Preisträger 2019

Der Junge Kulturpreis Kiel 2019 geht an Joshua Dau für sein Kinderbuch „The Boy who dreamt“.


Die Corona-Pandemie machte einen Strich durch die Planungen: Zum ersten Mal seit seinem Bestehen konnte der Preis nicht in einer feierlichen Veranstaltung vor Publikum überreicht werden. Stattdessen präsentiert Joshua Dau sein Buch, das er nicht nur geschrieben sondern auch selbst illustriert und verlegt hat, in einem Film. Stadtpräsident Hans-Werner Tovar ließ es sich nicht nehmen, dem Preisträger persönlich zu gratulieren und Urkunde und Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro im gebotenen Abstand zu überreichen. 

Gedreht wurde der Film von dem ehemaligen Preisträger Moritz Boll und seinem Team. Moritz Boll erhielt 2012 den damaligen Kulturpreis für Schüler*innen. 
 
 

Joshua Dau

Links Stadtpräsident Hans-Werner Tovar mit Scheck, rechts Joshua Dau mit Buch
Links Stadtpräsident Hans-Werner Tovar, rechts der Preisträger Joshua Dau mit seinem Buch
Joschua Dau vor einer Bücherwand mit Vorskizzen zu seinem Buch
Joschua Dau mit Vorskizzen zu seinem Buch

In der Begründung der Jury heißt es:

Joshua Dau hat mit „The Boy who dreamt“ nicht nur ein Kinderbuch geschrieben, sondern es auch illustriert und veröffentlicht.

In seinem Buch bringt Joshua Dau Text und Illustration zu einer völlig überzeugenden Einheit, da er den handgeschriebenen Text bildhaft einsetzt, um die Emotionen und die Aussage der Geschichte zu verstärken. Hierbei stellt sich der 2001 geborene junge Kieler Künstler gekonnt in eine Traditionslinie, die auch in aktuellen graphic novels zu finden ist. Die gereimte Geschichte ist in ihrer Einfachheit schlüssig und eindrucksvoll; die Illustrationen besitzen eigenständige Sensibilität; das gesamte Buch transportiert universelle Emotionen.

„The Boy who dreamt“ wird mit Sicherheit nicht Joshua Daus letztes Werk bleiben. 


Fotos: Marco Ehrhardt