Kommando unter Wasser: U-Boote

Themenführung mit dem Historiker Alexander Patt durch die Dauerausstellung in der Fischhalle

Im Archiv - Veranstaltung vom 8. Oktober 2022

Schifffahrtsmuseum Fischhalle

Wall 65, 24103 Kiel

Barrierefreier Zugang


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U-Boote faszinieren, doch wie kommt es, dass gerade der U-Boot-Waffe ein ganz eigener Mythos anhaftet? Dieser Frage wird im Schifffahrtsmuseum Fischhalle nachgegangen, denn der U-Boot-Bau und der Einsatz der Seestreitkräfte sind eng mit der Stadt- und Marinegeschichte Kiels verbunden.

Die Erfindung von Tauchbooten geht nicht allein auf Forscher- und Entdeckerdrang zurück, sondern vor allem auf militärstrategische Überlegungen. Ziel war, sich dem Gegner unerwartet und ungesehen zu nähern. Diese Idee verfolgte auch Wilhelm Bauer mit dem 1850 bei der Kieler Eisengießerei Schweffel & Howaldt gebauten Brandtaucher.

Danach dauerte es noch gut 50 Jahre bis Bau und Erprobung der Seestreitwaffe zum Geschäft von Kieler Werften wurde; Vorreiter hier war 1904 die Germania-Werft. Im Ersten Weltkrieg kam U-Booten zuerst nur eine untergeordnete Rolle zu. Doch angesichts der weitgehend nutzlosen Schlachtflotte wurden sie zum Hoffnungsträger, im Zweiten Weltkrieg war es ähnlich. Dies trug zum Mythos der U-Boote bei.
Heutzutage sind U-Boote hochkomplexe Waffensysteme, denen immer noch eine besondere Faszination entgegengebracht wird.

Die Themenführung beleuchtet nicht nur woher der Mythos U-Boot kommt, sondern anhand ausgewählter Exponate - wie zum Beispiel dem Segment des Kleinst-U-Bootes Seehund - die technische Entwicklung, den Einsatz in zwei Weltkriegen und ihre historische Bedeutung in der Marinestrategie und Rüstungspolitik bis in die Gegenwart.

Anmeldungen unter Tel.-Nr. 0431/901 3428

Eintritt frei

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Quelle

Landeshauptstadt Kiel