Kiel 2042 Zukunftsdialog

Wie werden wir im Jahr 2042 leben? Welche Chancen und Herausforderungen werden 2042 auf Kiel zukommen? Mit Blick auf das Jubiläum 800 Jahre Stadt im Jahr 2042 lädt die Landes­haupt­stadt Kiel zum Zukunftsdialog ein. Sei auch du dabei!

Dein Kiel. Deine Zukunft. Deine Ideen.

Welche Trends und Entwicklungen werden Kiel langfristig prägen? Wie wird das Zusammenleben in der Stadt unter den Auswirkungen sozialer, technologischer, ökologischer, ökonomischer und politischer Megatrends verändern?  

Im Projekt Kiel 2042 entstehen in einem öffentlichen Dialog visionäre Zukunftsbilder, mit denen die großen Zukunftsaufgaben Kiels angegangen werden. Die Büros urbanista und Futur A begleiten diesen Dialog. 

Der erste Teil der Öffentlichkeitsbeteiligung ist abgeschlossen. Die Stadtgesellschaft war eingeladen, weit in die Zukunft zu denken, Gelegenheiten und Chancen zu erkennen und sich mit grundlegenden Zukunftsfragen aller Ebenen des Gesellschaftslebens auseinanderzusetzen.

Nach der Beteiligung ist vor der Beteiligung

Vielen Dank für Eure rege Teilnahme und Eure Ideen. Nun werden die Ergebnisse ausgewertet.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das öffentliche Leben haben eine Anpassung der Planungen erforderlich gemacht. Das Jugendparlament und die Zukunftswerkstatt werden auf das Jahr 2021 verschoben. Wir planen zusätzliche Formate für dieses Jahr und prüfen derzeit, was möglich ist.

Eins davon ist Kiel 2042 - neue Impulse im Pop Up-Pavillon.

Wir halten Euch auf dem Laufenden, schaut regelmäßig hier vorbei oder meldet euch gerne unter bei uns.

 
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#kiel2042

 

 

Siegel mit Aufschrift
Das Leuchtturmprojekt Kiel 2042 ist ein Beitrag Kiels zur Bewerbung um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2021


Neue Impulse
Der Zukunftsdialog im Pop Up-Pavillon

 

4. bis 19. August

Die Corona-Pandemie kreuzte auch die Pläne des Zukunftsdialogs „Kiel 2042“ der Landeshauptstadt. Nach der sehr gut besuchten Zukunftskonferenz im Januar und einer regen Teilnahme an Beteiligungsformaten im Frühjahr, gibt es nun ein weiteres Angebot für Euch:

Im Pop Up-Pavillon stellen wir Euch den Prozess mit seinen Hintergründen und Zielen nochmals vor und präsentieren Euch die bisherigen Ergebnisse des Dialogs. Digital sowohl vor Ort als auch von zuhause könnt Ihr dann weitere Impulse für Euer Kiel der Zukunft geben.

Montag: geschlossen

Dienstag bis Freitag: 15 bis 18 Uhr

Samstag: 13 bis 16 Uhr

Sonntag: geschlossen


Mitwirkung Die bisherigen Formate

 

Mensch heftet Zettel an Stellwand
Zukunftskonferenz

Am 25. Januar wurde im Schwedenkai bei der öffentlichen Zukunftskonferenz Kiels Zukunft skizziert. Rund 450 Interessierte folgten der Einladung - sie erlebten spannende Keynote-Vorträge zu zukunftsweisenden Themen. Und an Mitmach-Stationen brachten sie ihre Ideen und Impulse für Kiels Zukunft ein. 

Mehr zur Zukunftskonferenz

 

 

zwei Personen schauen auf Bildschirm ein Finger zeigt auf Karte auf Bildschirm
Online-Dialog

Parallel zur Konferenz startete am 25. Januar auch ein Onlinedialog. Dieser setzte die Inhalte der Zukunftskonferenz digital um und ermöglichte allen interessierten Kieler*innen, sich auf niedrigschwellige und spielerische Weise mit den Zukunftsthemen auseinanderzusetzen, ihre Einschätzung zu äußern und ihre persönlichen Sichtweisen einzubringen. 

 

 

Hand greift nach Umschlägen
Beteiligungs-Kits

Die Beteiligungs-Kits konnten bis zum 9. März bearbeitet werden.

Mit diesen Baukästen konnten selbstorganisierte Beteiligungen gemacht werden. Gruppen konnten sich mit diesen Kits eigenständig mit den Fragestellungen des Prozesses auseinandersetzen mit einer speziell für diesen Zweck zusammengestellten Materialsammlung mit Anleitung. 
 Mehr zu den Kits

 

 

Menschen stahen um einen Stand
On-Tour

Als abschließenden Schritt der ersten Beteiligungsphase sind wir an drei Terminen von Ende Februar bis Anfang März zu Euch gekommen und haben mit insgesamt drei On-Tour-Stationen in Form von halbtägigen Infoständen an frequenzstarken Orten in der Kieler Innenstadt, in Gaarden und in Mettenhof Eure Meinungen, Ideen und Anregungen für die Zukunft eingeholt.


 


Beteiligungsformate in Planung

Jugendparlament und Zukunftswerkstatt werden auf das Jahr 2021 verschoben. Derzeit wird geprüft, welche zusätzlichen Formate noch in diesem Jahr stattfinden können.


 

drei Hände
Jugendparlament

Das Jugendparlament wird auf das Jahr 2021 verschoben. Die Mitwirkung der Jugend wird neben den Beteiligungs-Kits vor allem über das Jugendparlament sichergestellt. Junge Delegierte werden durch dieses Format in den Mittelpunkt des Prozesses gerückt. Sie bestimmen die großen Zukunftsaufgaben der Stadt aus Sicht der jüngsten Generation maßgeblich mit.


 

Drei gezeichnete Menchen an einem Tisch
Zukunftswerkstatt

Die Zukunftswerkstatt wird im Jahr 2021 stattfinden. Es wird am Ende des Zukunfts-Dialogs eine breite Öffentlichkeit eingeladen, die durch das Jugendparlament definierten Zukunftsaufgaben in gemischten Gruppen zu bearbeiten und hierzu Lösungsvorschläge zu entwickeln. Zielgruppe der Veranstaltung sind neben engagierten Bürger*innen auch Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Verbänden.



Häufige Fragen – und die Antworten

Der Prozess wird von der Landeshauptstadt Kiel initiiert. Kontaktstelle für die Kieler*innen ist die Koordinierungsstelle für Bürgerbeteiligung. Mit der Durchführung und Ausarbeitung des Prozesses wurde das Büro urbanista aus Hamburg in Kooperation mit Futur A beauftragt.

Durch verschiedene Veranstaltungen und Formate wird die gesamte Stadtgesellschaft eingeladen, sich am Prozess zu beteiligen.

Informationen, Hintergründe und alle Termine rund um den Prozess finden sich auf der Webseite www.kiel.de/2042

Das Jugendparlament wird sich aus gewählten jugendlichen Vertreter*innen zusammensetzen. Diese werden in ihren Klassen oder Jugendgruppen über die Beteiligungs-Kits gewählt, denen für diesen Zweck ein spezielles Wahlformular beiliegt.

Bestimmen ausschließlich die Jugendlichen über die zukünftige Stadtentwicklung?

Nein. Das Jugendparlament reagiert auf sogenannte Zukunftserzählungen, die durch urbanista und Futur A auf Basis einer strukturierten Auseinandersetzung mit Zukunftstrends und unter Einbeziehung der Ergebnisse eines breiten öffentlichen Dialogs erstellt werden.

Das Jugendparlament definiert darauf aufbauend die wesentlichen Zukunftsaufgaben der Stadt. Diese Aufgaben werden im Anschluss öffentlich diskutiert und durch Beteiligte aus der gesamten Stadtgesellschaft bearbeitet.

 

Der Prozess startet im Januar 2020. Alle öffentlichen Dialogformate werden voraussichtlich im Frühjahr sowie im Herbst abgehalten. Die Ergebnisse werden im 1. Quartal 2021 erwartet.

 

Die zusammengefassten Ergebnisse werden in einem Ergebnispapier zusammengefasst, das als Grundlage zur Erstellung einer Beschlussvorlage für die Ratsversammlung dient.

 

Der Prozess wird anlässlich des nahenden 800. Jubiläums der Stadtgründung im Jahr 2042 durchgeführt. Dieses noch über 20 Jahre in der Zukunft liegende Datum bietet Anlässe, sich bereits heute mit den großen Zukunftsfragen der Stadt auseinander zu setzen.

 

Termine der weiteren Formate können derzeit noch nicht genannt werden. Sie werden auf der Webseite veröffentlicht, sobald sie feststehen. www.kiel.de/2042

 

Die Bearbeitung der Beteiligungs-Kits ist abgeschlossen. Fragen beantwortet die Koordinierungsstelle Bürgerbeteiligung gerne per per E-Mail unter .
 

Verbände, Vereine und Institutionen können gern - auch in Abstimmung oder Kooperation mit der Landeshauptstadt Kiel - eigene Veranstaltungen zu diesem Thema anbieten.