Jugendschutz in Kiel

Hier finden Sie Informationen rund um das Thema Jugendschutz:
 


Gesetzlicher & ordnungsrechtlicher Jugendschutz

Wesentliche Aufgabe des gesetzlichen Jugendschutzes ist es, Jugendgefährdungen und -beeinträchtigungen zu erkennen, auf sie hinzuweisen, verantwortliche Personen und Institutionen über mögliche Gefährdungen für junge Menschen zu informieren beziehungsweise aufzuklären und zu verdeutlichen, wie Kinder und Jugendliche wirksam geschützt werden können.
 


Einsatz bei Großveranstaltungen

Im Jugendschutzgesetz ist unter anderem geregelt, ab wie viel Jahren man Alkohol trinken darf. Die Gewerbetreibenden haben darauf zu achten haben, dass in Diskotheken, Gaststätten oder auch an anderen Orten, an denen Alkohol ausgeschenkt werden darf, die Bestimmungen hierzu eingehalten werden.

Auch auf Events, hierzu gehören zum Beispiel auch die Kieler Woche, der Kieler Umschlag, der Weihnachtsmarkt, Bierfestivals und andere. Alle Stellen und Stände, an denen Alkohol ausgeschenkt wird, sind laut Jugendschutzgesetz dazu verpflichtet, einen Auszug des Jugendschutzgesetzes sichtbar anzubringen. Die Gewerbeabteilung der Landeshauptstadt Kiel teilt diesen Auszug zusammen mit den Gestattungsunterlagen aus.

Der gesetzliche Jugendschutz führt zusammen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Amtes für Familie und Soziales und der Polizei Jugendschutzstreifen auf Großveranstaltungen durch.

Die unmittelbaren Adressaten der Jugendschutzgesetze sind vor allem Handel- oder Gewerbetreibende als verantwortliche potentielle Gefährder, weil sie durch ihr Handeln die Entwicklung junger Menschen gefährden können.

Verletzungen der Bestimmungen des Jugendschutzes können mit Bußgeld oder strafrechtlichen Sanktionen belegt werden.

Gegenüber den Kindern und Jugendlichen haben die Jugendschutzgesetze keine strafende, sondern eine abschirmende, schützende Funktion.


Erzieherischer Jugendschutz, Jugendmedienschutz & Projekte des Jugendschutzes

Der erzieherische Jugendschutz soll junge Menschen zu Kritik- und Entscheidungsfähigkeit, Eigenverantwortlichkeit und zu Verantwortung gegenüber ihren Mitmenschen führen.

Junge Menschen werden in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und zwar in allen Dimensionen der Persönlichkeit gestärkt und unterstützt. Damit sind wesentliche Ziele des allgemeinen Erziehungsauftrags beschrieben.
 


Weitere Ziele

Der erzieherische Jugendschutz verbindet diese jedoch mit dem weiteren Ziel, junge Menschen dazu zu befähigen, sich vor gefährdenden Einflüssen zu schützen. Gefährdungsmomente unterschiedlichster Art werden dabei als Teil lebensweltlicher Realität gesehen.

Vor diesem Hintergrund geht es dann darum, junge Menschen fähig zu machen für das Leben in einer Gesellschaft, in der die Belange von Kindern nicht immer die erforderliche Berücksichtigung erfahren. Die pädagogischen Aktivitäten des Jugendschutzes greifen bestehende Gefährdungsmomente auf und setzen sie um in positive, persönlichkeitsstärkende Aktivitäten.

An den genannten, unmittelbar auf die jungen Menschen bezogenen Zielen orientiert sich auch die Arbeit mit Eltern und anderen Erziehungsverantwortlichen. 
 

Praxisbeispiele für den erzieherischen Jugendschutz sind:

  • Maßnahmen zur Sucht- und Gewaltprävention (auch Mobbing, Cybermobbing)
  • Medienkompetenz fördernde Veranstaltungen in Form von Workshops, Messen, Fachtagen, Ausstellungen, Projekttagen
  • Unterstützung von Eltern, Lehrkräften, pädagogischen Fachkräften mit jugendschutzrelevanten Materialien

Zusammenarbeit mit Schulen

Eng vernetzt mit der Jugendsozialarbeit an Schulen (Schulsozialarbeit) bereitet diese Stelle jugendschutzrelevante Themen entsprechend auf und stellt sie den Lehrkräften als Kooperationsprojekt zur Verfügung. Neben eigenen Projekten werden auch bereits bestehende Ausstellungen über den Jugendschutz oder Jugendsozialarbeit an Schulen eingeworben.


Sicher im Internet

Sicher im Netz unterwegs zu sein ist nicht immer einfach, schnell kann man anonym angesprochen und belästigt oder in sozialen Netzwerken schikaniert und blamiert werden. Hier gibt es Ansprechpartner*innen in Bezug auf Sicherheit im Internet und Informationen zum Thema Cybermobbing.

Save-me-online.de ist eine Beratungsstelle für Jugendliche zum Thema „Anmache im Netz!“.

Hier können sich Jugendliche informieren und beraten lassen, wenn der anfängliche Spaß im Internet ein komisches Gefühl hinterlässt und einen schalen Beigeschmack bekommt.

Die Beraterinnen bei save-me-online beraten kostenlos und anonym per Chat und Mail.
 
Hier geht es zur Startseite von save-me-online.de.
 

Juuuport ist eine Selbstschutz-Plattform von Jugendlichen für Jugendliche im Web.

Auf juuuport helfen sich Jugendliche gegenseitig, wenn sie Probleme im und mit dem Web haben.

Ob Cybermobbing, Abzocke oder Technik, zu allen diesen Themen können auf juuuport Fragen gestellt werden: entweder öffentlich im fooorum oder persönlich in der Beratung per E-Mail-Formular.

Hier geht es zu juuuport.de.
 

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Kontakt

Ansprechpartner Jugendschutz:

Amt für Schule, Kinder- und Jugendeinrichtungen
Abteilung Kinder- und Jugendinteressen
Andreas-Gayk-Straße 31
24103 Kiel

 
 

Ansprechpartnerin erzieherischen Jugendschutz, Jugendmedienschutz & Projekte des Jugendschutzes:

Uta Susann Niedner, Zimmer B 106
Andreas-Gayk-Straße 31
24104 Kiel

0431 901-3187