Tipps und Infos der Kieler Umweltberatung

Jede*r kann etwas für den Schutz von Klima und Natur tun. Die Kieler Umweltberatung klärt auf. Sie lädt regelmäßig zu Vorträgen und Exkursionen ein, sowie zu Informationsnachmittagen – meist donnerstags zwischen 15 und 17 Uhr – in das Kundenzentrum am Kleinen Kiel.

Veranstaltungen


Jahreszeiten-Tipps: Winter

Rund 70 Prozent des Energieverbrauchs im Bereich Wohnen verbraucht das Heizen. Wie heizt man also richtig?
Nachts die Rollläden schließen, auch Vorhänge halten die kalte Luft draußen. Allerdings sollten die Vorhänge nicht die Heizkörper bedecken, so dass die warme Luft sich im Raum gut verteilen kann.
Es gibt unterschiedliche ideale Temperaturen für die verschiedenen Bereiche in einer Wohnung:

Wohnzimmer      20 bis 22 Grad
Küche                    18 Grad
Schlafzimmer      17 bis 18 Grad
Bad                         22 Grad während des Badens oder Duschens

Nachts sollte die Temperatur nicht um mehr als 4 bis 5 Grad heruntergeregelt beziehungsweise gesenkt werden, da sonst das Wiederaufheizen viel Energie verbraucht.

Lüften ist sehr wichtig, auch wenn es draußen kalt ist. Denn so wird die Feuchtigkeit in den Räumen verringert und die Schimmelgefahr reduziert. Am effektivsten ist das Stoßlüften - das heißt , man lüftet mindestens zweimal am Tag mit komplett geöffneten Fenstern für etwa fünf Minuten. Hier wird wesentlich mehr Energie gespart, als wenn das Fenster längere Zeit nur gekippt offen ist.

Besonders im Winter, wenn es draußen kalt ist, wollen wir die Wärme in der Wohnung oder dem Haus halten. Durch Kochen, Duschen, Wäsche waschen, aber auch einfach über unseren Körper geben wir Feuchtigkeit in die Raumluft der Wohnung oder des Hauses ab. Bei einem Vier-Personen-Haushalt können das schnell zehn Liter am Tag werden. Lüften wir nicht oder nicht richtig, kondensiert diese Feuchtigkeit an den kältesten Ecken des Raumes - häufig an Fensterecken und-laibungen oder an kalten Außenwänden - und es kann sich Schimmel bilden.

Am besten öffnen Sie zum Lüften mehrmals täglich alle Fenster weit und lassen die Zimmertüren offen stehen, sodass die Luft durch alle Räume ziehen kann. Dabei wird die feuchte Luft aus der Wohnung transportiert und frische in die Wohnung gelassen.

Ist das nicht möglich, kann auch das Fenster weit geöffnet und die Zimmertür geschlossen werden. Dabei wird immer noch ein guter Luftaustausch gewährleistet. Allerdings dauert der Austausch etwas länger, sodass entsprechend länger gelüftet werden muss.

Ungeeignet ist lange Kipplüftung der Fenster. Hierbei findet relativ wenig Luftaustausch statt. Gleichzeitig kühlt bei niedrigen Außentemperaturen das umgebende Mauerwerk stark aus, sodass die Gefahr der Schimmelbildung rund um das Fenster sogar noch weiter ansteigt.

Übrigens: Da im Winter meist ein großer Temperaturunterschied zwischen Wohnraum und Außenluft besteht, kann sogar bei Nebel oder Regen gelüftet werden - es sei denn, es regnet dabei rein - da kältere Luft weniger Wasser enthält und dadurch beim Aufwärmen in der Wohnung zusätzliches Wasser aufnehmen kann.
Der Umwelt und Ihrem Geldbeutel zuliebe, sollten sie während des Lüftens immer alle Heizungen ausschalten, um Energie zu sparen. Die frische Luft erwärmt sich viel stärker als die „verbrauchte“, sodass sie es schnell wieder warm haben werden.

Einige Pflanzen können im Garten oder auf der Terrasse in Kübeln überwintern, beispielsweise Koniferen, Buchs, Bambus und Kirschlorbeer. Um frostempfindliche Wurzeln zu schützen am besten die Kübel direkt auf den Boden stellen, denn dieser speichert noch lange Wärme. Die Gefäße mit Jute, Gaze oder Sackleinen zu umwickeln schützt vor Frosttrockenheit. Ebenfalls sollte die Basis der Triebe mit trockenem Laub, Reißig oder Stroh abgedeckt werden. Zusätzlich kann man die Pflanzen zum Schutz an die Hauswand stellen.

Bei frostempfindlichen Pflanzen, zum Beispiel aus dem mediterranen Bereich (Citrus, Oleander, Oliven, Zwergpalmen und andere) reichen diese Maßnahmen jedoch oftmals nicht. Bei starkem Frost unter -5 Grad und Dauerfrost ist es für ein Überleben der Pflanzen empfehlenswert, diese in einen kühlen, frostfreien hellen Raum zu stellen. Auch einige Gärtnereien bieten einen Überwinterungsservice für Kübelpflanzen an.

Eine Vogelfütterung ist besonders im Winter empfehlenswert, auch um unsere gefiederten Freunde beobachten zu können. Es ist wichtig, Futterspender zu wählen, in denen die Tiere nicht herumlaufen und ihren Kot hinterlassen können. So vermeidet man die Verbreitung von Krankheiten. Sollten herkömmliche Futterhäuser verwendet werden, müssen diese regelmäßig gereinigt werden.

Der Futterspender sollte so platziert sein, dass sich Katzen nicht erfolgreich anschleichen können. Geschützt zwischen Büschen und Bäumen in ca. 1,5 Metern Höhe wird der Futterplatz gerne angenommen. Wichtig ist es auch, darauf zu achten, die Stelle nicht zu nah an Spiegelungen oder Fenstern zu platzieren, damit keine Verletzungsgefahr durch Scheibenanflug besteht.

Was eignet sich als Futter?

Auf keinen Fall sollten sie Brot anbieten, denn dieses quillt in den Mägen der Vögel auf und führt oftmals zum Tod.

Am besten eigenen sich Sonnenblumenkerne (geschält und ungeschält). Diese werden von allen Vögeln gefressen. Meisenknödel bitte nicht in Plastiknetzen kaufen, da sich die Vögel hier verletzen können.

Wie Sie Meisenknödel selber herstellen können, erfahren Sie hier:

Zutaten:

150 g Rindertalg oder Kokosfett

150 g Futtermischung ( z.B. Haferflocken, Weizenkleie, Sonnenblumenkerne, gehackte Erdnüsse)

1 Stück Kordel pro Knödel

Zubereitung:

Zunächst das Fett auf dem Herd erwärmen. Hierbei vorsichtig sein! Wenn das Fett zu warm wird, kann es ziemlich unangenehm riechen.Wenn das Fett weich ist, wird die Futtermischung untergerührt. Hierbei muss man mit der Menge vorsichtig sein, da je nach Verhältnis der Futtermischung die Knödel im erkalteten Zustand zerfallen. Um zu verhindern, dass das Fett hart wird, einfach etwas Speiseöl in die Mischung dazugeben.
Wenn alles gut vermengt ist, die Masse etwas stehen lassen bis sie abgekühlt aber noch formbar ist. Wenn die Knödel geformt werden, die Kordeln mit einarbeiten, so dass die Knödel hieran aufgehängt werden können.

Herunter gefallene Brocken der Knödel sollten baldmöglichst entfernt werden, um keine Ratte anzulocken.

Lange Lichterketten oder Lichtfiguren mit Glühlampen können regelrecht stromfressend sein und belasten neben dem Geldbeutel auch die Umwelt.

Lichterketten mit LED-Lämpchen verbrauchen deutlich weniger Strom, haben in der Regel eine höhere Lebensdauer und ermöglichen ebenso eine behagliche Weihnachtsbeleuchtung. Dennoch gilt auch hier, dass Beleuchtungen nicht dauerhaft eingeschaltet sein sollten. Innenbeleuchtung sollte ausgeschaltet werden, wenn niemand im Raum ist. Und auch Außenbeleuchtung muss nicht die ganze Nacht über brennen. Dies spart nicht nur Kosten, sondern schont auch das Klima und die Umwelt.


Wussten Sie schon, dass ...

Die wachsende Zahl an Ernährungsräten in Deutschland entspringt dem Wunsch vieler Bürger*innen, mehr Verantwortung für dieses immer wichtiger werdende Thema zu übernehmen. Sie wollen eine naturverträgliche Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion, sie wollen Stadt und Land ins Gespräch bringen und eine ausreichende und gesunde Ernährung auf Dauer sicherstellen.

Gerade in Kiel ist es möglich, dass sich die Stadt mit regionalen, gesunden und naturverträglich erzeugten Lebensmitteln ernährt. Denn Kiel ist umgeben von landwirtschaftlich genutzten Flächen, hat das Meer vor der Tür und ist reich an Seen. Ein Blick in die Supermarktregale, auf die Speisekarten von Großküchen und Restaurants spiegelt diesen natürlichen Reichtum und Vorteil der Lage der Stadt aber nicht wider.  

Initiativkreis: Die meisten Menschen in Kiel wollen sich gesund und regional ernähren

Der Initiativkreis für den Ernährungsrat Kiel geht davon aus, dass eine stärkere Vernetzung und die Förderung einer gesunden und regionalen Ernährung in der Lage sind, einen vielfältigen Nutzen zu stiften und dass von Kiel Impulse ins Umland ausgehen können, die Mensch und Natur dienen.

"Wir wissen, dass sich die meisten Menschen in unserer Stadt für ihre Ernährung interessieren und sich gesund und regional ernähren möchten. Dass sie die Vielfalt der Landschaft schätzen und dass ihnen eine bäuerliche Landwirtschaft, das Tierwohl und die Vielfalt regionaler Produkte wichtig sind. Und wir wissen auch, dass es bereits viele Initiativen gibt, die für eine regionale, gesunde und ökologisch verträgliche Ernährung arbeiten. Aber wir glauben auch, dass die Vernetzung und Bündelung dieser Aktivitäten ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung sind", heißt es in der Erklärung des Initiativkreises.

Gründungsveranstaltung am 24. Januar 2018

 

Mitglieder des Initiativkreises Ernährungsrat Kiel title=
Initiativkreis Ernährungsrat Kiel, von links: Nele Markwardt (Studentin der Agrarwissenschaften und Marktschwärmerin), Ernst Schuster (Die Nordbauern), Nicoline Henkel (Umweltschutzamt der Landeshauptstadt Kiel), Anja Rolf (SoLawi Schinkeler Höfe und Imkerin), Dr. Ina Walenda (NaturFreunde S-H), Marie Delaperrière (Inhaberin „Unverpackt“), Christine Ax (Schriftstellerin und Umwelt-Aktivistin)

Foto: Landeshauptstadt Kiel
Kontakt



www.ernaehrungsrat-kiel.de


Keine gentechnisch veränderten Pflanzen auf städtischen Flächen: Die Landeshauptstadt Kiel hat sich verpflichtet, die Ausbreitung von Pflanzen aus dem Labor einzuschränken. Bereits 2009 hat die Ratversammlung beschlossen dass,

  • Pflanzen mit gentechnisch verändertem Erbgut auf städtischem Grund nicht angebaut werden dürfen und
  • städtische Einrichtungen, städtische Eigenbetriebe und städtische Beteiligungen möglichst keine gentechnisch veränderten Lebensmittel oder Zutaten kaufen und verwenden sollen

Damit gehört Kiel zu den mehr als 350 gentechnikfreien Kommunen / Landkreisen in der Bundesrepublik. 2012 ist auch die schleswig-holsteinische Landesregierung den gentechnikfreien Regionen beigetreten. Über weitere Mitstreiter im Bundesgebiet informieren die Seiten des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland: www.gentechnikfreie-regionen.de

Beschluss vom 9. Juli 2009 "Keine gentechnisch veränderten Pflanzen auf städtischen Flächen" herunterladen 

Gründe gegen Gentechpflanzen-Anbau
  • Der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen bedroht die biologische Vielfalt, weil ihr Erbgut sowohl auf die Wildfauna und -flora als auch auf Kulturpflanzen auskreuzen kann.
  • Gentechnisch veränderten Pflanzen sind meist widerstandsfähig gegen Pflanzengifte. Deshalb wird umso mehr gespritzt. Das Gift zur Unkraut- und Schädlingsbekämpfung schädigt Insekten und andere Tiere und ruft neue Resistenzen hervor. Das wiederum macht noch mehr Gift nötig.   
  • Die Rückstände der Pflanzengifte (Glyphosat, POE-Tallowine) gehen in die Lebens- und Futtermittel über: Menschen und Tiere essen sie mit - und schaden ihrer Gesundheit.
  • Fremde Gene in Lebensmitteln können neue Giftstoffe und Allergien verursachen. Wie sich der Verzehr genveränderter Pflanzen auf die menschliche Gesundheit auswirkt, ist noch nicht ausreichend untersucht. 

Mehr zum Thema Gentechnik finden Sie beim Infodienst Gentechnik der Zukunftsstiftung Landwirtschaft (hier insbesondere der Zusammenhang von Gentechnik und Glyphosat) und dem Umweltinstitut München.


Viele Menschen in unserer Stadt engagieren sich in ihrer Freizeit für die Umwelt. Damit gute Ideen nicht an den Kosten scheitern, gibt es seit 1993 den Umweltschutzfonds der Landeshauptstadt Kiel.

Der Fonds unterstützt Kielerinnen und Kieler, die einen besonderen Beitrag zum Umweltschutz leisten wollen.

Anträge auf Förderung können stellen:

  • Umweltvereine und -verbände
  • Sportvereine
  • Kleingruppen wie Kinderhorte, Schülergruppen
  • Einzelpersonen

Förderwürdig können sein: 

  • Technische Umrüstungen zum Energieeinsparen bei Heizung und Wasser in Sportvereinen
  • Begrünung der Außenanlagen oder des Hinterhofes eines Vereinsgebäudes
  • Maßnahmen zum Naturschutz und zur Landschaftspflege
  • Projekte zur Verbesserung des Umweltbewusstseins
  • Projekte der Umwelttechnologie
  • Projekte zur Energieeinsparung

Das sind nur Beispiele. Ein Anspruch auf Förderung besteht nicht, doch ein Antrag lohnt.
Genaues finden Sie in den Förderrichtlinien (PDF, 53 KB).

Anträge & Kontakt

Anträge auf Gewährung von Zuschüssen können Sie formlos und schriftlich stellen bei der

Landeshauptstadt Kiel
Umweltschutzamt
Postfach 1152
24099 Kiel
Telefon 0431 / 901-3773
Fax 0431 / 901-63780

500 Deckel für ein Leben ohne Kinderlähmung: Die Kieler Umweltberatung beteiligt sich an der Sammel-Aktion „Deckel gegen Polio“ des Rotary Clubs Mölln-Lauenburg. Das Geld aus dem Verkauf der Flaschendeckel fließt in die Finanzierung von Impfungen gegen Kinderlähmung. Eine Impfdosis kostet so viel, wie ein Kilo Deckel einbringt. Umgerechnet in Flaschendeckel sind das 500 Stück.

Besser für die Umwelt

Allein in Deutschland werden jährlich rund 40.000 Tonnen Deckel aus den Plastik-Arten HDPE (High Polyethylen oder Hart-Polyethylen) und PP (Polypropylen) verwendet. Die meisten dieser Deckel werden entsorgt und nicht recycelt.

Die gesammelten Deckel hingegen werden zu Granulat vermahlen, mit anderen Rohstoffen gemischt und dann zu neuen Produkten wie Gartenbänken, Rohren etc. verarbeitet.

Das schont Ressourcen. Allein die Herstellung von HDPE und PP aus Erdöl und Erdgas benötigt viel Energie und belastet die Umwelt. Je mehr Deckel recycelt werden, deso geringer die Belastung. 

Kurzfilm

Der kurze Film "Mutti, du musst sammeln!" zeigt, wie die Deckelsammlung genau funktioniert, was mit den Deckeln passiert und warum es sich lohnt zu sammeln.

Wo kann ich meine Deckel abgeben?

Das Kundenzentrum am Kleinen Kiel, Holstenbrücke Ecke Martensdamm nimmt alle gesammelten Deckel entegegen.

Welche Deckel soll ich sammeln?

Nur Deckel aus PP, PE (Polyethylen) oder HDPE werden verwendet. Diese finden sich auf Getränkeverpackungen aus Plastik und Tetrapacks.

Zu erkennen ist die Plastik-Art der Deckel oft an einem kleinen eingeprägten oder aufgedruckten Dreieck mit der entsprechenden Abkürzung PP, HDPE oder PE.

Die Deckel dürfen nicht mehr als vier Zentimeter Durchmesser haben, da bei unterschiedlichen Deckelgrößen die Sortierung zu kostenaufwändig ist und damit weniger Impfungen finanziert werden können.

Was passiert mit den Deckeln?

Die Deckel, die bei der Kieler Umweltberatung abgegebenen werden, kommen zu einem der Wertstoffhöfe des Abfallwirtschaftsbetriebes Kiel. Von dort gehen größere Mengen zum Recycling an zentrale Stellen innerhalb Deutschlands.

Die Recyclingpakete werden weiterverkauft. 500 Deckel wiegen etwa ein Kilo.  Aus dem Erlös eines Kilos Deckel kann eine Impfdosis finanziert werden.

Seit dem Start der Aktion des Rotary Clubs Mölln-Lauenburg im August 2014 konnten aus dem Deckel-Erlös über 153.000 Schluckimpfungen ermöglicht werden. Die Krankheit ist weiterhin nicht vollständig ausgerottet und die Sammlung geht weiter. Ein Ende ist nicht geplant.

http://deckel-gegen-polio.de



Häufige Fragen - und die Antworten

Bereits seit September 2013 werden Lampen mit einem EU-Energieeffizienz-Etikett versehen. Darauf Können Verbraucher*innen den Energieverbrauch sowie die Helligkeit ablesen.

Das vereinfacht den Produktvergleich: Mit der Wahl der richtigen Lampe erreichen Sie nicht nur die gewünschte Helligkeit, sondern Sie sparen auch Energie und schonen Umwelt und Geldbeutel.

Genauere Informationen können Sie unserem Merkblatt zur Energieeffizienz von Lampen entnehmen.

Merkblatt zur Energieeffizienz von Lampen

Im Gegensatz zu konventionellen Lebensmitteln sind Bio-Produkte überwiegend frei von Pestiziden. Auch beim Umweltschutz und der Tierhaltung bieten Bio-Lebensmittel große Vorteile: Das Bio-Siegel fordert umweltschonende Anbaumethoden und artgerechtere Tierhaltung.

Eine Adressenliste für den Einkauf von Bio-Lebensmitteln in Kiel gibt es bei der Umweltberatung im ABK-Kundenzentrum am Kleinen Kiel, im Umweltschutzamt und hier:

Infoblatt Bio is(s)t besser

Frisches Obst und Gemüse der Saison, am besten regional und nachhaltig erzeugt, schmeckt gut und ist voller Vitamine und Mineralstoffe - und nicht nur das: Wer da zugreift, hilft auch das Klima zu schützen. Aber wann wächst eigentlich was?

Saisonkalender für Obst und Gemüse gibt es kostenlos bei der Umweltberatung im ABK-Kundenzentrum am Kleinen Kiel, im Umweltschutzamt oder hier zum Herunterladen:

Heimisches Gemüse - Saisonkalender
Heimisches Obst- Saisonkalnder

Nein. Medikamente gehören weder in den Abfluss des Waschbeckens noch dürfen sie über die Toilette entsorgt werden. Medikamente lösen sich im Wasser auf, können aber in Klärwerken und Aufbereitungsanlagen nicht aus dem Abwasser gefiltert werden. Sie landen über das Grundwasser wieder in unserem Trinkwasser.

Essensreste lagern sich an den Innenwänden von Rohrleitungen ab und verstopfen sie.

Es gibt darüber hinaus eine Reihe von Abfällen, die nicht in den Abfluss gehören:

  • Öle
  • Tiereinstreu
  • Gießwasserreste mit Pflanzenschutz- und Düngemitteln
  • Feuchttücher, Kosmetikartikel, Windeln und Co.
  • Zigarettenkippen
  • Farben, Lacke, Lösungsmittel, Nagellackentferner, Pinselreiniger
  • andere Chemikalien

WC-Duftsteine zum Beispiel enthalten giftige Chemikalien und sind nicht empfehlenswert. Putz- und Reinigungsmittel sowie Wasch- und Spülmittel sollten nur in geringen Mengen Verwendung finden. Greifen Sie nach Möglichkeit zu biologischen Produkten.  



Das Umwelthandbuch

Das Umweltschutzamt der Landeshauptstadt Kiel berichtet in seinem Handbuch aus 30 Jahren Umweltarbeit. Der Jubiläumsband von 2016 blickt auf Erreichtes und Zukünftiges.

Auf 150 Seiten erfahren Sie vieles über den Schutz von Klima, Boden, Luft und Wasser in Kiel sowie Wissenswertes über das Umweltinformationssystem und die Umweltberatung.

Das Grünflächenamt, das Tiefbauamt und die Immobilienwirtschaft rücken dabei ebenso ins Licht wie der Abfallwirtschaftsbetrieb und die Müllentsorgungsanlage, die ebenfalls aktiv im Umweltschutz sind.

Sie können das Handbuch hier herunterladen oder es gedruckt bekommen, im Umweltschutzamt im Hause der ehemaligen Landwirtschaftskammer, Holstenstraße 108, oder im Kundenzentrum am Kleinen Kiel, Ecke Martensdamm.

Infos in der Umweltberatung
Haus am kleinen Kiel

Abfall- und Umweltberatung
ABK Kundenzentrum am Kleinen Kiel
Rathausplatz 6
24103 Kiel

Öffnungszeiten

0431 220 7810
  

 

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Kontakt

Landeshauptstadt Kiel
Umweltschutzamt
Holstenstraße 108
24103 Kiel

Öffnungszeiten


Nicoline Henkel

0431 901-3765