Wohngeld

Reicht das Einkommen Ihres privaten Haushalts nach den objektiven Regeln des Wohngeldgesetzes nicht aus, um selbst die Kosten für Ihren Wohnraum zu tragen, könnten Sie einen Rechtsanspruch auf Wohngeld haben. Wohngeld wird für Mieterinnen und Mieter als Mietzuschuss und für das selbst genutzte Wohneigentum (Eigenheim, Eigentumswohnung) als Lastenzuschuss gewährt.

Wohngeld wird nur auf Antrag gewährt. Maßgebend für die Höhe des Wohngeldes sind die Größe des Haushaltes, das Gesamteinkommen aller Mitglieder des Haushaltes und die Höhe der zu berücksichtigenden Miete beziehungsweise Belastung. Die wohngeldrelevante Miete umfasst die kalten Betriebskosten (sogenannte Brutto-Kaltmiete), nicht jedoch Betriebskosten für zentrale Heizungs- und Warmwasserversorgungseinrichtungen.

Ein Anspruch auf Wohngeld besteht nicht, wenn die Kosten der Unterkunft von einem anderen Sozialleistungsträger übernommen werden, zum Beispiel bei Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld-(ALG)-II-Empfängerinnen und -empfängern.

Welche Unterlagen brauche ich?

Nachweise zum Einkommen und zur Miete oder Belastung. Es wird empfohlen sich diesbezüglich vorab mit der zuständigen Stelle in Verbindung zu setzen.

Hinweise für Kiel:

Bei einem Umzug einer Empfängerin oder eines Empfängers von Wohngeld in eine andere Gemeinde muss diese/dieser, wenn innerhalb von 12 Monaten nach dem Umzug ein Antrag auf Wohngeld bei der neuen Wohngeldbehörde gestellt wird, eine Bescheinigung vorlegen, dass sie/er in der früheren Gemeinde kein Wohngeld mehr bezieht oder gar nicht bezogen hat (sogenannte "Negativbescheinigung"). 

Wenn ein Antrag auf Wohngeld gestellt wird und die wohngeldberechtigte Person noch für weitere Wohnungen außerhalb des örtlichen Zuständigkeitsbereichs dieser Wohngeldbehörde gemeldet ist, verlangt die Wohngeldbehörde, bei der der Antrag auf Wohngeld gestellt wird, ebenfalls die Vorlage einer Bescheinigung über den Nichtbezug von Wohngeld für diese Wohnungen.

Die Negativbescheinigung wird bei einem Umzug von der früher zuständigen Wohngeldbehörde ausgestellt.

Wenn die wohngeldberechtigte Person für mehrere Wohnungen gemeldet ist, stellt die Wohngeldbehörde, in dessen Zuständigkeitsbereich die jeweilige Wohnung liegt, die Negativbescheinigung aus.

Welche Fristen muss ich beachten?

Steht Ihnen Wohngeld zu, wird ab dem Ersten des Monats, in dem der Antrag gestellt worden ist, gezahlt.

Kosten & Gebühren

Keine

Was sollte ich noch wissen?

Ausführliche Informationen zum Wohngeld finden Sie auf den Internetseiten des Ministeriums für Inneres und Bundesangelegenheiten des Landes Schleswig-Holstein (MIB).

Wohngeld

An wen kann ich mich wenden?

An Ihre Gemeinde-, Amts- oder Stadtverwaltung (Wohngeldbehörde).

In der Landeshauptstadt sind folgende Stellen zuständig:

Rechtsgrundlage

Wohngeldgesetz (WoGG).

WoGG

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Zuständige Stellen
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Förde Sparkasse
IBAN: DE03 2105 0170 0000 1000 16
BIC: NOLADE21KIE

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