Kiel 2042 Zukunftsdialog

Wie werden wir im Jahr 2042 leben? Welche Chancen und Herausforderungen werden 2042 auf Kiel zukommen? Mit Blick auf das Jubiläum 800 Jahre Stadt im Jahr 2042 lädt die Landes­haupt­stadt Kiel zum Zukunftsdialog ein. Sei auch du dabei!

Dein Kiel. Deine Zukunft. Deine Ideen.

Welche Trends und Entwicklungen werden Kiel langfristig prägen? Wie wird das Zusammenleben in der Stadt unter den Auswirkungen sozialer, technologischer, ökologischer, ökonomischer und politischer Megatrends verändern?  Im Projekt "Kiel 2042" werden in einem öffentlichen Dialog visionäre Zukunftsbilder entstehen, mit denen die großen Zukunftsaufgaben Kiels angegangen werden. Die Büros urbanista und Futur A begleiten diesen Dialog. 

Durch den Prozess Kiel 2042 wird die Stadtgesellschaft eingeladen, weit in die Zukunft zu denken, Gelegenheiten und Chancen zu erkennen und sich mit grundlegenden Zukunftsfragen aller Ebenen des Gesellschaftslebens auseinanderzusetzen.

 


Jetzt mitreden: Zukunftskonferenz am 25. Januar

Plakat

 

Samstag, 25. Januar
12 - 19 Uhr

Schwedenkai, 24103 Kiel

Erlebt den spannenden Auftakt unseres Zukunftsdialoges mit Vorträgen von Expert*innen zu wichtigen Kieler Zukunftsthemen. Diskutiert an Themenstationen mit und bringt eure Ideen für das Kiel der Zukunft schon heute ein.

Wer nicht die ganze Zeit dabei sein kann, kommt einfach zwischendurch vorbei. Es lohnt sich in jedem Fall!

Keynote-Speaker*innen: 

  • Prof. Gernot Klepper (Stadt und Klimaschutz)
  • Ibrahim Evsan (Technologischer Wandel)
  • Dr. Bart Kuipers (Hafen von morgen)
  • Dr. Julian Petrin & Doris Sibum (Urbane Zukunft)

Wir bitten um Anmeldung unter  - oder kommt spontan vorbei!

Mehr zur Zukunftskonferenz


Was? Wie? Wo? Der Prozessplan

Öffentlicher Auftakt
Sprechblasen

 

Die erste Phase ist der feierliche öffentliche Auftakt des Prozesses. Sie widmet sich insbesondere der Orientierung und Positionierung zur Gesamtstadt Kiel und dem gemeinsamen Blick über den Tellerrand.

Auf einer großen öffentlichen Zukunftskonferenz am 25. Januar 2020 und parallel hierzu durch verschiedene weitere Dialogformate (online und offline) werden die vielfältigen Perspektiven der Kieler*innen auf ihre Stadt, auf das Thema Zukunft sowie auf Zukunftstrends und ihre Auswirkungen gesammelt. 
 
 


 
Zukunftserzählungen
Hand mit Stift zeichnet Linie

In der zweiten Phase wechselt der Modus vom öffentlichen Dialog in die fachliche Ausarbeitung. Auf Basis der Ergebnisse des öffentlichen Dialogs und einer vertiefenden Auseinandersetzung mit langfristigen Zukunftstrends arbeiten urbanista und Futur A mehrere mögliche Szenarien und Entwicklungsoptionen der Landeshauptstadt Kiel im Jahr 2042 aus.

Diese textlich-illustrativen Zukunftserzählungen machen die weit im Übermorgen liegende Zukunft des Jahres 2042 greifbar und dienen so als gemeinsame Diskussionsgrundlage für den weiteren Prozess.

Jugendparlament
drei gezeichnete Hände

In der dritten Phase wechselt der Prozess wieder in einen öffentlichen Modus und kreiert mit dem Jugendparlament Anfang Juni einen Schlüsselmoment. Hiermit werden vor allem die jungen Kieler*innen in den Fokus gerückt.

Das Jugendparlament reagiert auf die Zukunftserzählungen und wird die Erzählungen priorisieren, hierzu konkrete Arbeitsaufträge formulieren und diese mit qualitativen Aussagen und Zielmarken hinterlegen. Die junge Generation definiert somit die wesentlichen und drängenden Zukunftsaufgaben der Stadt maßgeblich mit.

 

 
Zukunftsaufgaben
Pinkte und Pfeile

In Phase Vier formulieren urbanista und Futur A die priorisierten Zukunftsaufgaben des Jugendparlaments aus und hinterlegen sie mit beispielhaften Lösungsansätzen.

Als weiterer Höhepunkt im Prozess folgt nun eine öffentliche Zukunftswerkstatt. Auf dieser Veranstaltung werden die vom Jugendparlament definierten Zukunftsaufgaben in interdisziplinären und altersdurchmischten Gruppen gemeinsam diskutiert, bearbeitet und beispielhaft gelöst.

 

Zukunftsstrategie
Kreis mit Kreisen und Häkchen

In der fünften und damit letzten Prozessphase werden die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt durch urbanista und Futur A in Form von visionären Zukunftsbildern mit beispielhaften Ableitungen, Empfehlungen und möglichen Handlungsansätzen gebündelt und ausgearbeitet.

Die Ergebnisse des Prozesses werden in einem integrierten Strategiepapier zusammengefasst, das als Grundlage zur Erstellung einer Beschlussvorlage für die Ratsversammlung dient.

 

 
 
 


Mitwirkung Die Formate

 

Sprechblase
Zukunftskonferenz

Die öffentliche Zukunftskonferenz am 25. Januar ist der feierliche Startschuss des Prozesses und richtet sich an alle intertessierten Kieler*innen. Spannende Vorträge zu wichtigen Zukunftsthemen bieten reichlich Anlass für Diskussionen. Und an verschiedenen Themenstationen können sich die Gäste mit ihren Perspektiven und Sichtweisen auf Kiel, auf das Thema Zukunft sowie auf relevante Trends einbringen.

 

 

Piktogramm Handy mit Sprechblase
Online-Dialog

Parallel zur Konferenz startet am 25. Januar auch ein Onlinedialog. Dieser setzt die Inhalte der Zukunftskonferenz digital um und ermöglicht allen interessierten Kieler*innen, sich auf niedrigschwellige und spielerische Weise mit den Zukunftsthemen auseinanderzusetzen, ihre Einschätzung zu äußern und ihre persönlichen Sichtweisen einzubringen.

 

 

Icon Karton, Stift, Brief
Beteiligungs-Kits

Die Beteiligungs-Kits sind ab dem 25. Januar erhältlich und können zum Beispiel bei der Zukunftskonferenz mitgenommen werden. Sie können bis zum 9. März bearbeitet werden.

Es handelt sich um Baukästen, mit denen selbst organisierte Beteiligungen durchgeführt werden können. Sie ermöglichen es Gruppen, sich eigenständig mit den Fragestellungen des Prozesses auseinanderzusetzen. Die Beteiligungs-Kits enthalten eine speziell für diesen Zweck zusammengestellte Materialsammlung mit Anleitung. Die Kits sind besonders für Vereine, Verbände sowie Schulklassen geeignet. 

 

 

tropfenförmige, pinnnadelähnliche Zeichen auf gepunkteter Linie
On-Tour

Voraussichtlich im Februar und März werden an drei Tagen für einige Stunden Infostände an prominenten, frequenzstarken öffentlichen Orten über den Prozess informieren. Die Infostände vermitteln in vereinfachter Form die gleichen Inhalte und Themen der Zukunftskonferenz und bieten ähnliche Möglichkeiten zur Formulierung der eigenen Perspektive auf die Stadt und auf relevante Zukunftstrends.

 

 

drei Hände
Jugendparlament

Die Mitwirkung der Jugend wird neben den Beteiligungs-Kits vor allem über das voraussichtlich Anfang Juni stattfindende Jugendparlament sichergestellt. Gewählte junge Delegierte werden durch dieses Format in den Mittelpunkt des Prozesses gerückt. Sie bestimmen die großen Zukunftsaufgaben der Stadt aus Sicht der jüngsten Generation maßgeblich mit.

 

 

Drei gezeichnete Menchen an einem Tisch
Zukunftswerkstatt

Im Rahmen der Zukunftswerkstatt wird am Ende des Zukunfts-Dialogs eine breite Öffentlichkeit eingeladen, die durch das Jugendparlament definierten Zukunftsaufgaben in gemischten Gruppen zu bearbeiten und hierzu Lösungsvorschläge zu entwickeln. Zielgruppe der Veranstaltung sind neben engagierten Bürger*innen auch Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Verbänden.


Häufige Fragen – und die Antworten

Der Prozess wird von der Landeshauptstadt Kiel initiiert. Kontaktstelle für die Kieler*innen ist die Koordinierungsstelle für Bürgerbeteiligung. Mit der Durchführung und Ausarbeitung des Prozesses wurde das Büro urbanista aus Hamburg in Kooperation mit Futur A beauftragt.

Durch verschiedene Veranstaltungen und Formate wird die gesamte Stadtgesellschaft eingeladen, sich am Prozess zu beteiligen.

Informationen, Hintergründe und alle Termine rund um den Prozess finden sich auf der Webseite www.kiel.de/2042

Das Jugendparlament wird sich aus gewählten jugendlichen Vertreter*innen zusammensetzen. Diese werden in ihren Klassen oder Jugendgruppen über die Beteiligungs-Kits gewählt, denen für diesen Zweck ein spezielles Wahlformular beiliegt.

Bestimmen ausschließlich die Jugendlichen über die zukünftige Stadtentwicklung?

Nein. Das Jugendparlament reagiert auf sogenannte Zukunftserzählungen, die durch urbanista und Futur A auf Basis einer strukturierten Auseinandersetzung mit Zukunftstrends und unter Einbeziehung der Ergebnisse eines breiten öffentlichen Dialogs erstellt werden.

Das Jugendparlament definiert darauf aufbauend die wesentlichen Zukunftsaufgaben der Stadt. Diese Aufgaben werden im Anschluss öffentlich diskutiert und durch Beteiligte aus der gesamten Stadtgesellschaft bearbeitet.

 

Der Prozess startet im Januar 2020. Alle öffentlichen Dialogformate werden voraussichtlich im Frühjahr sowie im Herbst abgehalten. Die Ergebnisse werden im 1. Quartal 2021 erwartet.

 

Die zusammengefassten Ergebnisse werden in einem Ergebnispapier zusammengefasst, das als Grundlage zur Erstellung einer Beschlussvorlage für die Ratsversammlung dient.

 

Der Prozess wird anlässlich des nahenden 800. Jubiläums der Stadtgründung im Jahr 2042 durchgeführt. Dieses noch über 20 Jahre in der Zukunft liegende Datum bietet Anlässe, sich bereits heute mit den großen Zukunftsfragen der Stadt auseinander zu setzen.

 

Die Zukunftskonferenz findet am 25. Januar 2020 statt. Die Termine der weiteren Formate werden auf der Webseite veröffentlicht www.kiel.de/2042

 

Die Beteiligungs-Kits könnt Ihr persönlich bei der Zukunftskonferenz abholen oder bei der Koordinierungsstelle für Bürgerbeteiligung der Landeshauptstadt telefonisch unter 0431 901-2042 oder per E-Mail an bestellen.
 

Verbände, Vereine und Institutionen können gern - auch in Abstimmung oder Kooperation mit der Landeshauptstadt Kiel - eigene Veranstaltungen zu diesem Thema anbieten.