Wettbewerb Holtenau-Ost

Wettbewerbsarbeit 1001

lohrer.hochrein landschaftsarchitekten und stadtplaner gmbh, München | löhle.neubauer architekten BDA pmbb, Augsburg

 

 

Übersichtsplan

Übersichtsplan

 

Die Idee

„Die Inszenierung der Zwischenräume“: Das Areal besitzt mit den drei landschaftlichen Leitstrukturen - der bewaldeten Hangkante, dem großbaumbestandenen Vorland und der langgesteckten Uferlinie - sowie den dort dispers eingestreuten Biotopstrukturen ein beeindruckendes landschaftliches Potential. Dieses Potential bildet den Ausgangspunkt für das vorliegende Konzept eines aus der Landschaft heraus entwickelten und eng freiraumdurchwirkten grünen Stadtteils.

Die Wertigkeit der vorgefundenen Landschaft zoniert das Areal. Wertvolle Bestände werden Teil der auch zukünftig prägenden Landschaft, in die, auf ehemals versiegelten Flächen oder einfacherem Offenland, kompakte Baufelder eingelegt werden. Die vorhandene Haupttrasse und die neue Anbindung nach Westen bilden das verkehrliche Grundgerüst, an dem sich die neuen Quartiere auffädeln. Quartiersgaragen bündeln an den Quartierszufahrten den MIV und ermöglichen ein weitgehend autofreies Quartier zu entwickeln.

Mit begrünten Bauten, baumüberstellten Plätzen, intensiven Gärten und extensiven Pocketparks entsteht ein urbanes Pattern, das die Baufelder grün changierend bespielt. Durch die offene Struktur werden dezent Übergänge von öffentlich zu privat gärtnerisch markiert, einprägsam die Blickbeziehungen in die benachbarten Räume und darüber hinaus in die umgebende Landschaft inszeniert.

Die Hochbauten sind im Duktus zurückhalten und treten hinter das verbindende Grün, hinter den gemeinschaftlichen Freiraum zurück. So wird die „Inszenierung des Zwischenraums“ Leitmotiv des neuen Quartiers.
met. 


Einzelpläne

Vogelperspektive
Aus dem Entwurfsplan Mitte
Entwurfsplan Süd

 

Visualisierung einer Wohnstraße
Visualisierung Platz zwischen Wohngebäuden

Die anderen Wettbewerbsarbeiten

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