie Reparaturen an Infrastruktureinrichtungen
    • für Personen, die Waren von Lieferant*innen an einen fest definierten Punkt in der Einrichtung übergeben 
    • für Richter*innen, die dienstlich eine Einrichtung betreten müssen, insbesondere für Anhörungen in Unterbringungs- und Betreuungssachen
       
  • Ausnahmen können zum Beispiel auf Kinderstationen und Palliativstationen gemacht werden, oder bei anderen medizinisch oder ethisch-sozial angezeigten Besuchen. 
     
  • Auch in solchen Ausnahmefällen ist zu gewährleisten, dass jede*r Besucher*in registriert wird und die Einrichtung für maximal eine Stunde betritt. Nur bei Kindern unter 14 Jahren und während einer Geburt dürfen bestimmte Einzelpersonen auch länger bleiben.
     
  • Alle Besucher*innen müssen über persönliche Schutz- sowie Hygienemaßnahmen aufgeklärt werden. Sie werden angehalten, diese Regeln dringend einzuhalten. 
     
  • Grundsätzlich darf es keine Besuche von Personen mit akuten Erkrankungen der Atemwege geben.
     
  • Kantinen, Cafeterien und andere der Öffentlichkeit zugänglichen Einrichtungen sind geschlossen.
     
  • Sämtliche öffentlichen Veranstaltungen wie Vorträge, Lesungen, Informationsveranstaltungen etc. sind abgesagt.
     
  • Neuaufnahmen in Pflegeheime sind weiter möglich, allerdings erst nach einer zweiwöchigen Quarantäne. Hierfür müssen die Einrichtungen Voraussetzungen schaffen oder Ausweicheinrichtungen nutzen. 
     
  • Wer in eine Betreuungseinrichtung darf, welche strikten Regeln für das zeitweise Verlassen gelten (zum Beispiel für Fahrten zu medizinischen Behandlungen) und welche Ausnahmen, steht in Ziffer 6 der Allgemeinverfügung.
     
  • Die Bewohner*innen von Heimen sind verpflichtet, bei Spaziergängen den Kontakt zu Nicht-Bewohner*innen zu meiden. 
     
  • Bewohner*innen von Alten- und Pflegeheimen sowie von Einrichtungen der Eingliederungs- und Gefährdetenhilfe dürfen wieder Besuch empfangen, sofern die Einrichtungen entsprechende Besuchskonzepte haben.
Städtisches Krankenhaus

 

  • Behandelt werden weiterhin Tumorpatient*innen und Notfälle. Chemotherapien finden statt. Die Geburtshilfe und die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin sind geöffnet. 

  • Um mehr Kapazitäten für Corona-Patient*innen zu schaffen, übernehmen andere Kieler Spezialkliniken zum Beispiel chirurgische Eingriffe aus dem Städtischen Krankenhaus.
     
  • Besuchsverbot und Ausnahmen: Das Städtische folgt den Empfehlungen des Landes und setzt Vorsichtsmaßnahmen um. Dazu gehört auch ein Besuchsverbot. Ausnahmen gelten für die Kinderklinik (nur Eltern!), die Geburtshilfe (nur Eltern!), die Palliativstation sowie besondere Härtefälle wie sterbende Patient*innen oder die Festlegung von Behandlungskonzepten. Hierfür muss eine Besuchserlaubnis des*der Chefärzt*in oder der Vertretung vorliegen.
     
  • Halten Sie auch vor den Eingängen Abstand! Kontakte zwischen Patient*innen und Besucher*innen sind auch dort ein Risiko. Patient*innen schleppen so womöglich Viren ein.
     
  • Eine Isolierstation eingerichtet. Außerdem ist in Containern außerhalb des normalen Klinikbetriebes zusätzlich Diagnostik möglich. 
     
  • Das Parkdeck wird für die Aufnahme-Container gebraucht. Deswegen darf die Hauptzufahrt Chemnitzstraße 33 nur noch von den Rettungswagen und Patient*innenanfahrten genutzt werden. Sie halten in der Parkbucht für die Taxen vor dem Haupteingang. Parken ist dort verboten. Leider müssen auch die Fahrradstellplätze vor dem Haupteingang gesperrt werden. Taxen parken künftig in der Chemnitzstraße vor der ehemaligen Krankenhaus-Wäscherei. 
     
  • Bis Ende April sind alle externen Veranstaltungen im Städtischen Krankenhaus abgesagt, zum Beispiel Kreißsaalführungen, Stillgruppentreffen, Kurse und  Infoveranstaltungen für Patient*innen.
     
  • Für die Beschäftigten des "Städtischen" wird jetzt ein Teil des Wilhelmplatzes zum Parken freigehalten.

 

  • Abstand rettet Leben. Jedes einzelne Ihrer Ausweichmanöver macht es dem Virus ein kleines bisschen schwerer. Das hilft, den Anstieg der Infektionen zu bremsen. Das verschafft der Forschung Zeit, und die braucht sie immer noch.
     
  • Es ist erlaubt, auch mit mehreren anderen Mitgliedern des eigenen Haushalts unterwegs zu sein sowie mit Mitgliedern maximal eines anderen Haushalts.
     
  • Kontakte zu anderen Personen sind nach wie vor auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren, und Sie müssen, wo immer möglich, den Mindestabstand einhalten. 
     
  • Wenn Sie zum Beispiel einkaufen, achten Sie noch genauer auf den Mindestabstand von 1,5 Metern, besser noch 2 Metern. Halten Sie sich nicht länger als nötig im Geschäft auf, denn drinnen kann man in der Regel schlechter ausweichen als draußen, besonders wenn es voller wird.
     
  • Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist vorgeschrieben in öffentlich zugänglichen Räumen und in Verkehrsmitteln (auch im Fernverkehr). Nicht zugelassen sind Masken mit Ausatem-Ventil, denn bei denen verteilt sich die Atemluft besonders ungünstig.
 

Gewerbliche Umzugsunternehmen dürfen Ihre Dienstleistungen weiterhin erbringen; Umzüge mit Umzugsunternehmen sind daher unter Beachtung der Hygienevorschriften weiter zulässig. Die Unternehmer*innen sind ihrerseits für die Einhaltung ihrer Vorschriften verantwortlich. Die praktische Umsetzung besprechen Sie bitte mit dem Dienstleister.

Private Umzüge können stattfinden, wenn insgesamt höchstens zehn Personen mithelfen. Ausnahme: Wenn nur Personen aus maximal zwei Haushalten dabei sind, dürfen alle Personen aus diesen beiden Haushalten helfen.

Bitte denken Sie daran: So ein Umzug ist nicht leicht. Da wird schwer gearbeitet und schwer geatmet. Denken Sie deshalb - auch bei den Pausen - an genügend Abstand, an gute Hygiene (nicht ins Gesicht fassen, häufig die Hände waschen, Räume viel lüften). Schützen Sie Ihre Helfer*innen und schützen Sie die Kieler*innen.

 

  • Zum Schutz der Fahrer*innen werden die Busse derzeit mit einem Hygieneschutz ausgestattet. In den Bussen mit Hygieneschutz dürfen Sie wieder vorne einsteigen. Der gültige Fahrausweis ist beim Betreten vorzuzeigen. Bei den Fahrer*innen gibt es außerdem wieder Fahrscheine zu kaufen.
  • Maskenpflicht: Fahrgäste müssen beim Betreten eines Verkehrsmittels einen Mund-Nasenschutz tragen. Das gilt auch bei KVG-Vorverkaufsstellen, wie beispielsweise dem Umsteiger oder dem KVG-Servicecenter in der Werftstraße. Fahrgäste ohne entsprechenden Gesichtsschutz werden vom Fahrpersonal aufgefordert, das Fahrzeug oder die Räume zu verlassen. 
  • Die Fördeschiffe fahren nach dem Sommerfahrplan. Von der Kieler Bahnhofsbrücke geht es über Seegarten nach Mönkeberg, Möltenort, Friedrichsort nach Laboe und zurück. Der Fähranleger Bellevue wird derzeit repariert und kann leider nicht angelaufen werden. 
  • Die Fahrgastzahl bei den Hafenrundfahrten ist zunächst auf 100 Personen begrenzt.
  • Auch auf den Fördeschiffen gilt der Grundsatz „Abstand halten“. Die Fahrgäste sollen mindestens einen Sicherheitsabstand von 1,50 Meter einhalten. Auch beim ÖPNV zu Wasser ist das Tragen eines Gesichtsschutzes vorgeschrieben. Die Maskenpflicht gilt während der gesamten Fahrt an Bord der Fördeschiffe, auch auf dem Außendeck. Auf den Fördeschiffen gibt es außerdem eine Zugangsbeschränkung. Um das Platzangebot pro Fahrgast zu verbessern, wird die Fahrgastzahl auf 200 reduziert. SFK-Mitarbeiter*innen kontrollieren den Einstieg.

  • Buslinien und Personentransfers zum Flughafen Hamburg sind aktuell eingestellt. Das gilt für:

    KielExx (von Vineta), Linie: Kiel - NMS - HH Airport
    Kielius (Deutsche Bahn) Linie: Kiel - NMS - HH Airport und
    Flixbus, Linie: Kiel - NMS - HH Aiport - HH ZOB - Bremen, G575 - Ab dem 25. Juni nimmt Flixbus die Verbindung Kiel - HH Airport wieder auf.

 

Für die offenen Geschäfte gibt es strenge Auflagen wie Hygiene-Regeln und eine Begrenzung der Besucher*innenzahl. Kund*innen müssen beim Betreten eines Geschäftes einen Mund-Nasenschutz tragen.

Familien gelten in Supermärkten als eine Person. Sie müssen nicht Ihre Kinder bei der Security oder vor der Tür lassen. Das heißt aber nicht, dass jetzt eine Großfamilie komplett einkaufen gehen muss, wenn es sich anders einrichten lässt. Denn alle die zu Hause bleiben helfen.

 

Folgende Geschäfte dürfen auch sonntags zwischen 11 und 17 Uhr öffnen:

  • Einzelhandel für Lebensmittel
  • Wochenmärkte
  • Abhol- und Lieferdienste mit telefonischer oder elektronischer Bestellung
  • Getränkemärkte
  • Apotheken 
  • Sanitätshäuser
  • Drogerien
  • Tankstellen
  • Poststellen
  • Zeitungsverkauf
  • Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte
  • Lebensmittelausgabestellen (Tafeln)
  • Großhandel

Bitte denken Sie daran: Diese Geschäfte dürfen sonntags öffnen, sie müssen es nicht. Die dort arbeitenden Menschen sind extrem beansprucht und brauchen Ruhetage.

Hinweiszeichen Hygienemaßnahmen in Geschäften
Bitte beachten Sie die Hygieneregeln.


Welche Geschäfte und Betriebe öffnen dürfen, erfahren Sie auf der Website des Landes Schleswig-Holstein.

Für die offenen Geschäfte gibt es strenge Auflagen wie Hygiene-Regeln und eine Begrenzung der Besucher*innenzahl. Kund*innen müssen beim Betreten eines Geschäftes einen Mund-Nasenschutz tragen.

Familien gelten in Supermärkten als eine Person. Sie müssen nicht Ihre Kinder bei der Security oder vor der Tür lassen. Das heißt aber nicht, dass jetzt eine Großfamilie komplett einkaufen gehen muss, wenn es sich anders einrichten lässt. Denn alle die zu Hause bleiben helfen.

 

Folgende Geschäfte dürfen auch sonntags zwischen 11 und 17 Uhr öffnen:

  • Einzelhandel für Lebensmittel
  • Wochenmärkte
  • Abhol- und Lieferdienste mit telefonischer oder elektronischer Bestellung
  • Getränkemärkte
  • Apotheken 
  • Sanitätshäuser
  • Drogerien
  • Tankstellen
  • Poststellen
  • Zeitungsverkauf
  • Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte
  • Lebensmittelausgabestellen (Tafeln)
  • Großhandel

Bitte denken Sie daran: Diese Geschäfte dürfen sonntags öffnen, sie müssen es nicht. Die dort arbeitenden Menschen sind extrem beansprucht und brauchen Ruhetage.

Hinweiszeichen Hygienemaßnahmen in Geschäften
Bitte beachten Sie die Hygieneregeln.

Diese Geschäfte und Betriebe dürfen öffnen:

  • Generell der Einzelhandel mit einer Verkaufsfläche von unter 800 Quadratmetern. Ab dem 9. Mai entfällt die Quadratmeterbeschränkung und es gilt eine Obergrenze von einer Person je 10 Quadratmeter. Weiterhin müssen ausreichende Wartemöglichkeiten und gegebenenfalls Kontrollen eingerichtet werden.
  • Kund*innen müssen beim Betreten eines Geschäftes einen Mund-Nasenschutz tragen. Geschäfte, die das nicht sicherstellen könnnen, dürfen aber (mit einem entsprechenden Konzept) Abholstellen einrichten.
  • Auch vor den Geschäften sind mindestens 1,50 Meter Abstand zu halten, in der Holstenstraße ebenso wie in der Holtenauer Straße oder der Mall im Sophienhof oder im Citti-Park. In den Einkaufsstraßen achten die Polizei und der Kommunale Ordnungsdienst verstärkt darauf, dass es nicht zu Menschenansammlungen kommt. 
  • Kontaktarme Sportarten im Freien dürfen wieder ausgeübt werden. Daher dürfen Sportgeräte dafür wie Fahrräder oder Kanus auch wieder gewerblich verliehen werden.

Unabhängig von der Verkausfläche dürfen öffnen:

  • Abhol- und Lieferdienste einschließlich solche des Online-Handels (Logistiker, Lieferunternehmen)
  • Retouren- und Lieferdienste, die von nicht zulässigen Verkaufsstellen des Einzelhandels angeboten
    werden
  • Abhol- und Lieferdienste einschließlich solche des Online-Handels
  • Apotheken
  • Augenoptiker
  • Außer-Haus-Verkauf von Gaststätten nach telefonischer oder elektronischer Bestellung
  • Bei Autobahnraststätten und Autohöfen ist eine telefonische oder elektronische Vorbestellung nicht erforderlich, ein Außerhausverkauf unter Einhaltung der Abstandsregeln und mit Verweis auf die Hygienestandards bleibt zulässig.
  • Autohandel
  • Autovermietung, Car-Sharing
  • Autowaschstraßen, die nicht unmittelbar mit Tankstellen verbunden sind
  • Bäckereien
  • Banken und Sparkassen
  • Baumärkte
  • Baustoffhandel
  • Beherbergungsbetriebe, Ferienwohnungen, sofern sie nicht für touristische Zwecke genutzt werden.
  • Bestatter*innen
  • Brennstoffhandel
  • Buchhandel
  • Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger
  • Drogerien
  • Ersatzteilverkauf in Werkstätten, Auto- und Fahrradteile- und Zubehörverkauf
  • Fahrradhandel
  • Fahrradwerkstätten
  • Fahrradverleih
  • Floristik
  • Freie Berufe
  • Gärtnereien
  • Gartenbaubedarf
  • Getränkemärkte
  • Goldankauf
  • Großhandel
  • Hofläden
  • Hörgeräteakustiker*innen
  • Hundefrisör*innen, wenn die Tierbesitzer*innen sich nicht in den Räumen aufhalten
  • Kfz-Werkstätten
  • Kioske
  • Krematorien
  • Landhandel mit Dünger, Pflanzenschutz, Saatgut, landwirtschaftlichen Maschinen, Ersatzteilen usw.
  • Landmaschinenreparatur, Landmaschinenersatzteile
  • Lebensmitteleinzelhandel
  • Metzgereien
  • Mischbetriebe des Handwerks, die daneben auch verkaufen
  • Orthopädieschuhmacher*innen
  • Orthopädietechniker*innen
  • Personal Trainer*innen, Ernährungsberater*innen und ähnliche Dienstleister*innen in Einzelberatung
  • Pfandleihe
  • Poststellen, Postagenturen und Paketstationen
  • Raiffeisenmärkte
  • Recyclinghöfe und andere Annahmestellen der Kreislaufwirtschaft
  • Reisebüros, wenn kein direkter Kundenkontakt besteht
  • Sanitätshäuser
  • Schädlingsbekämpfer*innen
  • Schornsteinfeger*innenbetriebe
  • Schuh- und Schlüsselreparatur
  • Servicestellen von Telekommunikationsunternehmen
  • Spezialisierte Baustoffhändler*inenn für Farben, Bodenflächen usw.
  • Spezialisierter Lebensmitteleinzelhandel (z.B. Süßwaren, Tee, Kaffee, Wein, Spirituosen)
  • Stördienste aller Art, insbesondere Schlüsseldienste
  • Tankstellen
  • Textilreinigung
  • Tierbedarf
  • Tierparks, Wildparks, Zoos mit entsprechenden Auflagen
  • Verkauf von Jägereibedarf
  • Verkehrsdienstleistungen aller Art einschließlich Taxi
  • Warenlieferung und Montage
  • Waschsalons
  • Wochenmärkte
  • Zahntechniker*innen
  • Zeitungs- und Zeitschriftenverkauf

Dienstleister*innen und Handwerker*innen können ihrer Tätigkeit nachgehen, sofern ein enger persönlicher Kontakt zu Kund*innen ausgeschlossen ist. Mit strengen Hygieneauflagen dürfen trotz des persönlichen Kontakts auch Friseurbetriebe, medizinische und kosmetische Fußpflege sowie Nagelstudios wieder öffnen.

Die Tätigkeiten des Gesundheitshandwerks sind trotz einer engen persönlichen Nähe ebenfalls erlaubt. Neben dem Verkauf der notwendigen Produkte des Gesundheitshandwerks ist bei den erlaubten Betrieben ein Verkauf von Ersatzteilen und Zubehör zulässig.

Tätigkeiten der Gesundheits- und Heilberufe mit enger persönlicher Nähe zu Patient*innen sind nur gestattet, wenn sie medizinisch akut geboten sind.

Ein Gesundheitshandwerk nach § 4 Absatz 2 der Landesverordnung üben aus:

  • Augenoptiker*innen
  • Hörakustiker*innen
  • Orthopädieschuhmacher*innen
  • Orthopädietechniker*innen
  • Zahntechniker*innen

Einen Gesundheitsberuf nach § 4 Absatz 2 der Landesverordnung üben aus:

  • Alle Berufe nach dem Heilberufekammergesetz
  • Altenpfleger*in
  • Anästhesietechnische Assistent*innen
  • Diätassistent*in
  • Ergotherapeut*in
  • Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*in
  • Gesundheits- und Krankenpfleger*in
  • Hebamme / Entbindungspfleger
  • Heilpraktiker*in (allgemein und sektoral)
  • Logopäd*in
  • Masseur*in und medizinische Bademeister*in
  • Medizinisch-technische Assistent*innen für Funktionsdiagnostik 
  • Medizinisch-technische Laboratoriumsassistent*in
  • Medizinisch-technische Radiologieassistent*in
  • Notfallsanitäter*in / Rettungsassistent*
  • Operationstechnische Assistent*in
  • Orthoptist*in
  • Pharmazeutisch-technische Assistent*in
  • Physician Assistant
  • Physiotherapeut*innen
  • Podolog*innen
  • Tiermedizinische Assistent*innen

 

  • Alle regulären Termine der Müllabfuhr bleiben bestehen.
     
  • Das Wertstoff-Zentrum in der Clara-Immerwahr-Straße 6 hat Montag bis Freitag von 9 - 17 Uhr und Samstag von 9 - 14.30 Uhr geöffnet.
    • Bezahlen ausschließlich bargeldlos mit EC-Karte
    • Kleinkinder sollten im Auto bleiben
    • Alle Personen sollen einen Mund-Nasen-Schutz tragen
    • Es ist ausreichend Abstand (mindestens 1,5 Meter) einzuhalten
       
  • Die Schadstoffsammelstelle in der Gutenbergstraße 57 hat Montag bis Donnerstag, 8 - 16 Uhr, Freitag 8 - 14 Uhr und jeden 1. Samstag eines Monats 9 - 12 Uhr wieder geöffnet. 
     
    Das sind die Regeln: 
    • Alle Personen sollen einen Mund-Nasen-Schutz tragen
    • Es ist ausreichend Abstand (mindestens 1,5 Meter) einzuhalten
       
  • Der ABK-Wertstoffhof in der Daimlerstraße 2 hat Montag bis Freitag von 8 - 16 Uhr geöffnet. 
  • Eingestellt sind derzeit die Schadstoffsammlungen mit dem Schadstoffmobil, die Grünabfallsammlungen und die Gebrauchtmöbelsammlungen. Ferner wird der Bereitstellungsservice momentan nicht angeboten.
  • Das ABK-Kundenzentren am Kleinen Kiel ist von Montag bis Freitag von 9 - 13 Uhr, Montag bis Mittwoch 14 - 16 Uhr sowie Donnerstag 14 - 18 Uhr geöffnet.
  • Das ABK-Kundenzentrum Daimlerstraße ist wieder Montag bis Donnerstag 8 - 16 Uhr und Freitag 8 - 13 Uhr geöffnet.
  • Telefonisch ist der ABK von Montag bis Donnerstag 7 - 16 Uhr sowie am Freitag 7 - 13 Uhr unter der Rufnummer 0431 5854-0  erreichbar.
  • Infos gibt es auch auf der Webseite des ABK www.abki.de.

Bestätigte Fälle der Erkrankung an COVID-19 sind häufig auch auf Kontakte von Rückkehrer*innen von Reisen zurückzuführen. Daher hat das Land in einer Landesverordnung auch Regelungen für Rückkehrer*innen erlassen.

  • International entwickelt sich die Pandemie sehr unterschiedlich. Deswegen werden wieder Risikogebiete bestimmt, die vom Robert Koch-Institut veröffentlicht werden.
     
  • Personen, die aus einem Risikogebiet einreisen oder von dort zurückreisen, sind verpflichtet sich direkt 14 Tage in Quarantäne zu begeben und sich bei dem Gesundheitsamt ihres Wohnortes zu melden. Dabei ist es unerheblich, auf welchem Weg sie zurückgekehrt sind, oder ob sie über ein anderes Land oder Bundesland nach Schleswig-Holstein zurückgekommen sind.
     
  • Die Quarantänepflicht gilt auch für Reisende innerhalb Deutschlands, die aus einem Gebiet mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner*innen in den vergangenen sieben Tagen nach Schleswig-Holstein einreisen. Ausnahm: Sie können einen negativen Coronatest vorweisen, der höchstens 48 Stunden vor der Einreise ausgestellt wurde. Das Land Schleswig-Holstein informiert unter www.schleswig-holstein.de/coronavirus-einreise über die betreffenden Gebiet und die gültigen Regelungen.

  • In Kiel geschieht die Meldung per E-Mail an . Nennen Sie in der Mail Ihren vollständigen Namen, das Geburtsdatum, Ihre Adresse und Telefonnummer sowie das Reiseland und das Datum des letzten Aufenthaltstages. Abhängig vom Gesundheitszustand legt das Gesundheitsamt dann die Regeln für die Quarantäne fest. Die Auflagen des Gesundheitsamtes sind bindend.
     
  • Der Nachweis eines negativen Coronatests hebt eine etwaige Quarantänepflicht auf.
     
  • Personen, die mit Symptomen einreisen, müssen dennoch weiterhin in Quarantäne und das Gesundheitsamt informieren.
     
  • Nicht als Quarantäne-Ort geeignet sind beispielsweise Campingplätze, Jugendherbergen und alle sonstigen Einrichtungen mit sanitären Gemeinschaftseinrichtungen.
     

Ausgenommen von der Quarantänepflicht bleiben weiterhin:

  • Personen, die, beruflich bedingt, grenzüberschreitende Personen, Waren und Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren,
  • Personen die sich im Rahmen ihrer Tätigkeit als Mitarbeiter*innen von Luft-, Schiffs-, Bahn-, oder Busverkehrsunternehmen oder als Besatzung von Flugzeugen, Schiffen, Bahnen und Bussen außerhalb des Bundesgebiets aufgehalten haben.
  • Personen, die nur zur Durchreise nach Schleswig-Holstein einreisen; diese haben das Gebiet des Landes auf direktem Weg zu verlassen;
  • Personen, die täglich oder für bis zu 48 Stunden zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich oder medizinisch veranlasst nach Schleswig-Holstein einreisen;
  • Personen, die sich weniger als 48 Stunden im Ausland aufgehalten haben.
  • Im Übrigen kann die zuständige Behörde (Gesundheitsamt am Wohnort der Betroffenen) in begründeten Einzelfällen auf Antrag weitere Befreiungen erteilen.

Personen mit Atemwegserkrankungen, die zuvor in einem Risikogebiet waren oder Kontakt mit einem bestätigten Fall hatten, sollten sich per Telefon an ihre Hausärztliche Praxis oder an die Nummer 116 117 (ohne Vorwahl) der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein wenden (auch außerhalb der Sprechzeiten).

Neu ist laut Landesverordnung, dass sich alle Personen (es gibt einige Ausnahmen) nach der Rückkehr aus dem Ausland in häusliche Isolation begeben müssen. Dabei ist es unerheblich, auf welchem Weg Sie zurückgekehrt sind, oder ob Sie über ein anderes Bundesland nach Schleswig-Holstein zurückgekommen sind.

Außerdem müssen sich die Rückkehrer*innen beim Gesundheitsamt melden, und zwar per Mail an . Nennen Sie in der Mail Ihren vollständigen Namen, das Geburtsdatum, Ihre Adresse und Telefonnummer sowie das Reiseland und das Datum des letzten Aufenthaltstages.


Was geschieht nach einem Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall?

  • Nach Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall besteht ein Ansteckungsverdacht.
  • Bei einem Ansteckungsverdacht erfolgen Maßnahmen der Quarantäne.
  • Die Inkubationszeit, in der die Infektion in Erscheinung treten kann, beträgt bis zu 14 Tage. Das Auftreten von Symptomen wird während der Quarantäne abgewartet.
  • Bei asymptomatische Personen ist in den ersten Tagen nach der Ansteckung eine Diagnostik nicht sinnvoll, da in diesen Fällen das Virus in der Regel noch nicht nachweisbar ist.
  • Bei Auftreten erster Symptome ist eine labordiagnostische Abklärung sinnvoll.
  • Die meisten Infektionen können etwa zwischen dem 4. und dem 7. Tag nach Ansteckung festgestellt werden. Ein Testen kurz nach erfolgtem Kontakt ist daher nicht sinnvoll.

 

Was sind Risikogebiete?

Risikogebiete sind laut Robert-Koch-Institut (RKI) Gebiete, in denen eine fortgesetzte Übertragung von Mensch zu Mensch vermutet werden kann.

Um dies festzulegen verwendet das RKI verschiedene Kriterien (unter anderem Erkrankungshäufigkeit, Dynamik der täglich gemeldeten Fallzahlen, Maßnahmen - zum Beispiel Quarantäne ganzer Städte oder Gebiete -, exportierte Fälle in andere Länder oder Regionen). Die Situation wird jeden Tag neu bewertet, bei Bedarf werden die Risikogebiete angepasst.


Übersicht des RKI über die Risikogebiete

 

Personen, die Symptome zeigen oder Kontakt mit einem bestätigten Fall hatten, sollten sich per Telefon an ihre Hausärztliche Praxis oder an die Nummer 116 117 (ohne Vorwahl) der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein wenden (auch außerhalb der Sprechzeiten).


Was geschieht nach einem Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall?

  • Nach Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall besteht ein Ansteckungsverdacht.
  • Bei einem Ansteckungsverdacht erfolgen Maßnahmen der Quarantäne.
  • Die Inkubationszeit, in der die Infektion in Erscheinung treten kann, beträgt bis zu 14 Tage. Das Auftreten von Symptomen wird während der Quarantäne abgewartet.
  • Bei asymptomatische Personen ist in den ersten Tagen nach der Ansteckung eine Diagnostik nicht sinnvoll, da in diesen Fällen das Virus in der Regel noch nicht nachweisbar ist.
  • Bei Auftreten erster Symptome ist eine labordiagnostische Abklärung sinnvoll.
  • Die meisten Infektionen können etwa zwischen dem 4. und dem 7. Tag nach Ansteckung festgestellt werden. Ein Testen kurz nach erfolgtem Kontakt ist daher nicht sinnvoll.

 

Quarantäne dient Ihrem Schutz und dem Schutz aller anderen vor Ansteckung mit dem Coronavirus.

  • Wenn eine häusliche Quarantäne für Sie angeordnet wird, dürfen Sie 14 Tage Ihr Haus oder Ihre Wohnung nicht verlassen.
  • Fragen Sie deswegen Freunde, Familie oder Nachbar*innen, ob sie für Sie einkaufen, und lassen Sie die Einkäufe vor der Tür abstellen.
  • Versuchen Sie nach Möglichkeit eine zeitliche und räumliche Trennung der Kontaktperson von anderen Haushaltsmitgliedern.
    Eine zeitliche Trennung kann zum Beispiel dadurch erfolgen, dass Sie die Mahlzeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander einnehmen.
    Eine räumliche Trennung kann zum Beispiel dadurch erfolgen, dass sich die Kontaktperson in einem anderen Raum als die anderen Haushaltsmitglieder aufhält.
  • Alle Personen, die sich in angeordneter Quarantäne befinden, werden täglich vom Gesundheitsamt angerufen, um nach dem Befinden zu fragen.
  • Wenden Sie sich bei auftretenden Symptomen oder wenn sich bestehende Symptome verschlimmern an den*die behandelnde Hausärzt*in oder den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst.
  • Verstöße gegen Quarantäneanordnungen sind Straftaten. Im Falle einer Verurteilung drohen Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren oder eine Bußgeldstrafe von bis zu 25.000 Euro. 

Quarantäne wird zum Schutz angeordnet, wenn Sie

 
Besondere Abfallentsorgung bei häuslicher Quarantäne

Für private Haushalte mit infizierten Personen und begründeten Verdachtsfällen in häuslicher Quarantäne gelten besondere Vorsichtsmaßnahmen:

  • Neben dem normalen Restmüll sollen auch Verpackungsabfälle (gelber Sack), Altpapier und Biomüll zusammen in der Restmülltonne entsorgt werden. Diese werden gemeinsam in einen stabilen, möglichst reißfesten und fest verschlossenen Sack in die graue Tonne gepackt.
  • Einzelgegenstände wie Taschentücher dürfen nicht lose in Abfalltonnen geworfen werden.

Aktuelle Informationen veröffentlicht der ABK auch im Internet unter abfall-a.de.

 

 

  • Wenn jemand in einem Risikogebiet war und Symptome auftreten
  • Wenn jemand Kontakt zu einem bestätigten Fall hatte und Symptome auftreten
  • Wenn bei medizinisch oder pflegerisch tätigen Personen oder Menschen aus einer Risikogruppe Symptome auftreten
  • Wenn bei einer Person der Verdacht auf eine durch einen Virus ausgelöste Lungenentzündung besteht

Ein Test wird immer nur dann durchgeführt, wenn Symptome auftreten. Ein Verdacht reicht nicht aus.

Die Kapazitäten für Tests sind begrenzt. Deswegen wenden die Gesundheitsämter diese Kriterien an.

 

Die Berliner Charité bietet eine Web-App an, die Sie mit Ihrem normalen Browser nutzen können.

Die CovApp kann dabei helfen, die Notwendigkeit eines Arztbesuches oder Coronavirus-Tests besser einzuschätzen. Die medizinisch relevanten Informationen für ein etwaiges Arztgespräch werden am Ende für Sie zusammengefasst.

Die CovApp stellt keine Diagnose. Die Nutzung dieser App ersetzt keine ärztliche Behandlung. Wenn Sie sich aktuell schwer krank fühlen, suchen Sie bitte umgehend medizinische Hilfe.

 


Die Landeshauptstadt Kiel hat ihre Dienstleistungs- und Serviceangebote eingeschränkt, um den Dienstbetrieb aufrecht zu erhalten und die Beschäftigten zu schützen. Dabei ist sichergestellt, dass elementare Grund- und Versorgungsfunktionen immer aufrecht erhalten werden (zum Beispiel soziale Leistungen, Sicherheit und Ordnung oder Versorgung).

Der Betrieb wird schrittweise wieder ausgeweitet.  

Die Pandemie ist nicht vorbei. Darum gilt generell:

  • Eine vorherige Terminabsprache ist in vielen Bereichen notwendig. 
  • Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist jederzeit einzuhalten.
  • Bringen Sie eine Alltagsmaske zum Termin mit. Sie müssen sie in den Gebäuden tragen, denn es gilt die Maskenpflicht gemäß Landesverordnung. Besucher*innen müssen bereits beim Betreten des Gebäudes einen Mund-Nasenschutz tragen. 
  • Jedes Amt hat ein Hygienekonzept. Der Zugang wird gesteuert, um alle möglichen Kontakte auf ein Minimum zu begrenzen.

Wer für was zuständig ist, finden Sie unter www.kiel.de/service. Bitte haben Sie Verständnis, wenn Sie auf später vertröstet werden müssen, weil es kein dringendes Anliegen ist.

Für Fragen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und deren Auswirkungen in Kiel ist die E-Mail-Adresse eingerichtet. 
 

  • Die Kfz-Zulassungsstelle und die Führerscheinstelle in der Saarbrückenstraße vergeben wieder online Termine. In unaufschiebbaren Notfällen für Kfz-Zulassungsangelegenheiten melden Sie sich bitte unter .
     
  • Alle bisher vereinbarten und bestätigten Termine im Einwohnermeldeamt sowie in den Außenstellen mussten leider abgesagt werden, um sie neu zu verteilen. Die Betroffenen wurden darüber informiert. Wer bereits eine Vorregistrierung hat, bekommt in Kürze Nachricht. Auf www.kiel.de/terminvereinbarung können Sie wieder normal Termine buchen. In unaufschiebbaren Notfällen für Einwohnerangelegenheiten melden Sie sich bitte unter 0431 901-904

    Eine Reihe von Dingen können Sie persönlich, aber ohne Termin erledigen. Andere Angelegenheiten gehen einfach per Post oder E-Mail. Weitere Infos unter www.kiel.de/terminvereinbarung

  • Die Zuwanderungsabteilung („Immigration Office“) hat auf einen Notbetrieb für unaufschiebbare und dringende Fälle umgestellt und ist vorerst nur per E-Mail an erreichbar. Bitte kommen Sie nicht persönlich.

    Alle Regeltermine gelten als abgesagt. Wenn Aufenthaltsdokumente ausgelaufen oder Termine ausgefallen sind, entstehen den Betroffenen keine Nachteile. Aufgrund von bundes- und landesrechtlichen Regelungen werden Sie möglichst schnell über die weitere Gültigkeit des Aufenthaltsdokuments informiert. Sie erhalten einen neuen Termin zugeschickt oder es wird ein neuer Termin mit Ihnen vereinbart.
     
  • Das Standesamt arbeitet weitgehend schriftlich oder mit Terminen: 

    • Geburten werden möglichst schriftlich bearbeitet. Für die Beurkundung von Vaterschafts- und Mutterschaftsanerkennungen sowie Namenserklärungen für Kinder können unter 0431 901-1021 und Termine vereinbart werden.
    • Sterbefälle werden im schriftlichen Verfahren bearbeitet. In dringenden Fällen ist ein persönlicher Termin nach vorheriger telefonischer Anmeldung möglich: 0431 901-2369, .
    • Bei Eheschließungen können zu Trauungen neben dem Brautpaar neun weitere Gäste (einschließlich Trauzeug*innen / Dolmetscher*in / Fotograf*in) an der Zeremonie teilnehmen.
    • Anmeldungen zur Eheschließung werden schriftlich bearbeitet: .
    • Trautermine können bis Ende 2021 reserviert werden unter unter Angabe einer Telefonnummer.
    • Termine für Namensänderungen bei Ehegatten können Sie unter vereinbaren.  
    • Öffentlich-rechtliche Namensänderungen nach dem Namensänderungsgesetz sowie Angleichungserklärungen werden schriftlich bearbeitet: . Wenn Sie einen Termin vereinbaren möchten, schicken Sie uns dazu auch eine Telefonnummer, wir rufen Sie dann an.
    • Erklärungen zum Kirchenaustritt werden nach vorheriger Terminvereinbarung entgegengenommen: .
    • Urkundenanforderungen werden schriftlich bearbeitet: . Bitte fügen Sie Ihrer Anforderung einen Scan des Personalausweises oder Reisepasses bei.

  • In den Elternberatungsstellen des Gesundheitsamtes für Kinder- und Jugendärztliche Gutachten sowie für schulärztliche Untersuchungen finden zur Zeit ausschließlich über Terminvergabe wieder einzelne schulärztliche Untersuchungen und kinder- und jugendärztliche Begutachtungen statt.
     
  • Wenn Sie eine Auskunft aus dem Bauaktenarchiv brauchen, beschreiben Sie Ihr Anliegen bitte so konkret wie möglich per E-Mail an . Wir geben Ihnen dann eine Rückmeldung, ob eine Terminvereinbarung notwendig ist. 
     
  • Die persönliche Bauberatung im Amt für Bauordnung, Vermessung und Geoinformation wird in eingeschränkter Form wieder angeboten. Der Zutritt zur Bauberatung ist aber nur möglich, wenn über die E-Mail-Adresse ein Termin vereinbart worden ist. 
        
  • Gewerbesteuerpflichtige können bis zum 31. Dezember 2020 Anträge auf Stundung oder Ratenzahlung der bis zu diesem Zeitpunkt bereits fälligen oder fällig werdenden Gewerbesteuern sowie Anträge auf Anpassung der Vorauszahlungen auf die Gewerbesteuer stellen. Die Nachweisführung und Antragsstellung wird anhand eines vereinfachten Verfahrens durchgeführt.
     
  • Das bisherige Beratungsangebot des Amtes für Soziale Dienste kann nur eingeschränkt angeboten werden. Das Stephan-Heinzel-Haus am Wilhelmplatz ist vorerst nur noch wie folgt erreichbar: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag in der Zeit von 8.30 Uhr bis 12 Uhr. Sollte eine persönliche Ansprechperson im Amt bekannt sein, nehmen Sie bitte vor Betreten des Hauses telefonisch Kontakt auf.

  • Für Grundstücke sowie Immobilien der Landeshauptstadt Kiel ist eine Stundung von Mieten, Pachten, Nutzungsentgelten für zwei Monate auf Antrag möglich. 

 

Das Land hat ein Veranstaltungs-Stufenkonzept - hier sind Veranstaltungen in verschiedene Risikoklassen unterteilt. Mit entsprechenden Hygienekonzepten können demnach folgende Veranstaltungen stattfinden:

  • Gruppenaktivitäten / Veranstaltungen, bei denen das Abstandsgebot in der Praxis nur teilweise eingehalten werden kann, da ein hohes Maß an Interaktion besteht (z.B. Familienfeiern, Empfänge oder Exkursionen) mit festem und bekanntem Publikum sind nur im Außenbereich mit bis zu 50 Personen erlaubt.
  • Veranstaltungen mit Marktcharakter, also wechselndem Publikum, bei denen Abstände überwiegend eingehalten werden können (z.B. Messen, Flohmärkte, Landmärkte) sind im Außenbereich für bis zu 250 Personen, die sich maximal gleichzeitig auf dem Veranstaltungsgelände aufhalten, zugelassen. Die Einhaltung des Abstandsgebots ist auch durch Ordnungskräfte sicherzustellen. Auf solchen Veranstaltungen dürfen zudem keine alkoholischen Getränke ausgeschenkt werden. In geschlossenen Räumen sind bei solchen Veranstaltungen - unter Auflagen - bis zu 100 Personen zugelassen.
  • Veranstaltungen im öffentlichen Raum mit Sitzungscharakter, bei denen Abstände eingehalten werden können und ein geringes Maß an Interaktion besteht, (z.B. Konzerte, Vorträge, Lesungen, Theater, Kinos und Autokinos) dürfen mit einer gleichzeitigen Teilnehmerzahl von bis zu 250 Personen außerhalb geschlossener Räume und bis zu 100 Personen innerhalb geschlossener Räume stattfinden. Die Veranstalter*innen haben die Kontaktdaten der Teilnehmenden zu erheben.
  • Im öffentlichen Raum sind Veranstaltungen mit Gruppenaktivität, bei denen feste Sitzplätze nicht vorhanden sind oder nicht nur kurzzeitig verlassen werden und bei denen der Teilnehmerkreis nicht wechselt auch wieder innerhalb geschlossener Räume erlaubt. Damit sind neben Festen, Empfängen und Exkursionen auch Führungen möglich. Dabei darf die Teilnehmer*innenzahl von 50 Personen nicht überschritten werden. Die Abstand- und Hygieneregeln sind dabei zu beachten. Der*die Veranstalter*in hat unter anderem die Kontaktdaten der Teilnehmer*innen zu erheben.
  • Erlaubt wird auf Veranstaltungen im Rahmen einer beruflichen Tätigkeit das Singen oder das Musizieren mit Blasinstrumenten in geschlossenen Räumen, aber unter Auflagen. Dabei gilt zwischen den Akteur*innen jeweils ein Mindestabstand von drei Metern - oder die Übertragung von Tröpfchen wird durch geeignete Barrieren verringert. Zum Publikum muss ein Mindestabstand von sechs Metern eingehalten werden - oder die Übertragung von Tröpfchen wird durch geeignete Barrieren verringert. Hinzu kommen weitere Bedingungen zur Hygiene und dem Umgang mit den Instrumenten, die in der Landesverordnung stehen.  Gesang, Tanz und Selbstbedienungsbuffets sind auf Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ansonsten weiterhin nicht erlaubt.
  • Für Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen gilt weiterhin die Sperre mindestens bis zum 31. Oktober 2020. 

Zusammenkünfte zu privaten Zwecken, also zwischen Personen, die sich persönlich kennen: Veranstaltungen im privaten Wohnraum und dazugehörenden Land sind mit bis zu 50 Personen möglich. Unter anderem gelten aber folgende Auflagen: Der*die Gastgebende muss eine Einladung aussprechen und die Einhaltung der Hygienestandards und die Einhaltung des Abstandsgebot sicherstellen. Zudem hat er*sie die Kontaktdaten der Teilnehmer*innen aufzunehmen und für vier Wochen aufzubewahren. Dazu stellt das Gesundheitsministerium eine Checkliste zur Verfügung: www.schleswig-holstein.de/coronavirus-handreichungen.

Außerdem können sich Angehörige zweier Haushalte privat treffen, unabhängig von der Personenanzahl.

Für Veranstaltungen im öffentlichen Raum gilt nicht zwar die generelle Kontaktbeschränkung (Mitglieder maximal zweier Haushalte), aber folgende Voraussetzungen:

Der*die Veranstalter*in

  • erstellt ein Hygienekonzept und 
  • erhebt spätestens bei Beginn der Veranstaltung nach die Kontaktdaten der Teilnehmenden;

Die Kontaktbeschränkungen gelten ebenfalls nicht

  • für Veranstaltungen und Einrichtungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, der Rechtspflege oder der Daseinsfür- und -vorsorge dienen, zum Beispiel Parlamente oder Gerichte
  • für Zusammenkünfte, die aus geschäftlichen, beruflichen oder dienstlichen Gründen, zur Durchführung von Prüfungen oder zur Betreuung erforderlich sind
  • im Rahmen der Kindertagesbetreuung, einer außerfamiliären Wohnform oder von Betreuungs- und Hilfeleistungsangeboten nach dem Achten Buch Sozialgesetzbuch - Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII)
  • für die Betreuung von Kindern unter zwölf Jahren, Kindern und Jugendlichen mit Behinderung und Pflegebedürftigen, unabhängig von der Zugehörigkeit zum Hausstand, sofern dadurch eine Gesamtpersonenzahl von sechs nicht überschritten wird.

Unaufschiebbare Versammlungen von Parteien und Wählergruppen zur Aufstellung ihrer Bewerber*innen nach den jeweiligen Wahlgesetzen für unmittelbar bevorstehende Wahlen sind von der Beschränkung der Personenzahl befreit.

Bei rituellen Veranstaltungen der Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften dürfen mit entsprechenden Hygiene- und Abstandskonzepten auch mehr als 50 Menschen zusammenkommen.

Demonstrationen und Spontanversammlungen können nach Durchführung einer individuellen Verhältnismäßigkeitsprüfung  zugelassen werden, wenn die Hygieneregeln eingehalten werden können - bei Vorliegen der hygienischen Voraussetzungen gegebenenfalls auch mit mehr als 50 Personen. Die Versammlungsbehörde stimmt sich dazu mit der Gesundheitsbehörde ab.

Verstöße gegen Veranstaltungsverbote sind Straftaten. Im Falle einer Verurteilung drohen Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren oder eine Bußgeldstrafe von bis zu 25.000 Euro.  

 

Alle öffentlichen Veranstaltungen sind untersagt.

Untersagt sind auch Zusammenkünfte
in Sport- und Freizeiteinrichtungen und die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich. In Musikschulen ist Einzelunterricht erlaubt.

Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften sind mit Einschränkungen grundsätzlich wieder möglich.

Demonstrationen können nach Durchführung einer individuellen Verhältnismäßigkeitsprüfung zugelassen werden, wenn die Hygieneregeln eingehalten werden können.

Gestattet sind Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung dienen, der Rechtspflege oder der Daseinsfürsorge und Versorgung, vor allem Veranstaltungen des Verfassungsgerichts, der Gerichte, der Staatsanwaltschaften und anderer Behörden, Stellen oder Einrichtungen, die öffentlich-rechtliche Aufgaben wahrnehmen.

Nicht eingeschränkt wird ferner das Selbstorganisationsrecht des Landtages, der Gemeinden, und Gemeindeverbände. Dafür notwendige Räume können unabhängig von ihrem sonstigen Bestimmungszweck hierfür genutzt werden.

Zulässig sind außerdem unvermeidbare Zusammenkünfte und Ansammlungen, soweit die Teilnehmenden aus geschäftlichen, beruflichen oder dienstlichen sowie aus prüfungs- oder betreuungsrelevanten Gründen unmittelbar zusammenarbeiten oder bestimmungsgemäß zumindest kurzfristig zusammenkommen müssen. Ein Beispiel ist der ÖPNV.

Erlaubt ist die Betreuung von Kindern unter 12 Jahren, Kindern und Jugendlichen mit Behinderung und Pflegebedürftigen, unabhängig von der Zugehörigkeit zum Hausstand, sofern dadurch eine Gesamtpersonenzahl von sechs nicht überschritten wird.


Private Veranstaltungen sind grundsätzlich untersagt.

Die Kontakte zu anderen Personen als zu Angehörigen des eigenen Hausstandes sind auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Erlaubt ist aber der Kontakt zu Mitgliedern eines weiteren gemeinsamen Haushalts.

Von den Einschränkungen ausgenommen sind außerdem weitgehend Ehegatten, Geschiedene, eingetragene Lebenspartner, Lebensgefährten, Geschwister und in gerader Linie Verwandte.

Die Teilnehmerzahl eines solchen Zusammenkommens im privaten Raum sowie entsprechender Zusammenkünfte im öffentlichen Raum darf insgesamt zehn Personen nicht übersteigen - außer es gehören sowieso mehr als zehn Personen zum Haushalt, dann dürfen die alle dabeisein.

Bestattungen und Hochzeiten sind erlaubt, aber auf das unbedingt notwendige Maß an Teilnehmer*innen zu beschränken.

 

Verstöße gegen Veranstaltungsverbote sind Straftaten. Im Falle einer Verurteilung drohen Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren oder eine Bußgeldstrafe von bis zu 25.000 Euro.  

 

Teilweise.

  • Fast alle Büchereien sind wieder mit reduzierten Öffnungszeiten geöffnet.  Der Aufenthalt in den Büchereien ist vorläufig nur für die Ausleihe und Rückgabe möglich. Zeitungen, WLAN, Internetplätze sowie Kopierer können noch nicht wieder angeboten werden. Besucher*innen müssen beim Betreten der Gebäude einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Häufige Fragen beantwortet die Bücherei unter www.kiel.de/stadtbuecherei#faq
     
  • Die Musikschule nimmt schrittweise den Unterrichtsbetrieb wieder auf. Unterricht in der Musikschule selbst kann unter bestimmten Voraussetzungen wieder stattfinden. Hierfür gelten spezielle Hygieneregelungen; das Konzept steht auf der Webseite der Musikschule Kiel. Um die Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebes so reibungslos wie möglich zu gestalten, wird teilweise parallel weiter Online-Musikunterricht angeboten. 

  • Die Förde-vhs nimmt nach und nach den Kursbetrieb wieder auf. Sie bietet alternativ zahlreiche Online-Bildungsangebote kostenfrei an.

  • Im Lesesaal des Kieler Stadtarchivs können Sie wieder Archivalien benutzen. Dafür vergibt das Stadtarchiv Termine wahlweise per E-Mail an mit Angabe Ihrer Telefonnummer oder per Telefon unter 0431 901-3422. Ohne einen Termin ist keine Benutzung möglich.

  • Die Mädchen- und Jugendtreffs öffnen für Gruppenangebote für bis zu 10 Teilnehmer*innen. Eine Anmeldung mit Einverständniserklärung durch die Erziehungsberechtigten unter Angabe der Kontaktdaten ist notwendig, um teilzunehmen und um Kontaktketten nachvollziehen zu können. Das Hygienekonzept der städtischen Mädchen- und Jugendtreffs sowie das Anmeldeformular gibt es auf www.kiel.de/jugendtreff.
     
    Per Telefon, Social Media, E-Mail, oder Briefkasten vor den Einrichtungen sind die Mitarbeiter*innen und weiterhin für die Kinder und Jugendlichen erreichbar. Gegen die Langeweile der häuslichen Isolation bekommen Kinder und Jugendliche auf den Social-Media-Kanälen der Jugend- und Mädchentreffs nützliche Tipps. Zu finden sind sie auf Instagram unter @detwiel, @Maedchen_treff_monalisa, @Jugendtreff_elmschenhagen, @Originaltreff_schusterkrug, @Station113_jugendtreff_hassee, @Mobile_jugendarbeit_kiel, @Maedchen_treff_rela, @jugendparkgaarden_chillbox und @Jugendtreff_ellerbek.
     
  • Das Theater Kiel kann nun vor den Theaterferien doch noch einige Vorstellungen für ein stark reduziertes Publikum spielen. Vorverkauf für diese Veranstaltungen ausschließlich online unter www.theater-kiel.de sowie telefonisch unter 0431  901 901.
     
    Zur Rückverfolgung von Infektionsketten ist bei der Buchung die Angabe des Namens, der Adresse und der Telefonnummer erforderlich. Für sämtliche Veranstaltungen wurde ein Hygienekonzept entwickelt, in den Häusern gelten die bekannten Abstands- und Hygieneregeln, die vor Ort auch ausgehängt werden.

    Das Theater Kiel stoniert kostenfrei alle Karten der abgesagten Vorstellungen automatisch. Kund*innen erhalten einen gleichwertigen »Corona-Gutschein«, der bis 31. Dezember 2021 gültig ist. Anonymkäufer*innen werden gebeten, ihre Original-Karten unter Angabe ihres Namens und ihrer Adresse postalisch zuzusenden (Theater Kiel, Rathausplatz 4, 24103 Kiel), dann wird der Gutschein zugesandt. Ein entsprechendes Rückgabeformular steht unter www.theater-kiel.de zum Download bereit. Ausgesuchte Produktionen werden als Online-Stream angeboten. 

 

Untersagt ist der Betrieb von folgenden Einrichtungen:

  • Clubs, Diskotheken und andere Einrichtungen, in denen zum Vergnügen getanzt wird
  • Prostitutionsbetriebe
  • Swingerclubs

Hinweise zum Freizeitbereich hat das Land auf seiner Webseite zusammengestellt.

Sport

Schwimmbäder dürfen mit entsprechenden Hygienekonzepten wieder öffnen. In den Hygienekonzepten für Schwimm- und Freibäder ist besonders darauf zu achten, dass das Abstandsgebot in den Schwimmbecken eingehalten werden kann. Genutzt werden dürfen Becken, die zum Schwimmen zu Sport-, Ausbildungs- und Therapiezwecken geeignet sind, zum Beispiel in Bahnen eingeteilte Schwimmbecken, Nichtschwimmer- und Babybecken. Reine „Spaßbecken“ dürfen nicht genutzt werden, weil dort und im Umfeld die Interaktionen zwischen Besucher*innen häufig unkoordiniert ablaufen. Außerdem sind die Becken meistens nicht tief, und die Besucher*innen stehen oft zu eng nebeneinander. Während des Schwimmens in normalen Schwimmbecken ist die Infektionsgefahr geringer.

Für Sport innerhalb und außerhalb von Sportanlagen gelten die Abstandsregeln, aber nicht das Kontaktverbot (maximal Personen aus zwei Haushalten).

Bei Sport in geschlossenen Räumen müssen die Betreiber*innen oder Veranstalter*innen ein Hygienekonzept erstellen, das auch das besondere Infektionsrisiko der ausgeübten Sportart berücksichtigt. Und sie müssen die Kontaktdaten der Besucher*innen registrieren, damit im Fall einer Infektion die Kontakte nachvollzogen werden können.

Vom Deutschen Olympischen Sportbund oder von einzelnen Sportfachverbänden entwickelte Empfehlungen müssen umgesetzt werden. Die Sportverbände veröffentlichen ihre jeweiligen Hygienekonzepte auf der Internetseite des DOSB.

Bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten sind entsprechende Hygienemaßnahmen einzuhalten.

Sportwettkämpfe dürfen wieder stattfinden, aber nur mit entsprechenden Hygienekonzepten und unter Beachtung der Regelungen, die für Veranstaltungen gelten - auch was die Anzahl der Teilnehmenden betrifft. Zuschauer*innen sind in Sportanlagen nicht erlaubt.

Sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen und Sammelumkleiden, beispielsweise auf Campingplätzen oder in Sporteinrichtungen, dürfen
mit entsprechenden Hygienekonzepten wieder öffnen. Saunen, Whirlpools oder vergleichbare Einrichtungen wie Dampfbäder dürfen
wieder öffnen, aber mit der Einschränkung, dass diese nur einzeln oder durch die Mitglieder eines gemeinsamen Hausstands genutzt werden dürfen. Das gilt auch für Saunen in Hotels oder in Spaß- und Freizeitbädern.

Untersagt ist mit der Allgemeinverfügung der Landeshauptstadt und der Landesverordnung auch der Betrieb von:

  • Bars
  • Shisha-Bars
  • Kneipen
  • Clubs
  • Diskotheken
  • Theatern
  • Konzerthäusern
  • Kinos
  • Fitness-Studios
  • Schwimmbädern
  • sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen (z.B. Freizeitparks, Jugendzentren, Tanzschulen)
  • Zusammenkünften in Sportvereinen
  • Spielhallen
  • Prostitutionsbetrieben
  • Cafés (ohne Speisenzubereitung)
  • Tanzangebote
  • Wohnmobilstellplätze und Campingplätze (soweit nicht als erster Wohnsitz genutzt oder für autarkes Dauercampen)
  • Spielbanken
  • Spielcafés
  • Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
  • Erotikangebote (einschließlich Sex-Kinos)
  • Messen
  • Ausstellungen
  • Spezialmärkten
  • Jahrmärkten
  • Volksfesten

Die Landesverordnung ordnet die Schließung bestimmter Einrichtungen an. Hierzu zählen - neben den dort explizit genannten - als „ähnliche Einrichtungen“ im Sinne der Verordnung unter anderem

  • Saunen
  • Sonnenstudios,
  • Körperpflege-und Kosmetiksalons,
  • Physio- und Massagepraxen (Ausnahme: medizinisch gebotene Behandlungen; eine ärztliche Verordnung ist hierfür vorzulegen),
  • Angebote in Volkshochschulen, in Musikschulen (außer Einzelunterricht), in sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen,
  • Fahrschulen (theoretischer und praktischer Unterricht),
  • kommerziell organisierte Reiseveranstaltungen in Bussen und auf Schiffen,
  • Senior*innen-Tagesbetreuungsangebote und vergleichbare Freizeitangebote für Senior*innen,
  • Jugendzentren und vergleichbare Freizeitangebote für Jugendliche,
  • Geburtsvorbereitungskurse und Eltern und Kind-Freizeitangebote,
  • Boule-und Minigolfplätze,
  • Indoorspielflächen, Jumphäuser und vergleichbare Einrichtungen,
  • Reit-, Tennis-oder Golf/Swin-Golfunterricht,
  • Hundeschulen und Hundeausbildungsplätze,
  • Swingerclubs und vergleichbare Einrichtungen

Hinweise zum Freizeitbereich hat das Land auf seiner Webseite zusammengestellt.

Bestimmte Trainingsformen im Sport werden wieder zugelassen. Die Sportverbände veröffentlichen ihre jeweiligen Hygienekonzepte auf der Internetseite des DOSB.

 

Einkaufszentren müssen ein mit der Stadt abgestimmtes Zugangs- und Hygienekonzept haben, damit die Sicherheitsregeln eingehalten werden. Auch vor den Geschäften sind mindestens 1,50 Meter Abstand zu halten, das gilt in der Mall im Sophienhof oder im Citti-Park ebenso wie in den Einkaufsstraßen.

Kund*innen müssen beim Betreten des Gebäudes einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Wieder zugelassen sind ab 29. Juni Kinderbetreuungs-Angebote im Einzelhandel. Dazu muss ein Hygienekonzept vorliegen und die Kontaktdatenmüssen registriert und für vier Wochen aufbewahrt werden.

Gaststätten dürfen unter Auflagen öffnen:

    • Strenge Hygiene- und Abstandsregeln gelten. Die Betreiber*innen müssen ein entsprechendes Hygienekonzept haben und bei Kontrollen vorlegen können. Bei mehr als 50 Personen, die gleichzeitig bewirtet werden sollen, muss das Konzept bereits vor der Öffnung dem Gesundheitsamt per Mail an  vorliegen. Zum Beispiel müssen schon bei den Ein- und Ausgängen oder im Toilettenbereich die Abstände eingehalten werden können und die Räume müssen regelmäßig gelüftet werden. Das Land hat einen Leitfaden mit den Datails erstellt.
       
    • Alle Gäste werden mit ihren Kontaktdaten registriert, damit im Fall einer Infektion eine Rückverfolgung möglich ist.
    • Übermäßiger Alkoholkonsum ist zu vermeiden.

Das Infektionsrisiko ist draußen deutlich geringer als in Innenräumen. Um mehr Außenplätze anzubieten, können Gaststätten - wo es vom Platz und der Sicherheit her möglich ist - auch einen Antrag auf eine sogenannte Freisitzanlage auf öffentlichen Gehwegen stellen.
 

Für Betriebe, die das nicht erfüllen können, ist (unter Bedingungen) ein Außerhaus-Verkauf möglich:

  • Kund*innen dürfen die Räume nicht betreten. Die Abholung erfolgt direkt an der Tür oder einer anderen Stelle, die zur unmittelbaren Übergabe geeignet ist. Davor müssen die Mindestabstände eingehalten werden können.
  • Wartezeiten fallen in der Regel nicht an.
  • Die abgeholten Speisen dürfen im Umkreis von 100 Metern um gastronomische Einrichtungen nicht verzehrt werden.
  • Hinweise zur Hygiene sind auszuhängen. Weitere Auflagen können vom Gesundheitsamt per Auflagenbescheid vorgegeben werden.
  • Schnellimbisse, die über einen „Drive in“ verfügen, dürfen ausschließlich über diesen Schalter die Speisen und Getränke abgeben.

Zum Merkblatt Außer-Haus-Verkauf
 

Gastronomische Angebote, die beides nicht erfüllen können, müssen geschlossen bleiben.

In nicht genutzten Gebäuden müssen die Trinkwasser-Installationen mindestens alle 72 Stunden betätigt und alle Leitungen dabei vollständig durchgespült werden. Dies soll vermeiden, dass sich Bakterien wie Legionellen in den Trinkwasserleitungen ansammeln, und es soll die Trinkwasserqualität erhalten.

 

 

 

 

Was jetzt wichtig ist

„Wir wollen, dass die Spielplätze aufbleiben. Bitte halten Sie sich an die Regeln, damit Ihre Kinder weiterhin dort spielen können“, sagt Bürgermeisterin und Bildungsdezernentin Renate Treutel.

„Wir haben noch immer eine Ausnahmesituation und müssen die Gesundheit aller im Blick behalten“, sagt Stadtrat Christian Zierau. „Deswegen machen wir im Rathaus und in der Kfz-Zulassungsstelle ab dem 23. April die Türen erst einmal nur ein Stück auf. Sie brauchen leider einen neuen Termin.“

„Innerlich müssen wir zusammenrücken, aber äußerlich müssen wir Abstand halten. Das ist die große Herausforderung dieser Corona-Krise“, sagt Gesundheitsdezernent Gerwin Stöcken. „Kontakte einschränken und trotzdem die Menschen in Alten- und Pflegeheimen nicht vergessen, Krankenhäuser nicht betreten und gleichzeitig Patienten nicht allein lassen - vor diesen Herausforderungen stehen wir.“


 


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Hotlines und mehr Infos

Info-Links

Sie haben weitere Fragen?
Podcast mit dem Virologen Christian Drosten
Professor Christian Drosten
Zum NDR-Podcast

Professor Christian Drosten ist Leiter der Virologogie an der Berliner Charité und forscht intensiv über das Coronavirus und seine Ausbreitung. Montag bis Freitag beantwortet er in einem täglichen Podcast "Coronavirus-Update" des Norddeutschen Rundfunks Fragen zur aktuellen Situation und erklärt Zusammenhänge.


Wie vermeide ich eine Ansteckung?

Um die Ausbreitung von Infektionskrankheiten der Atemwege zu vermeiden, beachten Sie Folgendes:

  • Abstand immer und überall 2 Meter
  • kein Händeschütteln
  • regelmäßiges, sorgfältiges Händewaschen
  • sich nicht ins Gesicht fassen
  • Alltags-Mund-Nasenschutz tragen - damit schützen Sie vor allem Ihre Mitmenschen, falls Sie selber auch ohne es zu wissen ansteckend sein sollten. Medizinische Schutzausrüstung muss dem medizinischen Personal vorbehalten bleiben.
  • Husten und Niesen in ein Einwegtaschentuch oder in die Armbeuge; Taschentücher sofort sicher entsorgen 

Damit beugen Sie auch einer Ansteckung mit anderen Krankheitserregern vor.

Allgemeine Hygienetipps zum Schutz vor Infektionskrankheiten

Hände mit Seife über einem Waschbecken