Tipps und Infos der Kieler Umweltberatung

Jede*r kann etwas für den Schutz von Klima und Natur tun. Die Kieler Umweltberatung klärt auf. Auf dieser Seite finden Sie regelmäßig neue Informationen über nachhaltige und umweltfreundliche Aktionen und Projekte in Kiel.

Info-Veranstaltungen

Etwa einmal pro Monat gibt es Infoveranstaltungen, bei denen es sich um Umweltthemen dreht. Schauen Sie gerne regelmäßig hier auf der Seite nach, zu welchem Thema die nächste Veranstaltung stattfindet.   


Wintervögel umweltfreundlich füttern und beobachten

Eichelhäher auf einem beschneiten Ast

Vögel beobachten ist eine wunderbare Beschäftigung. Denn nicht nur auf dem Land kann man viele davon beobachten, auch mitten in Kiel gibt es allerhand zu entdecken.

Es gibt eine ganze Reihe von Gründen, warum die Kieler Umweltberatung das Vogelbeobachten empfiehlt. So braucht man zum Beispiel keine Hilfsmittel dafür. Es lohnt sich, auch so beim Spaziergang ein Auge auf die kleinen Freunde zu werfen. Es schärft die Sinne dafür, wie viel Leben in den Büschen und Bäumen steckt. Außerdem fokussiert man sich für einen Moment ganz auf die Natur, lauscht den verschiedenen Vogellauten und schaut in die Bäume. So kann der Moment des Beobachtens zur kleinen Erholungspause werden.

Vögel gucken kann man super zu zweit, und auch Kinder können eine Menge neue Verstecke der Vögel entdecken. Vier Augen sehen immer mehr als zwei! Und wenn schon einige Vögel bestimmt werden können, ist die Freude riesig, wenn eine neue Art dazukommt.

Viel Spaß beim Beobachten!
 

Um den Vögeln die Futtersuche im Winter etwas zu erleichtern, wird seit Jahren von Naturschutzverbänden wie dem NABU die Winterfütterung empfohlen. Und die Vögel am Futterhäuschen können besonders gut beobachtet werden.

Wichtig ist hierbei, zu betonen, dass mit der Fütterung am Meisenknödel oder im Futterhaus meist die häufigsten Arten unterstützt werden und das Füttern nicht unbedingt zum Artenschutz seltener Arten beiträgt. Nichtsdestotrotz sind Futterhäuschen & Co eine wichtige Nahrungsquelle für die Stadtvögel.

Sonnenblumenkerne, mit oder ohne Schale, nehmen die meisten Vögel gerne. Einige fressen dazu Körner und gehackte Erdnüsse, wie zum Beispiel Buchfinken und Kohlmeisen. Mit weichem Futter wie Rosinen und Mehlwürmern können Amseln und Rotkehlchen angelockt werden. Und für die großen Snacks wie ganze Erdnüssen und Maiskörner statten die größeren Vögel wie Spechte und Eichelhäher vielleicht dem Vogelhaus einen Besuch ab.

Und auch diese Vögel können Sie bestimmt anlocken: der Gimpel mit seinem leuchtend roten Bauch, dessen Partnerin nie weit entfernt ist. Oder der Grünfink, der gerne weit oben sitzt und alles im Blick hat. Und die kleinen Meisen, die Korn für Korn angeflogen kommen und dann genauso schnell wieder verschwunden sind.

Wichtig für die Fütterung ist, dass die Futterspender regelmäßig gereinigt werden können, damit keine Krankheiten übertragen werden. Außerdem darf das Futter nicht nass werden und aufquellen.

Für den Umweltschutz sollte besonders darauf geachtet werden, dass kein Plastik an den Futtermitteln angebracht ist. Meisenknödel gibt es mittlerweile zum Beispiel in Netzen mit natürlichen Fasern oder lose, um Sie in eine eigene Halterung zu legen.

Futtermischungen sollten „Ambrosia frei“ oder „Ambrosia-kontrolliert“ deklariert sein, am besten wird es Zuhause gemischt. Ambrosia ist eine eingeschleppte Pflanzenart, die Allergien auslösen kann.

Und zuletzt: Auch Vogelfutter sollte in Bioqualität gekauft werden, denn der biologische Anbau ist wichtig für die Artenvielfalt und schützt so die Vögel in den Anbaugebieten.

Alte Tassen oder Blumentöpfe aus Ton können schnell mit einer Winter-Fettmischung gefüllt werden: 250 g Kokosfett (bio) im Topf leicht erwärmen und mit Haferflocken, Rosinen und ungewürzten, gehackten Körnern und Nüssen (Haselnuss, Erdnuss, Sonnenblumenkerne in Bioqualität) mischen. Dann die Mischung in die Tasse drücken. Außerdem einen längeren Ast / Stab in die Mischung drücken, damit die Vögel später einen guten Halt haben. Nun die Masse abkühlen lassen und eine Schnur an den Tassenhenkel: fertig!

Hier gibt es mehr zu sehen

Große und kleine Vogelliebhaber*innen finden hier einige passende Links zum Thema. Es können die häufigsten Vogelarten betrachtet und Tipps und Tricks zum Füttern nachgelesen werden.

Vogelbeobachtung 
  

Winterfutter selbst herstellen

Wer gerne basteln möchte, findet hier weitere Ideen und Tipps, wie aus wenigen Zutaten umweltfreundlich Meisenringe, Futterknödel und andere Snacks für die Vögel hergestellt werden können. 
 

Für diese Vogelarten lohnt es sich neben Amsel, Meise und Rotkehlchen, in Kiel Ausschau zu halten:
Der Eichelhäher, der immer häufiger in der Stadt gesehen wird und fast so groß wie eine Elster ist.
Der Eichelhäher, der immer häufiger in der Stadt gesehen wird und fast so groß wie eine Elster ist.
Der Kleiber, der als einziger Vogel den Stamm kopfüber herunterlaufen kann.
Der Kleiber, der als einziger Vogel den Stamm kopfüber herunterlaufen kann.
Die Schwanzmeise, die meistens in Grüppchen auftritt.
Die Schwanzmeise, die meistens in Grüppchen auftritt.

Richtig Heizen in Herbst- und Winterzeit

Mit sinkenden Temperaturen wird es auch in den Wohnräumen langsam kühler – vielerorts wird die Heizung wieder genutzt. Was in einigen Wohnungen und Häusern kein Problem ist, führt in anderen Wohnungen zu beschlagenen Fenstern, feuchter Luft und damit zu hoher Raumfeuchtigkeit. Die Gefahr für gesundheitsschädliche Schimmelbildung steigt damit stark an.

Dabei ist ein angenehmes Raumklima die Basis, um gesund durch den Winter zu kommen und sich zu Hause richtig wohl zu fühlen. Und nicht nur das: Richtiges Heizen kann den Geldbeutel und die Umwelt schonen. Es gibt hohes Einsparpotenzial, denn über 80 Prozent der Energie, die in Kieler Haushalten verbraucht wird, wird für das Heizen verwendet. Und schon 1 Grad Celsius geringere Raumtemperatur spart etwa 6 Prozent Energiekosten. Unter 16 Grad Celsius sollte die Raumtemperatur aber nie fallen, sonst kann die Luftfeuchte kondensieren und sich an Fenstern und Wänden niederschlagen.

Fenster, beschlagen, Quelle: Jill Wellington - pixabay
Bei Kälte beschlagen Fenster schnell - Foto: Jill Wellington - pixabay

Um für die kommende Herbst- und Winterzeit gut vorbereitet zu sein, hat die Umweltberatung für Sie eine ausführliche Sammlung von Broschüren und Videos zum Thema „Richtig Heizen“ zusammengestellt. Dabei wurde besonders darauf geachtet, dass es viele Tipps gibt, die ohne zusätzliche Kosten direkt Zuhause umsetzbar sind.  

Bei der Verbraucherzentrale können verschiedene Informationsbroschüren heruntergeladen werden, die sowohl Mieter*innen als auch Hausbesitzer*innen zum Energiesparen Hilfestellung geben.

Bei der Verbraucherzentrale können auch Termine für eine professionelle Energieberatung vereinbart werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Verbraucherzentrale.

Auch die Deutsche Energie-Agentur hat viele Informationen für Sie aufbereitet. Zum Einstieg gibt es eine Checkliste mit den Grundregeln für ein gutes Wohnklima. Ausführlichere Informationen für Mieter*innen bietet das Faltblatt „So heizen und lüften Sie richtig!"und die Broschüre „Gesund wohnen. Gut gelüftet. Schlau geheizt.“

Wenn Sie Hausbesitzer*in/ Hausbewohner*in sind, bietet die Infobroschüre "Machen Sie dicht: Energiesparen in Gebäuden" viele Informationen, wie zum Beispiel die Heizungsanlage optimiert werden kann und wie sich eine fachgerechte Dämmung auf den Wärmeverbrauch des Hauses auswirkt. Einige Maßnahmen können direkt umgesetzt werden, wann haben Sie zum Beispiel zuletzt einen hydraulischen Abgleich gemacht?

Ausführliche Beratungen zum Thema „Heizung“ finden Sie auf der Seite heizung.de. Vom Heizungskauf über den*die passende*n Installateur*in bis zu den korrekten Einstellungen für die Heizungsanlage sind hier Infos zu finden.

Sehr hilfreiche Videos gibt es auch auf dem YouTube-Channel von heizung.de. Es werden sowohl verschiedene Heizungsarten erklärt, als auch Tipps und Tricks zum richtigen Heizverhalten genannt.

Förderungen

Eine Übersicht zu finanziellen Fördermöglichkeiten im Bereich Beratung, Bauen, Sanieren und Heizen finden Sie finden Sie hier

Heizkörper mit Thermostat
Nur 1 Grad Celsius geringere Raumtemperatur spart etwa 6 Prozent Energiekosten. - Foto: ri - pixabay

Checkliste für optimales Wohnklima

  • Überprüfen Sie Ihren Energieverbrauch regelmäßig.
  • Sorgen Sie mehrmals am Tag für eine gute Durchlüftung der Wohnung.
  • Lüften Sie in der kalten Jahreszeit kurz und kräftig, anstatt die Fenster längere Zeit zu kippen.
  • Lüften Sie Ihr Schlafzimmer direkt nach dem Aufstehen.
  • Nutzen Sie ein Messgerät zur Kontrolle der Luftfeuchtigkeit und der Temperatur.
  • Lüften Sie Bad und Küche direkt nach dem Entstehen der Luftfeuchtigkeit.
  • Alle Räume ausreichend heizen
  • Drehen Sie die Heizung bei geöffnetem Fenster runter.
  • Türen zu weniger geheizten Räumen geschlossen halten
  • Senken Sie nachts die Raumtemperatur und schließen Sie Jalousien und Vorhänge.
  • Heizkörper nicht verdecken
  • Einstellbereich der Thermostatventile eingrenzen
  • Fenster und Türen abdichten
  • Möbel und Vorhänge mit Abstand zu Wand beziehungsweise Fußboden platzieren

    Quelle: Deutsche Energieagentur

Wussten Sie schon, dass ...

Die wachsende Zahl an Ernährungsräten in Deutschland entspringt dem Wunsch vieler Bürger*innen, mehr Verantwortung für das immer wichtiger werdende Thema Ernährung und Lebensmittelproduktion zu übernehmen. Ernährungsräte wollen eine naturverträgliche, stadtnahe Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion fördern. Sie wollen dafür mit Stadt und Land ins Gespräch kommen, um eine ausreichende und gesunde regionale Ernährung auf Dauer sicherzustellen.

Gerade in Kiel wäre es möglich, dass sich die Stadtbewohner*innen mit regionalen, gesunden und naturverträglich erzeugten Lebensmitteln ernähren. Denn Kiel ist umgeben von landwirtschaftlich genutzten Flächen, hat das Meer vor der Tür und ist reich an Seen. Ein Blick in die Supermarktregale, auf die Speisekarten von Großküchen und Restaurants spiegelt diesen natürlichen Reichtum und Vorteil der Lage der Stadt aber nicht ausreichend wider. 

Initiativkreis: Die meisten Menschen in Kiel wollen sich gesund und regional ernähren

Der Initiativkreis für den Ernährungsrat Kiel möchte eine gesunde und regionale Ernährung durch die Vernetzung von Stadt und ländlicher Region fördern. So kann für die Stadtbewohner*innen ein großer Nutzen für Mensch und Natur entstehen und auch Kiels Umland kann von diesen Impulsen profitieren.

Die Gründung des Ernährungsrates fand im Januar 2018 mit einer großen öffentlichen Veranstaltung im Kieler Ratssaal statt.

Gründungsveranstaltung am 24. Januar 2018

 

Mitglieder des Initiativkreises Ernährungsrat Kiel
Initiativkreis Ernährungsrat Kiel, von links: Nele Markwardt (Studentin der Agrarwissenschaften und Marktschwärmerin), Ernst Schuster (Die Nordbauern), Nicoline Henkel (Umweltschutzamt der Landeshauptstadt Kiel), Anja Rolf (SoLawi Schinkeler Höfe und Imkerin), Dr. Ina Walenda (NaturFreunde S-H), Marie Delaperrière (Inhaberin „Unverpackt“), Christine Ax (Schriftstellerin und Umwelt-Aktivistin)

Foto: Landeshauptstadt Kiel

Keine gentechnisch veränderten Pflanzen auf städtischen Flächen: Die Landeshauptstadt Kiel hat sich verpflichtet, die Ausbreitung von Pflanzen aus dem Labor einzuschränken. Bereits 2009 hat die Ratversammlung beschlossen dass,

  • Pflanzen mit gentechnisch verändertem Erbgut auf städtischem Grund nicht angebaut werden dürfen und
  • städtische Einrichtungen, städtische Eigenbetriebe und städtische Beteiligungen möglichst keine gentechnisch veränderten Lebensmittel oder Zutaten kaufen und verwenden sollen

Damit gehört Kiel zu den mehr als 350 gentechnikfreien Kommunen / Landkreisen in der Bundesrepublik. 2012 ist auch die schleswig-holsteinische Landesregierung den gentechnikfreien Regionen beigetreten. Über weitere Mitstreiter*innen im Bundesgebiet informieren die Seiten des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland: www.gentechnikfreie-regionen.de

Beschluss vom 9. Juli 2009 "Keine gentechnisch veränderten Pflanzen auf städtischen Flächen" herunterladen 

Gründe gegen Gentechpflanzen-Anbau
  • Der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen bedroht die biologische Vielfalt, weil ihr Erbgut sowohl auf die Wildfauna und -flora als auch auf Kulturpflanzen auskreuzen kann.
  • Gentechnisch veränderten Pflanzen sind meist widerstandsfähig gegen Pflanzengifte. Deshalb wird umso mehr gespritzt. Das Gift zur Unkraut- und Schädlingsbekämpfung schädigt Insekten und andere Tiere und ruft neue Resistenzen hervor. Das wiederum macht noch mehr Gift nötig.   
  • Die Rückstände der Pflanzengifte (Glyphosat, POE-Tallowine) gehen in die Lebens- und Futtermittel über: Menschen und Tiere essen sie mit - und schaden ihrer Gesundheit.
  • Fremde Gene in Lebensmitteln können neue Giftstoffe und Allergien verursachen. Wie sich der Verzehr genveränderter Pflanzen auf die menschliche Gesundheit auswirkt, ist noch nicht ausreichend untersucht. 

Mehr zum Thema Gentechnik finden Sie beim Infodienst Gentechnik der Zukunftsstiftung Landwirtschaft (hier insbesondere der Zusammenhang von Gentechnik und Glyphosat) und dem Umweltinstitut München.


Kieler Samenfest

Um den gentechnikfreien Anbau und die biologische Vielfalt regelmäßig hervorzuheben, findet seit 2018 zweijährlich das Kieler Samenfest statt. Im Rahmen der Veranstaltung gibt es Vorträge von Expert*innen über Gentechnik, Pflanzenforschung und weiteren Themen. Außerdem gibt es eine Tauschbörse für Saatgut und die Stadt Kiel verschenkt Samentütchen für bienenfreundliche Blumen.

Viele Menschen in unserer Stadt engagieren sich in ihrer Freizeit für die Umwelt. Damit gute Ideen nicht an den Kosten scheitern, gibt es seit 1993 den Umweltschutzfonds der Landeshauptstadt Kiel.

Der Fonds unterstützt Kieler*innen, die einen besonderen Beitrag zum Umweltschutz leisten wollen.

Anträge auf Förderung können stellen:

  • Umweltvereine und -verbände
  • Sportvereine
  • Kleingruppen wie Kinderhorte, Schüler*innengruppen
  • Einzelpersonen

Förderwürdig können sein: 

  • Technische Umrüstungen zum Energieeinsparen bei Heizung und Wasser in Sportvereinen
  • Begrünung der Außenanlagen oder des Hinterhofes eines Vereinsgebäudes
  • Maßnahmen zum Naturschutz und zur Landschaftspflege
  • Projekte zur Verbesserung des Umweltbewusstseins
  • Projekte der Umwelttechnologie
  • Projekte zur Energieeinsparung

Das sind nur Beispiele. Ein Anspruch auf Förderung besteht nicht, doch ein Antrag lohnt.
Genaues finden Sie in den Förderrichtlinien (PDF, 53 KB).

Anträge & Kontakt

Anträge auf Gewährung von Zuschüssen können Sie formlos und schriftlich stellen bei der

Landeshauptstadt Kiel
Umweltschutzamt
Postfach 1152
24099 Kiel
Telefon 0431 / 901-3773
Fax 0431 / 901-63780

Marktschwärmer ist ein Online-Markt für regionale Lebensmittel: Direktvermarktung ohne Zwischenhandel und ohne lange Transportwege. Wöchentlich treffen sich alle teilnehmenden Erzeuger*innen und Mitglieder an einem zentralen Ort, wo die vorher online bestellte und bezahlte Ware an die Kund*innen übergeben wird. Alle Produkte kommen dabei aus Kiels Umgebung. Durch die Vorbestellungen wissen die Produzent*innen, welche Produkte geerntet, gepackt und gebacken werden müssen. So entstehen keine Lebensmittelreste und weniger Verpackung.

Informationen und Bestellung auf der Website:
www.marktschwärmer.de

Wann:
Kiel Wik:     mittwochs     17.30 bis 19.00 Uhr - Anscharpark
Kiel Mitte:  donnerstags 17.00 bis 18.15 Uhr - Mmhio Cafe (Knooper Weg 75)


Häufige Fragen - und die Antworten

Bereits seit September 2013 werden Lampen mit einem EU-Energieeffizienz-Etikett versehen. Darauf Können Verbraucher*innen den Energieverbrauch sowie die Helligkeit ablesen.

Das vereinfacht den Produktvergleich: Mit der Wahl der richtigen Lampe erreichen Sie nicht nur die gewünschte Helligkeit, sondern Sie sparen auch Energie und schonen Umwelt und Geldbeutel.

Genauere Informationen können Sie unserem Merkblatt zur Energieeffizienz von Lampen entnehmen.

Merkblatt zur Energieeffizienz von Lampen

Biolebensmittel werden unter ökologisch strengen Standards angebaut. Die Ernte weist deutlich weniger Rückstände von Pestiziden oder Fungiziden auf und die Energiebilanz der Produkte ist besser. Außerdem verfügt das Obst und Gemüse über einen höheren Anteil wichtiger Inhaltsstoffe, zum Beispiel mehr Antioxidantien, als konventionelle Lebensmittel. Es wurden zudem geringere Cadmiumbelastungen nachgewiesen (Baranski et al., 2014). Cadmium ist für den Menschen giftig. Dies sind die Ergebnisse einer internationalen Metastudie, die fast 350 Studien zu diesem Thema ausgewertet haben und im British Journal of Nutrition veröffentlicht wurde. 

Weitere Informationen zu der Studie finden sie hier.

Auch beim Umweltschutz und der Tierhaltung bieten Bio-Lebensmittel große Vorteile: Das Bio-Siegel fordert neben umweltschonenden Anbaumethoden auch artgerechtere Tierhaltung.

Die Umweltberatung unterstützt Sie bei Ihren Einkäufen und hat dafür den Bio-Lebensmittelführer „Bio is(s)t besser“ aktualisiert. Für Kiel listet er Einzelhändler*innen, Wochenmärkte, Fachgeschäfte, aber auch Mittagstischangebote und Bio-Lieferdienste übersichtlich auf. Neu dazu gekommen sind Kategorien wie Bio-Kaffee und Bio-Bier, beides sogar hier in Kiel produziert. Außerdem gibt er auch Einblick in die Welt der Biosiegel. Der Einkaufsführer „Bio is(s)t besser“ steht barrierefrei zum Download bereit. Wenn dies nicht möglich ist, kann er auch auf dem Postwege zugesandt werden. 

Frisches Obst und Gemüse der Saison, am besten regional und nachhaltig erzeugt, schmeckt gut und ist voller Vitamine und Mineralstoffe - und nicht nur das: Wer da zugreift, hilft auch das Klima zu schützen. Aber wann wächst eigentlich was?

Saisonkalender für Obst und Gemüse gibt es kostenlos bei der Umweltberatung im ABK-Kundenzentrum am Kleinen Kiel, im Umweltschutzamt oder hier zum Herunterladen:

Heimisches Gemüse - Saisonkalender

Heimisches Obst - Saisonkalender

Nein. Medikamente gehören weder in den Abfluss des Waschbeckens noch dürfen sie über die Toilette entsorgt werden. Medikamente lösen sich im Wasser auf, können aber in Klärwerken und Aufbereitungsanlagen nicht aus dem Abwasser gefiltert werden. Sie landen über das Grundwasser wieder in unserem Trinkwasser.

Essensreste lagern sich an den Innenwänden von Rohrleitungen ab und verstopfen sie. Außerdem ziehen diese Essensreste Ratten an.

Es gibt darüber hinaus eine Reihe von Abfällen, die nicht in den Abfluss gehören:

  • Öle
  • Tiereinstreu
  • Gießwasserreste mit Pflanzenschutz- und Düngemitteln
  • Feuchttücher, Kosmetikartikel, Windeln und Co.
  • Zigarettenkippen
  • Farben, Lacke, Lösungsmittel, Nagellackentferner, Pinselreiniger
  • andere Chemikalien

WC-Duftsteine zum Beispiel enthalten giftige Chemikalien und sind nicht empfehlenswert. Putz- und Reinigungsmittel sowie Wasch- und Spülmittel sollten nur in geringen Mengen Verwendung finden. Greifen Sie nach Möglichkeit zu biologischen Produkten.  



Veranstaltung verpasst?

Die Umweltberatung bot einen Infonachmittag rund ums Stromsparen im Haushalt an.

Da Stromsparen besonders wichtig für den Klimaschutz ist, hat sich die Abteilung Klimaschutz des Umweltschutzamtes Kiel etwas ganz Besonderes einfallen lassen:
Kieler*innen können einen Zuschuss zum Neukauf eines energieeffizienten Kühlgerätes, also zum Beispiel eines Kühlschranks oder Gefriergerätes, erhalten. Es können auch mehrere Kühlgeräte getauscht werden.

Fördervoraussetzungen sind:

• das Altgerät ist älter als acht Jahre (Nachweis: zum Beispiel Kopie des Kaufbelegs oder Foto des Typenschilds oder Angabe der Daten auf dem Typenschild)
• das Neugerät hat die Effizienzklasse A+++
• Messung des Stromverbrauchs von Alt- und Neugerät jeweils über einen Zeitraum von sieben Tagen. Strommessgeräte können Sie dafür vom Umweltschutzamt Kiel gratis erhalten.
• Umgehende fachgerechte Entsorgung des Altgeräts (Nachweis: Bestätigung durch die Händler oder Sammelstellen des Abfallwirtschaftsbetriebes Kiel)
• das Neugerät darf nicht mit Gewinn veräußert werden

Förder-Zuschuss:

100 Euro für ein Kühlgerät
100 Euro für ein Gefriergerät
150 Euro für ein Kühl-Gefrier-Kombigerät
300 Euro maximale Förderung pro Haushalt

Der Förderantrag kann bis zum 31. Dezember 2020 eingereicht werden.

Interessierte an Stromspar-Tipps waren  herzlich eingeladen, in die Umweltberatung zu kommen und sich zu informieren.

Außerdem wurden Informationsbroschüren mit vielen Tipps zum Stromsparen im Haushalt und ein Merkzettel mit einfachen Tricks, mit deren Hilfe sofort losgespart werden kann, ausgegeben. Denn im Alltag können kleine Maßnahmen häufig eine Menge Strom und somit auch Geld sparen.

Kürbisse auf dem Wochenmarkt
Einen große Auswahl an Kürbissen gibt es auf den Wochenmärkten; Quelle: Bodo Quante

Mit Beginn des Septembers begrüßten wir, jedenfalls meteorologisch, den Herbst. Aus diesem Anlass lud die Umweltberatung ein, sich über leckere Rezeptideen für einen gesunden Start in die kältere Saison zu informieren.

Regionales Herbst- und Wintergemüse versorgt Sie mit den passenden Nährstoffen, die vor Erkältungen schützen und das Immunsystem stärken. Die Suppen sind ganz leicht zuzubereiten und können auch am nächsten Tag praktisch im Mehrwegbehälter mit zur Arbeit genommen werden. Hierzu stellten wir einige Transportbehältnisse vor, mit denen die Suppen sogar warm transportieren werden können. Die fünf leckeren Suppenrezepte finden Sie unten. Sie können mit Gemüsesorten gekocht werden, die fast den ganzen Winter über in Kiel regional verfügbar sind.

Unser  Bio-Einkaufsführer gibt Ihnen einen Einblick, wo Sie in Kiel Biolebensmittel kaufen können und welche Cafés und Restaurants Bioprodukte anbieten. So wird Ihre Herbstsuppe noch gesünder und auch umweltfreundlicher!

Karottensuppe

Kürbissuppe

Maronensuppe

Petersiliensuppe

Rote-Beete-Suppe

Fahrrad an der Kieler Förde mit Fähre und Laboer Ehrenmal
Bei einer Fahrradtour an der Kieler Förde kann man gut entspannen, Quelle: LH Kiel

Infonachmittag mit Infomaterialien und Tipps für schöne Radtouren in Kiel und Umgebung

Durch die Corona-Pandemie liegen die meisten Urlaubsziele dieses Jahr ganz woanders; nämlich nah! Viele Kieler*innen haben sich entschlossen, den Sommer- und Herbsturlaub 2020 in Deutschland oder direkt hier in Schleswig-Holstein zu verbringen.


Mit dem Rad lassen sich schöne Ausflüge in der Umgebung gestalten: Viele kleine Wege bieten sich für eine Radtour an, die mit dem Auto gar nicht erreichbar sind. Mit frischem Wind um die Nase können wir uns beim Radfahren ausruhen und entspannen oder richtig aktiv werden - ganz wie es gerade passt. Dass Sie dazu umweltfreundlich unterwegs sind versteht sich von selbst!


Mit unserer Veranstaltung im Juli wollten wir Ihnen Anregungen geben, neue Wege und Ecken direkt vor Ihrer Haustür, also in und um Kiel, zu entdecken. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Wissenschafts-Radtour durch Kiel? Vorbei an der ‚Allee der Nobelpreisträger‘ zu einem kleinen Stopp im Zoologischen Museum Kiel. Dann geht’s kreuz und quer durch Kiel. Die Tour endet auf dem Ostufer, vielleicht im Mediendom der FH?


Dafür veranstaltete die Umweltberatung einen Informationsnachmittag. Am 27.07.2020 gaben das Mobilitätsmanagement der Landeshauptstadt Kiel zusammen mit der Umweltberatung von 14 - 18 Uhr Informationsmaterial und Tipps für schöne Radtouren und Fahrradnavigation aus. Es sind zum Beispiel Flyer vorhanden, die acht verschiedene Radtouren in Kiel beschreiben, die auch für Kinder zum Mitradeln geeignet sind. Diese finden sie auch online.


Und auch für ganz Schleswig-Holstein konnten hilfreiche Tipps angeboten werden. Mit fast 1.000 Kilometer Küste in Schleswig-Holstein lassen sich auch längere Touren planen. Oder wie wäre es, einmal den ganzen Nord-Ostsee-Kanal auf fast 100 Kilometern kennenzulernen? Dafür stellten wir (mit freundlicher Unterstützung des ADFC) verschiedene Internet-Portale vor, auf denen Sie sich als Radfahrer*in deutschlandweit über Routen und Unterkünfte informieren können.


www.radurlaub-online.de

deutschland-per-rad.de

www.bettundbike.de/

Ein Navigationssystem für die Planung einer Radtour wird hier als OpenSource-Navigation angeboten:

www.brouter.de/brouter-web



Das Umwelthandbuch

Das Umweltschutzamt der Landeshauptstadt Kiel berichtet in seinem Handbuch aus 30 Jahren Umweltarbeit. Der Jubiläumsband von 2016 blickt auf Erreichtes und Zukünftiges.

Auf 150 Seiten erfahren Sie vieles über den Schutz von Klima, Boden, Luft und Wasser in Kiel sowie Wissenswertes über das Umweltinformationssystem und die Umweltberatung.

Das Grünflächenamt, das Tiefbauamt und die Immobilienwirtschaft rücken dabei ebenso ins Licht wie der Abfallwirtschaftsbetrieb und die Müllentsorgungsanlage, die ebenfalls aktiv im Umweltschutz sind.

Sie können das Handbuch hier herunterladen oder es gedruckt bekommen, im Umweltschutzamt im Hause der ehemaligen Landwirtschaftskammer, Holstenstraße 108, oder im Kundenzentrum am Kleinen Kiel, Ecke Martensdamm.

Infos in der Umweltberatung
Haus am kleinen Kiel

Abfall- und Umweltberatung
ABK Kundenzentrum am Kleinen Kiel
Rathausplatz 6
24103 Kiel

Öffnungszeiten

0431 220 7810
  

 

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Kontakt

Landeshauptstadt Kiel
Umweltschutzamt
Holstenstraße 108
24103 Kiel

Öffnungszeiten


Nicoline Henkel

0431 901-3765