Kiel 2042 Zukunftsdialog

Wie werden wir im Jahr 2042 leben? Welche Chancen und Herausforderungen werden 2042 auf Kiel zukommen? Mit Blick auf das Jubiläum 800 Jahre Stadt im Jahr 2042 lädt die Landes­haupt­stadt Kiel zum Zukunftsdialog ein. Sei auch du dabei!

Dein Kiel. Deine Zukunft. Deine Ideen.

Welche Trends und Entwicklungen werden Kiel langfristig prägen? Wie wird das Zusammenleben in der Stadt unter den Auswirkungen sozialer, technologischer, ökologischer, ökonomischer und politischer Megatrends verändern?  

Im Projekt Kiel 2042 entstehen in einem öffentlichen Dialog visionäre Zukunftsbilder, mit denen die großen Zukunftsaufgaben Kiels angegangen werden. Die Büros urbanista und Futur A begleiten diesen Dialog. 

Der erste Teil der Öffentlichkeitsbeteiligung ist abgeschlossen. Die Stadtgesellschaft war eingeladen, weit in die Zukunft zu denken, Gelegenheiten und Chancen zu erkennen und sich mit grundlegenden Zukunftsfragen aller Ebenen des Gesellschaftslebens auseinanderzusetzen.

Vielen Dank für Eure rege Teilnahme und Eure Ideen. Die Abgabefrist für die Beteiligungs-Kits ist abgelaufen. Wir freuen uns über die zahlreichen bearbeiteten Kits, die Ihr zurückgegeben habt. Auch der Online-Dialog ist beendet. Nun werden die Ergebnisse ausgewertet. 

Aufgrund der derzeitigen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie kommt es zu Verzögerungen im Ablauf des Prozesses und die Bausteine und weiteren Dialog-Formate können nicht zum ursprünglich geplanten Zeitpunkt stattfinden.

 


On-Tour-Stationen: Informieren in drei Stadtteilen

Beispiel eines On-Tour-Standes mit Interessierten Personen

Als abschließenden Schritt der Beteiligung sind wir zu Euch gekommen und haben mit insgesamt drei On-Tour-Stationen in Form von halbtägigen Infoständen an frequenzstarken Orten in Kiel Eure Meinungen, Ideen und Anregungen für die Zukunft eingeholt. In drei verschiedenen Quartieren habt Ihr die Möglichkeit euch am Zukunftsdialog zu beteiligen rege genutzt. 

Bei den Infostationen konnten Interessierte, wie auch auf der Auftaktveranstaltung, ihre zukünftig wichtigen Orte in Kiel auf einer großen Stadtkarte markieren. Außerdem gab es die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen und mit den Prozessbegleitenden ins Gespräch zu kommen. Danke für Eure Ideen für Kiels Zukunft!

 


Erfolgreicher Auftakt: Zukunftskonferenz am 25. Januar

Eine Frau steckt eine Pin-Nadel in eine große Karte

Am 25. Januar wurde im Schwedenkai Kiels Zukunft skizziert.

Rund 450 Interessierte folgten der Einladung - sie erlebten spannende Keynote-Vorträge zu zukunftsweisenden Themen. Und an Mitmach-Stationen brachten sie ihre Ideen und Impulse für Kiels Zukunft ein.

 

Mehr zur Zukunftskonferenz

 


Was? Wie? Wo? Der Prozessplan

Öffentlicher Auftakt

Sprechblasen

Die erste Phase war der feierliche öffentliche Auftakt des Prozesses. Sie widmete sich insbesondere der Orientierung und Positionierung zur Gesamtstadt Kiel und dem gemeinsamen Blick über den Tellerrand.

Auf einer großen öffentlichen Zukunftskonferenz am 25. Januar 2020 und parallel hierzu durch verschiedene weitere Dialogformate (online und offline) konnten die vielfältigen Perspektiven der Kieler*innen auf ihre Stadt, auf das Thema Zukunft sowie auf Zukunftstrends und ihre Auswirkungen gesammelt werden.
 
 


 

Was sind Beteiligungs-Kits?
Standbild aus dem Video
 
Zukunftserzählungen
Hand mit Stift zeichnet Linie

In der zweiten Phase wechselt der Modus vom öffentlichen Dialog in die fachliche Ausarbeitung. Auf Basis der Ergebnisse des öffentlichen Dialogs und einer vertiefenden Auseinandersetzung mit langfristigen Zukunftstrends arbeiten urbanista und Futur A mehrere mögliche Szenarien und Entwicklungsoptionen der Landeshauptstadt Kiel im Jahr 2042 aus.

Diese textlich-illustrativen Zukunftserzählungen machen die weit im Übermorgen liegende Zukunft des Jahres 2042 greifbar und dienen so als gemeinsame Diskussionsgrundlage für den weiteren Prozess.

Jugendparlament
drei gezeichnete Hände

In der dritten Phase wechselt der Prozess wieder in einen öffentlichen Modus und kreiert mit dem Jugendparlament einen Schlüsselmoment. Hiermit werden vor allem die jungen Kieler*innen in den Fokus gerückt. 

Ein Zeitpunkt für das Jugendparlament kann aufgrund der derzeitigen Situation noch nicht benannt werden.

Das Jugendparlament reagiert auf die Zukunftserzählungen und wird die Erzählungen priorisieren, hierzu konkrete Arbeitsaufträge formulieren und diese mit qualitativen Aussagen und Zielmarken hinterlegen. Die junge Generation definiert somit die wesentlichen und drängenden Zukunftsaufgaben der Stadt maßgeblich mit.

 

 
Zukunftsaufgaben
Pinkte und Pfeile

In Phase Vier formulieren urbanista und Futur A die priorisierten Zukunftsaufgaben des Jugendparlaments aus und hinterlegen sie mit beispielhaften Lösungsansätzen.

Als weiterer Höhepunkt im Prozess folgt nun eine öffentliche Zukunftswerkstatt. Auf dieser Veranstaltung werden die vom Jugendparlament definierten Zukunftsaufgaben in interdisziplinären und altersdurchmischten Gruppen gemeinsam diskutiert, bearbeitet und beispielhaft gelöst.

 

Zukunftsstrategie
Kreis mit Kreisen und Häkchen

In der fünften und damit letzten Prozessphase werden die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt durch urbanista und Futur A in Form von visionären Zukunftsbildern mit beispielhaften Ableitungen, Empfehlungen und möglichen Handlungsansätzen gebündelt und ausgearbeitet.

Die Ergebnisse des Prozesses werden in einem integrierten Strategiepapier zusammengefasst, das als Grundlage zur Erstellung einer Beschlussvorlage für die Ratsversammlung dient.

 

 
 
 


Mitwirkung Die Formate

 

Sprechblase
Zukunftskonferenz

Die öffentliche Zukunftskonferenz am 25. Januar war der feierliche Startschuss des Prozesses und richtete sich an alle intertessierten Kieler*innen. Spannende Vorträge zu wichtigen Zukunftsthemen boten reichlich Anlass für Diskussionen. Und an verschiedenen Themenstationen konnten sich die Gäste mit ihren Perspektiven und Sichtweisen auf Kiel, auf das Thema Zukunft sowie auf relevante Trends einbringen.

 

 

Piktogramm Handy mit Sprechblase
Online-Dialog

Parallel zur Konferenz startete am 25. Januar auch ein Onlinedialog. Dieser setzt die Inhalte der Zukunftskonferenz digital um und ermöglicht allen interessierten Kieler*innen, sich auf niedrigschwellige und spielerische Weise mit den Zukunftsthemen auseinanderzusetzen, ihre Einschätzung zu äußern und ihre persönlichen Sichtweisen einzubringen. 

 

 

Icon Karton, Stift, Brief
Beteiligungs-Kits

Die Beteiligungs-Kits konnten bis zum 9. März bearbeitet werden.

Mit diesen Baukästen konnten selbstorganisierte Beteiligungen gemacht werden. Gruppen konnten sich mit diesen Kits eigenständig mit den Fragestellungen des Prozesses auseinandersetzen mit einer speziell für diesen Zweck zusammengestellten Materialsammlung mit Anleitung. 
 Mehr zu den Kits

 

 

tropfenförmige, pinnnadelähnliche Zeichen auf gepunkteter Linie
On-Tour

Im wurde an drei Tagen für einige Stunden an Infoständne an prominenten, frequenzstarken öffentlichen Orten über den Prozess informiert. Die Infostände vermittelten in vereinfachter Form die gleichen Inhalte und Themen der Zukunftskonferenz und boten ähnliche Möglichkeiten zur Formulierung der eigenen Perspektive auf die Stadt und auf relevante Zukunftstrends.

 

 

drei Hände
Jugendparlament

Die Mitwirkung der Jugend wird neben den Beteiligungs-Kits vor allem über das Jugendparlament sichergestellt. Gewählte junge Delegierte werden durch dieses Format in den Mittelpunkt des Prozesses gerückt. Sie bestimmen die großen Zukunftsaufgaben der Stadt aus Sicht der jüngsten Generation maßgeblich mit.

 

 

Drei gezeichnete Menchen an einem Tisch
Zukunftswerkstatt

Im Rahmen der Zukunftswerkstatt wird am Ende des Zukunfts-Dialogs eine breite Öffentlichkeit eingeladen, die durch das Jugendparlament definierten Zukunftsaufgaben in gemischten Gruppen zu bearbeiten und hierzu Lösungsvorschläge zu entwickeln. Zielgruppe der Veranstaltung sind neben engagierten Bürger*innen auch Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Verbänden.


Häufige Fragen – und die Antworten

Der Prozess wird von der Landeshauptstadt Kiel initiiert. Kontaktstelle für die Kieler*innen ist die Koordinierungsstelle für Bürgerbeteiligung. Mit der Durchführung und Ausarbeitung des Prozesses wurde das Büro urbanista aus Hamburg in Kooperation mit Futur A beauftragt.

Durch verschiedene Veranstaltungen und Formate wird die gesamte Stadtgesellschaft eingeladen, sich am Prozess zu beteiligen.

Informationen, Hintergründe und alle Termine rund um den Prozess finden sich auf der Webseite www.kiel.de/2042

Das Jugendparlament wird sich aus gewählten jugendlichen Vertreter*innen zusammensetzen. Diese werden in ihren Klassen oder Jugendgruppen über die Beteiligungs-Kits gewählt, denen für diesen Zweck ein spezielles Wahlformular beiliegt.

Bestimmen ausschließlich die Jugendlichen über die zukünftige Stadtentwicklung?

Nein. Das Jugendparlament reagiert auf sogenannte Zukunftserzählungen, die durch urbanista und Futur A auf Basis einer strukturierten Auseinandersetzung mit Zukunftstrends und unter Einbeziehung der Ergebnisse eines breiten öffentlichen Dialogs erstellt werden.

Das Jugendparlament definiert darauf aufbauend die wesentlichen Zukunftsaufgaben der Stadt. Diese Aufgaben werden im Anschluss öffentlich diskutiert und durch Beteiligte aus der gesamten Stadtgesellschaft bearbeitet.

 

Der Prozess startet im Januar 2020. Alle öffentlichen Dialogformate werden voraussichtlich im Frühjahr sowie im Herbst abgehalten. Die Ergebnisse werden im 1. Quartal 2021 erwartet.

 

Die zusammengefassten Ergebnisse werden in einem Ergebnispapier zusammengefasst, das als Grundlage zur Erstellung einer Beschlussvorlage für die Ratsversammlung dient.

 

Der Prozess wird anlässlich des nahenden 800. Jubiläums der Stadtgründung im Jahr 2042 durchgeführt. Dieses noch über 20 Jahre in der Zukunft liegende Datum bietet Anlässe, sich bereits heute mit den großen Zukunftsfragen der Stadt auseinander zu setzen.

 

Termine der weiteren Formate können derzeit noch nicht genannt werden. Sie werden auf der Webseite veröffentlicht, sobald sie feststehen. www.kiel.de/2042

 

Die Bearbeitung der Beteiligungs-Kits ist abgeschlossen. Fragen beantwortet die Koordinierungsstelle Bürgerbeteiligung gerne per per E-Mail unter .
 

Verbände, Vereine und Institutionen können gern - auch in Abstimmung oder Kooperation mit der Landeshauptstadt Kiel - eigene Veranstaltungen zu diesem Thema anbieten.